Beiträge von Fischegucker

    Hallo Martin,
    da würde ich nur die Strömungspumpen an einen Wechselrichter anschließen, z.B. sowas:
    http://www.fraron.de/wechselrichter…raet/a-1338664/
    Ob die Pumpen mit modifiziertem Sinus oder nur echtem Sinus laufen, wäre auszuprobieren. Ein Blei-Gel Akku muß da natürlich auch dran, abhängig vom geplanten Budget :grinning_squinting_face:
    Da ich gerade sehe daß du den deltec sc1455 hast, wie ist der denn bezüglich Lautstärke und Abschäumleistung?
    Wollte mir evt. den SC1350 zulegen, deswegen frage ich.

    Hallo,
    in so kleinen Becken könnte ggf. ein Synchiropus stellatus gehalten werden, der wird nicht so groß wie Synchiropus splendidus. Das kommt etwas auf´s Becken an, aber wenn mit Lobstereiern gefüttert wird wäre es eine Option.
    Ich würde keinen festen Zeitpunkt fürs Einsetzen festlegen. Wenn sich viel Zooplankton wie z.B. Copepoden zeigt, dann kann man darüber nachdenken.

    Hallo Christiane,
    grübel nicht zu viel darüber nach, eine Kalibirierung mit Referenzlösung ist optimal. Ich nehme die Gilbers-Ref. und kalibriere bei 34ppt und stelle mein Becken darauf ein. Die FM-Lösung ist auch gut. Am Besten vor jeder Messung neu kalibrieren, da die Temperaturkompesation nicht verläßlich ist.

    Hallo Kevin,
    ich hatte die 0,8ml / Tag, die aus der Dosierpumpe kommen, nachgemessen. Pellets hatte ich nie verwendet. Meine Nährstoffe waren aber immer schon an der Nachweisgrenze, da ich noch einen geringen Besatz habe. Vermutlich ist dabei eine Limitierung bei Po4 und/oder No3 eingetreten. Meine Korallen sind nicht gestorben, nur extrem hell geworden. Das erschien mir zu unberechenbar.

    Hallo Kevin,
    falls du noch TM BB dosierst so würde ich die Dosierung verringern, bis wieder minimal No3 meßbar ist. Vorraussgesetzt, das der Test empfindlich genug ist. Ich hatte bei mir nur 0.8ml/d vom BB, aber alles wurde mir zu hell. Dann habe ich es ganz abgesetzt und mir gefällt´s besser.
    Mit 0.08mg/l Po4 liegt ja keine P-Limitierung vor. Du kannst die KH auf 7 fallen lassen, aber das wird nur ein kleiner Unterschied sein. Sonst sieht das Becken doch gut aus, ich würde nur mit Bedacht Änderungen vornehmen.

    Hallo Martin,
    das hängt von deiner Raumtemperatur ab. Wenn du min. 21°C im Raum hast, so wird das Becken schon mit Pumpen auf ca. 22°C kommen. Bei mir reicht das so, im Winter muß das Becken keine 24°C haben. Ich habe auch eine Teilabdeckung für den nicht beleuchteten Bereich der Abdeckung.
    Bei sehr kühlen Aufstellungsräumen kann das evt. anders sein, auch bei ganz offenen Becken.

    Hallo Klaus,
    ein kleinerer Abschäumer in RE-Qualität stand schon länger auf meiner Wunschliste, eine gute Idee. Für mich würde das aber nur Sinn machen, wenn auch die Grund/Stellfläche kleiner als beim Mini-BK 160 wäre. Ist das so geplant? Dann kannst du mich schon mal vormerken :winking_face:
    Bitte berichte weiter, wenn mehr Details feststehen.

    Hallo Martin,
    das Messen ist tatsächlich nicht so einfach, da die meisten Meßgeräte nicht für Geräte mit Schaltwandlern gemacht sind sondern nur sinusförmige Lasten messen können. Eine exakte Messung ist mir nicht möglich, das habe feststellen müssen.

