Beiträge von mba.fish

    Hallo Armin

    Ich weiss was auf dem genannten (Marken)Salz steht. Leider waren unsere Messergebnisse (2x frisch angesetztes Wasser aus unterschiedlichen "Regionen") beim MG ähnlich ausgefallen wie bei Bernd. Wir haben auch hier zwei unterschiedliche Tests genommen. Der eine ergab ein Wert von 1730mg/lt und der andere 1680mg/lt. Die Umrechnungsfaktoren der Tests wurden vorerst wieder mit zwei untersch. Referenzflüssigkeiten bestimmt.

    Eins möchte ich trotzdem noch erwähnen. Hans Werner mag sich sicherlich noch an den Thread errinnern wo wir unsere Zuchtbecken mit diesem Salz eingefahren haben und dabei eine ziemliche weisse und trübe Suppe erhielten. Es wurde damals unter dem Mikroskop untersucht und Mann vermutete eine Phyto- oder Bakterienblüte. Wir haben testhalber dasselbe nochmals mit einem unserer Glasrosenbecken (ja, ihr hört richtig Glasrosen ;)) gemacht und dort dasselbe mit demselben Bakterienprodukt. Es ging dann weiter mit einem unserer Reaktoren (nachdem uns das Ruedi bezüglich Probleme mit deren Planktonkultren erwähnt hatte) als Testobjekt und bekamen keine Kultur hoch - das Wasser war eine ziemlich schleimige und weisse Suppe.

    Nun sind wir in der dritten Woche beim Einfahren unseres grossen und neuen Beckens mit demselben Bakterienprodukt, aber mit einem anderen Salz und haben glasklares Wasser seit Beginn an - und das ohne UV!! Ohne UV hätten wir damals (bei den zwei Zuchtbecken) lange gewartet. Wir vermuten hier klar die Ursache in der hohen Konzentration der Spurenelemente in diesem Salz.

    Gruss, Marcel

    Hallo Armin

    Stimme Deiner Aussage in jeder Hinsicht zu! Bernd geht mit den Spurenelementen, gem. seiner Aussage, ans obere und meiner Meinung nach nicht natürlichem Limit. Der Sinn hinter dieser Situation soll ein Salz sein, welches für den "Normalaquarianer" ausgerichtet ist, welches ohne weiteren Zugaben (ausser ggf. für den KH) und einem wöchentlichen WW von 10% auskommen und die Rechnerei grösstenteils erübrigen soll. Bei solchen Aussagen und Salzen sehe ich allerdings das Problem vom "ausgeliefert sein" - die "Kontrolle" über das was im Becken ist/sein soll/muss, wir damit noch mehr als sonst schon abgegeben.

    Ob dies jetzt ein Zufall ist, oder nicht (darübver könnten wir jetzt wieder lange diskutieren), aber wir haben über 1 Jahr eine Blasenkoralle erfolgreich gepflegt und mit dem Einsatz des Salzes von Bernd ging Sie innert zwei Wochen ein. Natürlich haben wir zu diesem Zeitpunkt immer noch Balling (nach H.W ;)) eingesetzt bis ich dann erfahren habe, dass die Spurenelemente in hoher Konzentration vorhanden sind. Für mich ist klar: Solche Salze die nicht naturnahe Konzentrationen enthalten, können und werden früher oder später zu Problemen führen.

    @Hans Werner: Es ging mir hierbei nicht um pingelig sein (in diesem Hobby ist das eh nicht angebracht und fehl am Platz, ansonsten sollte man dieses Hobby gar nicht erst anfangen..), sondern einfach nur darum heraus zu finden und zu klären, obs bei einem regelmässigem WW auch ohne gehen würde - diese Frage hast Du und Armin nun beantwortet. Danke!

    Gruss, Marcel

    Hoi Hans-Werner

    Besten Dank für Deine Ausführungen! Noch zu Deiner ersten Aussage "..sinnvoll...": Bleibt/Ist es weiterhin sinnvoll/nötig, wenn Mann/Frau einen WW vom 10% pro Woche, oder 20% im Monat, macht? So wie ich die vorangehenden Beiträge verstehe, ist die Zugabe von NaCl freiem Salz in diesem Fall nicht zwingend mehr nötig?

    "Sicher", dass wir richtig gemesssen bin ich auf Grund mehrerer Faktoren. Wir haben mehrere (namhafte) Tests genommen, diese mit zwei untersch. Referenzlösungen (beide ca. 3Mt. alt) geprüft, die Umrechnungsfaktoren daraus bestimmt, mehrere Tests des Wassers durchgeführt, unser Wasser gegentesten lassen und schlussendlich mein Schatz als auführende Person für die Testerei gehabt.

    Gruss, Marcel

    Hoi Hans-Werner

    Ja, einen eigenen Kopf habe ich, aber nicht einer der festgefahren ist, ansonsten würde ich ja hier nicht die Profis fragen ;). Es geht einfach ums Verständnis und meine Fragen resultieren schlussendlich aus der Erfahrung/Beobachtung mit dem Salz von Bernd - der Anstieg war so gravierend und kam relativ rasch was uns sehr verblüffte und unverständlich war... Zudem weiss ich natürlich das eine zus. Zugabe von MG nicht zur Balling-Methode gehört. Das MG kam im Zusammenhang mit dem Einsatz des NaCl-freiem und Bernd's Salz ins Spiel. Nach meinem (und Bernd's) Verständnis wird durch die Zugabe von NaCl-freiem Salz ebenfalls MG zugeführt/gelöst? In der oben erwähnten Konstellation und dem Mailverkehr mit Bernd wurde danach das NaCl-freie vorab mal abgestellt und siehe da, der MG-Gehalt kam relativ rasch runter, blieb aber immer noch auf einem relativ hohem Wert sitzen. Hier möchte ich - und da hoffe ich das Bernd mir das nicht übel nimmt :wink - mal ein Teil eines Mailverkehrs mit Bernd publizieren und Euch fragen was Ihr dazu meint und uns schlussendlich auch dazu bewogen hat, das NaCl-freie Salz gänzlich abzuschalten. Fett markiert ist immer seine Antwort auf meine vorangehende Aussage....
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    Wir haben um den hohen MG-Gehalt zu reduzieren, das NaCl-freie Meersalz für eine Zeit weg gelassen, weil wir einfach diesen nicht herunterkriegen seit dem Einsatz Deines Salzes.[] Du benötigst keine Balling Salze mehr beim Einsatz unseres Salzes, vor allem kein NACL freies denn das besteht aus großen Teilen aus MG. Bei WW von 10% die Woche sinkt allenfalls die KH, und die ist mit Natrium leicht zu korigieren.
    Er kam auch runter auf ca. 1420-1450. Leider hatte dieses Weglassen auch negative Auswirkungen auf unsere Becken, das es hier (auch) zu Iionenverschiebung kam und uns ebenfalls mit einem erhöhten Algenwachstum bescherte [] unmöglich , da CA und KH genügend enthalten ist kannst Du mit WEGLASSEN von NACL freiem „keine„ Ionenverschiebung hervorrufen.
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    Armin: Magnesium wurde nicht zus. hinzugefügt und das natürlichen Gestein sehe/vermute ich in dieser kurzen Zeit auch nicht als Ursache (ausser ggf. das Gestein könnte solche Mengen in dieser Zeit aufnehmen und/oder dann wieder abgeben?!).

