Beiträge von shf217

    Hallo Herbert,

    weiß ich doch, daher habe ich ja auch geschrieben, ich habe es mit Wechsel des Wassers versucht (bei jedem meiner 4 Messungen), aber wie dieses Mal wieder auch ohne Wechsel. Ich kann Dir sagen, die Messwertspreizung mit und ohne Wechsel sind dieselben, da ist KEIN Unterschied.
    Auch konnte ich bisher noch keine Flecken in den Röhrchen feststellen. Gut so lange habe ich das Gerät auch noch nicht, aber vielleicht hilft da bei mir, dass ich die Röhrchen und Deckel immer danach sehr gut auswasche und innen und aussen abtrockne und so erst wieder einlagere.

    Lg, Berny

    Hi "IP",

    kann das Lob für die Hanna Checker leider nicht bestätigen. Sie sind zwar leidlich in der Anwendung, aber die Ergebnisse sind zweifelhaft!
    Wenn ich 4 Messungen desselben Wassers hinter einander mache, bekomme ich 4 verschiedene Ergebnisse. Das hat nichts damit zu tun, ob ich dazwischen neues Wasser mit neuen Chemikalien verwende (das Sackerl ist ja auch wunderbar in der Handhabung bis man da das letzte Stäubchen heruas bringt), oder die Röhrchen völlig unverändert einfach erneut teste.
    Hanna gibt bis zu 4ppb Messungenauigkeit an. Schon alleine diese Spreizung ist für einen Test der im untersten Bereich halbwegs Ergebnisse liefern soll nur grenzwertig. Wenn jetzt beispielsweise Werte unter 10 (Anzeige HI-736) gemessen werden, dann kann das schon absolut "0" sein, oder aber fast 0,1mg/L.
    Nur als Beispiel meine 4 Messergebnisse heute (bei NICHT gewechselten Chemikalien und Wasser, also nur Gerät ausgeschaltet, wieder eingeschaltet und selbe Röhrchen mit selbem Wasser im etwa 10 Minuten Rhytmus neu gemessen): 16, 11, 21, 4 daher muß ich sagen (hat in den vergangenen Wochen nicht anders ausgesehen), die Ergebnisse sind nicht reproduzierbar. Ist aber auch nicht so tragisch, da ich ohnehin mit anderen Tests nachmesse.

    Am Rande bemerkt, das Gerät wurde auch bereits einmal ausgetauscht, hat aber keinen durchschlagend anderen Erfolg gebracht. Ich sehe darin einfach ein nettes Spielzeug um schnell zu sehen, ist Phosphat vorhanden oder nicht. Aber was soll man um den Preis auch viel mehr erwarten.......

    Lg, Berny

    Hi,

    ich denke auch, dass die 3x150W oder 2x 250W für die meinsten Korallen nicht ausreichen werden. Für ein normales Mischbecken wo alle Korallenarten vorkommen sollten, SPS weiter oben platziert, würde auch auch 3x250W HQI und 4x80W T5 empfehlen.
    Wenn es vorwiegend SPS Korallen sein sollten, ich habe ja das selbe Beckenmaß, so würde ich sogar wie bei mir auf 3x400W HQI und 4x oder 6x 80W T5 Röhren gehen.

    Was den Stromverbrauch angeht, so ist ein himmelhoher Unterschied zwischen Drosseln und elektronischen Vorschaltgeräten. Ich habe meine HQI bereits gemessen und kann sagen, nach anfänglich höherem Stromverbrauch beim starten der Brenner pendelt sich der Verbrauch auf unter 10W pro Brenner ein, was bei mir (wenn nur die HQI's brennen) 1218W ausmacht.

    Lg, Berny

    Hallo Jörg,

    ja, ich habe dieses Gerät von American Marine Inc. kann es aber beim besten Willen nicht empfehlen. Das Gerät funktioniert zwar im Gegensatz zu verschiedenen Meldungen, aber der Aufwand steht in keiner Relation zum Ergebnis.

    Das Gerät funktioniert bei mir nur direkt nach einer Kalibrierung. Man kann damit zwar ganz gut Dauermessung machen, nur sobald die Elektrode aus dem Wasser genommen wird, muß sie um wieder sinnvolles anzuziegen, neu kalibriert werden.

    Lg, Berny

    Hi,

    BioDigest sind Bakterien. Bakterienmischungen haben durchaus auch anaerobe Bakterien dabei, die bei entsprechender Siedlungsfläche in Substraten geringen Redoxpotentials z. B. Nitrate bis zu gasförmigem Stickstoff reduzieren.
    Schnell wird das aber ohne entsprechende Bakterienfütterung (frei verfügbaren Kohlenstoff) nicht gehen, kommt also immer drauf an wie hoch Deine Belastung im Becken ist und wie schnell Du diese herunterbringen willst.

    Auch Phsophat wird durch Bakterien abgebaut, aber nicht indem jetzt wie bei Nitrat Phosphat veratmet oder umgewandelt wird, sondern Phsophat wird durch Wachstum von Biomasse (Bakterienvermehrung) aufgenommen und dann über den Abschäumer, spätestens wenn die Bakterien absterben und sich vom Substrat ins Freiwasser lösen, oder duch so genannte Bio Pelletsfilter wo sich Bakterien durch das Kohlenstoffnahrungsangebot stark vermehren und der Auslass zur Ansaugung vom Schäumer geleitet wird, "entsorgt".

    Biotim, soweit ich das herausfinden konnte ist ja nur ein Spurenelementkomplex und hat mit der Bakterientätigkeit nicht direkt etwas zu tun.

