Beiträge von Linda

    Hallo ihr,

    vor 9 Tage war's auch bei mir so weit: Campino hat 10 Fohlen zur Welt gebracht.

    Sie waren wie Thomas schreibt schneeweiß, allerdings hätt ich sie doch um die Hälte größer geschätzt als 5 mm, ungefähr 7-8 mm. Vielleicht liegt's auch daran, dass der Hengst doch schon erwachsen ist, die Stute aber halbwüchsig, und sie deshalb nur auf 10 Eier ins Ziel gebracht hat (einen Eiklumpen hab ich am Tag der Paarung ja auf dem Boden gefunden).

    Vor ein paar Tagen dann hat sich ein Teil der Fohlen umgefärbt und ist jetzt perfekt getarnt. Obwohl das Becken nach dem Absterben eines Großteils meiner Caulerpa vorderhand noch sehr kahl ist, ist es unmöglich, mehr als 5 oder 6 Fohlen zugleich ausfindig zu machen. Mag sein, dass es zuletzt doch auch zu Ausfällen gekommen ist. Ich kann's nicht sagen.

    Aber ich freu mich über den Fortschritt, den die - sichtbaren - Kinder machen. Die Kleinen sind sehr vital, haben einen Riesenappetit und wachsen wie die Rüben auf dem Feld.

    Liebe Grüße
    Linda

    PS an die LeserInnen des Riffaquaristkforum.at: Sorry für's Crossposting :smiling_face:

    Hallo Tom,

    herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs!

    Bei meinen Zwergerln, die ich von Andi bekommen hab, ist es noch nicht so weit, ich rechne aber in den nächsten Tagen mit dem Wurf. Vor allem mein alter Hengst schaut aus als ob er bald platzen würde, bei Andis Junghengsten bin ich mir nicht so sicher, dass sie schon tragen.

    Jedenfalls bin ich neugierig, wie es mit der Aufzucht gehen wird.

    Liebe Grüße
    Linda
    *die ganz unglücklich ist, weil grad heute in der Früh die Caulerpa zu 'blühen' begonnen hat und sie fast den gesamten Algenbestand entfernen musste*

    Hallo ihr,

    vielen Dank für eure Antworten!

    Die rotbraunen Steine im Hintergrund sind Lavabrocken, die ich für die Hawaiigarnelen eingebracht hab. Die Garnelen lieben die Verstecke in den Steinhaufen. Nach Uwes Erfahrungsbericht möcht ich die Lava aber demnächst austauschen gegen totes Riffgestein.

    Liebe Grüße
    Linda

    Zitat

    Original von use
    dürfte das "Blutplasma" der caulerpa gewesen sein. Die dichten damit das "Leck" im Rhizom ab damit nicht die gesamte Pflanze ausblutet.


    Hallo Uwe,

    das klingt eigentlich recht einleuchtend. Seltsam ist nur, dass ich in diesem Becken seit Wochen keine Caulerpa geerntet hab.

    Negative Auswirkungen sind jedenfalls nicht aufgetreten, damit bin ich schon mal zufrieden.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Thorsten,

    vielen Dank für die anschauliche Erklärung. Ich glaub nicht, dass es so weit vom Thema weggekommen ist.

    Zusammen mit anderen Beiträgen in diesem Topic kann ich mir jetzt schon ein bissl was vorstellen. Vor allem das Mißverhältnis von Nitrat zu Phosphat als Usache für Cyanobakterienwachstum kommt mir einleuchtend vor (Dank an Kathrin).

    Liebe Grüße
    Linda

    Zitat

    Original von SeepferdchenDr
    Wie findest Du da alle Kleinen?


    Hallo Elena,

    das ist das Kuriose: Es dauert keine Minute. Aber es sind ja auch nur 5 :smiling_face:

    Zitat

    Das einzige, was mir auffällt und unter Umständen problematisch werden kann,
    ist der Schiefer. Denn dort sind oft Einschlüsse von Metall.
    Im Gegensatz zu einem Süßwasser-Aquarium ist von Schiefer oder sonstigen Steinen beim Meerwasseraquarium abzuraten.