    Wenn ich nun mit einigen Aussagen komplett falsch liegen sollte, dann sagt das bitte - davon profitieren ja schliesslich auch mitlesende Neueinsteiger, dafür halte ich gerne auch den EIGENEN Kopf hin :winking_face:

    Gruss, Marcel

    Hoi Armin

    Ich weiss nicht auf was Du mit der letzten Aussage hin willst - bitte um Erklärung? :yrf Aber ich frage zurück: Wie kann es sein das MG sich trotz wöchentlichem WW von 10% auf einen solchen Wert anreichern kann und welche Möglichkeiten (ausser stoppen der Zugabe des NaCl freien Salzes, Salzsorte wechseln mit niederem MG-Gehalt, WW auslassen) bestehen ausser die erwähnten? Im Weiteren lassen wir die Dichte natürlich nicht ausser Acht und wird beim WW berücksichtigt.

    Gruss, Marcel

    @lars: Ich weiss nicht was Du mit solchen Aussagen erreichen möchtest. Zudem weiss ich sehr genau mit wem ich es zu tun habe und wenn nicht, so denke ich sehr wohl einschätzen zu können, ob jemand anhand seiner Worte etwas vom Thema versteht und wer nicht - das heisst aber nicht das man gleicher Meinung sein muss und zudem auch gewisse "altbewährte" Methoden in Frage stellen darf. Also las bitte künftig solche Aussagen und bleib bei der Sache.

    Hallo zusammen

    Interessante Diskussion und ein Thema welches mich im Zusammenhang mit dem Einsatz von Balling beschäftigt.

    Ich komme trotzdem nochmals mit einer "einfachen Frage", welche die Chemiker hier sicherlich leicht beantworten können. Vorab: In Armins Buch wird beschrieben, dass mit den heutigen Salzen eigentlich keine Zugaben (ausser ggf. Jod) mehr nötig sind, dies unter Berücksichtigung eines wöchentlichen und ausreichendem WW. Das heisst ja eigentlich das Balling so nicht mehr notwendig ist, ausser die Zugabe der Mengenelemente CA, KH und ggf. MG (ohne Spuris!). Denn einen ausreichenden und stabilen Wert von CA und KH bringt man meiner Meinung und Erfahrung nach, nicht mit einem WW von 10% die Woche für ein gut besetztes SPS-Becken hin. Deshalb machen wir selbst auch noch ein "abgespecktes" Balling. Allerdings möchte ich fragen, warum es bei der kompletten Balling-Methode noch das NACl-freie Meersalz benötigt bzw. immer erwähnt wird, wenn schon alles in den Meersalzmischungen vorhanden ist, aber vielfach immer noch die Zugabe von Spuris empfohlen wird (durch Bücher, in Foren etc.)? Wir haben anfänglich die komplette Balling-Methode angewendet und als dann das Silbermann-Salz mal versucht wurde, erhielten wir massive Probleme mit Dinos, Cyanos UND der MG-Gehalt stieg von 1350mg/lt. auf über 1700mg/lt an. Mit dem Absetzen des Salzes und Weglassen der Zugabe von NaCl-freiem Meersalz ging es sofort wieder bergauf. Also, warum überhaupt noch zus. NaCl-freies Meersalz zugeben/mitdosieren wenn die Salzmischungen heute so gut sind (oder sein sollten) und jeweils einen wöchentlichen und regelmässigen WW von ca.10% macht?

    Gruss, Marcel

    Hallo zusammen

    Wie bereits schon mal geschrieben, sieht sie im Design sehr schön aus, aber wie bereits von mir und nun von Stefan auch bemerkt/erwähnt, finde ich diese Leuchte nicht praktikabel für tägliche Arbeiten. Zudem bin ich mir gar nicht sicher, ob diese Leuchte auch tatsächlich ausreichend Licht ins Becken bringt und trotz den paar cm Öffnung, nicht ein Wärmestau produziert - auch wenn natürlich nie so gross wie bei T5. Optisch sieht die Ausleuchtung zwar i.O aus (das ist aber fast bei allen Leuchten rasch mal der Fall) aber mit diesen Abständen zwischen den Modulen und einem 120 Grad Abstrahwinkel, zweifle ich sehr an ausreichend Licht. Man sieht es ja bereits auf der Grafik, welche die gemessenen PAR-Werte wiedergibt. Ich war ziemlich erstaunt wie wenig PAR mit solchen LED-Typen (man sollte natürlich noch wissen im welche es sich jeweils handelt) gemessen wurde! 250 auf 10cm Tiefe ist zu wenig! Die Module sind meiner Meinung nach viel zu weit voneinander getrennt und nimmt man engere Optiken, so wird man dies mit grösster Warscheinlichkeit mit dieser Bestückung durch Messungen fesstellen können. Warum verteil ihr die LEDs nicht über die Fläche mit gleichen Abständen? Was ist der Sinn hinter diesen Modulen? Anstelle diese eng aneinander in Module zu packen, würde ich lieber die ganze Fläche bestücken und die "gleichmässige" Ausleuchtung mittels einem oder mehrerer Abstrahlwinkel realisieren. Das heisst also den Einsatz versch. Optiken. Oder diese mittig zu platzieren, so dass das meiste Licht drin bleibt und nicht im Wohnzimmer ist.

    Darf man fragen wie das Pricing aussieht? Was kostet mich ungefähr eine solche Leuchte, sagen wir mal für ein 180x80x70cm grosses Becken?

