Hallo Armin,
danke nochmal für deinen Hinweis, dass Silikat den Leitwert nicht so stark beeinflusst. Mit dem geweckten Interesse habe ich mir mal einen Silikat-Test besorgt (allerdings habe ich auf die Schnelle nur den von JBL bekommen) und habe eine Testreihe durchgeführt.
Der Test gibt den Gehalt an Siliziumdioxid in mg/l an und soll laut Hersteller nicht durch Phosphat verfälscht werden.
Hier nun die Ergebnisse:
Leitungswasser: > 6 mg/l ; Leitwert 610 µS/cm
Becken: < 0,1 mg/l
Osmose, altes Harz: ca. 1 mg/l ; Leitwert 5 µS/cm
Osmose, ohne Harz: ca. 1 mg/l ; Leitwert 34 µS/cm
Osmose neues Harz: < 0,1 mg/l ; Leitwert 0 µS/cm
Auch wenn der Gehalt im Beckenwasser mit unter 0,1 mg/l getestet wurde, ist es doch durchaus denkbar, dass der Silikatgehalt in dem Osmosewasser mit bislang ca. 1 mg/l die Ursache für das Wachstum der Diatomeen ist.
Ich Vermute, dass das verfügbare Silikat beim Wachstum der Diatomeen direkt verbraucht wird und somit nicht als erhöhte Konzentration im Becken gemessen werden kann.
Bislang dachte ich, dass ich das Osmosewasser bis zu einem Leitwert von 5 µS/cm bedenkenlos verwenden kann und dann auch noch keinen nennenswerten Silikatgehalt im Wasser habe, die Tests haben allerdings etwas anderes gezeigt.
Nun stellt sich mir aber die Frage, ob ein Silikatgehalt von 1 mg/l hinter der Osmose noch akzeptabel ist ?
Viele Grüße
Kilian