    Hallo Peter,
    ich denke du hast Joe falsch verstanden, mit "nach ...tausend" meinte er wohl das man für die ... eine unbekannte Zahl einsetzen sollte. Du bist aber auch nervös :face_with_tongue:
    Soweit ich weiß werden zwischen 30000 und 50000 Stunden je nach Hersteller angegeben und man muß je nach Chiptemperatur und gewähltem Vorwärtsstrom abstriche machen. Wenn es Farbverschiebungen bei LED´s gäbe, so wüßten wird das aber jetzt schon. So neu sind Led´s ja nicht mehr. Die Qualität des Kühlungskonzepts und die Auswahl der Chips bezüglich Lebensdauer und Wirkungsgrad trennt aber immer noch die Spreu vom Weizen. Billigimporte aus China sind da sicher schlechter als deutsche Entwicklungen.

    Hallo Dave,
    je nach Sorte unterscheide ich da. Mysis kann man gut im Teesieb abspülen. Bei Lobstereiern verfüttere ich komplett nach dem Auftauen. Die kann man nur im Artemiasieb abspülen und die Reinigung ist mir schon zuviel Arbeit.
    Wenn Joachim noch 10% Lobstereier im Teesieb nach dem Abspülen hattte war das doch ein guter Schnitt, finde ich :ylol

    Hallo Kobe,
    du könntest damit beginnen die Beläge unter´m Mikroskop zu identifizieren. Cyanos und Dinos kann man dann gut unterscheiden. Dann noch alle Wassertests, am besten mit Referenz, durchführen. Dein UO-Wasser kannst du auch mal bezüglich des Leitwertes prüfen, vieleicht ist ja das Harz erschöpft?

    Hallo Specki,
    wenn du zufällig mal in der Gegend bist kannst du gerne einen Ableger haben, die c. furcata wächst wie Unkraut :grinning_squinting_face:
    Wenn du wirklich nur von einer Seite beströmen willst wird es auf den Riffaufbau ankommen. Wenn die Technikecke nicht gleich mit Keramik verkleidet wird könntest du die Pumpenposition verändern und später ggf. anpassen um das Optimum rauszuholen. Ich hatte auch erst nur eine Pumpe drin. Versuchen kannst du es und im Notfall auf der anderen Seite eine Pumpe im Riffaufbau verstecken.

    Hallo Specki,
    so ähnlich habe ich mein Becken aufgebaut:
    http://meerwasserforum.info/index.php?page…&threadID=56331
    Die Technikkammer ist aus schwarzem Acrylglas. Bei der Größe solltest du vorher festlegen, welcher Abschäumer später noch passen muß.
    Die Rückförderpumpe ist eine AM Nano Prop 5000. Ich habe eine Verbindungsmufffe in ein Loch geklebt und die Pumpe mit Ringen aus Silkonschlauch eingehängt.
    Als Strömumgspumpen habe ich je eine Voyager HP8 (12000l/h) pro Seite. Eine hängt außen an der Technikkammer, die andere an der gegenüberliegenden Seitenscheibe. Für den Überlauf sind 5000l/h genug, die 2. Pumpe würde der Überlaufschacht nie schaffen.
    Ich denke eine 2. Pumpe an der anderen Seitescheibe ist optisch nicht optimal, aber eine gute Strömungsverteilung ist nun mal die Grundlage für ein funktionierendes Becken. Vieleicht überdenkst du deine Anforderungen nochmal dahingehend.

    Hallo Maria,
    die im Test beigelegten Referenzlösungen hatte ich früher mal benutzt. Später habe ich festgestellt, daß die genauso hohe Abweichungen wie der Test selbst haben. Die einzigen Referenzlösungen, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe waren von Fauna Marin und Gilbers. Erst nach ca. 3-4 Jahren hatte ich da eine leichte Erhöhung der Salinität festgestellt. Ich würde dir empfehlen, eine der genannten Refrenzlösungen neu zu besorgen.

    Hallo Thomas,
    da würde ich einfach 2 Würfel Frostfutter oder auch Granulat füttern, gleichmäßig über den Tag verteilt. Deine Beckengröße habe ich jetzt nicht gesehen, aber einige Fische zusätzlich gehen bestimmt auch noch. Der Salifert-Test ist nicht der empfindlichste, du kannst den aber mal mit doppelter Empfindlichkeit (20ml) durchführen.
    Vieleicht kann man den Abschäumer noch trockener einstellen?

