Beiträge von Jackrum

    hallo forum,

    ich suche gerade nach einem beobachtungsglas/fotoglas, aber ich finde nur welche mit durchmesser von 15 oder maximal 20cm. dabei bin ich mir sicher, das auch schon größer gesehen zu haben. auch in viereckig.
    kennt jemand eine adresse, wo es das gibt (also größer 20cm und/oder eckig)? gerne als link oder pm. meine üblichen händler, google und amazon waren leider nicht erfolgreich bisher...

    und wo ich grade dabei bin...fangglocke größer 12cm? :grinning_squinting_face:

    Aber eine Nährstoffabsenkung durch Dosierung von oragnischem Kohlenstoff betrifft nie nur einen Nährstoff. Bist Du Dir sicher, dass es am Nitrat liegt? Von Nitrat hast Du nämlich einen extremen Überschuss, mehr als das 277-fache von Phosphat.
    Grüße

    Hans-Werner

    ich verstehe grade eine frage nicht ganz...
    aktuelle werte von grade eben:
    nh3/4 ist bei mir nn
    no2 ist schwach nachweisbar 0,01 -0
    no3 25
    po4 0,075

    ich dosiere zusätzlich lanthan. den effekt mit den cyanos beobachte ich bei zusätzlicher dosierung mit wodka.
    no3 und po4 steigen ohne dosierung sonst an. ich mache mittlerweile bei erreichen von no3 30 immrr einen großzügigen wasserwechsel.
    mir ist bewusst, das mein aktuelles becken überbesetzt ist. ein provisorium bis das neue große gestartet werden kann.

    achso, glaube jetzt fällt der groschen. nitrat senkst du mit c recht gut. die auswirkungen auf andere nährstoffe habe ich dabei nie extrem beobachtet. klar geht auch po4 leicht runter, aber hauptsächlich n. die vermehrung der cyanos führe ich dabei auf die zugabe von c zurück. bin mir aber nicht sicher, weil c ja auch verschiedentlich schon gegen cyanos in kommerziellen produkten verwendet wird.

    hi ingo,

    nein. kohlenstoffquellen dienen vor allem dazu, nitratwerte zu senken. siehe wodka-methode.
    generell ist auch anzumerken, dass diese eingriffe in den n-c-p-haushalt mit vorsicht zu genießen sind. verschiebungen begünstigen mitunter die verbreitung von cyanos. ich erlebe das gerade bei mir im beccken.
    po4 bei ~ 0,09, no3 bei ~ 25. jeder versuch, no4 mit wodka zu senken, wird spätestens am zweiten tag der dosierung mit dem "erblühen" von cyanos quittiert. stoppe ich die dosierung, gehen die cyanos nach ca drei bies vier tagen wieder zurück.

    In alten Zeiten war für jeden der SPS halten wollte bzw. es gemacht hat das Po4 das Gift in jedem SPS Becken. Da hat man bei 0,03 mit Merk gemessen noch Rowaphos verwendet um unbedingt auf 0 zu kommen.

    Da hatte auch nicht jeder gleich RTN wegen Limitierung. Das war ein Fremdwort :grinning_squinting_face:

    in alten zeiten hat man die becken auch nicht tot gestartet sondern mit ls.
    die heutigen toten dekos ziehen in der ersten zeit jegliche nährstoffe...
    das ist für den anfänger scheints deutlich schwieriger zu händeln als der start zumindest mit einem gewissen anteil an ls...

    jedenfalls sind die foren voll von berichten bzw hilferufen in eigentlich immer der gleichen ausgangslage.

    wenn start mit totem stein, dann immer sofort ein versorgungssystem dazu nehmen.

    guten morgen tim,

    ist die einstellung der lampe so vorgegeben, oder hast du das selbst so eingestellt?

    ich finde es seltsam. weiss und blau sollten das maximum bilden
    rot cyan und violett bruchteile davon.

    vielleicht findet sich noch jemand, der dazu mehr sagen kann im hinblick auf die lampe

    hi.