    Gruss, Marcel

    Hoi Stefan

    Ok, habe es somit falsch interpretiert. Hmmm, das mit der Stromkostenfrage haben wir bereits seit längerer Zeit bereits begraben, obschon wir trotz mehrerer Becken und einer Zuchtanlage (im Aufbau), uns eigentlich sehr wohl darüber Gedanken machen sollten ;). Aber wir haben uns für das Hobby entschieden und solange wir es finanzieren können, tun wir das, (fast) egal um welchen "Strom"Preis :winking_face: Wenns nicht mehr geht, dann hören wir auf :wink

    Jedenfalls finde ich diese Leuchte spannend im Design, so etwas schlankes habe ich bis heute nicht gesehen. Mal schauen wie es dann um die Kühlung steht....

    @Hersteller: Darf man wissen welche LEDs verbaut sind und welche Abstrahlwinkel (mittels Optiken?) angedacht sind?

    Gruss, Marcel

    Hoi Stefan

    Ich denke, die Tiere sind mehr daran interessiert, welche PAR-Werte damit erreicht werden. In Watt zu sprechen ist einfach der falsche Ansatz, bzw. man kann mit diesen Angaben nicht viel anfangen. Vilelleicht kann man zu den PAR-Werten, auf Grund des Prototyps bereits Angaben dazu machen? Im Weiteren finde ich dieses Design - das ist meine persönliche Meinung - zwar schick, aber überhaupt nicht praktisch. Aber vielleicht liege ich falsch auf Grund dessen, da man sich die Handhabung nicht genau vorstellen kann. Wie nehme ich ein Segment weg ohne dabei Kabel abhängen zu müssen? Und wie rasch geht das bis ich ein Segment entfernt habe. Wie oft muss ich rasch, sofern eine Korallen nicht am Substrat angeklebt ist, sie wieder aufstellen. Da wäre mir dieses stetige Weg- und wieder Aufsetzen zu aufwendig.

    Im Weiteren sehe ich trotz LED-Technologie, auch hier ein Problem mit dem (wenn auch kleineren) Wärmestau (von unten) durch das gewählte Design. Die passive Kühlung ist eine super Sache und hoffe es klappt durch dieses Design - dies auch in Bezug auf die Montagemöglichkeit(en).

    Gruss, Marcel

    Hoi Hans-Werner

    Vielen Dank für die kompetente Antwort und Recherche. Werde mir die Algen-Db heute Abend zum Dessert gönnen. :smiling_face:

    Wenn Deine Annahme stimmt und dies der Biologie ggf. nur zu Gute kommt, dann hoffe ich nun beim Aufbau unseres grösseren Beckens auf solche Blüten :winking_face: In diesem Becken wird nur eines der drei Abteile (kann beleibig varriert werden) für kleine Korallenableger benötigt, in den restlichen zwei Abteilen werden zwei Zuchtpärchen Ihren Platz finden.

    Und sollte es zu wenig Copepoden haben, dann haben wir ja noch unsere Zooplanktonreaktoren (Brachis), in denen genügend Copis zur Verfügung stehen, um es (noch mehr) in den Schwung zu bringen :winking_face:

    Das ist schon eine sehr spannende Materie und werde mich dort mehr und mehr reinlesen...es begeistert mich immer mehr!

    Gruss,
    Marcel

    Hallo Hans-Werner

    So, ich war bei Ruedi - Ruedi, Danke an dieser Stelle!. Mit seinem genialen Mikro haben wir folgendes herausgebracht, was auf den Bildern inkl. Vermassung) ersichtlich ist. Eine Ahnung?

    Der UV steht seit dem Weekend im Einsatz. Ich denke es hat sich leicht gebessert, ist aber natürlich noch Welten von "klar" entfernt. Da es sich wirklich wohl um eine Algenblüte handeln muss/sollte, wäre es meiner Meinung nach als zusätzliche Massnahme zumindest ein Versuchwert wert, das Licht für ein paar Tage aus zu lassen. Was meinst Du?

    Gruss, Marcel

    Hallo Hans-Werner

    Besten Dank für Deine Antwort!

    Entschuldige, ich habe Sudad direkt angeschrieben weil er sich um die Mikrobe-Lift Proddukte in diesem Forum kümmert. Natürlich bin ich froh, meldet sich ein Profi wie Du auch zu Worte - Danke! :thup

    Woher die Kohlenstoffquellen kommen sollten weiss ich ehrlich gesagt nicht. Der einzige LS welcher drin ist, sollte wohl auch nicht das Problem sein, wie das VE-Wasser und/oder Salz (kein WW seit Start gemacht). Der LS ist im Übrigen nicht vergammelt, oder welche sichtbare Schwämme, dran die sich auflösen. Er riecht frisch wie es sein muss/sollte. Also schliesse ich ebenfalls den Stein als Ursache aus. Ja, Ruedi (Swissaquaristik) hat mir ebenfalls bereits das Angebot gemacht, das Wasser unter seinem Top-Mikro zu untersuchen - das werden wir tun, da wir aktuell noch kein geeignetes für unsere Zuchtvorhaben besitzten. Ich hätte noch zwei Bilder, die ich allerdings nicht schaffe, diese hier zu publizieren. :yrf

    Wäre der Einsatz eines UV-Entkeimers (ist leider aktuell noch nicht in Betrieb) eine Möglichkeit? Habe vorab mal den AS nässer eingestellt.

    Gruss, Marcel

    Hallo Sudad

    Vorab; Wir sind mit den Produkten von Mikrobe-Lift sehr zufrieden und würde diese jederzeit wieder einsetzen. Aber nun zu meinem eigentlichen Frage, bzw Problematik. Wir sind seit einem Monat dabei unser Zuchtbecken mit Euren Produkten (SpecialBlend und Niteout) einzufahren. Dosiert haben wir genau nach Anleitung - wie wir as bereits bei einem anderen Becken gemacht haben und auch sehr gut funktioniert hat. Nun, beim Zuchtbecken ging alles sehr schnell. Nach paar Tagen waren bereits Kieselalgen für kurze Zeit sichtbar, danach die Fadenalgen. Alles in allem war das Ganze ca. nach 1.5 Wochen vorbei. Schon während dieser Phase kam mir das Wasser unheimlich trüb vor was ich nicht als problematisch sah. Aber nun, seit mehr als einem MOnat Einfahrphase ist das Wasser noch trüber geworden. Es ist nicht grün, sondern weisslich und frage mich, ob wir eine Bakterienblüte haben - etwas anderes kommt meiner Meinung nach nicht in Frage. Was denkst Du dazu?

