Beiträge von Corinna S.

    Hallo Severin,

    sieht schön aus dein Dennerle! Bin gespannt wie sich dein Korallenbesatz entwickelt! Der Riffaufbau gefällt mir sehr gut und dein Nano wirkt für mich auf den Bildern viel größer als 30 Liter.

    Der Demoiselle würde ich ein anderes Zuhause gönnen. 30 Liter sind für die meisten Fische zu klein auf Dauer. Aber guck dich mal in der Nanoecke um, es findet sich meistens der passende Bewohner. :winking_face:

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Klaus,

    wir waren mit dem Aragonitsand von Ama super zufrieden (Nature´s Ocean), den wir uns damals über unseren Händler bestellt hatten. Fürs DSB haben wir eine Körnung zwischen 0,5 und 2 mm benutzt und hatten über 3 Jahre keine Probleme. Allerdings haben wir das Becken damals ganz in Ruhe eingefahren, damit sich die für die Funktionsweise des DSB verantwortlichen Organismen gut vermehren konnten. Das Aquarium wurde als Artenbecken hauptsächlich für unsere Röhrenaale betrieben. Die Sandhöhe variierte bedingt durch die Umtriebigkeit der Bodenbewohner (Röhrenaale und Symbiosegrundeln mit Knallkrebs) zwischen 10 und 15 cm, aufgefüllt hatten wir im Schnitt 12 cm.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Torsten,

    oben Rechts ist im Suchfeld ist eine Lupe eingeblendet. Wenn du auf die Lupe klickst, kannst du z.B. zwischen "Beiträge der letzten 24 Stunden", "ungelesene Beiträge", "unbeantwortete Beiträge" usw. auswählen was du sehen möchtest.

    Ich benutze meistens "Beiträge der letzten 24 Stunden" oder "ungelesene Beiträge".

    Liebe Grüße
    Corinna

    Hi Torben,

    ich bin mittlerweile der Meinung, dass man Baggergrundeln, wenn man sie auf Dauer gesund erhalten will, möglichst wenig Nahrungskonkurrenz vor die Nase setzen sollte und den Stresspegel durch hektische oder aufdringliche Fische (größer werdende Lippfischarten z.B.) möglichst gering halten sollte. U.U. kann es nämlich passieren, dass die Baggergrundeln durch den Stress nur noch ein paar cm rund um ihre Höhle baggern und bei der kleinsten Störung in ihre Höhle abtauchen. Bei uns war es ein aufdringliches H. chrysus Männchen, dass den Grundeln das Baggern ständig verleidet hat, weil er sie während des Baggerns immer penetrant verfolgte, um ihr die Krebschen aus dem aufgewirbelten Sand vor der Nase wegzufressen. Gibt sicherlich auch Grundeln, die das vielleicht nicht stört. Unsere fühlten sich dadurch gestört.
    Letztendlich hängt es vor allem von der Größe der gebotenen Sandfläche ab, ob du beide Arten vergesellschaften kannst, ohne dass sich die Grundeln dadurch bedrängt fühlen. Die Brunnenbauer wechseln öfter mal ihren Standort und graben gerne an unterschiedlichen Stellen ihre Höhlen.

    Liebe Grüße
    Corinna

    Hallo Torben,

    bei den V. wardii muss man sehr genau schauen und Glück haben ein gesundes und futterfestes Paar im Handel zu finden.
    Eine lückenlose Abdeckung ist in den ersten Wochen zwingend notwendig. Erst wenn sie eine feste Wohnhöhle bezogen haben und von anderen Fischen nicht gestresst werden, ist die Gefahr eines Sprungs relativ gering. Wenn sie wollen finden sie allerdings die kleinste Ritze.

    Von Tieren, die eine rötliche Färbung an manchen Stellen (oft im Maulbereich zu sehen) aufweisen, unbedingt die Finger lassen.
    Um die Wardiis auf Dauer gesund zu halten benötigen sie reichlich und abwechslungsreiches, angereichertes Futter. Es sollte auch keine Nahrungskonkurrenz in Form von grabenden Seesternen o.ä. vorhanden sein.