    Das Becken besteht in dieser Form (abgesehen von den Caulerpas, an deren Stelle standen früher die Fadenalgenpolster) seit bald 2 Jahren, und die Steine (Schiefer und Serpentin) hatte ich zuvor schon z.T. 20 Jahre in Süßwasseraquarien.

    Mir ist schon klar, dass Salzwasser wesentlich aggressiver ist - wie würden sich denn Metallbelastungen bemerkbar machen? Wirbellose Tiere reagieren normalerweise rasch auf sowas. Die Hawaiigarnelen und Schnecken (sie wohnen ja schon seit einem Jahr in dem Aquarium) zeigen aber keine Auffälligkeiten.

    Zitat

    Das Husten kann auch ein quer steckendes Sandkörnchen und dadurch erschwertes Atmen sein.
    Auf die Ferne ist dies natürlich ein Raten.


    Jetzt zum Beispiel atmet sie ganz ruhig. Vielleicht mach ich mir zuviel Gedanken.

    Zitat

    Unser Fips war vor der Ankunft der neuen Seepferdchen eher ruhig an seiner Stamm-Gorgonie.
    Jetzt ist er mehr im Becken unterwegs und sitzt mal hier und da.


    Wie Campino. Schön! :smiling_face:

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Reinhard,

    es hat sich ganz leicht absaugen lassen. Im Gurkenglasl sind dann so kleine Fetzerln herumgeschwommen. Ein Schwamm hätt glaub ich eine festere Konsistenz.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Elena,

    dein Fips war ja, wenn ich mich richtig erinnern, auch ein paar Wochen allein. Hast du ebenfalls Änderungen in seinem Verhalten bemerkt seit die Jungpferdchen eingezogen sind?

    Vicky ist ein passender Name :smiling_face: Eine von meinen 2 Girls hat auch ein richtiges Geweih, schaut süß aus. Und die andere Kleine hat Kopffortsätze ähnlich einer Krone, ich werd sie in Anlehnung an Peter Schmiedels Prinzessin Krönchen nennen. Für die Burschen hab ich noch keine Namen. Sie schauen beide aus wie Klone von Campino.

    Aber wichtiger als die Namensgebung scheint mir, dass die Pferdchen sich wohl fühlen, dass es mit Nachwuchs klappt, und dass der auch groß wird. Das wünsch ich uns und den Andern.

    Ich hab heut als ich vom Büro nach Haus gekommen bin wieder nach der kleinen Asthmatikerin gesehen. Mir gefällt die heftige Atmung ganz und gar nicht. Könnte es sein, dass Cryptocarion irritans im Spiel ist? Soviel ich über die Biologie dieses Erregers weiß kann ich mir das nicht recht vorstellen. Aber ich werde halt mal die Artemien ein paar Tage lang mit Vitaminsirup und Knoblauch präparieren. Das hat bei den Zwerggrundeln auf Anhieb geholfen.

    Vielleicht sind auch die zahlreichen Turbellarien schuld. Gegen die hab ich leider noch kein wirksames Mittel gefunden. Chemie lehn ich ab, und Fische sind als Nahrungskonkurrenz in der Pferdekoppel auch nicht willkommen. (Obwohl ich die Zwerggrundeln im Verdacht hab, dass sie mit den Strudelwürmern im Mini-Riffbecken aufgeräumt haben. Dort seh ich nämlich keine einzige Turbellarie mehr.)

    Im Anhang schick ich ein paar Fotos von heute Morgen mit. Man kann ganz gut die Cyanos erkennen. Sie sehen wirklich hässlich aus auf den abgestorbenen Caulerpafetzen, aber ich möcht schauen, wie sich die Sache entwickelt ohne dass ich eingreif. DieTiere scheint es nicht zu stören, im Gegenteil: Sie halten sich gern auch an den weißlichen Pflanzenresten fest und sind dann wegen der Tarnfärbung und der Körperanhängsel fast nicht sichtbar.

    Die Wasserwerte sind tadellos. Hab grad eben gemessen: NO3 (Tetra) nicht nachweisbar, PO4 (Salifert) ebenfalls unter der Nachweisgrenze. Und schließlich erkennt man auf den Fotos auch, dass die Caulerpa wieder sprießt aus den mit Cyanos bewachsenen abgestorbenen Resten. Das System wird sich hoffentlich bald wieder stabilisieren.