    Vielleicht noch ein paar Infos mehr dazu. AS wurde nach einer Woche ab Zugabe der Bakis eingeschaltet. Ein WW wurde bis heute noch nicht gemacht. Das Salz das wir für alle unsere Becken verwenden ist dasjenige von Silbermann. Das Ammonium ist aktuell auf 0.06mg/lt. Das Becken, bzw. der Sand (Sand wurde vo OU-Spülung mehrfach gereinigt) und totes Riffgestein wurde vor Beginn der Einfahrphase (vor Zugabe Bakis) zweimal, jeweils mit VE-Wasser, für zwei bis drei Tage durchgespült/gereinigt. Danach Becken geleert, geputzt und mit frisch angesetztem Salzwasser (34.8psu bei 25 Grad) gestartet. Ausser einer Bakterienblüte kann ich mir nichts mehr anderes vorstellen und frage mich, wie wir dies lösen können, ohne dabei gleich neu zu beginnen. Vor der Zugabe war das Wasser natürlich einwandfrei klar....Die sehr starke weisse Trübung ist nun ca. seit drei Wochen present. Habt ihr was am Produkt verändert?

    Gruss, Marcel

    Hoi Thomas

    Nimm doch das wirklich SEHR GUTE Tool von Martin Kuhn, den AquaCalculator. Damit kannst Du noch um einiges mehr tun und bist damit bestens "gewappnet", um Änderungen (jeweils SORGFÄLTIG) vorzunehmen. Eine ausführliche Beschreibung, zur Nutzung und Tips/Hinweise dieses sehr guten Hilfsmittels (in der Aquaristik schon fast nicht mehr weg zu denken), ist dort ebenfalls vorhanden.

    Gruss, Marcel

    Hoi Chris

    Vorerst ein echter Hingucker die Grösse - ich wollte ich hätte den Platz dazu ;(. Wir sind auch gerade dabei das grosse mit einem nöch grösseren zu ersetzen. Hier wäre ich Dir (und wolh andere auch) dankbar, wenn Du kurz (brauchst keine Romöäne zu schreiben) schildern könntest, was den alles für Fehler (Bei Umzügen) in der Vergangenheit gemacht wurden?

    Aber was mich vor allem interessiert ist deine Aussage zur scheinbar sehr guten Herstellung/Verarbeitung des Beckens. Kannst Du uns verraten von wem das hergestellt und geklebt wurde, was es gekostet hat und welches Glas (Ggf. Herkunft, aber vor allem ob Grün oder Weissglas) Du verwendest?

    Gruss, Marcel

    Hoi Claude

    Wie lange hattest Du denn die Leuchte getestet und was meinst Du genau mit "Lichtleistung"?

    Ein paar Punkte & Gedanken:

    1. Alles ist verklebt, auch die Elektronik in den Steuereinheiten sind geklebt!
    2. Bei Leuchten die geschaltet werden können mittels Micro Computer Timer Switch, sind Geräte, die für den Verbau im inneren anderer elektr. Geräte ausgelegt sind. (Wenigstens haben Sie nun einfach ein Loch gebohrt und die Kabelanschlüsse nach innen verlegt)
    3. Die Ventilation/Kühlung ist falsch gerichtet. Der Venti müsste die Luft herausziehen und nicht hineinblasen - zus. Wärmestau bei den bereits schlecht gekühlten LEDs ist garantiert!
    4. Fällt eine LED aus, so fallen gleich mind. zwei Reihen weg.
    5. Für Steuereinheiten muss unbedingt Reserve mitbestellt werden. Ansonsten läuft man trotz richtiger Angaben die Gefahr, dass man niemals mehr (sofern direkt bei BSLED bestellt) die richtigen erhält, da fast täglich, anhand von Kundenfeedbacks, Änderungen vorgenommen wird - ich kann hierbei mehrfach davon berichten und zich Mails vorlegen.
    6. Es gibt immer wieder Leuchten (noch heute!) die nicht entstört sind und/oder keine Erdung besitzen! Jemand der noch Kinder zu Hause hat, handelt mit dem Aufhängen dieser Leuchte fährlässig.

    Fragen an Armin:
    4. Über welchen Zeitraum hast Du die PAR-Werte (und Spektrum) gemessen und mit welchen Modellen (Watt, Verh. zwischen Blau und Weiss, LED-Typ etc?)
    5. Wurde benfalls die Konstantstromquelle über einen grösseren Zeitraum gemessen?
    6. Wie hoch war die Sperrschichttemperatur und welche LEDs (BrigeLux und/oder Epistar) wurden verbaut?

    Gruss,
    Marcel

    Hallo Welle (Vorname wäre am Edne eine gute Sache!)

    Ich kann Dir nur raten, lasse Die Finger davon. Ich kann es leider nicht all zu oft erwähnen...Wir hatten 8Stk dieser Leuchte und eine einzige ist noch zu 100% funktional. Zudem sind die Leuchten von der Qualität (lass Dicn icht vom äusseren blenden) her eine Katastrophe und dürfen eigentlich gar nicht verkauft werden. Lass Dich ebenfalls nicht vom Licht blenden, welches optisch ausreichend scheint, aber misst man das mittels PAR-Messgerät nach, so sind die Werte miserabel.

    Auch wenn Sie günstig sind und somit verlockend sind.....

    Gruss, Marcel

    Hallo Torsch

    Es wurde bereits "fast" alles von den Profis gesagt, aber ich möchte noch auf eins eingehen, welches Du anfangs erwähnst und zwar:
    "....gemessen von mehrmalig frisch geeeichten Ph-Elektroden vom IKS Steuercomputer..." & "Der Grund hierfür ist ein ständig falsch bzw. unterdimensionierter Ani/Kati......"

    Also wir hatten genau dasselbe Problem mit dem Anitauscher und noch einige disbezüglich dazu.....Lies Dir zusätzlich mal auch noch diesen Thread durch, vielleicht hilf es ja ein bissle weiter, oder gibt Dir zus. Hinweise.

    Jetzt, nachdem mehrere Wochen vergangen sind, wir zwei neue Sonden gekauft haben, der VE durch den Austausch nun auch die richtigen Werte für PH (7.2) und LW (1-2us) liefert, ist der PH nun zw. 7.8/9 & 8.2. Wir haben das Wasser (Becken und VE Wasser) nachträglich nochmals mit IKS-Sonden gemessen und kam, trotz erneuter Kalibrierung (haben extra neue PH-Kal.flüssigkeit 7 & 10 gekauft) der Sonden, nur auf einen Wert von 7.7 am Abend, also eine beachtliche Differenz!

    Gruss, Marcel

    Hoi Dennis

    Wir Ingrid bereits geschrieben hat - der PO4-test von Salifert ist nicht ausreichend für die Meerwasseraquaristik. Dazu sind aktuell nur zwei brauchbare Tests auf dem Markt, der Test von ROWA und derjenige von Gilbers.