    Viele Grüße
    Corinna

    Zum Thema:
    Ich würde dir auch empfehlen, dich erst mehr mit deinem bereits vorhandenen Besatz und dem Aquarium auseinanderzusetzen und dort die Bedingungen zu verbessern. Vorschläge, wie du möglichst optimale Voraussetzungen schaffen kannst, hast du ja viele erhalten.

    Viele Grüße
    Corinna

    Guten Morgen!

    Zitat

    Sorry, Corinna für den nochmals abschweifenden Beitrag, aber ich finde
    das ein sau interessantes Thema. (Könntest Du das nicht in einen eigenen
    Threat verschieben) ?

    Das war mein Anliegen. :grinning_squinting_face: Ich werde das Thema trennen und eure Grundeldiskussion ins Board "Fische" verschieben.
    Also bitte nicht wundern, wo die Beiträge hin sind ... Dauert nen Moment das auseinander zu pfrimeln.

    Lg Corinna

    Hallo Elisabeth,

    informiere dich vorab über DSB. Wir hatten speziellen Aragonit-Sand mit ensprechender Körnung (ich glaube bis 1,5 mm wenn ich mich jetzt richtig erinnere) und das Becken haben wir auch entsprechend einlaufen lassen. Das ist m.M. nach mit ausschlaggebend gewesen, dass unser DSB so stabil die ganzen Jahre ohne große Probleme lief. Auch hatten wir in den ersten 6 Monaten keine Garnelen, grabende Schnecken/Seesterne etc., da sich erstmal die Biologie stabilisieren sollte und damit die marinen Kleinorganismen eine Chance haben, sich ungestört vermehren zu können.

    Lg Corinna

    Hallo Elisabeth,

    um sie ans Futter zu bekommen, kann man einen Mix aus verschiedenen
    Sorten probieren. Bei mir haben sie Cyclops, Lobstereier, Artemia, Mysis
    und das feine Granulatfutter von Bassler mit Knoblauch am liebsten
    gefuttert. Beim FroFu auf gute Qualität achten, dann sollte es schnell
    klappen wenn die Tiere gesund sind.

    Beim FroFu habe ich auf diesen Anbieter geschwört. Ich weiß allerdings nicht, ob die Qualität noch gleichbleibend gut ist zum letzten Jahr, da wir im Moment wie gesagt nur noch unseren Fangschreckenkrebs päppeln.

    http://www.artemiafarm.de/info/Artemiazucht.html


    Außerdem wurden Mysis von Erdmann selbst bei heiklen Tieren sehr gerne angenommen.

    Wenn du das 360 Liter Becken noch frei besetzen kannst, wäre es doch geeignet? Stell doch mal ein Foto ein (Gesamtbild), vor allem die Sandfläche wäre interessant.

    Meine Händlerin hat auch noch super Planktonfutter, aber da fällt mir der Name nicht mehr ein. Ich frag sie bei Gelegenheit und sag dir Bescheid.


    Lg Corinna

    Hi Zusammen,

    leider ist es doch häufig so, dass ein Aquarium aufgestellt wird und erst dann überlegt wird, wie man den Besatz gestalten möchte.
    Optimal und richtig wäre es, sich vorher zu überlegen, was man für Tiere halten möchte und das Becken dann entsprechend den Anforderungen und den Bedürfnissen der künftigen Bewohner zu planen.

    Bedenklich finde ich zudem auch, dass oftmals gerade Einsteiger/Anfänger so empfindliche und stressanfällige Fische ohne weiteres erwerben können. Alle Doktorfische der Gattung Acanthurus sind schnelle
    Schwimmer und benötigen viel Schwimmraum. Viele Doktorfische (nicht nur Acanthurusarten) sieht man viel zu oft in zu kleinen Aquarien. Manche sind verhaltensgestört, schwimmen immer die gleichen Strecken, sind aggressiv und werden durch den Stress krankheitsanfällig. Viel zu oft liest man von Fällen, in denen der ganze Fischbesatz dahin gerafft wurde.