    ja, das ist phenganax. da geht nix dran. bei manchen bleibts auf wenige stellen beschränkt. bei den meisten wirds zur plage. bei mir auch, leider.
    schau dir den kompletten stein gründlich an. wen es nur an dieser stelle ist, mit calziumhydroxid-brei zuschmieren 8außerhalb des beckens). am besten die behandlung wiederholen.

    wenn es mehr ist, schmeiss den stein weg.

    hallo tim,

    deine wasserwerte sind schon a weng aus dem ruder. gesetzt die 31ppt stimmen, dann sind im verhältnis auch kh und ca deutlich zu hoch. salinität bitte auf 35ppt einstellen. bitte in deinem fall aber nicht mit wasserwechsel, sondern durch auffüllen des verdunsteten wassers mit salzwasser bis der wert erreicht ist. nicht mit osmosewasser.

    und wenn du selber schon feststellst, dass dir dein po4 so schnell weggezogen wird, dann musst du die dosierung erhöhen. po4 in einen bereich zwischen 0,05 und 0,1 bringen.

    du hast vermutlich mit totem gestein oder keramik gestarte, oder?

    hallo klaus,

    die durchführungen bei holzbecken sollten auch immer versiegelt werden. das kann mit epoxydharz oder yachtlack oder ähnlichem gemacht werden und empfiehlt sich generell bei schnittkanten in holz.
    die normalen durchführungen bei jedweden gfk-becken würde ich aber mit handelsüblichen tankverschraubungen machen. von daher hätte ich da echt keine bedenken. wenn ich da aber ganz auf nummer sicher gehen will, dann lege ich die durchführungen in einen rucksacküberlauf. das macht dann sogar richtig sinn (außer ich will ein closed loop).

    aber, und da bin ich ganz bei dir: die herstellung des ganzen beckens mit pvc-einlage dürfte einfacher und schneller von statten gehen.
    wer einmal größere mengen harz angemischt hat, weiß was das für ne sauerei sein kann, wenn man nicht aufpasst. von den gesundheitlichen risiken ganz zu schweigen. das muss gesagt sein!

    für bastler aber die schönere herausforderung :grinning_squinting_face:
    nicht zuletzt das erlebnis wenn man sagen kann: ich habs gemacht. ich wars, ganz allein :smiling_face_with_sunglasses:

    oja, das scheiben putzen :rollen:

    willi, das epoxy kommt nicht auf die flüssige teichfolie. letztere ist immer die deckschicht.
    meerwasser ist für die flüssige teichfolie auch kein problem.
    impertinax hat meine ich sogar irgendwo ne anleitung für die versiegelung eines beckens.

    die reihenfolge der varianten von aussen nach innen:

    holz gfk
    oder holz gfk flüssige teichfolie
    oder holz flüssige teichfolie mit verstärkung in den ecken

    oder holz mit anderen trägermaterialien ersetzen.

    bei pvc ist das pvc die alleinige innere schicht

    ich weiss, ich bin zumeist ein zyniker mit losem mundwerk und halte mich verschriftlicht glücklicherweise gut zurück....

    wäre ich da dabei gewesen... wäre mir ein "mensch, die eimer reichen nicht" herausgerutscht.... und das in so ner situation... autsch. :angel:

    aber man sieht an dieser stelle halt auch klar den konstruktionsbedingten nachteil jedweden vollglasbeckens.
    egal ob pvc oder holz oder mischbauweise, bei der einlassung einer glasscheibe in einen rahmen in den sie später durch wasserdruck auch noch verpresst wird, kann sowas unmöglich passieren. es hat halt optisch immer einen breiten rand vorne und meist nur eine seite zum reinschauen. letzteres muss aber auch nicht unbedingt ein nachteil sein.