    Und zum Verhältnis: Zweimal "0"-Werte gibt es soszusagen nicht und stehen chon gar nicht im Verhältnis gem. Redfield.

    Und zu guter letzt ist die Aussagen "...Osmoseanlage funktionierte ca. ein jahr lang gut" keine Aussage, bzw., eine auf die Du Dich nicht verlassen kannst. Die Wasserwerke liefern auch nicht immer dieselben Werte (auf Grund versch. Wasserquellen und dessen Aufbereitung). ich würde Dir (auch) zuerst empfehlen, mal ne gute Osmoseanlage zu kaufen, oder meiner Meinung (!) nach noch besser, ein Vollentsalzer. Mit fehlt hier auch die werteangabe des Silikats. Schon mal gemessen?

    Glasrosen: Garnelen wie die Bogessi oder Wurdemanni helfen bei Dir sicherlich in einem gewissen Masse, da Du ja kein Futter zugibst. Aber sollte sich das ändern, dann würde ich mich nicht mehr darauf verlassen... Und: Wenn Du mit der mechanischen Bekämpfung weitermachst, dann unbedingt permament dran bleiben!! Denn mit dieser Aktion förderst Du - diese ist unsere Erfahrung - auch gleichzeitig deren Vermehrung. Garantiert sind NUR die Berghia-Schnecken, welche wir seit längerer Zeit für unsere eigenen Becken selbst züchten und wir nach kurzer Zeit (ca. drei-vier Monate) unseren weit über tausend Glasrosen (!) in einem Becken Herr geworden sind - sprich wir haben keine sichtbaren mehr! Die Zucht ist einfach und Futter hast Du ja auch genügend :winking_face: Solltest Du das Aiptasia-X von Red Sea noch nicht probiert haben und bei der mech. Bekämpfung bleiben möchtest, dann versuch das mal.

    Gruss, Marcel

    Hoi Kathrin

    Betreibst Du Balling, bzw. hast Du ggf. zuviele Schwermetalle (Eisen etc) drin?

    Wir hatten seit anfang unserer Becken fast permanent ein brauner Belag (Kieselalgen) und Cyanos drin, auch wenn in einem überschaubarem Masse. Dann haben wir uns entschieden, die nächste Füllung der Balling-Stammlösung nur die Hälfte der angegebenen Menge an Schwermetalle zu geben. Siehe da, man konnte regelrecht zuschauen wie Cyanos und vor allem der braune Belag innert zwei Tagen verschwand. Das haben wir dann so lange belassen (ca. drei Wochen), bis der 5lt. Kanister neu gefüllt werden musste. Wir haben danach wieder auf 75% der Schwermetallspuris Lösung (gem. Rezept von Hr. Balling) erhöht, dieses über zwei Füllungen laufen lassen und an Ende wieder auf 100% hochgefahren und haben seither schneeweisen Sand und Cyanofreie Steine/Substrat.

    Vielleicht hilft Dir diese Info auf der Suche er Ursache (etwas) weiter. Ich nöchte auch abschliessend erwähnt haben, dass dies kein Allheilmittel ist und bei jeder Biologie anders reagieren kann/wird.

    Gruss, Marcel

    Hoi Dirk

    Anbei meine Antworten:

    Zitat

    Original von Millenniumpilot
    heist das jetzt, das alle bisherigen Lösungen mit 2 gleich großen Säulen überhaupt nicht korrekt einsetzbar waren?

    Korrekt einsetzbar schon, aber der Ani ist bereits erschöpft bevor es der Kati ist - mittels Farbindikation erkennbar.

    Zitat

    Vorallem, da das Indikatorharz ja immer im Kationer ist, die Erschöpfung aber im Anioner zuerst eintritt, die verfärbung also viel zu spät eintritt?

    Genau, so ist es. Darum kann bsp. beim 10lt 2-Säulen VE auch niemals 3000lt. produkziert werden.

    Zitat

    Wollte mir eigendlich einen Vollentsalzer von Gralla holen.

    Das kannst Du ja trotzdem tun, ich würde Dir allerdings empfehlen, die Säulen nicht gleich gross zu wählen! Wir sind ansonsten sehr zufrieden mit den Säulen.

    Zitat

    Hat das mit dem benötigten doppelten Volumen des Anioners noch nie irgendjemand vorher bemerkt?

    Das wird in einigen Büchern beschrieben - leider habe wir dies auch zu spät bemerkt. Erst ein Fachmann eines der grössten Harzhersteller hat uns darauf aufmerksam gemacht.

    Zitat

    Oder ist dies nur ein Einzelfall?

    Das denke ich nicht, dass dies ein Einzelfall ist, nur haben wir das auch erst bemerkt, nachdem wir stutzig wurden, dass wir permanent ein solch niedrigen PH des VE-Wassers hatten.

    Wir jedenfalls, haben seit dieser Änderung, auf Grund des regen Mailverkehrs mit dem Profi, dieses Problem nicht mehr.

    Grusss, Marcel

    Hallo Torsch

    Wie Armin bereits geschrieben hat, in dem erwähnten Thread steht eigentlich alles. Da ich an diesem erwähnten Beitrag auch dran beteiligt war und aktiv dasselbe Problem hatte, möchte ich hier trotzdem nochmals darauf hinweisen, dass Du den Ani unbedingt (mindestens) doppelt so gross dimensionieren solltest wie der Kati. Ansonsten kommst Du nie auf die Wassermengen, die bsp. bei der Fa. Gralla beschrieben sind. Beachte dort unbedingt auch den Hinweis zur effektiven Menge an Regenerierflüssigkeit, die Du für den Ani benötigst.

    Seit wir das Problem gelöst haben, ist der Leitwert (und PH-Wert) auch in dem Bereich, wo er sich nähmlich für VE-Wasser auch befinden sollte.

    Gruss, Marcel

    Hallo Roland

    Ich kann mich nur den Fragen von Armin anschliessen, vor allem die erste. Wir kontrollierten den PH-Wert mittels PH-Sonde von IKS und das mit ZWEI Sonden gleichzeitig. Auch wir hatten seit Beginn immer ein Max.Wert von 7.8-9 und morgens 7.4-5. Die Sonden wurden wöchentlich korrekt gewartet. Wir haben alle möglichen Ursachen in Betracht gezogen und als wir letzlich das Problem mit unserem VE hatten, haben wir uns zusätzlich ein mobiles, bzw anderes PH-Messgerät gekauft und siehe da, der PH war im normalen Bereich (8.1-8.2 abends, 7.8-9 morgens). Danach wurden unsere "neuen" Werte zusätzlich mit zwei untersch. Profigeräten (aus dem Laborbereich) von zwei Bekannten getestet und stimmten mit unserem überein.