    Lg, Berny

    Hallo Thomas,

    natürlich kann es auch ein zuviel an Licht geben. Es kommt immer drauf an, was Du im Becken pflegen willst.
    Für SPS Korallen finde ich das Licht nicht zuviel, andere Tiere wollen wieder weniger Licht.
    Zu bedenken ist nur, je mehr Licht, desto leichter wachsen auch lichthungrige Dinge die nicht so erwünscht sind wie z. B. Algen. Also sollte bei hohen Lichtstärken auch möglichst das Wasser arm an Nährstoffen gehalten werden.

    Lg, Berny

    Hallo "RHT",

    schön recherchiert und geschrieben, nur die Denitrifikation wird natürlich nicht von denselben Bakterien übernommen wie die Nitrifikation. Dafür sind im Meerwasser im Wesentlichen Pseudomonas, Paracoccus und Flavobacterium Stämme zuständig und die leben in Zonen negativen Redoxpotentials um ihre Arbeit leisten zu können.

    Lg, Berny

    Hi Allseits,

    ich weiß, Ihr alle wartet auf ein Bild. Leider konnte ich bisher noch keines machen. ich war in der letzten zeit nicht so oft zuhause und daher ist es schwierig. ich hoffe dass das kommende Woche möglich sein wird, denn mehr als ein kurzer Blick ins Aquarium war in der letztne Zeit leider unmöglich.
    Ich habe nicht vergessen und werde das natürlich nachliefern.

    Lg, Berny

    Hallo Joe,

    das hoffe ich auch, werde auch sobald sie wieder "sichtbar" ist sie kurz aus dem Becken holen, in ein Wassergefäß setzen, fotografieren und sie dann wieder rein geben. Aber im Moment ist sie leider nicht sichtbar, kriecht vermutlich irgendwo hinten im Aufbau herum, also muß ich ohnehin warten bis sie wieder hervor kommt.
    Aber ich habe das nicht vergessen, ich mach das, sobald sich die Gelegenheit ergibt.

    Lg, Berny

    Hallo Joe,

    ja sehr, sehr gerne, leider ist es schwierig der Schnecke verständlich zu machen, dass sie sich drehen soll. Ich will sie aber nicht beim Fressen stören, vielleicht würde sie ja dann aufhören.
    Aber sobald sich eine Gelegenheit ergibt fotografiere ich sie von allen mir möglichen Seiten.

    Lg, Berny

    Hi Allseits,

    in den letzten Tagen konnte ich eine für mich sehr interessante Entdeckung machen. Vielleicht ist das etwas, was wirklich hilft und auch für andere Cervera geplagte Aquarianer interessant sein könnte.

    Ich war vergangenen Freitag bei einem befreundeten Aquarienhändler und bat ihn unter Anderem mir doch ein paar seiner bei Ihm doch in einigen Becken stark wachsenden Carteriospongia vermifera Schwämme für meinen Pygoplites diacanthus zu geben, weil er die sehr gerne frisst. Peter gab mir aber nicht nur genug von diesem Schwamm, sondern gleich den einen ganzen Stein worauf viele dieser Arme wuchsen.
    Zuhause kontrollierte ich den Stein noch auf andere Trojaner und stellte dabei fest, das sich auf der Unterseite eine Gehäuseschnecke befand, die ich aber als üblichen Algenfresser einstufte, ohne sie aber zu kennen. Ich gab den Stein also samt der Schnecke ins Aquarium (angeglichen, schon wegen der Schnecke) und dachte mir eigentlich nicht mehr viel dabei. Der Schwamm war bis zum letzten Krümel bereits Samstag Nachmittag von meinem Kaiser abgeweidet, nur die Schnecke die ich mit dem Stein ins Aquarium eingebracht habe, die kroch in meinem im ganzen Aquarium verteilten Cervera Wald. Auch da dachte ich mir noch nicht viel, war nur überrascht, dass sie nicht wie die anderen Schnecken auch, eher die (noch) freien Flächen nach Algen absuchte.
    Sonntag dann machte ich Wasserwechsel und bei der Kontrolle meines Beckens traute ich erst meinen Augen nicht. Dort wo ich am Vortag die neue Schnecke kriechen gesehen habe (Bild 1 oben links) waren die Cervera verschwunden, der Stein war dort völlig blank.
    Die Schnecke hatte sich mittlerweile einen neuen Platz ausgesucht und ich beobachtete sie wie sie dort grasend und gut sichtbar sich bewegend fraß. Gegen Abend besah ich mir noch einmal die Stelle wo sie vormittags gegrast hatte und fand die Schnecke immer noch in dem Bereich und auch hier hatte sie ein deutliches "Muster" in den Wald gefressen (Bild 2 und 3).

    Also scheint es, dass diese Schnecke vielleicht in höherer Stückzahl eingesetzt, gegen Cervera helfen kann. Die Schnecke, die übrigens wie Pollia fumosa aussieht hat bisher nichts anderes als Cervera angerührt, ist im Gegensatz zu genannter absolut nicht scheu, weder tagsüber, noch in der Nacht (gegen Licht), hat sich noch nie in den Sand eingegraben, ja ist nicht einmal noch auf Sandflächen gegangen, ist Tag und Nachtaktiv und hat einen (für meine Begriffe) extrem langen Rüssel (~2cm aus dem Gehäuse) den sie immer wieder auch beim Fressen in die Höhe streckt. Sie läßt aber bisher alle meinen kleinen und größeren anderen im Becken befindlichen Schnecken in Ruhe. Die Schnecke ist bei mir etwa 3cm lang und einen schwachen cm dick und grau marmoriert und alles Andere als glatt und kann, wenn sie will ziemlich schnell kriechen.