    Ebenfalls gut erkennen kann man einen gelblichen Schleimpropfen, der aus einem Caulerpasproß herausgekommen ist. Ich hab ihn zum Großteil abgesaugt (und er ist tagsüber nicht wieder gewachsen), würd aber gern wissen, was das gewesen sein könnte.

    Ich hoff, dass ich euch net fadisier, aber für mich hat das Zosterae-Projekt eine ganz besondere Bedeutung, und weil ich mit Meerwasser noch nicht wirklich viel Erfahrung hab, erwähn ich vielleicht Dinge, die für langjährige RiffaquarianerInnen selbstverständlich sind.

    Liebe Grüße
    Linda

    Zitat

    Original von Korallenwelt
    Ich erinnere mich noch gut an die Zeiten, wo plötzlich jeder einen Kalkreaktor brauchte!
    ...
    Und dabei ist diese Technologie noch relativ einfach zu verstehen, verglichen mit dem, was in einer 10cm hohen Bodenschicht abgeht, in die man nicht hineinsehen kann.


    Hallo Thorsten,

    wo find ich denn eine halbwegs verständliche (so à la Hoimar von Ditfurth =)) Beschreibung dessen, was in einer 10cm hohen Bodenschicht abgeht?

    In natürlichen Lebensräumen wird PO4 von pflanzlichen Organismen aufgenommen. Dienen die wurzelartigen Fortsätze von Caulerpa auch der Aufnahme von Nährstoffen aus dem Boden? Ich nehm an, bei höheren Pflanzen (z.B. Seegras) ist das auf alle Fälle so, oder?

    Liebe Grüße
    Linda

    Zitat

    Original von Claudia B
    Hallo Linda,

    ... ich finde Du solltest Deinen Bericht mit einem oder mehreren der schönen Fotos vom Becken "vervollständigen". Ich finde nämlich das ist eine tolle Spielwiese für die Pferdchen und mal wieder was ganz anderes. :thup


    Hallo Claudia & all,

    gestern hab ich ein paar aktuelle Fotos auf placetogo.to geladen. Da ist auch eins dabei von der Pferdekoppel wie sie jetzt ausschaut. Weil's da aber eigentlich um das neue Phytoplanktonbecken geht und ich beide Aquarien auf das Bild bekommen wollte sieht man vom Pferdebecken keine Details. Die folgen demnächst.

    Tatsache ist, dass ich seit dem Einzug der Jungpferdchen deutlich mehr füttere, und das macht sich auch bemerkbar. Zunächst leider erstmal im Auftreten Roter Cyanos (die waren sehr flott da), aber nun auch im beschleunigten Wachstum der Caulerpa.

    Bei der Messung hab ich noch keine Veränderung des Nitratwertes festgestellt, aber der Nährstoffanstieg wird wohl die Ursache für die Veränderung sein. Deshalb hab ich vor ein paar Tagen ein Phytoplanktonaquarium aufgestellt, das mit dem Pferdebecken verbunden ist. Gefiltert wird das Phytobecken mit einem kleinen Eheim-Außenfilter. Beim Rücklauf hab ich 2 Abzweigungen eingebaut: Eine zum Pferdebecken, die Andere ist vorgesehen für den geplanten Mangrovenfilter.

    Wenn ich den Bypass zur Pferdekoppel morgens eine Stunde lang offen lass, ist das Wasser dort deutlich grün, was nicht nur der Wasserqualität zugute kommen dürfte sondern auch den Kleinlebewesen. Abends ist das Wasser nämlich wieder kristallklar.

    Die Idee mit dem Schwebealgenbecken hab ich übrigens abgeschaut von einem Beitrag hier im Forum und bin ganz begeistert davon :ylol Heut hol ich mir von einem Bekannten ein paar Guppies, die die grüne Suppe hoffentlich freihalten werden von Brachionus und Copepoden, die zufällig den Weg dorthin gefunden haben.

    Damit ich's nicht vergess: Den Jungpferden geht's augenscheinlich ganz gut, und ich kann's gar nicht oft genug sagen: Campino ist nicht wiederzuerkennen! Einzelhaft dürfte für Seepferde tatsächlich eine Folter sein.