    Also, schau dass Du, sofern das nicht bereits geschehen ist, eine verlässliche Messung machen kannst. Die anderen erwähnten Aspekte sind natürlich ebenfalls zu berücksichtigen.

    Gruss, Marcel

    Hallo Hajo

    Du sprichst die Geräuschekulisse von aktiver Kühlung an. Hierbei kann ich mich nur anschliessen bei der Aussage, dass die meisten, früher oder später (auch hochwertige Industrielüfter) anfangen lauter zu werden, wenn sie es nicht bereits von Anfang an sind, wie dies bsp. den den Chinaleuchten. Wir haben mehrere Modelle getestet und für mich waren alle Lüfter zu laut - vor allem wenn sich mit der Zeit Staub ansetzt und Anderes. Zudem kläre zuerst ab, dass die Lüfter auch eine ausreichende Kühlung (ggf. im Zusammenhang mit passiven Kühlelementen) sicherstellen - dies ist nähmlich nicht immer so, voe allem bei den günstigen Leuchten aus Asien. Schon mal an eine Leuchte gedacht, welche eine gute Passivkühlung hat? Bsp. ist die Leuchte von AquaIllumination so eine und werde diese (als weitere Testleuchte) über unserem Testbecken installieren. Was hier auch gefällt ist die Modularität und Bestückung mit Cree-Led's (nicht nur RoyalBalu, sondern auch Blaue). Mit Modular meine ich, dass bei neuen Modulen die alten ausgetauscht werden können, ohne dabei die ganze Leuchte zu ersetzen.

    Auch der Einbau von anderen Lüftern würde ich persönlich abraten. Irgendeinmal musst Du auch diese wieder ersetzen - es sind und bleiben mechnanische Verschleissteile.

    Leider sind die LED-Leuchten hier in Europa viel zu teuer, vor allem von namhaften Herstellern.

    Armin: Der grosse weitere Vorteil (nicht nur Stromkosten) von LEDs ist, dass Spektren viel genauer/exkater auf die Bedürnisse hergestellt werden können, als dies bei T5 oder HQI der Fall ist.

    Wir werden in Kürze eine solche Leuchte (Diode, Spektrum und Optik eigens für Korallen entwickelt) zum Test erhalten und bin gespannt, was da raus kommt. PAR-technisch bietet die zum aktuellen Zeitpunkt die besten Werte. Mehr kann und darf ich hierzu leider nicht sagen - Sorry! Bsp. Cree oder Philipps wird sich aber künftig sicherlich auch mehr mit diesem Thema befassen (das tun Sie ja wolh bereits) und entspr. Dioden für diese Branche anbieten - somit wirds dann für uns alle günstiger....

    Trotz allen LED-Skeptikern bin ich allerdings überzeugt, dass diese Technologie, T5 und HQI vollständig in den Hintergrund drängen wird, da die LED-Technologie in anderen Bereichen auch im Vormarsch ist und ökologisch gesehen, die besten Eigenschaften mitbringt.

    Gruss, Marcel

    Hallo Markus

    Der Foodholder habe ich als erster von Ruedi gekauft (die Lieferung kam an diesem Tage gleich an) und muss bis auf eine Sache zugeben, ne super Sache. Allerdings müsst Ihr unbedingt noch etwas an der Basisbefestigung (am Steg) ändern, denn das klappt nicht so wie es sollte - ich denke Ruedi hat längstens mit Dir Kontakt aufgenommen. Wenn kleine Fische rangehen, da gibt es keine Probleme, aber wehe es rauschen die Grossen heran, dann ist die Befestigung in Gefahr! Ansonsten ein super Teil, wenn da..... :winking_face: Noch ein Tip (hab ihn Ruedi auch schon gesagt): Wenn das Teil noch aus Acryl/Plexi wäre, dann würde es optisch auch nicht so stören und mein gelber Doktor traut sich auch nicht so ran. Aber das ist dann wieder auch Geschmacksache...für Fisch und Mensch. :winking_face:

    Gruss, Marcel

    Hoi Kevin

    Es wurde ja bereits erwähnt, die Rainfordis sind keine "Bagger". Wir standen vor einem halben Jahr vor derselben Entscheidung wie Du. Nun, ich kann nur sagen, wir haben uns für folgenden Besatz unseres 250lt. Würfels entschieden:

    1 Päärchen Rainfordis - sind wirlich sehr schöne und interessante Fische und würden sie jederzeit wieder halten. "Grasen" den ganzen Tag an den Steinen Algen ab und reinigen die oberste Schicht des Sandes sehr gut durch. Positiv ist dabei, sie steigen nicht hoch, was in unserem grossen Becken mit den Phalaenas ganz anders aussieht :loudly_crying_face: Dorz schneits den ganzen Tag :winking_face:

    1 Einsiedler Clibanarius sp. 03. Der Einsiedler ist permanent auf den Steinen am Algen abweiden. Der Bodengrund ist ebenfalls sein Reich (vor allem nachts) und lockert unseren Boden sehr gut auf.

    2 Seesterne "Archaster angulatus - Grabender Seestern": Das ist ein sehr guter Detritusfresser und ist permanent im Boden auf Achse. Immer wieder gräbt er sich ein und lockert so ebenfalls den Grund auf.

    Alle Tiere sind sehr gut haltbar. Wir füttern diese Tiere nicht speziell, ausser der Einsiedler erhält mal ein "Goodie", aber ich glaub, ich habe die Rainfordis noch nie Flocken, oder Granulat, geschwiege den Frostfutter essen sehen und wachsen und wachsen - alleine mit "Steine rein und Steine wieder raus....." :winking_face:

    Wenn unser noch grösseres SPS Becken kommt, dann werden wir dort ebenfalls exakt denselben Besatz (plus paar andere Putzmitglieder). Dadurch verhindern swir auch das es erneut schneit und das mögen SPS in dieser Menge nicht besonders...

    Also, mit all den Tips in diesem Beitrag wirst Du sicherlich das Beste für Dein Becken finden.