    Vielleicht kennt jemand diese Schnecke und sorry, aber die Bilder bekomme ich leider nicht besser hin. Vielleicht haben andere Aquarianer auch schon ähnliche Erfahrungen mit dieser Schnecke gemacht, hoffentlich kennt sie jemand hier und kann mir den Namen verraten.

    Über Antworten würde ich mich freuen.

    Lg, Berny

    Hallo Jim,

    ich finde den Verbrauch auch für durchaus normal bis eher sogar sparsam.

    Ich habe einen GroTech HKR-150 Kalkreaktor in Verwendung, ein 960 Liter SPS Becken, gebe etwa 150 Blasen/Minute zu, verwende einen Tunze 7077 Druckminderer, verwende 2,7kg Tausch-Flaschen und komme etwa 6 bis 7 Wochen damit aus. Wenn man das etwa auf Deine Werte umrechnet, dann ist Dein Verbrauch eher sogar geringer, kann aber bei mir an der sehr langen (6m) Zuleitung (mit CO² geeigentem Schlauch) liegen.

    Lg, Berny

    Hallo Matthias,

    ich denke nicht, dass die UV Lampe etwas mit dem zurückbilden der Cyanos zu tun hat. Das ist eben in einem recht neuen Aquarium ein natürlicher Prozess dass Cyanos auftreten können und wenn die Nahrung für sie aufgebraucht ist, dann verschwinden sie eben wieder, mit oder ohne UV-Lampe.

    Lg, Berny

    Hallo Philipp,

    auch wenn ich ansonsten Red Sea für eine seriöse Firma halte, so sehe ich diese Angaben (alle 3) für nicht sinnvoll an.
    Ich halte auch SPS Korallen und betreibe mein becken mit folgenden Werten:

    Salinität: 36‰, KH: 7,5, Ca: 410mg/L, Mg: 1200mg/L

    und das langt völlig.

    Lg, Berny

    Hi Allseits,

    Ozon kann völlig problemlos verwendet werden, auch in höheren Dosierungen wenn das gewünscht/erforderlich werden sollte. Freies Ozon sollte natürlich weder in das mit Tieren besetzte Becken kommen, noch an die Luft abgegeben werden. Dagegen kann man sich aber sehr wirkungsvoll schützen indem man Aktivkohle einsetzt. Aktivkohle am Ausgang des Schäumers oder Ozonreaktors (die Besseren haben eine Aktivkohlekammer ohnehin als Standard) und es kommt keinerlei Ozon zurück ins Becken und gegen das Ozon das z.B. im Schäumer nicht vollständig abgebaut wird und so an die Luft gelangen würde, hilft ein einfaches Kohleflies aus dem Baumarkt wie es für Dunstabzughauben verwendet wird. Die Kohle neutralisiert sowohl unter wie auch über Wasser Ozon vollständig und hilft daher (unter Wasser) auch gegen die sonst entstehenden leicht giftigen Bromide.

    Lg, Berny

    Hi HelderDave,

    ist schon richtig, dass Pumpen, wenn sie ganz neu sind generell etwas lauter sind und mit der Zeit leiser werden.
    Was Deine MP-40W betrifft, so kann ich nur aus vielen Becken wo ich diese Pumpe verbaut habe sagen, die solltest Du spätestens nach 3 Tagen gar nicht mehr hören können. Aber auch gleich nach dem richtigen Anpassen und da sehe ich das größte Potential für Geräusche, sollte die Pumpe maximal ähnliche Geräusche wie z.B. eine Tunze produzieren.
    Bei den VorTech Pumpen ist das Einzige was etwas komplizierter und langwieriger ist, deren genaue Ausrichtung und Einstellung. Man glaubt oft, sie sitzt perfekt, dann verschiebt oder dreht man den Propeller innen aber nur um Bruchteile von Millimetern und es ist völlig anders. Wenn sie dann perfekt ausgerichtet ist, dann läuft sie auch perfekt sowohl von der produzierten Strömung, wie auch von der Lautstärke.
    Versuche noch etwas zu "spielen", ich bin überzeugt, die Pumpe darf so gut wie nicht hörbar sein. Passieren kann natürlich auch, dass eine Pumpe z.B. motorseitig einmal etwas hat, ist mir aber bisher bei sehr vielen verbauten VorTech Pumpen noch nie vorgekommen.

    Lg, Berny

    Hallo Dirk,

    nach 2,5 Jahren wird GHL wohl keine Kullanz mehr gewähren.
    Bezüglich eines nicht GHL Netzteils, da würde ich etwas vorsichtiger sein als meine Vorschreiber. Die Elektronik in den GHL Teilen reagiert sehr empfindlich gegenüber Spannungsschwankungen, daher würde ich dringend empfehlen, wenn nicht wieder das original GHL Netzteil verwendet wird, zumindest ein spannungsstabilisiertes Netzteil zu verwenden. Diese sind zwar deutlich teurer als Standardnetzteile, dafür sollte die Elektronik aber auch auf Dauer dadurch damit keinen Schaden nehmen.

    Lg, Berny

    Hallo Roger,

    ich würde gar nichts zugeben. Lass der Natur, soweit man das bei toten Steinen sagen kann ihren Lauf.
    Dauern wird das Ganze bis sich die Bakterien auf und vorallem in den toten Steinen einigermaßen zahlreich vermehrt haben, dass sie aktiv mithelfen Biologie zu schaffen, ohnehin monate- wenn nicht jahrelang. Das heißt aber nicht, dass Du jetzt jahrelang auf Besatz warten musst. Becken können mit totem Gestein auch ganz gut funktionieren, nur passieren sollte möglichst nichts. Reserven und sei es nur für den Abbau von anorganischen Nährstoffen wirst Du mit einem "toten Becken" auf Jahre hinaus nicht in dem Umfang haben, wie Du es praktisch von Anfang an mit lebenden Steinen gehabt hättest.
    Du kannst etwas nachhelfen mit der Zugabe eines guten Bakterienproduktes, mehr sollte m. E. aber nicht erfolgen.