    Was mir ein bissl Sorgen macht ist der Umstand, dass eins der Mädchen öfter heftig atmet (sieht aus als ob es sich am Futter verkutzt hätte). Es ist auch etwas zarter als die anderen drei Jungspunde. Aber vom Verhalten ist es nicht auffällig und bei gutem Appetit. Der 'Husten' ist mir schon vor ein paar Tagen aufgefallen, es hat sich nix verändert.

    Wie geht es denn den anderen Zwergseepferdchenhaltern mit ihren Tieren?

    Liebe Grüße
    Linda

    Hi Ben,

    aha, so kann's passiert sein. Danke für das Foto.

    Ich hab mir auch gedacht, dass die zwei ein bisschen üben werden müssen.

    Campino war heute Früh leider im Caulerpadickicht versteckt, man konnte es nicht genau sehen: Aber ich glaub, mit Schwangerschaft ist diesmal noch nix. Ist mir aber eh Recht, zuerst mal freu ich mich darüber, dass er nach mehreren Monaten Einzelhaft jetzt Gesellschaft hat und er dem entsprechend deutlich lebhafter ist (sofern man bei H. zosterae von 'lebhaft' sprechen kann :-))

    Liebe Grüße
    Linda

    Hi ihr,

    mit Nachzucht hat's zwar noch nicht viel zu tun, aber es passt, denk ich, trotzdem in diesen Thread ...

    Gestern hat sich mein Zwergseepferdmann mit einem der erst vor ein paar Tagen eingezogenen Mädchen gepaart. Am Abend aber hab ich dann ein kleines Häuferl Kaviar auf dem Boden gefunden.

    Kommt es vor, dass Seepferdmänner die Eier wieder ausstoßen? Oder hat die noch unerfahrene Dame daneben getroffen? Die Vereinigung war leider nicht gut zu sehen, aber ich hätte schon gedacht, dass die Kloake des Weibchens und die Beutelöffnung ganz eng beisammen waren.

    So sehr mich die Paarung freut, so beunruhigt bin ich über den Eierfund.

    Liebe Grüße
    Linda

    Zitat

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil


    *smile*

    Hi Benjamin & Jannes,

    ihr habt Recht. Angeblich gibt es Seegrasarten, deren Blätter nicht meterlang werden, und die ganzjährig Temperaturen über 20° aushalten. Die sollen zur Gattung Zostera gehören. Sowas hätt ich gern, wobei ich gelesen hab, dass bei der Auswahl auch noch das bevorzugte Substrat der Pflanzen zu berücksichtigen ist.

    Vorderhand hab ich mal einen Ableger Thalassia hemprichii in Aussicht. Die gefällt mir zwar nicht ganz so gut, versuchen möcht ich's trotzdem.

    Ja, und was das Nitrat betrifft ist nicht nur die Mangrovenpflanze selber als Abnehmer vorgesehen. Ich möchte das Pflanzgefäß von unten durchströmen lassen, und zwar mit einem 4 mm-Schlauch. Diese Technik verwend ich auch bei den Schlammspringern beim Bodenfilter. Durch die nur ganz schwache Durchflutung entstehen anaerobe Zonen, in denen das Nitrat zu Stickstoff reduziert wird. Auf diese Weise hab ich bei den Schlammspringern trotz vieler Futterreste bloß einen NO3-Wert von 10 mg/l. Ich wüsst nicht, warum es bei der Pferdekoppel nicht auch funktionieren sollte.

    Das Problem ist, dass ich nicht noch weitere Wärme produzierende Lichtquellen installieren möchte, sonst hätt ich schon einen Platz gefunden für ein Filterbecken.