    @ klaus: weisst du, ob bei dem unfall die "restliche" naht wenigstens noch gehalten hat, oder kam die scheibe gleich noch hinterher?

    willi,

    bredderman ist schon mal die korrekte adresse.

    den sauberen aufbau vorausgesetzt sehe ich bei gfk weniger risiken als bei glas... dass da mal ne silikonfuge aufgeht ist auch nicht so selten.
    und selbst, wenn man annehmen möchte, dass gfk reissen könnte (übrigens sind viele wassertanks in der landwirtschaft schon lange aus gfk), gibt es noch die variante, als schlussanstrich flüssige teichfolie zu nehmen. auch das wurde (sogar ohne gfk direkt auf holz) schon gemacht. damit würden risse immer auch überbrückt. Im von mir verlinkten video ist es ja auch eine kombination. flüssige teichfolie mit gfk verstärkung in den ecken.

    wie gesagt, mein ursprünglicher plan war es auch ein holzbecken zu bauen. es wird jetzt doch eines aus glas. nicht weil ich bedenken habe, sondern weil ich seit zwei jahren mit einer sanierung beschäftigt bin... ich habe im moment schlicht keinen bock mehr groß zu basteln und würde einfach nur gerne schnell ein neues becken haben (und das passende gestell hatte ich auch schon in der werkstatt)...

    Das PVC macht die Sache doch viel einfacher und schöner. Würde ich immer so machen, auch das Schweißen von PVC. Das muss man erst etwas üben, aber dann klappt das prima, wenn man die richtigen Geräte hat. Das hält auch locker 30 Jahre und länger.
    LG
    Daniel

    ich würds ohne pvc machen. und auch das wäre ewig haltbar... ich hätte sogar noch kanpp 40l harz da... mein neues becken war ursprünglich so geplant...

    ich habe nichts von schnellem besetzen geschrieben!

    aber ich erwarte, wenn ich 50 liter meerwasser ansetze, mit einem vernünftigen salz, dass die werte schon mal in einem korrekten rahmen stehen. solche abweichungen wie vom to beschrieben, dürfen dabei nicht mal ansatzweise entstehen. glaube ich bei den heutigen meerwassersalzen auch nicht. deswegen tippe ich auf fehler bei der messung.

    wenn du initial salz ansetzt, weil du ein becken starten möchtest (egal mit ob für eine 3 monatige einfahrphase oder ein zügiges besetzen) sind dir die werte da egal? tolerierst du solche abweichungen (vorausgesetzt die messung war korrekt)? hast du dir die werte angeschaut?

    willi,

    du schreibst von einer holzkiste als ausgangslage... was muss/kann man sich darunter vorstellen? warum willst du diese zusätzlich mit pvc-platten auskleiden? warum nicht direkt gfk und epoxydharz nehmen? was bringt dir das pvc in dieser konstellation außer zusätzlicher komplexität/schwierigkeit?

    wie gesagt: stell dein vorhaben doch mal etwas genauer vor, dann kann man vielleicht auch mehr dazu sagen.

    außer dem von mir verlinkten beispiel gibt es viele weitere aus holz gebaute becken (vornehmlich im amerikanischen raum - such mal unter plywood aquarium). pvc wird dort nur für rohre verwendet :winking_face:
    das größte von dem ich gelesen habe, hatte 12000 liter! und es war aus osb-platten und gfk gebaut.

    naja eric,

    auch zum starten, also nach befüllen und aufsalzen sollten die werte schon erst mal stimmen. mit ca 70 und mg 60-90 kann man erst mal nix anfangen. das muss er aufklären. wenn er da schon einen schiefstand hat, was soll man denn dann mit einem ansonsten leeren becken machen?

    @Lukas: wie schaut es denn jetzt aus? messfehler?

    hi,

    was für ein salz hast du verwendet?
    normalerweise ist das nicht möglich.

    ich kenne nur ein salz, bei dem ca und mg niedrig sind, weil man bei der sorte mg und ca nach verbrauch (also benötigtem anteil) flüssig zudosiert. aber selbst da waren die grundwerte an ca und mg nicht soo niedrig...

    messfehler ausgeschlossen? womit gemessen?

    kh ist auch sehr niedrig.

    also welches salz und wie alt ist das? wobei auch durch entmischung so niedrige werte nicht zusammenkommen können...

    hallo bernd.

    ui. heftiges missgeschick. ich drück dir die daumen...

    die trübung dürfte dann die phosphatausfällung gewesen sein...