    Lg, Berny

    Hi,

    also UV und Ozon sind doch etwas völlig verschiedenes, auch vom Einsatzzweck. UV wird hauptsächlich in Großhandels und Händlerfischanlagen verwendet um Krankheiten möglichst niedrig, das Wasser also möglichst keimfrei zu halten. Zuhause hat UV m.E. nur, von Spezialsituationen abgesehen, einen sehr geringen Sinn, da damit mehr das wenige sich im Becken entwickelnde Plankton zerstört wird als eventuelle Schwärmer von Parasiten. Für Schwärmer müsste man das zulaufende Wasser aus Bodennähe ziehen und große Wassermengen durch UV sterilisieren, was große Anlagen erfordert, das tut aber fast keiner, sondern es wird zumeist in den Rücklauf aus dem TB gehängt und bringt dort so gut wie nichts.
    Bei Ozon ist es wie schon geschrieben wurde, hauptsächlich die Aufarbeitung der Gelbstoffe (Huminsäuren) um sie für den Abschäumer verfügbar zu machen und zur Neutralisierung (Verbrennung) von freien Nesselgiften.

    Für den Menschen schädlich sind beide Systeme gleich wenig. Ozon ist zumindest nicht gesund, auch wenn ich noch nie gelesen habe dass es krebserregend sein soll, und bei UV können Hautkrebs und Erblindung die Folge sein. Da aber beide Dinge ja nicht mit den Tieren oder dem Aquarianer in direkte Berührung kommen, ist diese Argumentation eigentlich gegenstandslos. UV wird in abgeschlossenen Reaktoren betrieben und Ozon zumeist über den Schäumer, in größeren Anlagen über einen Ozonreaktor und wenn man den Ozonisator richtig einstellt, ev. noch eine Lage Kohlematte (aus dem Baumarkt, wie er in Dunstabzughauben verwendet wird) auf den Abschäumertopf legt (die Abluft also durch den Kohleflies muß), dann besteht bei beiden Systemen absolut keine Gefahr oder Geruchsbelästigung.

    Lg, Berny

    Hi Buckhard,

    Miracle Mud ist ein spezielles Substrat, eigentlich ein Schlamm, für spezielle Fillter, oder als Bodengrund für ein Algenrefugium um Spurenelemente nachzudosieren und anorganische Schadstoffe dahingehend abzubauen, indem es ideale Verhältnisse für z.B. Chaetomorpha linum schafft.
    Du kannst alles nachlesen unter Miracle Mud DE und kaufen kannst Du es im guten Meerwasser Fachhandel oder direkt online beim Hersteller.

    Lg, Berny

    Hi kevin,

    ja, alle Becken die ich mit Miracle Mud Algenrefugium eingerichtet habe, werden auch mit Abschäumer betrieben. Die Becken werden eigentlich nach dem Berliner System betrieben, nur dass eben ein (möglichst großes, stark durchströmtes) Algenrefugium dazu geschaltet wird, das als Bodengrund Miracle Mud verwendet. Bei all diesen Becken sind fast 0 Werte was anorganische Nährwerte betrifft.
    Ob es in einer Kammer im Filterbecken genauso gut funktioniert, oder auch ob das System wie es Miracle Mud selbst empfielt so wunderbar funktioniert, da habe ich keine Erfahrung, als Refugium Bodengrund ist es das Beste was man verwenden kann (leider nicht unbedingt das billigste).

    Lg, Berny

    Hi kevin,

    Miracle Mud ist ein wunderbares System, wobei ich es bisher nur als Bodengrund für Refugien eingesetzt habe und nicht mit dem System Miracle Mud.
    Dass Becken nach einer gewissen Zeit, die mit Miracle Mud betrieben werden kippen, das kann ich so nicht bestätigen, aber passieren kann in jedem System einmal etwas.
    Miracle Mud, so wie ich ihn verwende wird zur Hälfte alle 2 Jahre getauscht. Das mache ich aber nur so, dass ich die im Refugium befindlichen Drahtalgen kurz entferne, mit einer Kunststoffschaufel eine Hälfte des Beckens (ungefähr) vom alten Miracle Mud befreie und diese Seite mit frischem wieder befülle (staubt halt ein Bisschen).
    Der Grund warum er getauscht werden soll ist m.E. nicht weil er sonst "schlecht" wird, sondern weil sich die Spurenelemente die er ja ständig abgibt einfach in der Zeit zu einem hohen Prozentsatz verbrauchen. Ich kenne aber Becken, die laufen mittlerweile über 5 jahre und da wurde der Miracle Mud (im Algenrefugium) noch nie getauscht und sie funktionieren immer noch wunderbar. Bodenlebewesen sollten halt dann ein paar drinnen sein um ihn etwas zu bearbeiten.

    Lg, Berny

    Hallo KH,

    also lebendes Gestein mit Süßwasser, oder sogar mit dem Kärcher zu behandeln, das halte ich nicht für gut. Damit tötest Du einen Großteil der Lebewesen, einschließlich vieler der Bakterien im Inneren (weil besonders Süßwasser ja sehr schnell in die feinen Kapillarien eindringt und die Verkrustungen, die durch den Transport entstanden sind durch den niedrigeren PH Wert aufbricht) ab. Da kannst fast schon wieder totes Gestein verwenden.
    Ich würde Lebendgestein verwenden, unerwünschte Tiere wirst auf Dauer egal wie, nicht verhindern können. Dieses Gestein dann in einem Kübel mit Meerwasser gut reinigen (abbürsten und von unerwünschtem Aufwuchs befreien) und einsetzen.
    Mit Süßwasser sollte Lebendgestein jedenfalls nie in Berührung kommen!