    Gruss, Marcel

    Hoi Tino

    Natürlich kommt es darauf an, wie viel Wasser man produzieren muss. In Deinem Fall ist das nicht so viel wie bei uns. Wir benötigen mindestens 6000lt. Wasser pro Jahr, das heisst wir müssen mit unseren Säulen plus minus zweimal jährlich regenerieren. Da wir nicht immer regenerieren möchten, haben wir uns für grössere Säulen entschieden - leider anfänglich für die falsche Dimension für den Anitauscher :loudly_crying_face:
    Da wir hier sehr gutes Wasser (aus dem See) haben, ist eine UO nicht mehr nötig. Zudem wollten wir davon wegkommen, jährlich für teures Geld die Patronen der UO zu ersetzen. Dafür ist ja gerade der Vollentsalzer da, welcher alles raus (leider im Moment nicht so ganz ;)) holt und ich keinen Sinn dahinter sehe (ausser die Verzögerung der Regenerationszyklen), zus. eine UO dafor zu schalten.

    Du hast das richtig verstanden. Der Profi hat die doppelte Menge des Aniharzes sogar als Minimum erwähnt, so dass auch die Menge an VE Wasser produziert werden kann, welche Hr. Gralla angibt. Stimmt dieses Verhältnis nicht, so kannst Du nicht auf die Angaben gehen, das heisst der Entsalzer liefert max. nur 50% von der angegebenen Menge, bis wohl das stark basische Harz wieder aufgepeppelt werden muss. Und weil wir ein Katiharz mit Farbindikation haben und das Verhältnis zw. Kati und Ani stimmt, kannst Du somit die Erschöpfung beider Harze anhand der Farbindikation sehen und man benötigt nicht zwingend ein Leitmessgerät - wir habens aber bereits bestellt....vielen Dank für Dein Tip!

    Für das Spülen reicht die doppelte Menge. Beim regenieren reicht ebenfalls die doppelte Menge (2lt. pro 1lt. Harz) beim Kationer, beim Anioner allerdings ist mindestens (!) das drei-, besser das Vierfache nötig. Schi..., in unserem Fall heisst das neu, 80lt Lösung zur Regeneration des Aniharzes zu verwenden.

    Frage: Du sprichts von Spülen mit Leitungswasser - Du sprichst hoffentlich nur von Kationentauscher udn nicht vom Anioner, oder?! Denn den Anitauscher darf NIEMALS mit Leitungswasser gespült werden!

    Da wir ja nun eine grössere Anisäule bestellt haben, werden wir vorerst nichts mehr renerieren. Ich will herausfinden, ob Hr. Gralla die Säulen auch richtig, das heisst mit richtiger Menge Lösung in lt., reneriert. Sollte dies nicht der Fall sein, so werden wir wohl trotzdem die Übung mit den 80lt. machen müssen/wollen.

    Ich hoffe nun, dass Du Ruhe hast.....

    Gruss, Marcel

    Hoi Tino

    Super,er das klingt ja sehr gut - hoffe es bleibt auch so! Denn das war bei uns mit zwei versch. Harzen (nach erster Reklamation bekam ich ein zweites) auch so, aber gerade mal für ca. 100lt, dann war es wieder beim Alten. Und wenn Gralla mit derselben Menge regeneriert wie er in der Anleitung angibt, dann wirds auch wieder rasch erschöpft sein. Hast Du den unterschiedlich grosse Säulen, oder zweimal dieselbe? Falls letzteres der Fall ist, dann hoffe ich, dass Du nicht permanent damit beschäftigt bist, den Anioner zu regenerieren.

    Ich verwende den VE ohne UO - der Kationer hängt direkt am Hahnen.

    Meine Lösung: Ich werde mein Anioner zurücksenden - ich habe Hr. Gralla den Vorschlag gemacht, mir eine 20lt., also gegenüber dem Kationer, die doppelte Menge an strak basischem Harz, in einer 20lt. Säule zu senden. Ich werde dieses Harz gleich nach Ankunft testen - er liefert das ja in regeneriertem Zustand aus. Im Weiterem habe ich ihn höflich darum gebeten, die Anleitung anzupassen, denn 2lt. Flüssigkeit auf 1lt. Harz, ist beim Anioner defintiv (!) zu wenig - ich habe zwischenzeitlich die Aussage des kompetenten Herrn, von Lewatit und einem anderen Chemiker, gegenprüfen lassen.

    Besten Dank im Übrigen für die Tips zu den Geräten, diesen Hersteller hatte ich nicht gekannt. Habe mich darüber kundig gemacht und die zwei schlussendlich bestellt. So sind wir auch ready wenn der Anioner kommt und sind zudem mobil, um unsere Zuchtregale/becken damit zu prüfen.

    Gruss und viel Glück!
    Marcel

    Hallo zusammen

    Vielen Dank an beide!! Anbei erhaltet Ihr noch die Antwort auf mein zweites Gespräch mit dem kompetenten Herrn. Das was im ersten Satz anspricht bezieht sich auf die Anleitung von Gralla.
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    Hallo Herr Balli
    Ich habe diese Sache angesehen, wenn Sie diese Mengen nehmen und umrechnen auf die Harzmengen gibt es Probleme.

    Nehmen wir an Kationen Harz mit einer Kapazität von 1 Val

    Ihre Anlage ist mit 10 l Harz gefüllt dann haben sie einen pH Wert nach dem Kation von ca. <4,0
    dieses Wasser geht dann auf den Anioner.

    Hier haben wir eine Kapazität von 0,4 Val

    D.h. der Anioner bricht schneller durch als der Kationer, am Ende des Anioners kommt zuerst die...
    ...Silikate heraus ( kein Leitwert ), dann
    ...Bicarbonate < pH unter 7, und am Ende die
    ...Chloride (diese geben den pH Wert ca.< 4,0)

    Somit ist der Anioner bereits erschöpft, eigentlich sollte der Anioner schon bei einen < pH unter 7 bis 6 regeneriert werden.

    Jedoch das Problem liegt an der Anlage, der Anioner sollte mindesten 20 lt Harz enthalten und nicht die 10 lt somit würde das Verhältnis wieder stimmen.

    Zu den Regenerationen :

    im Normalfall, gemäss Beschreibung Gralla Gbr.
    Kationenharz:
    Ist die Menge an Säure (20lt.) zur Regeneration der 10 l Harz in Ordnung

    Anionenharz:
    Hier müssten Sie für die Menge von 10 l Harz mindestens 40 l Na OH 5 % Lösung nehmen (anstelle 20lt. wie in der Beschreibung von Gralla), damit das Harz vollständig regeneriert ist.

    Silikatentfernung :
    Für die Spezialreinigung Anioner, nehmen Sie die Menge H Cl Lösung (40lt. 4%'ig)die wir besprochen haben am Telefon, und anschliesend mit den 40lt. Na OH Lsg 4 % wieder regenerieren.