    beim stöbern nach versorgungssystemen bin ich vermehrt auf gleiche szenarien gestossen. hier wurde dann nicht lanthan, sondern eben eine entsprechende komponente des versorgungssystems in einem schwung dosiert.
    interessant wäre jetzt zu erfahren, welche dosierpumpen jeweils verwendet wurden... ein thema für die zuverlässogkeit.

    danke für deinen bericht... ich glaube, lanthan werde ich lieber weiter per hand dosieren... ist glaub eh nicht für den dauereinsatz gedacht.

    hallo widderchen24.

    das ist mir bekannt, aber den aufwand würde ich nicht betreiben. auch abhängig von der größe eines solchen projekts. mit harz nass in nass zu arbeiten (wenn man durchtrocknen und anschleifen vermeiden möchte) ist schon anspruchsvoll genug. dann noch in angelöstes pvc... irgendwann ists mir auch einfach zuviel chemie (ich betreibe auch flugmodellbau... ich kenn schon ein paar echte sauereien) :angeltu:

    der "anstrich" mit harz bezieht sich nur darauf, eine besonders glatte oberfläche zu erzeugen. das zuunterst glasgewebe kommt, geht aus meinem posting doch hervor, oder?

    doch, muss er. auch druckbelastung ist eine belastung. wenn das silikon nicht durchgehärtet ist, kann auf druck belastet die seiliche fuge reissen/ablösen. silikon immer vollständig aushärten lassen.

    STOP! kein harz auf pvc. das hält nicht!
    pvc lässt sich nur verschweissen oder chemich anlösen. zb mit tangit.

    das mit den 10cminteressiert mich auch. stell mal einen plan ein, was genau du machen willst.

    ICH denke bei aquarium mit harz und holz an sowas:

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    wobei im beispiel eine art flüssige teichfolie mit hatzkomponente genommen wird

    hallo willi,

    wie ist denn die ausgangslage?
    ich denke wir reden hier über ein mit gfk beschichtetes holzbecken oder ein reines gfk becken?

    also ja, silikon haftet auch auf gfk. ein primer ist nicht notwendig. wegen der möglichen giftstoffe sogar eher abzuraten.
    die gfk-schicht sollte möglichst glatt sein (nicht angeschliffen!), damit das silikon auch gut haftet. am besten erreicht man das durch ein letztes abrollen der beschichtung nur mit harz, also ohne weitere glasfasereinlage.

    normalerweise hat man an der stelle wo die scheibe hinkommt ein L-profil. in einem holzbecken würde ich dafür einen schmalen rahmen einbauen.
    da kommt das silikon rein und dann die scheibe drauf. das silikon haftet dann auf zwei seiten auf einer recht grossen fläche.
    später bewirkt dann der wasserdruck eine konstante verpressung. die gefahr eines reissens der silikonnaht wie bei glasbecken gelegentlich vorkommt, ist dadurch völlig ausgeschlossen.

    dies becken sollen ewig halten.

    mir wär es ohne fische auch zu trist.
    machbar wäre es. aber du wirst über kurz oder lang schwierigkeiten bekommen. auch lösbar, aber mit fisch einfacher.

    die eigentliche frage ist doch, kannst du sicher sein, dass das fischfutter der auslöser ist?
    ist das ausgetestet? gibts novh eeitere möglichkeiten?

    und ich gehe mal wenn dann von einer kontaktallergie aus... reagierst du auch unter zuhilfenahme von handschuhen und pinzetten?

    er meint rtn = rapid tissue necrosis

    koralle vorsichtig aus dem becken nehmen wenn möglich. möglichst nix von dem aufgelösten geeebe dabei verlieren. dann einige ableger mit gutem abstand zum auflösenden gewebe machen und hoffen

    Ich muss zugeben, dass ich den PH-Wert jahrelang nicht gemessen habe, da gibt es wichtigere Werte.
    Bei der Kalkwassezugabe wird dem Wasser immer etwas Phosphat entzogen, das muss man mit berücksichtigen.