    Lg, Berny

    Hi Stefan,

    wie geschrieben, ich habe einen "Pygo" und das schon seit 9 Monaten. Nur für unser Problem hat der genau gar nichts über. Der schaut keine Xenie an, zum Glück ausser Schwämmen auch keine andere Koralle oder Muschel.
    Aber mit dem Kaiser wirst das Problem m.E. nicht lösen können.

    Lg, Berny

    Hi Stefan,

    ja bei den Werten kann ich verstehen, dass Du den Schäumer nicht durchlaufen läßt. Musst halt nur aufpassen, dass über Nacht nicht der Sauerstoffgehalt im Wasser unter 4mg/L fällt, sonst haben die Fische vielleicht Probleme.
    Was die Korallen betrifft, so haben meine (auch vorwiegend Acropora Arten) kein Problem bis hinunter zur Nachweisgrenze. Aber ich muß dazu sagen, ich füttere meine SPS auch jeden 2. Tag aktiv mit diversen Korallenfuttersorten wie Austerneier, Reef Bugs, Reef Pearls etc.
    Naja, wenn das bei Dir eh soweit alles klar ist, dann wird Dir (und möglicherweise auch mir) über kurz oder lang auch nichts anderes übrig bleiben als einen Fressfeind in Form eines Fisches einzusetzen. Vor etwa 1 Jahr habe ich deswegen schon einen Salmacis bicolor eingesetzt, aber auch der greift absolut keine der Weichkorallen die ich weg haben will an. War also auch für die "Katz".

    Lg, Berny

    Hallo Stefan,

    was die Aktivkohle angeht, da hast Du Recht, die Anderen aber auch, warum:
    Vielfach wird jede Kohle die man im Meerwasser verwenden kann als "Aktivkohle" bezeichnet. Das stimmt aber so nicht ganz, denn es gibt wirklich Aktivkohle, die schnell viel aufnehmen kann, aber ebenso schnell erschöpft ist und üblicherweise in feingranularer oder Staubform angeboten wird und es gibt quasi Filterkohle, die wesentlich schonender zu den Beckeninsassen ist, Stoffe wesentlich langsamer aufnimmt, dafür aber auch nicht so schnell erschöpft ist und diese Kohle wird üblicherweise in Pelletform angeboten.
    Wenn Du jetzt "Filterkohle" verwendet hast, dann tut sich gar nichts. Ich verwende in meinem Becken auch immer Filterkohle, die ich alle 14 Tage austausche. Wenn Du aber Aktivkohle (Schnellkohle) verwendet hast und da eine größere Menge, wie es üblicherweise zum schnellen filtern nach z.B. Medikamenteneinsatz gemacht wird, dann wirst Du sehen wie sich die Xenien (und leider auch die meisten anderen Korallen) zusammenziehen.
    Genau aus dem Grund finde ich Kohle hierfür nicht den geeigneten Weg.
    Was Xenien auch sehr zum wachsen anregt sind Jodgaben. Wenn Du aktiv Jod dosierst, oder ein Salz mit hohem Jodgehalt bei oftmaligem Wasserwechsel, oder Spurenelemente mit hohem Jod Gehalt dosierst, dann werden Xenien (und leider auch z. B. Hydroidpolypen) zu verstärktem Wachstum und zur Teilung angeregt!

    Den Schäumer würde ich ohnehin immer durchlaufen lassen. Ich habe auch ein vorwiegend mit SPS besetztes Becken mit sehr geringen anorganischen Nährstoffgehalten (NO³ bei derzeit 0,75mg/L, PO4 [leider trotz Absorber] immer noch bei 0,09mg/L) und noch keine SPS (aber auch nicht die Xenien) haben je mit diesen Werten (und noch niedrigeren vor meinem Gau letzten Oktober) Probleme gehabt.

    Lg, Berny

    Hi Stefan,

    habe mit großem Interesse diesen Thread über das Xenien-Problem gelesen und da ich selber zwar noch nicht beim Problemstatus angekommen bin, meine Xenien aber trotzdem gerne aus dem Becken hätte, kann ich dazu nur folgendes dazusagen.
    Das mit den Kaiserfischen ist eine heikle Sache. Ich selber habe einen Pygoplites Diacanthus (blaue Kehle aus Bali) seit jetzt 9 Monaten im Becken. Grund war bei mir hauptsächlich die Vernichtung des Carteriospongia vermifera, was er auch brav erledigt, eher weniger sein (zugegebenermaßen wunderschönes) Aussehen. Daneben habe ich mir natürlich auch die Dezimierung, vielleicht sogar Vernichtung meiner Cervera SP und der Xenien erhofft. Leider tut sich in der Richtung genau gar nichts, die interessieren ihn nicht die Bohne.
    Was die Ovula Ovum betrifft, so würde ich sagen, dass jede Eischnecke da ähnliches leisten würde. Die berechtigte Frage ist nur, geht sie nur auf Weichkorallen, dann ist sie perfekt (falls sie bei irgendeinem Händler zu bekommen ist), geht sie auch auf Steinkorallen, bei mir vorwiegend SPS, dann würde das in einer Katastrophe enden.
    Vielleicht kann da ja noch jemand mit Erfahrung etwas dazu schreiben.

    Lg, Berny

    Hallo Klaus,

    ohne jetzt eine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen zu wollen, kann es durchaus aus verschiedensten Gründen bei Dir eine Ausnahme sein. Jedes Becken entwickelt sich immer individuell mit der angeschlossenen Technik.