    Ausschlaggebend zur Gesunderhaltung ist nicht nur die Literangabe, sondern auch, dass die Tiere in ein entsprechend großes Becken mit strukturiertem Aufbau, entsprechend großem Korallenbesatz und passendem Beibesatz gehören. Je mehr schwimmfreudige und territoriale Fische, desto mehr Platzbedarf ist vorhanden. Es sollte die Möglichkeit vorhanden sein, sich aus dem Weg gehen zu können und sich nicht ansehen zu müssen. Genügend Schlafplätze, Unterstände und Rückzugsmöglichkeiten sind Grundvoraussetzung. Eine gesunde Beckenbiologie mit stabilen Wasserparametern sollte zudem gegeben sein.

    Hier schwimmen 3 juvenile Fische, die alle 3 die Chefrolle ausfüllen möchten. Gibt es hier nur ab und zu Reibereien, braucht man sich über einen Beibesatz eigentlich keine Gedanken mehr machen. Die Pünktchen vom Weißkehl, die dann trotz UV auftreten, werden das ganz von alleine erledigen.
    Auch denke ich nicht, dass Reibereien erst nach 4 Jahren auftreten, wie das vom Threadstarter schon angesprochen wurde, da der Palettendoktorfisch z.B. schon nach 2 Jahren geschlechtsreif wird. Der Weißkehl kann bei guter Fütterung innerhalb von 1,5 Jahren von 4 auf 14 cm wachsen. Viele Zankereien und die Ausfechtung der "Hackordnung" treten schon im "Teeniealter" auf und werden u.U., wenn z.B. die Umgebungsbedingungen und der Gesamtbesatz nicht passen, auch immer wieder ein Thema sein.

    Es geht doch nicht darum, hier jemanden die Freude an der Aquaristik zu nehmen, sondern zu Helfen, zu Unterstützen und Aufzuklären. Das ist aber nur möglich, wenn man sich auch helfen lassen möchte. Ich finde, dass sich hier niemand angegriffen fühlen muss - eher sollte es einen zum Nachdenken anregen. Fehler haben wir alle schon gemacht. Die meisten möchten doch nur verhindern, dass die gleichen Fehler ständig wiederholt werden.
    Deshalb auch hier nochmals: Informiere dich bitte vorab, welche Tiere du im Aquarium pflegst. Sh. "Schirmchenkorallen und der Hinweis von Hans-Werner".

    Das Todschlagargument "dann vergrößere ich eben, wenn die Fische zu groß werden" zieht bei vielen nicht mehr, da es in den wenigsten Fällen so weit kommt oder viele merken, dass sie mit der jetzigen Aquariengröße zeitlich oder finanziell schon ausgelastet sind. Auch findet man die so süße kleine Dori nach 2 Jahren oft gar nicht mehr putzig und schön und man kann sich auch nicht darüber amüsieren oder sich damit anfreunden, dass beim ungestümen Schwimmen durchs Becken ganze Korallenstöcke maltretiert und unfreiwillig fragmentiert werden. Da Dori leider sehr häufig in 2 Euro Stück Größe im Handel ist und erworben wird, liest man dann einige Monate später "Dori sucht neues Zuhause, aber nur in Becken in ausreichender Größe abzugeben". Da hat man dann schon dazugelernt und steht vor dem Problem ein wirklich passendes neues Zuhause zu finden (denn wieviele Großanlagen in der Umgebung gibt es, die noch nicht mit Dori und Kollegen besetzt sind?). Findet man keines, findet man sich zähneknirschend damit ab, sie zu behalten, obwohl man selber nicht die optimalen Bedingungen bieten kann (aber woanders ist es noch schlechter ...).

    Der Rotmeerdoktorfisch ist übrigens noch nicht ausgewachsen. Da habe ich schon andere Brummer sehen dürfen.

    Die Schenkellänge des Aquariums sehe ich im Moment auch nicht als Problem, sondern die Punkte, die Hajo in seinem Beitrag schon erwähnt hat.