    LG
    Daniel

    Korrekt. Ich erachte den ph-wert allerdings, zwar auch nicht als wichtig,aber durchaus als indikator dafür, ob in einem becken etwas a gammelt.
    vorausgesetzt natürlich, man kennt sowohl den normalen tagesverlauf wie auch die jahreszeitlichen natürlichen schwankungen. wenn ich feststellen würde, dass ichdauerhaft unter 7,9 bin, würde ich mich mal auf die suche begeben.

    ich mach so alle vier bis sechs wochen mal ne messung

    ok...hajo war schneller und wie gewohnt deutlich versierter und ausführlicher in der antwort... (verdammt :grinning_squinting_face: )

    vielleicht mal beispielhaft, was ich meinte...

    das ursprüngliche erscheinungsbild der koralle (aber da gings ihr schon nicht so dolle)

    der anblick der reste... ich hielt die für tot (über ein halbes jahr. das meiste hatte ich abgebrochen. nur noch siedlungsfläche für cyanos

    nachdem ich jod zudosiert habe, ist mir in den resten ein stecknadelkopgroßer neongrüner punkt aufgefallen (leider kein foto) und nach drei vier wochen sah das so aus

    und aktuell, ca. drei bis vier monate später...

    dahinter fällt der stein ab, da ist sie nochmal so groß...
    fragmentieren hatte übrigens nicht geholfen...aber dennoch kam sie aus dem ls wieder raus.

    sorry fürdie miese bildqualität, aber damit die bilder mit der handykamer einigermaßen scharf werden geht immer irgenwie nur ne totale...und da muss ich dann rausschneiden was ich zeigen will...

    hallo stefan,

    ich hab mir diesen und deinen anderen tröt grade nochmal durchgelesen. dich hat es ordentlich erwischt. und ich bilde mir ein, dass die korallen auf den bildern im vergleich mit dem anderen tröt, also von februar bis jetzt, sogar deutlich schlechter stehen. die bilder zeigen nicht die gleiche koralle, oder sind nicht aus der gleichen perspektive, aber ich denke, eine tendenz im polypenbild und farbausprägung und auch wachstumsspitzen ist zu sehen. ist dem tatsächlich so, oder täuscht der eindruck?

    im anderen tröt hast du geschrieben, dass du nach der limitierung einen po4 von 0,1 hast. ist das aktuell? stimmt der wert? wie schnell hast du angehoben?

    und jetzt kommt der part mit der icp :grinning_squinting_face: .... kennst du deinen jod-wert?

    ich frage deshalb, weil ich ähnliche erfahrungen gemacht habe (aber ohne aefw). jahrelang sps mit tollem bild und nährstoffwerten nn. ohne probleme. irgendwann fing es dann doch mal so an mit gewegeablösungen von unten her, wie das bei einer limitierung halt so aussieht. aber immer nur bei frisch eingebrachten, also neuen korallen. erst viel später dann schleichend beim altbestand.
    durch beckenumzug hat sich das problem nochmal verlagert, kam dann aber nach einem halben jahr wieder hoch. zu dem zeitpunkt waren nährstoffe dann aber langsam steigend nachweisbar... meine erste icp damals sagte dann jod-tank leer...

    fiese kombination. niedrige nährstoffe und jodmangel. das anheben der nährstoffe konnte den verfall nichtaufhalten. erst das zudosieren von jod bewirkte einer regeneration.

    ja, unbedingt mindestens einen ableger machen oder komplett fragmentieren.
    die tiere sind soweit geschädigt/gestresst, dass sie eine zeitlang das wachstum einstellen. zumindest sind andere besiedler zumeist schneller auf dem skelett. das das nicht nur optisch unschön ist, sollte klar sein.

    ich muss aber auch ehrlicherweise zugeben, dass sich bei mir auch oft nur ein bruchteil der fragmente erholt hat...wenn die ableger schnell ne basalscheibe ausbilden sollte es geschafft sein.

    nein, das hat keinen effekt.

    beim lebenden gestein geht es um die etablierte biomasse auf und in dem gestein. eine entsprechende siedlungsfläche hast du auch mit "natürlichem meerwasser" nicht. woher auch? ist ja nix da, worauf was wachsen könnte.

    also ich mach das seit etlichen jahren mittels durso. ich muss nix stauen oder so. und mein notablauf ist auch nur dazu da, wenn der durso mal verstopft wäre.
    der durso muss nur so dimensioniert sein, das alles was oben ankommt da auch drucklos wieder runter laufen kann.
    es gibt hur zwei dinge, die zu beachten sind:

    1. die fallhöhe im überlaufschacht darf nicht so hoch sein, dass es plätschert. aber auch nicht zu hoch, weil sonst die kamhaut nicht richtig weggezogen wird.