    Wir haben hier mehrere Anlagen mit vielen verschiedenen Schäumern laufen. Einige davon sind mit großen ATB Schäumern (Luftausströmer Technik) ausgerüstet, die anderen sind mit "moderner" Nadelradtechnik (diverse Fabrikate). Besetzt sind die Anlagen vorwiegend mit Korallen, aber auch Scheiben, Krusten, Muscheln und Krebstiere, welche Tiere genau, das wechselt (Verkaufsgeschäft). In den Fischbecken kann ich es nicht vergleichen, da zu unterschiedlich, die Korallenanlagen aber schon (gleiche Wassermengen, etwa gleiche Besatzdichte und es wechselt immer wieder. Ist also jetzt einmal Scheiben, kann nächstes mal SPS sein und umgekehrt).
    Wenn ich dann so nach 2 bis 3 Tagen die einzelnen Schaumtöpfe ansehe, so ist zwar die Menge bei beiden Systemen ähnlich (gleich wird es nie sein), aber die Farbe und der Geruch spricht für sich! Da sind die "luftbetriebenen" Schäumer deutlich vorne was den Austrag betrifft!
    Auch was die Wartung betrifft so kann ich keinen Vorteil für die Druckabschäumer erkennen. Bei uns werden die Nadelradpumpen alle 2 Monate gereinigt, genauso werden dann die Ausströmer bei den "luftbetriebenen" Schäumern getauscht. Die Arbeit ist bei beiden Systemen etwa dieselbe.

    Lg, Berny

    Hi,

    als planktonschonend, soweit das bei einem Schäumer überhaupt gesagt werden kann ist bestenfalls ein mit Ausströmern betriebener. Aber auch da wird die Wasserzufuhr bei den größeren Modellen mit einer Förderpumpe a la Eheim, Tunze, Aqua Bee oder wie sie alle heißen bewerkstelligt.

    Lg, Berny

    Hi,

    also ich muß Axel schon Recht geben. Bei etwa gleicher Dimensionierung (Herstellerangabe für Becken in Litern) und intakten Ausströmerhölzern ist ein solcher Abschäumer schon leistungsfähiger als ein Injector- oder Nadel/Fetzenrad betriebener.
    Und freilich gibt es auch größere Abschäumer in dieser Technik, überholt ist die ganz sicher nicht. Firmen wie ATB, Knop oder nach wie vor Sander setzen auch bei großen bis größten Schäumern diese Technik mit großem Erfolg ein.
    Die Gründe warum diese Technik nicht mehr so verbreitet ist und auch so selten angeboten wird (bei ATB http://www.aquariumtechnik.at/produkte1.html sind die "luftbetriebenen" Abschäumer gar nicht mehr auf der Homepage, werden aber natürlich weiter gebaut und verkauft) sind zwei. Erstens ist ein vergleichbarer Abschäumer in der Ausströmertechnik um ein Vielfaches größer und viele Aquarianer haben nicht den Platz dafür und Zweitens ist das Problem mit der Lautstärke der (meisten) Luftpumpen. Die Luftpumpe kann man zwar recht leise bringen, indem man sie z.B. an (Rex)gummi aufhängt oder in einen anderen Raum stellt, aber das bedeutet Aufwand, den viele schon wieder nicht machen wollen.
    Einfacher wegen oben angeführter Dinge sind sicher Pumpenbetriebene Abschäumer, nur geräuschlos sind die auch nicht, dafür wesentlich empfindlicher von der Eintauchtiefe und Montage.

    Lg, Berny

    Hallo Klaus,
    ja klar, alle Tests zeigen Abweichungen. Deswegen sollte man und ich mach das auch, egal welchen Test und Marke ich neu öffne, zuerst einmal 2 Tests gegen eine (wenn verfügbare) Referenz machen. Diesen Wert dann notieren und bei jeder Messung an oder abrechnen. So kann man meines Erachtens mit Salifert gut leben, da sie sich im Laufe der Zeit nicht weiter verändern, wie das leider andere Tests schon tun.
    Der Referenz kann ich allerdings auch nur glauben, wenn irgendwer jetzt sagt, die Referenz (ich verwende Fauna Marin Multireferenz und Einzelreferenzen von Night Sun) ist auch nicht korrekt, dann weiß ich auch nicht mehr an was ich glauben soll.
    Lg, Berny

    Hallo Jens,
    das mit der Zugabe von Ca ist auch nicht von einem Tag auf den Anderen erledigt. Es ist schon ok, Du wirst möglicherweise längere Zeit nichts messen, dafür geht es dann irgendwann recht schnell. Warum das so ist, kann ich Dir chemisch leider auch nicht erklären, aber es ist auch wenn man etwas abwärts regeln will dasselbe. Da tut sich lange nichts und irgendwann dann gehts.
    bezüglich Tests: Salifert ist eigentlich ein recht guter Meerwassertesthersteller. Der einzige Ausreisser ist der KH Test. Da stimmt weder die Referenz, noch das Ergebnis. Alle anderen Tests sind aber OK. Wegen Referenzlösung, da kann ich Dir nur raten es so zu machen wie ich. Egal welchen Test ich neu öffne, egal welchen Herstellers, ich teste zuerst einmal 2x gegen die Referenzlösung und notiere mir die mittlere Abweichung. Sicher können auch Referenzlösungen nicht korrekt sein, nur dann wird es schwierig, denn an was soll man sich dann noch orientieren. Es gibt auch nicht für alles Referenzlösungen, da muß man halt dann versuchen (ich zumindest) Tests von verschiedenen Herstellern zu haben und mit zumindest 2 verschiedenen Tests den Parameter messen und schauen ob die etwa gleich liegen. Wenn die auseinander liegen, dann versuche ich das mit einem 3. Hersteller. Nur irgendwann wirds natürlich aufwändig und die meisten Parameter müssen ja nicht aufs hundertstel genau sein, da genügt ja ein Übersichtswert und ein Trend.
    Lg, Berny
    PS: Sehr wichtig ist auch die korrekte Lagerung der Tests und bei einigen Tests ist in der Beschreibung angegeben unter welchen Bedingungen der Test überhaupt brauchbare Ergebnisse erzielt (Temperatur und PH Wert zumeist).