    Liebe Grüße
    Linda

    Zitat

    ich wünsche euch viel Erfolg in Haltung und Zucht und hoffe, ihr berichtet hier ausführlich weiter


    Hallo Sabine, hallo Community,

    ich hab jetzt noch einmal die letzten paar Seiten dieses Threads durchgeschaut, weil ich geglaubt hab, dass ich mein kleines Seepferdchenbecken hier schon mal vorgestellt hab. Dabei ist mir die Diskussion um die optimale Haltung in Anlehnung an die Gepflogenheiten in den Vereinigten Staaten aufgefallen. (Wobei ich Andreas' Beschreibung nicht entnehme, dass er seine Tiere so hält :-))

    Mein Becken ist jedenfalls überhaupt nicht steril. Im Gegenteil: Es ist ein der Mangrovenzone nachempfundenes Naturaquarium mit 54 Liter Bruttoinhalt (60x30x30), in dem als Dekoration neben Steinbrocken auch Mangrovenwurzeln verwendet werden. (Dafür hab ich von richtigen Meerwasseraquarianern schon Kritik einstecken müssen, aber das Aquarium besteht in dieser Form schon seit mehr als einem Jahr und läuft prima.) Bis April haben darin halt nur ein paar Hawaiigarnelen, Copepoden und eine Menge malayischer Turmdeckelschnecken gewohnt, dann ist das erste Zwergseepferdchen eingezogen.

    Bepflanzt ist das Aquarium derzeit mit Caulerpa sertularoides. Irgendwann einmal, hoff ich, bekomm ich auch eine kleine tropische Zostera-Art, die das Ganze hübsch ergänzen würde. Die lange Zeit dominierenden grünen Fadenalgen hab ich angesichts der guten Entwicklung der Caulerpa vor zwei Wochen fast zur Gänze entfernt.

    Auf Lebendgestein hab ich von Anfang an verzichtet und diese Entscheidung nicht bereut: Es sind weder Glasrosen noch Flohkrebse und Borstenwürmer in diesem Becken.

    Hin und wieder geb ich lebendes Phytoplankton hinein, so wie es von Einigen hier empfohlen wird - als Futter für das Zooplankton und zur Aufnahme überschüssiger Nährstoffe. Gefiltert wird mit einem Schaumstoff-Lufthebefilter auf der einen und einem übers Eck gebauten Mattenfilter auf der anderen Seite.

    Als Ergänzung für den Nitratabbau überleg ich, einen mit Mangroven bestückten Zusatzfilter zu bauen, nur hab ich bis jetzt nicht den geeigneten Platz gefunden. Wenn's soweit ist werd ich ihn hier vorstellen.

    Von den Wasserwerten interessieren mich in erster Linie Nitrit und Nitrat sowie Phosphat. NO2 und NO3 (Tetra) waren zuletzt nicht nachweisbar, PO4 (Salifert) lag mit 0,05 mg/l auch ganz gut. Wasserwechsel mach ich derzeit wöchentlich 20%.

    Das Becken ist ungeheizt, weil es im Zimmerdschungel steht bewegt sich dieTemperatur aber bloß zwischen 20 und 24°, die Dichte beträgt ungefähr 1.020.

    Beleuchtet wird das Aquarium mit 2x24W T5.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo ihr,

    bei mir sind gestern auch 4 von Andis Pferdchenkindern angekommen. Ich freu mich riesig, dass es jetzt endlich geklappt hat mit der Gesellschaft für Campino, den bald einjährigen Hengst, den ich Mitte April - ebenfalls von einem Forenmitglied hier - bekommen hab. Campino tut das augenscheinlich gut, er kommt mir lebhafter vor als bis jetzt.

    Die Kleinen sind top beisammen und haben noch in den Transportflaschen nach Futter geschnappt. Großartigen Stress dürfte ihnen die etwas mehr als 24 Stunden dauernde Reise nach Wien nicht bereitet haben.

    Bei der Gelegenheit nochmals danke, Andi, für die Mühe :smiling_face:

    Ich hoff, dass meine Tiere auch für Nachwuchs sorgen werden und ich welche durchbring. Es wär prima, wenn es auch in Österreich mehr Halter von H. zosterae geben würde und man so einen halbwegs stabilen Bestand aufbauen könnte. Den Berichten hier in diesem Thread nach sind mysteriöse Unglücksfälle ja durchaus häufig.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hi Benjamin,

    danke für deine Antwort.

    Ich hab mir schon gedacht, dass auch die kleinen tropischen Mysis nicht ganz ohne sind. Ich füttere sie hauptsächlich mit Artemiagranulat, und auf das sind sie ganz wild.

    Also werd ich die Seppferdkoppel nicht infizieren mit potenziellen Räubern. Für die Mysis und die Flohkrebse hab ich mit den Grundeln auch andere Abnehmer, und die Pferdchen bekommen weiterhin ihre Cops, Tiggerpods und Artemianauplien.