    2. der durso benötigt eine entlüftung. die kann man eifach mit einer angebohten endkappe vasteln, oder etwas aufwendiger mit einen hahn. gerade am zweiten punkt scheitern manche. wenn die luftmenge zu klein ist, kriegst einen flush-effekt. wie eine klospülung. zu viel luft kann rauschen.

    ich hatte mit dem system aber bisher noch nie probleme. und ein lästiges regeln der durchflussmenge entfällt bei mir. weil alles, was oben ankommt, läuft auch immer ab...

    Ich frage eben weil ich mehrere Quellen gefunden habe. Viele verweisen auf das Lexikon, gleichzeitig gibt es aber auch andere Zwergbarsche die größer werden, aber bei denen 100 Liter angegeben sind https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/5641_Pse…s_olivaceus.htm. Also scheint mit das Lexikon als letzte Instanz zumindest fragwürdig. Und im nicht deutschsprachigen Raum hat dieses sowieso keine Relevanz, warum sollte ich nicht mehrere Quellen hinzuziehen?

    das ist ein guter punkt: das mewalex ist an manchen stellen nicht wirklich eindeutig. dennochsind die angaben eher als untere grenze zu verstehen. zumindest meinem verständnis nach. sie passen dennoch oft nicht, weil man nicht alle umstände kennt, oder weil es auch keinerlei erfahrungen gibt. auch sind die daten des mewalex teilweise veraltet. man muss das also im kontext sehen.

    beispiel: ich hab ein buch mit erstauflage von 2009 glaube ich. müsste jetzt genauaer nachschauen. da steht eine formel drin, dass ein becken so groß sein muss, dass der fisch 4 bis 5 mal seiner gesamtlänge hineinpasst. ein palettendoc mit zu erwartender endgröße dürfte demnach in becken ab 120cm... regelmäßig haben diese so um die 400 liter. das geht gar nicht!!! und selbst als würfel mit 80cm höhe (ca 1200l) wäre das erheblich viel zu klein.

    von daher immer lieber zwei schippen draufpacken und nicht schauen, ob es vielleicht gerade so noch geht. das tierwohl muss im vordergrund stehen!

    hi niklas.

    die angaben betreffen immer den zur verfügung stehenden schwimmraum. also ohne filterbecken. macht sonst auch keinen sinn.

    meine beiden vorredner haben ja schon alles dazu gesagt. von daher hast du schon fundierte antworten. also eher nein.
    und auch wenn rüdigers antwort gerne hätte netter ausfallen dürfte, hat er recht. letztlich läuft es immer darauf hinaus, dass jemandem ein tier gefällt, das unbedingt haben will und eine antwort sucht dass es doch geht. aber absolution (und nichts anderes wäre es) darf es nicht geben. es geht um lebewesen.

    und ich kann auch verstehen, wenn so mancher aquarianer bei diesen fragen so gereizt reagieren... diese fragen werden zu oft gestellt. "geht es nicht doch"...? und es nervt gewaltig.

    die bedingungen unserer pfleglinge sollen so artgerecht wie nur möglich sein.

    so. harter tobak für den start in das schöne hobby. es tut mir auch direkt ein wenig leid gleich zu anfang so eingeschenkt zu bekommen. aber es ist nun mal wahr. in roundabout 100 liter geht nicht viel an fisch. ist einfach so. aber es reicht um erfahrungen zu sammeln, die basics zu lernen und sich irgendwann einmalzu vergrößern.

    schönen samstag noch. :wink