    Hallo Jens,
    wie Martin schon treffend sagte, mit dem Wasserwechsel kannst Du vieles schön langsam angleichen. Daher würde ich auch im Moment kein Riffsalz verwenden. Wenn Du unbedingt bei TM bleiben willst, dann gibts ja auch von TM das Standardsalz, welches ja identisch mit dem Pro Reef ist, nur dass die Zugaben für erhöhte Werte von z.B. eben Ca, Mg, manchmal auch KH und Sr etc. da nicht oder nicht so viel zugegeben werden.
    Klar ist, dass ein Standardsalz natürlich auch wesentlich weniger Ca hat das Du aber brauchst. Das wirst Du natürlich weiter zuführen müssen.
    Zu Deinem Problem am Beginn: Hast Du wirklich gar nichts gemacht? Es können, wie ich aus eigener Erfahrung weiß wirklich Kleinigkeiten einen gau auslösen, weil sie Kettenreaktionen auslösen. Ich habe z.B. nur einmal eine andere Kohle verwendet, weil ich meine normal verwendete gerade nicht bekommen habe und schon war es eine, die bei mir nicht gepasst hat. Das ist eben so, wenn man ein Becken sehr Nährstoffarm betreibt, da kann eben schnell auch was passieren.
    Was die Referenz bei Salifert KH betrifft, so darf ich Dir auch sagen, dass die nicht stimmt. Ich verwende diverse Referenzlösungen, die ich mir auch zum Teil herstellen lasse und weiß daher dass die nicht stimmt. Wenn Du also die Salifert Referenz her nimmst und dann einen KH von 11,5 misst, dann könnte ich mir vorstellen, dass KH in Wirklichkeit bei Dir eh bei etwa 9 liegen wird. ist auch zu hoch, aber sicher nicht für ein plötzliches Korallensterben verantwortlich.
    Aber alles zusammen, viel zu niedrige Ca, etwas überhöhte KH, auch überhöhten Mg (der aber eh als Niederschlag ausfällt) ev. zu hohe oder zu niedrige Spurenelemente, nicht optimale Salinität, all das zusammen, vorallem wenn es sich in der letzten Zeit geändert hat, das kann schon dafür verantwortlich sein.
    Ich würde an Deiner Stelle, nachdem was Du geschrieben hast nur regelmäßig Wasser mit einem Standardsalz wechseln, Kohle verwenden und den Ca in den optimalen Bereich von ~ 420 mg/L bringen und das Ganze "aussitzen". Jedes herumdoktern, wenn man nicht ganz genau die Ursache kennt wird es nur verschlechtern.
    Trotzdem alles Gute und ich kann Dir nachfühlen wie Du Dich fühlst wenn sowas passiert.
    Lg, Berny

    Hallo Christian,
    ich kann es Dir nachfühlen, man weiß einfach nicht wo man was machen soll und das langsame sterben geht trotzdem weiter.
    Was hast denn aktuell für Wasserwerte: KH, Temp, PH (abends und früh), NO3, PO4, Ca und Mg bzw. eventuell Jod. Die anderen sind im Moment nicht so wichtig.
    Verwendest Du Kohle, wenn ja welche, wieviel und wie lange drinnen bzw. worin (spezieller Filter oder nur ins TB gehängt). Hast Du die Kohlesorte in letzter zeit gewechselt?
    Hast Du schon mal Jodit und Jodat gemessen. Wie sieht es mit dem z.B. Garnelenbesatz aus, häuten sich die wenn gerade ein Wasserwechsel gemacht wurde. Solche Dinge könnten auf Jod Mangel hinweisen. Nur bitte NICHT Jod dosieren, ohne ganz genau zu wissen, ob Du zuwenig hast oder nicht. Das könnte fürchterlich ins Auge gehen.
    Wie sieht Deine Beleuchtung aus, hast Du da irgendwelche Änderungen durchgeführt wie andere Lichtfarbe bei Röhren oder Brennern oder ähnliches?
    Hast Du neue Tiere ins Becken gegeben, Fische, andere Korallen?
    Du könntst auch einmal auf Strudelwürmer untersuchen. Solche Schädigungen wie Du sie beschreibst könnten auch von Strudenwürmern oder Nacktschnecken verursacht werden. Da hättest Du die Möglichkeit, nach Untersuchung und Feststellung, wenn Du die Korallen nicht heraus bringst weil im Verbau verwachsen (war bei mir), mit Ektozon eine Kur zu machen. Das kannst problemlos im Aquarium anwenden und das macht keinem was. Aber nicht preventiv, bitte nur wenn Du Parasiten festgestellt hast, die das verursachen.
    Vielleicht konnte ich Dir ein paar Anregungen geben. ich weiß da ist guter Rat schwer zu geben!
    Lg, Berny