    Das Problem liegt beim zu kleinen Anionenaustauscher der bei Ihnen installiert ist.
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    Hoffe Ich konnte hierbei ein bissle helfen. Werd Euch berichten wenns durch ist.
    Gruss, Marcel

    Hallo Armin

    Ja, dieser Herr war wirklich sehr kompetent - was wenn Leute wie Du er nicht wäre ;). Ich werde jedenfalls darüber berichten, wenn wir das Prozedere durchgeführt haben.

    Bezüglich Leitwert hab ich es als Nichtchemiker jetzt auch verstanden - Vielen Dank!. Kann man das im Übrigen in Deinem Buch nachlesen, welches wir haben und falls ja wo, denn ich konnte das nirgends finden.

    Messergerät: Hast Du eine "zahlbare" Empfehlung für ein Kombigerät, welches PH, EC, TDS und Temp mit einer ausreichenden Genaugkeit misst?

    Gruss, Marcel

    Hoi Tino

    Ich habe gerade mit einem kompetenten Herrn der schweizer Fa. Chemia unterhalten. Eigentlich wollte ich mich nur beraten lassen, um ein neues Aniharz (Empfehlung = LEWATIT MonoPlus M 500 OH) zu kaufen. Nach Schilderung meines Problems uns seinen paar Fragen ist für ihn klar, dass im Aniharz noch zu viel Silikat gebunden sein muss, welches unser Problem hervorruft. Also, die Menge der Regenierflüssigkeit, in unserem Fall für 10lt. Harz/Säulen, welcher in der Anleitung von Gralla erwähnt wird, ist nicht ausreichend. Er hat für mich konkret folgendes Verfahren empfohlen, um noch ein letzter und einmaliger Versuch zu starten, das Harz auf eine spezielle Vorgehensweise zu regenerieren und ggf. unser Problem zu lösen. Ist der PH, bzw Leitwert immer noch nicht in Ordnung, so empfielt er das Harz zu ersetzen.

    Vorgehen einmaliger Regenerierung:

    1. 30lt. (also in unserem Fall das Dreifache) 4%'ige Salzsäure (8-ung dest. Wasser verwenden!) durch den Anitauscher laufen lassen. Die letzten 10lt. für einige Stunden im Tauscher drin lassen. Ja, Du hast richtig gehört "Salzsäure".

    2. gleich nach der Salzsäure, mit 30lt. (auch das dreifach in unserem Fall) Natronlauge regenerieren.

    3. nach der Natronlauge das Aniharz sehr gut durchspülen. Dabei ist der Kati am Leitungswasser angeschlossen und ist vor dem Ani, also wie beim Spülen des Ani nach der Regenerieranleitung von Gralla, bzw. Normalbetrieb des Vollentsalzers.

    Gruss, Marcel

    Hoi zusammen

    @tino: Ja, ich verstehe, dass es für Händler nicht immer einfach ist. Aber schlussendlich kann ich dieses Verständnis nur bis zu einem gewissen Punkt verstehen und danach nicht mehr. Hr. Gralla war auch konstruktiv, aber es löst leider meine Situation nicht und muss, bzw. unsere Tiere, mit einem niederen PH "kämpfen". Und besten Dank, hälst Du mich auf dem Laufenden - ich hoffe es wird sich bei Dir (und hoffentlich auch bei mir) zum Guten wenden.

    Armin: Vielen Dank für die Antworten und Hinweise. Natürlich wussten wir das bezüglich zus. KH-Zugabe durch das Natriumcarbonat und haben dies explizit mehrfach gemessen. Da unser Verbrauch seit einiger Zeit gestiegen ist, wir die Dosierung erhöhen müssten, passt es gerade damit und haben aktuell ein KH von 7.2-7.4.

    Also messen wir das Austauscherwasser und im Aquarium am besten in mS/cm, versteh ich das richtig? Möchte das nur wissen, weil das DIST5 nur in µS/cm misst und das DIST6 nur in mS/cm. Da wir aber schon bald eine Zuchtanlage betreiben, überlegen wir uns trotzdem ein mobiles Kombigerät zu beschaffen, welches PH, EC, TDS und Temp. messen soll und zudem. Hast Du hierzu eine Empfehlung. Und falls wir trotzdem nur Leitwert messen möchten, wäre dieses Gerät eine Alternative?

    Gruss und nochmals Danke für Eure Hilfe!
    Marcel

    Hoi Tino

    Danke für die Info! Ja, daran wird sich nichts ändern, egal welcher PH aus dem Kati kommt. Wir haben im Kati ein Wert um 3-3.5 (meine frühere Angabe mit 4.5 war falsch, bzw. der Wert war nach dem Ani gemeint).

    Bitte lass es mich wissen wenn Du mehr weisst. Ich kann mir aktuell ein Zurücksenden nicht erlauben, da wir kein Ersatz zur Aufbereitung des Wassers haben. Ich habe ihm ebenfalls ein Mail geschrieben und auf meine gleiche Situation aufmerksam gemacht. Bei mir hat auch das zweite Harz kein Erfolg gebracht!!

    Zu guter Letzt kann es einfach nicht sein, dass wir teuer Geld bezahlen und nicht das erhalten wofür wir über 300 Euros ausgegeben haben und das ist bereits mein 2. Versuch!!

    Ich bin gespannt was Hr. Gralla in Deinem Fall meint und erwarte eine Lösung von ihm.

    Gruss, Marcel

    Hoi Tino

    Besten Danke für Deine interessante Ausführungen! Da bin ich schon mal beruhigt, bin ich nicht der einzige mit diesem Problem.

    Wir haben damals das stark basische auch wegen dem Silikat gewählt und konkret, weil auch auf die Verwendung in der Meerwasseraquaristik gemacht wird.

    Was heisst das nun für mich/uns: Müsste man die Säule, bzw. das stark basische Harz grösser dimensionieren als das im Kationen?

    Gralla: Wir haben, wie erwähnt, bereits ein anderes Harz (kostenlos) von Hr. Gralla erhalten, leider hat sich nichts geändert. Ich hatte disbezüglich ja schon mehrere Telefone mit ihm. Bitte lasse es mich wissen was er Dir gesagt hat, so dass ich ebenfalls darauf reagieren kann.

    Armin: Wir geben aktuell Natriumcarbonat (dem WW und Verdunstungswasser) hinzu, um den PH-Wert auf ca. 8 zu heben. Beisst sich das mit dem Natriumhydrogencarbonat, welches wir mit Balling (via Dosierpumpe) zugeben?

    Gruss und nochmals Danke!
    Marcel