    Hallo Alex,
    der Wasserwechsel hätte aber doch einen Vorteil:
    Falls ein Meßfehler vorliegt, so wird Mg. nicht übermäßig erhöht. Ich würde nicht allein auf Händlermessungen vetrauen, sondern selber prüfen. Ich benutze den Gilbers-Test und konnte noch nie Mg-Mangel feststellen, trotz Kalkrotalgen.

    Hallo Bernd,
    für die Berechnung der Sperrschichttemperatur muß der thermische Widerstand aller Teile der Wärmeleitkette bekannt sein. Die 8K/W sind nur der Widerstand bis zum Lötpunkt (Rth1). Dann kommt noch der Übergangswiderstand bis zum Kühlkörper (Rth2) dazu und der Wärmewiderstand des Kühlkörpers (Rthkk). Die Temperatur der Sperrschicht ist dann: (Rth1+Rth2+Rthkk)*P+T
    Das gilt aber nur bei einer LED auf einem Kühlkörper. Bei einer Vielzahl von LED´s wird der Kühlkörper ja mehrfach genutzt und die Rechnung nicht ganz so einfach. Heutzutage nimmt man für solche Berechnungen Programme zur Thermosimulation.

    Hallo,
    man kann sich das Becken schönsaufen, da wirkt Alkohol zumindest kurzfristig gut. In´s Becken würde ich keinen Alk geben, da ja No3 bei n.n. und mit dem Bactobalance schon Kohlenstoff zugeführt wird. Ich denke die Bakterienzufuhr ist eine sinnvolle Maßnahme, auch wenn ich die von Preis nicht kenne. Mit den genannten Microbelift Bac´s hatte ich früher aber schon Erfolge verzeichnen können.

    Hallo Mike,
    im Meerwasseraquarianer wurde kürzlich der Paracheilinus mccoskeri beschrieben. Es gibt davon auch verwandte Arten wie Paracheilinus carpenteri oder Paracheilinus filamentosus. Die sind öfters im Handel zu finden, leider aber meist nur Männchen. Wenn´s Paare gäbe hätte ich auch schon welche im Becken.
    Vieleicht sind die dir aber auch schon zu klein?

    Hallo Andre,
    ich habe die im Baumarkt handelsübliche Konzentration mit 30%-33% Salzsäure genommen. Mit einer 2ml-Spritze pro Tag kann man ca. 3 Krusten erledigen. Ich habe die Vorsätze der Salifert-Tests benutzt und mit wenigen mm Abstand auf die Kruste gezielt. Geht wunderbar, Joe hat uns da eine guten Tip für die Praxis gegeben.

    Hallo Andreas,
    meine erste Muschel war eine t. squamosa. Diese braucht nicht ganz so viel Licht. Irgendwann ist sie mir trotzdem gestorben, ich glaube die Nährstoffwerte waren mir damals aus dem Ruder gelaufen. Jetzt habe ich noch eine t. maxima. Die ist farblich schöner und ähnlich anspruchsvoll wie SPS. Festgemacht haben sich beide nicht, aber eine Tonschale als Unterlage ist trotzdem hilfreich.

    Hallo,
    vor ca. 9 Wochen hatte ich 3 kleine p. fridmani nachgesetzt. Zwei sind spurlos verschwunden und ich hatte bisher vermutet, daß sie von einem unsichbaren, aber gut hörbaren Knallkrebs/Fangschreckenkrebs erlegt wurden.
    Gestern fiel mir dann etwas, daß wie Eier aussieht, am noch verbliebenen Fisch auf. Eigentlich war ich der Meinung, der ist noch zu jung für die Eiablage. Könnten es vieleicht Darmparasiten sein? Anbei ein paar Bilder, ich hoffe es ist gut genug zu erkennen.