    Vielleicht klappt die Vermehrung der Campinos dann sogar im Artenbecken.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Community!

    Schon vor ein paar Wochen hab ich meine Lebendfutterzucht erweitert um tropische Mysis. Bei dem Ansatz, den ich von einem befreundeten Meerwasseraquarianer bekommen hab, waren auch ein paar Flohkrebse dabei.

    Jetzt stell ich erfreut fest, dass sich sowohl die Mysis als auch die Flohkrebse gut vermehren und hier offenbar keine nennenswerte Konkurrenz oder gegenseitige Nachwuchsreduktion auftritt.

    Allerdings hab ich gelesen, dass es im Süßwasser räuberische Flohkrebse gibt, und jetzt würd ich gern wissen, wie die Erfahrung anderer AquarianerInnen ist im Hinblick auf die Gefährdung von Fischlarven und Kleinfischen durch die Schwebegarnelen und die Flohkrebse. An sich hab ich die Futterzuchten angelegt, um den Zwergseepferdchen noch mehr Abwechslung bieten zu können.

    Risiko möcht ich aber keins eingehen.

    Liebe Grüße
    Linda

    Zitat

    Original von Benjaminb
    ... Ich versuche übrigens auch Mysis zu züchten, die halte ich für Seepferdchenzüchter für besonders interessant, hat man doch den Vorteil in der Übergangsphase von Artemianauplien zu FroFu auf kleinste Mysis und alle Zwischengrößen zurückgreifen zu können ...

    Hallo Benjamin,

    grad hab ich mir Toms Anlage auf Seite 1 noch einmal angeschaut und bin dann auf den Beitrag von dir gestoßen, aus dem das Zitat stammt.

    Sag, meinst du Ostseemysis? Gibt's da jetzt schon Erfahrungen, die du hier mitteilen kannst?

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo, guten Abend,

    bitte um Tipps für den Lebendtierversand von Deutschland nach Österreich.

    Ich möchte gerne Seepferdchen von Bochum nach Wien senden lassen. Hat jemand von euch hier eine Anleitung (sprich: Eigene Erfahrungen) für mich, was das kostet und was zu tun ist?

    Welche Papiere (mal abgesehen vom Herkunftsnachweis) werden in so einem Fall benötigt?

    Anmerken möcht ich, dass ich die Empfängerin bin, aber auf Wunsch der Züchters den Versand organisieren soll.

    Leider ist der Thread Lebendtierversand 1 in dem Sinn nicht hilfreich - oder ich hab bei dem ganzen Hin und Her was Wichtiges übersehen.

    Danke vorweg & liebe Grüße
    Linda

    Hallo Claudia,

    da hast wohl Recht. Frostfutter ist vermutlich billiger.

    Für die Grundelaufzucht und das (bzw. bald die) Seepferdchen brauch ich aber sowieso Lebendfutter, und genau genommen ist der tägliche Bedarf so niedrig, dass sich FF auch nicht wirklich lohnen würde. Cops im Handel zu kaufen ist mir zu aufwändig, und die Preise sind ja auch nicht ohne.

    Ganz so schlimm ist es übrigens auch nicht mit den Kosten für die Copepodenzucht. Die Futtermengen sind trotz allem gering, und die Beleuchtung mit 2x30W T8 ist auch weder von der Anschaffung noch von den laufenden Kosten her der Rede wert.

    Die Artemienanzucht ist mehr Aufwand.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Klaus,

    ich hab zwar keine so interessante Versuchsanordnung wie du und züchte Copepoden erst seit einem Jahr, aber mir ist auch was aufgefallen: Fütterung immer am Limit (=so, dass das Wasser grad nicht kippt) und häufige Entnahme (pro Woche ungefähr die Hälfte des Bestands) bringt bei mir die besten Ergebnisse. Mit 7 Fünfliterkübeln hab ich ausreichend Hauptfutter für 1 Zwergseepferdchen, 7 Goldringelgrundeln und 2 Eviota-Grundeln.