    Letztendlich musst du dich entscheiden, wo du hin möchtest und was du deinen Tieren für ein Umfeld bieten kannst.
    Die Tiere wachsen schnell und ein 1 Jahr ist flugs vorbei.

    Viele Grüße
    Corinna

    Noch ein kleiner Nachtrag. Mit Glasrosen hatten wir natürlich auch unsere Schwierigkeiten, da sie durch die Schwebefütterungen vermehrungstechnisch regelrecht explodieren können. Garnelen wurden der Plage nicht Herr, so dass wir angefangen haben A. stephanieae (Glasrosenschnecken) selber zu vermehren. Die hatten die Plage nach einigen Montaten schnell im Griff und ich musste später ein kleines Glasrosenbecken aufstellen, um die Schnecken weiter vermehren zu können. Letztendlich muss da jeder selber seinen Weg finden und man kann keine allgemeingültigen Regeln aufstellen. Da mich das Wegspritzen aber genervt hat und ich natürliche Fraßfeinde bevorzuge, war es für uns eine sehr gute Lösung. Auch bei solchen Schwierigkeiten hat man es in einem Artenbecken leichter dagegen zu steuern.

    Lg Corinna

    Hallo Elisabeth,

    bei den Röhrenaalen von uns handelt es sich um die Gruppe von Sabine, die wir durch den Umzug von Sabine übernommen haben. Unser Artenbecken lief als DSB-Becken und hat in den ganzen Jahren keine nennenswerten Probleme gemacht.

    Ich würde für die Aale auch immer ein Artenbecken empfehlen, schon alleine wegen dem Fraßdruck durch größere und schnellere Fische. Es sind langsame Fresser, was einmal auf dem Boden landet wird nicht mehr beachtet. Deshalb hatten wir die Strömung so eingestellt, dass eine Schwebefütterung möglich war und das Futter möglichst lange im Freiwasser schwebte.

    Die H. chrysus dürften ein Problem sein. Nicht weil sie im Sand schlafen und sich eingraben, sondern weil es manchmal hektische Schwimmer sind, die ruhigeren Besatz gerne mal ärgern, wenn ihnen langweilig wird oder ihnen danach ist. Futterneid ist auch so ein Thema. Bei den Röhrenaalen muss man ausgiebig füttern. Manche Fische dürften dadurch fast platzen. :grinning_squinting_face: Idealer Beibesatz waren bei uns ein Paar P. kauderni (viel Futter ist gut in den Babypausen :D), Seenadeln (auch bedächtige Fresser, die ihr Futter genau anvisieren), kleinbleibende Grundeln (bei uns Gobiodon) usw.

    In einem Artenbecken kann man die Fütterungen einfach besser kontrollieren und einen harmonischen Besatz bilden.
    Die Gruppe Röhrenaale lebt nach unserem Umzug im Oktober (wir haben derzeit keine größeren Becken, da wir noch in den letzten Hausbauzügen stecken) in einem 1mx1m Becken bei meiner Freundin im Schaubecken des Geschäfts. Besatz ist auch dort ruhig. Eine Gruppe Fahnenbarsche, 1 Paar P. kauderni, viele LPS und Weichkorallen. Den Umzug haben sie gut übestanden.

    Beim Einsetzen der Röhrenaale muss übrigens eine lückenlose Abdeckung nicht nur für die ersten Wochen gewährleistet sein. Solange sie nicht eingewöhnt sind und ihre festen Plätze haben, finden sie die kleinste Ritze, um aus dem Becken zu gelangen. Einmal eingewöhnt sind sie trotzdem immer wieder an den unterschiedlichsten Plätzen zu finden. Wenn sie Balzen, findet man ein Paar sogar in der selben Sandröhre. Wir hatten uns langfristig für geteilte Glasscheiben für die Abdeckung entschieden. Die Futterlucke wurde ebenfalls abgedeckt und konnte mit einem Griff an der Glasscheibe abgenommen werden. Wenn sie später keinen Stress mehr haben, die Hackordnung steht und sie gut eingewöhnt sind, ist die Springgefahr eher gering. Dies zu gewährleisten ist bei einem Artenbecken um die 300 - 400 Liter auch besser möglich als bei einem großen Gemeinschaftsbecken. Eine Haltung unter 300 Liter würde ich nicht empfehlen, da sie die Sandfläche schon komplett nutzen und sie auch gut 30 cm lang werden. Die Sandhöhe sollte m.E. mindestens 10 cm betragen, mehr wäre besser.