    Hallo Peter,
    das wäre sicher eine Möglichkeit um die Languste vollständig auszuschließen. Nur, so einfach ist das nicht, die ist ziemlich intelligent und auch wenn ich sie mit einem Stück Stinte oder Herzmuschel von überall anlocken kann, so merkt sie sofort, wenn ich hinter ihr ein Netz habe und kommt nicht. Mein Aufbau im Becken ist zusätzlich ziemlich groß und hantieren ist da nicht so einfach, weil ja alles mit Steinkorallen bewachsen ist, die bei so einer Aktion leicht abbrechen.
    Nur denke aich auch aus einem anderen Grund nicht, dass es die Languste ist, auch wenn Du wie gesagt sicher Recht haben könntest. Langusten sind normalerweise ausschließlich Aasfresser. Sie gehen höchstens an "lebendes", wenn sie einen so großen Hunger haben, dass sie einfach fressen müssen. Würde jedes andere Tier vermutlich auch machen. Ausserdem, die Languste habe ich jetzt seit Anfang Oktober im Becken, sie war wie ich sie bekommen habe etwa 1cm Carpax Länge. Jetzt hat sie etwa 6 bis 7cm. Die Fische sind aber davor und auch wie sie noch winzig war genauso verschwunden, daher kann ich mir nicht vorstellen, dass sie diejenige ist, die dafür verantwortlich ist.
    Lg, Berny

    Hallo Ulf,
    auch wenn es Dir vielleicht jetzt nicht weiterhilft, ich leide auch unter einem ähnlichen Phänomen. Bei mir stimmen zwar die Wasserwerte, es verschwinden aber trotzdem immer wieder, auch größere Fische spurlos. Ich habe z.B. von meinem Paar Genicanthus bellus nach 4 Wochen, nachdem ich sie eingesetzt habe das Weibchen von einem auf den anderen Tag verloren. Ausserdem sind noch alle kleinen Grundeln die ich eingesetzt habe verschwunden und auch Lippfische wie insgesamt 2 Pseudocheilinus hexataenia (nicht gleichzeitig, habe nachdem einer verschwunden ist, 2 Monate später einen nachgesetzt) oder mein zweiter Macropharyngodon bipartitus oder auch beide Pseudochromis aldabraensis und neuerdings auch einer meiner beiden Pseudochromis fridmani verschwunden. ich konnte nie etwas finden oder einen Räuber ausmachen.
    Ich weiß, dass ich Räuber im Becken habe, aber ich denke keine Fangschreckenkrebse, sonst wären auch Garnelen etc. davon betroffen, aber meine 14 Stk. Lysmata Debelius und meine 10 Lysmata Wurdemani leben alle noch, auch meine beiden Stenorhynchus seticornis und mein Paar Stenopus scutellatus freuen sich bester Gesundheit, genauso wie meine Panulirus versicolor. Letztere habe ich schon oft im Verdacht gehabt, nur glaube ich nicht dass sie die Ursache ist. Sie wird täglich gefüttert, ist satt und nachts ständig im Aufbau unterwegs, unten im Riff am Boden finde ich sie nur tagsüber, aber da sitzt sie in ihrer Höhle und ich kann auch sehen was sie da tut, nämlich nichts.
    Ich gehe bei mir davon aus, dass es räuberische Krabben sind. ich habe mein Becken mit frischen lebenden Steinen, direkt aus der Box eingerichtet, ist ja gut für die Biologie, aber man holt sich halt auch manchmal Tiere ins Becken, die man eher lieber nicht hätte. Mittlerweile habe ich 5 oder 6 teilweise recht große Krabben fangen können, waren immer verschiedene die so leichtsinnig waren auch am Tag heraus zu kommen, sodass ich sie zumindest mit einem Grillspieß erdolchen konnte. Ich weiß aber, dass da noch möglicherweise hunderte im Aufbau sind, kann sie ja manchmal in der Nacht am Boden und unter den Korallen sehen. Aber tun kann ich dagegen nichts.
    Lg, Berny

    Hallo Holger,
    was mir auffällt (ohne jetzt den anderen Thread gelesen zu haben) ist, Du testest auch KH (Alkalinität) mit Salifert. Bei diesem Test kann ich nur aus eigener Erfahrung sagen, dass das Ergebnis das herauskommt im Normalfall um ~ 2KH zu hoch ist. Du solltest also nicht KH: 6,8 sondern eher nur etwa 4,8 haben (teste das einmal mit einer Referenzlösung, aber NICHT der Referenz von Salifert).
    Wenn die KH aber unter 6 fällt, kann das zu massivem Absterben vieler karbonatabhängiger Tiere werden z.B. Kalkrotalgen.
    Ich würde als Lösung vorschlagen Du kaufst Dir besonders für KH einen Test eines anderen Herstellers (zusätzlich), Tetra bietet sich als sehr preiswert an und misst einmal damit gegen. Wenn das Ergebnis nicht zufriedenstellend ist, z.B. KH 5 dann gib NaHCO3 (Natriumhydrogenkarbonat --> Speisesoda nur reiner) zu. Wie viel Du da brauchst kannst Du Dir über den Aqua-Calculator anzeigen lassen. Aber ich gehe davon aus, dass es bei Dir ein Problem mit der Alkalinität ist. Das ist ein sehr häufiges Problem in unseren Aquarien.
    Lg, Berny

    was ich noch vergessen habe zu sagen. Eine Möglichkeit währe auch die Zugabe von flüssigen Filtermedien. Besonders von Microbelift gibt es da 2 Preparate die Du versuchen könntest: There-P und XTreme (zu sehen auf http://www.reefcare.de . Diese binden im Wasser befindliche Giftstoffe, auch das zusätzlichedosieren von Bakterein könnte helfen.
    Wünsche Dir alles Gute und entschuldige für die (versteckte) Werbung, aber ich will nur helfen und diese Produkte sind wirklich sehr effektiv!
    Lg, Berny