    Die Cops fütter ich abwechselnd mit Spirulina (Pulver und Flocken), Artemiagranulat, Culture Selco und Algenkonzentrat. Jede Woche teil ich zusätzlich 1 1/2 Liter Nanochloropsis auf die 7 Kübeln auf, aber ich kann nicht sagen, ob grad das der ultimative Turbo ist oder nicht.

    Bin gespannt auf die weiteren Posts. Lebendfutter aus eigener Zucht ist meine große Leidenschaft.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Peter,

    lassen wir die Kirche im Dorf: Hätt ich ein Handelsunternehmen mit Versand, würd ich nicht auf gut Glück an irgendeinen Kunden liefern, schon gar nicht im Internethandel.

    Gut, es ist eine Frage, ob jemand das Risiko eingehen mag oder nicht. Hätt ich früher den Thread hier in diesem Forum entdeckt oder eine andere Bezugsquelle für H. zosterae-Nachzuchten gefunden, wär ich auf die Idee gar nicht gekommen, im Internethandel zu bestellen.

    Aber es ist jetzt eh vergossene Milch, darüber nachzudenken. Der Importeur hat seinen Sitz in Großbrittannien, der Stockist (mein Geschäftspartner) in den Niederlanden. Auf der Nudelsuppe bin ich auch nicht dahergeschwommen und hab vor der Bestellung Erfahrungsberichte im I-Net gesucht. Da war nix Negatives zu finden. Und grundsätzlich wird die Refundierung des vorausbezahlten Betrags ja nicht einmal abgelehnt, es geht lediglich um Spesenabzüge, deren genaue Höhe mir noch gar nicht mitgeteilt wurde, weil ich den Rücktritt bisher nur angedroht habe.

    Bevor ich die Rechtmäßigkeit irgendwelcher Abzüge infrage stell wollte mich einfach schlau machen, ob der Importeur die Probleme zum Zeitpunkt der Anbahnung kennen hätte müssen und ob das Geschäft somit unter rechtlich nicht einwandfreien Umständen zustande gekommen ist. That's it.

    Ich glaub nicht, dass es für ein Internet-Handelsunternehmen so toll ist, wenn ihm unseriöse Praktiken nachgewiesen werden. Also wird die Suppe sicher nicht so heiß gegessen werden wie sie gekocht wurde.

    Ungelöst bleibt freilich das Problem, dass Campino wohl noch länger auf Gesellschaft warten wird müssen. Solang ich nicht eine konkrete Zusage hab, von anderswo H. zosterae zu bekommen, tu ich mir schwer mit dem definitiven Rücktritt.

    lg
    Linda

    Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    Warum hast du einen neuen Thread aufgemacht - das würde viel besser in den bestehenden Zostera Thread passen.


    Hallo Peter,

    eben weil ich gedacht hab, das hat nix mit der Haltung zu tun. Aber ich hab nix dagegen, wenn die Beiträge in den Zosterae-Thread verschoben werden.

    Dass die Importbestimmungen der EU das Problem sind kann ich mir gut vorstellen. Da wird, soviel ich gelesen hab, nicht zwischen Wildfängen und Nachzuchten unterschieden, oder? Und die Mindestgröße von 10 cm soll für alle Seepferdchen unabhängig von der Art gelten. So ein Unsinn!

    Aber ist es nicht so, dass allein für den EU-Zoll entsprechende Ausfuhrpapiere vorliegen müssen, die die US-Behörden nicht ausstellen, weil sie in den Vereinigten Staaten nicht nötig sind?

    Aber egal, wenn sich an den Bestimmungen insgesamt seit Jahresende 2008 nichts geändert hat und das jetzt die Einfuhr unmöglich macht, muss es eine Möglichkeit geben, vom Vertrag zurückzutreten und die geleistete Vorauszahlung ohne Spesenabzug zurückzufordern.

    Genau das nämlich ist der Punkt: Simplyseahorses schreibt, dass die Vorschriften erst vor kurzem geändert wurden und will deshalb keine Verantwortung übernehmen für die Verzögerung. Gut, da muss ich eventuell streiten.

    Aber vorrangig geht's eh um passende Gesellschaft für Campino. Ich möcht mich nicht mehr auf den US-Import verlassen. Schade, dass du keine Jungtiere abgibst (aber damit hab ich im Zusammenhang mit deinen Berichten schon gerechnet).