    Gefüttert haben wir mindestens 2x täglich. Sie mochten am liebsten große Mysis (kaum zu glauben, aber ist so), Lobstereier, Cyclops, Artemia und das feine Granulatfutter von Dr. Basslers mit Knoblauchzusatz.

    Wenn wir mal mit dem Häusle fertig sind, möchten wir irgendwann wieder ein Artenbecken mit Röhrenaalen. Obwohl sie vom Verhalten her eher unspektakulär sind, mochte ich sie mit am liebsten.

    Lg Corinna

    Hallo Elisabeth,

    zu H. hassi könnte ich dir weiterhelfen, da wir davon eine balzende Gruppe über mehrere Jahre im Artenbecken gehalten haben und diese letzten Oktober erfolgreich in ein anderes Artenbecken umgesiedelt haben.
    Wenn du speziell nur Informationen zu G. preclara suchst, kann ich leider nichts beitragen.

    Meld dich einfach, wenn du Infos von mir brauchst.

    Lg Corinna

    Hallo Andreas,

    schade, dass ich den Thread jetzt erst lese. Warum hast du es denn nicht mit den Glasrosenschneckerln, A. stephanieae, versucht? Wir hatten unser 350er trotz massiver Fütterungen mit Staubfutter zum Schluss fast glasrosenfrei. Fast, weil im Technikbecken und oben am Heizstab immer noch welche überlebt haben. Die wurden dann immer sofort an die Nachzuchten von den Schneckerln verfüttert. Die Schnecken sind gut zu vermehren, wenn man weiß wie. Ich kann dir da gerne weiter helfen. Glasrosenfressende Garnelen sollten aber nicht im gleichen Aquarium sein und auch keine Fische, die sich gerne an den Schnecken vergreifen (der Feilenfisch findet die z.B. sehr lecker).
    Nachteil von den Schnecken, wenn man selber züchtet. Irgendwann hat man einen Glasrosenmangel und muss ein kleines Extrabecken für Glasrosensteine aufstellen. :grinning_squinting_face: Arbeit hat man also immer, aber ich fands toll. Und das Beste: Man freut sich über Glasrosen und ärgert sich nicht mehr darüber. :winking_face_with_tongue:

    Liebe Grüße
    Corinna

    Hallo Zusammen,

    Diese Beobachtung konnte ich bei den H. chrysus machen. Das sich umwandelnde Weibchen wurde immer aggressiv angeschwommen und auch teilweise gejagt.

    Gerade M. bipartitus ist ja ein wunderschöner Fisch und der abendliche Balztanz durchs Becken ist eine Schau. Wirklich schade, dass es nach 2,5 Jahren zur Umwandlung kam.

    Zu den Garnelen. Es ist wie immer unmöglich eine allgemein gültige Aussage zu machen. Eine Erklärung wäre, dass wir in dem Becken relativ oft Lebendfutter gefüttert haben (Mückenlarven, Artemia, Copepoden, Artemianauplien usw.) und die Tiere schon auf Lebendfutter getrimmt waren. Ich dachte nur immer, dass Putzergarnelen (in diesem Fall L. amboinensis) von der Putzerkundschaft nicht belästigt oder gar getötet werden. Aber im Aquarium sind eben die Bedingungen anders als in der freien Natur und auch das Verhalten der Fische weicht manchmal ab. Ich denke, dass meine Erfahrung keine allgemeine Gültigkeit darstellt, aber die Möglichkeit, dass so ein Verhalten bei Lippfischen auftritt, sollte vor der Anschaffung in Betracht gezogen werden. Ich denke, dass Björn die gleiche Erfahrung machen musste wie ich (nur das ich es vor dem Becken mitverfolgt habe :loudly_crying_face: ) und ich würde erstmal auf weitere Garnelen verzichten.