    Hallo Christian,
    bei deinen Bildern sehe ich keine weißen Wachstumsspitzen an den Korallen, abgesehen von den absterbenden Stellen. Vieleicht ist nicht nur bei der Nährstoffversorgung ein Problem, sondern auch bei Licht und Strömung. Sind die Röhren vieleicht schon älter? So ab 6 Monaten kann es da schon auf 60% abgefallen sein:
    http://www.burgerszoo.eu/media/108821/chapter%2018.pdf
    Oder ist die Strömung beim langsamen Zuwachsen des Beckens zu schwach? Ich kenne deine Pumpen nicht, aber SPS brauchen ja viel Strömung.
    Wie sind denn deine Wasserwechselintervalle? WW ist ein einfaches Rezept, um manches ins Gleichgewicht zu bringen, z.B. Magnesium oder Spurenelemente.
    Versteh´mich nicht falsch, das NP-Bacto-Balance würde ich da als i-Tüpfelchen sehen wenn alles im Lot ist aber es kann manche Probleme evt. nicht ausgleichen.

    Hallo Marco,
    die LED-Lampen sind schon effektiver als HQI-Lampen, aber Wunder solltest du da nicht erwarten. Wenn du die 3x250w HQI´s durch 3x160W LED ersetzt, so würde ich die T5 weiter betreiben oder ggf. noch 1-2 160W LED mehr einplanen. Eine Stromeinsparung wäre möglich, aber mit weniger als der Hälfte an Leistung, wie von dir geplant, wäre es knapp.

    Hallo Björn,
    wenn deine Korallen vorher höhere Nährstoffwerte gewohnt waren, so würde ich diese viel langsamer absenken. Also entweder mehr füttern oder die Dosierung vom NP-Bacto Balance reduzieren.
    Ich dosiere in meinem Becken auch NP-Bacto Balance und A-, bin aber erstmal bei 0.8ml auf ca. 400 l netto geblieben. In meinem Becken sind so Po4 und No3 n.n. Die Korallen sehen soweit gut aus, Polypenbild und Farben sind schön. In meine Becken habe ich Bedenken, die Dosierung zu erhöhen. Vieleicht liegt das Optimum nicht immer bei der Maximaldosierung.

    Hallo Thomas,
    versuche das ganze möglichst einfach zu halten. So eine Konstruktion muß irgendwann auch von innen gereinigt werden und schalldämmende Materialien in Aquariumnähe können schimmeln, da Feuchtigkeit besonders nachts in der Lampe ist.
    Ich würde einfach den Lampenlüfter gegen etwas hochwertiges ersetzen, z.B. von ebm-Pabst, wenn der Lärm stört.

    Hallo Thomas,
    die Kühlung der LED´s könnte so beeinträchtigt werden. Ein zusätzlicher Lüfter wird den Geräuschpegel vermutlich noch anheben. Ich habe bei meinem Becken eine Plexiglasplatte mit Öffnung für die LED´s benutzt. Das Becken kühlt nicht so stark aus und die Verdunstung wird um 50% verringert. Bei meinen Lampen drücken die Lüfter die warme Luft nach unten. So ist es für die kalte Jahreszeit besser als ganz offen.
    Wichtig ist auch den Gasaustausch, der bei komplett geschlossenem Becken schlechter ist.

    Hallo Torsten,
    das Konzept finde ich gut, da man ohne wasserführende Leitungen außenrum auch eine höhere Sicherheit bezüglich austretenden Wassers hat. Bei meinem Becken habe ich es ähnlich gemacht.
    Bei deiner Technikkammer kann ich nicht erkennen wie du das UV-Problem gelöst hast? Die offenen Strahler, die nur unter Wasser sicher sind, halte ich für unerfahrene Anwender in einem Plug&Play Becken für zu gefährlich. Ich habe bei mir eine Kombi aus Pumpe und 9W-UV im Becken, ist aber leider nur mäßige China-Qualität. Ich hätte da auch lieber "Made in Germany", aber eine voll eintauchbare UV mit Pumpe habe ich nicht gefunden.
    Wie hast du es mit der Rückförderung gelöst, ist die wartungsfreundlich? Bei mir wachsen das schnell Schwämme und ich muß die gelegentlich reinigen.
    Das Konzept hat sicher Zukunft, man spart Platz und Energie, die ein Technikbecken zusätzlich benötigt.