    Von einem anderen Forenmitglied hier hab ich leider auch die Nachricht bekommen, dass kurzfristig keine Tiere abgegeben werden können.

    Trotzdem scheint mir dieses Forum noch die beste Adresse zu sein. So viele Zosterae-Halter auf einen Fleck gibt's iim deutschsprachigen Raum sonst nirgends. So hoff ich halt weiter.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Forengemeinschaft,

    seit 18. April wohnt tatsächlich ein Zwergseepferdchen bei mir. Der kleine Hengst ist der letzte einer Gruppe, und ich hab ihn von einem Forenmitglied bekommen, in der gemeinsamen Hoffnung, dass die von mir im Februar bei einem niederländischen Stockisten von simplyseahorses bestellten US-Nachzuchten in Kürze eintreffen würden.

    So sehr ich mich über das Pferdchen freue: Die ohnehin nur sporadischen Nachrichten über den Verbleib der weiteren Tiere sind nicht gerade beruhigend. Genaues weiß ich nicht, aber es soll sich bei der Erstellung der CITES-Bescheinigungen spießen. Das ist eigentlich keine besondere Neuigkeit, gerade deshalb habe ich mich gefreut als ich das Angebot von simplyseahorses gesehen habe.

    Meine erste Frage an das Forum: Hat sich an den Bestimmungen in den USA im letzten Halbjahr etwas geändert? Ich möchte nämlich vom Vertrag zurücktreten.

    Voraussetzung ist eine positive Antwort auf die zweite Frage: Hat jemand hier im Forum aktuell H. zosterae abzugeben?

    Mein kleiner Seehengst ist zwar bei gutem Appetit, aber man sieht ihm an, dass er einsam ist. Ich möcht ihm lieber heute als morgen Gesellschaft seinesgleichen verschaffen.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Ralf,

    ja, in der Seepferdchenecke tut sich leider derzeit überhaupt nicht besonders viel.

    Zu deinem Beitrag: Da hast du dir eine nette Geburtstagsüberraschung ausgesucht! Um das Interesse und das Geschick deiner Tochter bist du aber zu beneiden.

    Liebe Grüße
    Linda

    Zitat

    da Jens Thölke den Strain in Umlauf gebracht hat heißen die unter Insidern "GlasGarnelen Von Jens"


    Danke, Uwe, DAS hab ich nämlich nicht gefunden bei Google :-), bloß den Hinweis auf Palaemon concinnus.

    Liebe Grüße
    Linda
    *jetzt-schon-ein-bissl-Insiderin*

    Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    ohhhhhhhhhh wir haben ein (!) Jungtier ...


    Fein! Endlich wieder eine gute Nachricht :winking_face:
    Immerhin.

    Bei der Gelegenheit: Hat jemand von den österreichischen H.zosterae-Haltern Tiere abzugeben?

    Ich frag deswegen, weil ich die bestellten Nachzuchten aus den USA immer noch nicht hab und mich nach Alternativen umschauen möchte, bevor ich beim Importeur ein bissl mehr Druck mach.

    Hab mich schon so auf die Pferdchen gefreut, und das Aquarium steht auch bereit, also möcht ich das Projekt nicht ganz vergessen müssen.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Sabine und Peter,

    eigentlich hab ich auf bessere Nachrichten gehofft.

    Ich hab zwar meine Pferdchen immer noch nicht, les aber fleißig mit in allen Threads über Seepferdchen und hab in der Zwischenzeit eine kleine Einhänge-Aufzuchtbox gebastelt. Die ist aber nicht im künftigen Seepferdchenbecken untergebracht, sondern im Gezeiten-Ausgleichsbecken der Schlammspringer.

    Es scheint bisher keine plausible Erklärung zu geben für die Todesfälle nach dem Umsetzen, oder? Die Futterdichte wird' s ja nicht sein, zumindest im Fall von Sabine die Wasserwerte aber auch nicht.

    Gut, 19 bzw. 26 Tiere sind noch schöne Bestände, aber dass gerade die Nachzuchten so empfindlich sind überrascht schon ein bissl.

    Ich drück euch die Daumen für die nächsten Würfe!

    Liebe Grüße
    Linda