    Liebe Grüße
    Corinna

    Hi Zusammen,

    Zitat

    nur im gegensatz zu amphiprions, wo das dominante weibchen die
    umwandlung der männchen bis zum sanktnimmerleinstag verhindert, ist m.
    e. die umwandlung bei lippiis zwanghaft und nicht zu vermeiden.

    Ich habe mir immer Lippfischpaare gewünscht und bei M. bipartitus ein deutlich größeres Tier und ein Tier unter 3 cm eingesetzt. Es war die große Liebe, es wurde täglich abgelaicht, doch nach 2,5 Jahren war Schluß mit Amore. Das Weibchen hat sich auch zum Männchen umgefärbt. Diese Erfahrung durfte ich dann auch mit einem Paar H. chrysus machen. Beim Sechsstreifenlippfischpaar dagegen hat es länger funktioniert. Da wir im Oktober das Becken abgebaut haben, kann ich aber nicht sagen, ob es auch "für immer" gutgegangen wäre.

    Zitat

    Seltsames Zusammentreffen: Nun habe ich keine Putzergarnelen mehr...

    In unserem 650 Liter Becken waren L. amboinensis nicht zusammen mit den M. bipartitus haltbar. Letztere haben den Garnelen immer nach der Häutung aufgelauert und sie gejagt (sie haben sie regelrecht zerfetzt). Thor amboinensis hingegen lebten unangetastet in einer Gruppe über die ganze Zeit zusammen mit den M. bipartitus im Becken. Auch H. chrysus hatte kein Interesse an den Thor. Als wir die M. bipartitus abgegeben haben, waren auch die L. amboinensis wieder langfristig haltbar.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Harry,

    meiner Erfahrung nach kommt man bei so einem Krankheitsausbrauch um eine gute und ausreichend dimensionierte UV-Anlage nicht drumherum. Darüber wurde auch hier im Forum schon sehr viel geschrieben und Erfahrungen zum Einsatz diverser unterschiedlicher UV-Anlagen kann man in den einzelnen Threads nachlesen.

    Ozon schädigt in den gegen Ektoparasiten wirksamen Konzentrationen vor allem die Schleimhäute der Fische, die ja durch die Cryptocaryon-Infektion eh schon sehr angegriffen sind.

    Das Punktol ist relativ gut anzuwenden, wenn man das Frostfutter damit tränkt und das überschüssige mit einem Zewa abtupft. Immer nur soviel füttern, dass das Futter komplett von den Fischen aufgefressen wird.
    Als alleinige Maßnahme würde ich es nicht empfehlen, sh. oben.

    Hast du denn unseren Fachartikel zu Cryptocaryon schon gesehen?
    Download ist hier möglich: Fachartikel Cryptocaryon

    Es sterben meistens die Fische mit den kleinsten Kiemen zuerst, da sie m.M. nach der Infektion am wenigsten entgegenzusetzen haben.

    Tut mir leid um deinen Verlust.
    Hast du denn eine UV-Anlage im Betrieb?
    Und ohne jetzt nachgesehen zu haben, welches Becken du mit dem Besatz betrieben hast: Die besten Chancen für einen stabilen gesunden Besatz hat man, wenn man einige Grundgedanken beherzigt. Der Besatz muss zum Becken passen und umgekehrt, der Aufbau und die Einrichtung müssen den Bedürfnissen des Besatzes entsprechen (die Fische müssen sich aus dem Weg gehen können, ausreichend Schwimmplatz, Verstecke, Schlafplätze, Höhlen und Überhänge), ausreichende UV-Anlage, gutes und abwechslungsreiches Futter, wenig Stress im Becken durch einen stimmigen Besatz. Das Risiko durch Kauf von Neuzugängen mal völlig außen vorgelassen, ist man so auf einem recht guten Weg. Man kann sich auch mit einem Korallenableger Ektoparasiten unbewusst ins Becken schleusen. Am allerbesten wäre wohl, wenn man selber ein ausreichend dimensioniertes Quarantänebecken für Neuankömmlinge betreiben könnte. 100 %-ige Sicherheit kann man zwar nie haben, aber das Risiko auf ein Minimum runterfahren.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Zusammen,
    hallo Harold,

    Zitat

    So sehr ich MARUBIS - Beckengrößenangaben schätze, muss ich in diesem Fall sagen, dass ich 3.000 Liter für Pholidichthys für nicht notwendig halte.

    Die Angabe stammt aus dem Meerwasserlexikon. Zu dieser Art haben wir bisher noch keine Haltungsempfehlung erstellt. Klaus kann vielleicht hierzu mehr sagen.

    Alex: Nein, würde ich nicht versuchen. Auch der zweite Versuch kleinere Grundeln nachzusetzen würde bei deiner Aalgrundel mit ziemlicher Sicherheit schief gehen. Ich würde den Besatz bei deiner Beckengröße von 200 Liter dahingehend anpassen, dass du der Aalgrundel ein passenderes Zuhause suchst und du dafür mehr Besatzmöglichkeiten hast (diverse kleinbleibendere Grundeln, Kaudernis, Schleimfisch (z.B. E. stigmatura, der bleibt kleiner), Symbiosegrundeln mit Knallkrebs usw.).

    Viele Grüße
    Corinna

    PS:

    Zitat

    Es gibt auch viele die sich Fische bewusst in ein zu kleines Aquarium setzen und später abgeben wenn diese zu groß werden.

    Das sollte nicht das Ziel einer verantwortungsbewussten Aquaristik sein. Viel schöner für uns und die Pfleglinge ist es doch, ihnen gleich ein passendes Umfeld zu bieten. Jeder Umzug birgt ein gewisses Risiko. Wenn man das von vorneherein vermeiden kann, ist es umso besser für die Tiere. Und mal ehrlich? Wie viele zu groß gewordene Palettendoktoren suchen ein Zuhause, weil man der kleinen 5 cm Dori im Verkauf nicht widerstehen konnte und der kleine blaue Fisch so süß aussieht? Ich würde am liebsten immer ein Foto von einem ausgewachsenen Palettendoktor an die Verkaufsbecken pinnen.

    Hallo Ralph,

    könntest du bitte die korrekten Daten bei der Anmeldung hinterlegen, sonst müssen wir dich wieder löschen, was ich schade fände.

    Ralph, please deposit the correct login details. I would very much regret it if we have to delete your account a second time because of false registration data.

    Thanks!

    Best regards
    Corinna

    Hallo Ingrid,
    hallo Wolfgang,

    ja, das kann man falsch interpretieren. Ich bin von den angesprochenen 200 Litern Mindestbeckenvolumen und davon +/-50 Litern ausgegangen. Ich hatte ja geschrieben, dass ich Anemonenfische nicht zu einem geeigneten Nanobesatz zähle. Für Nanobecken gibt es eine unglaublich große Auswahl an geeigneteren Tieren.
    So schnell kann es also zu Missverständnissen kommen. :winking_face:

    Die Haltungsempfehlungen sind übrigens nicht in Stein gemeißelt. Wenn irgendwo Diskussionsbedarf besteht, kann das gerne (so wie in diesem Thread) im Forum von Marubis passieren oder ihr schreibt uns eine Mail/PN und teilt uns eure Beobachtungen mit.

    Generell denke ich, dass wir mit unseren Einschätzungen bei den Mindestbeckengrößen ganz richtig liegen, auch wenn man zusätzlich noch Schwimmraum, Einrichtung/Aufbau, Versteckmöglichkeiten usw. mit einbeziehen muss. Die Steckbriefe sind eine erste wichtige Info/Übersicht für den Interessierten. Das Nachdenken und Abwägen in Bezug auf die eigenen Gegebenheiten/Möglichkeiten in den eigenen 4 Aquarienwänden nehmen sie einem natürlich nicht ab.

    Liebe Grüße
    Corinna

    Hallo Zusammen,
    hallo Wolfgang,

    Daniel hat es schon sehr gut umschrieben, danke für den Beitrag!

    Ich bin nun seit einigen Jahren im Vorstand von Marubis ehrenamtlich tätig und man kommt durch die Vereinsarbeit mit vielen unterschiedlichen Menschen und Meinungen auch innerhalb des Vereins in Kontakt. Da wir eigentlich (eigentlich, weil der harte Kern auch gerne mal persönliche Treffen veranstaltet) ein Online-Verein sind, findet der Austausch überwiegend hier im Forum von Marubis oder per Email/Telefon statt. Vereinsinternas werden in einem separaten Board besprochen, dort finden auch die jährlichen Mitgliederversammlungen statt. Hier im Forum passiert es leider oftmals leicht, dass das geschriebene falsch interpretiert oder verstanden wird, so dass wir vorstandsintern regelmäßig Treffen abhalten und viel telefonieren, um derartigen Missverständnissen aus dem Weg zu gehen. Das klappt bisher sehr gut. Auch wenn man im Forum oftmals nicht viel davon sieht, wird im Hintergrund fleißig gearbeitet. Unser Hauptprojekt stellt nach wie vor Mangreen dar.
    Im Bereich Aquaristik wurden seit Frühjahr fast 60 Haltungsempfehlungen durch unsere Arbeitsgruppe erarbeitet, die demnächst online gehen werden. Zudem strecken wir derzeit unsere Fühler nach einem neuen Projekt aus, was aber einiges an Fingerspitzengefühl erfordert und sich gar nicht so einfach gestaltet. Die meiste Arbeit wird man hier im Forum nie zu sehen bekommen, sondern findet im Stillen statt. Wenn sich nicht immer wieder einige engagierte Vereinsmitglieder einbringen und einen Teil ihrer Freizeit zur Verfügung stellen würden, wäre es sehr schwierig ein Verein wie Marubis am Leben zu erhalten. Deshalb auch hier ein herzliches Dankeschön an alle Vereinskollegen! :smiling_face:

    Das Thema, wie man sich hier im Forum als Teammitglied oder "Marubianer" bei Diskussionen bezüglich passender Fisch/-Beckengröße verhält, führen wir ziemlich regelmäßig jedes Jahr aufs Neue im internen Board. Die Frage "wie verhalte ich mich richtig" beantworte ich jedes Mal so:
    Wir vertreten unsere Meinung selbstverständlich auch nach außen und stehen den Usern beratend zur Seite. Wir geben Ratschläge und versuchen nach bestem Wissen und Gewissen den Forumsnutzern zu helfen. Unsere Haltungsempfehlungen sind in Steckbriefform verfasst und beinhalten die wichtigsten Infos zu dem jeweiligen Tier UND, ich zitiere mal aus unserer Boardinfo zu den Haltungsempfehlungen: "Das Hauptaugenmerk liegt nicht auf dem wissenschaftlichen Kontext, sondern
    vielmehr darauf, dass sich der interessierte Leser schnell und unkompliziert über grundlegende Hinweise für eine verhaltensgerechte
    Pflege einiger populären Arten informieren kann."

    Uns ist sehr wohl bewusst, dass es in einigen Punkten unterschiedliche Meinungen und Ansichten oder Erfahrungen gibt, weshalb wir es uns wünschen, dass Fragen und Anregungen dazu im Forum gestellt und diskutiert werden. Wie man hier sieht, kann auch die persönliche Meinung eines Vereinsmitglieds von unseren Haltungsempfehlungen abweichen. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass dies die Meinung des Vereins darstellt.

    Speziell zu der Diskussion hier möchte ich gerne anmerken, dass die Empfehlung von Marubis damals schon intern heiss diskutiert wurde. Letztendlich hatte man sich auf ein Mindestvolumen von 200 Litern geeinigt, da der Verein zu dem Schluss kam, dass zu einer artgerechten Haltung der Anemonenfische auch eine entsprechende Symbioseanemone gehört und auch die Anemone bestimmte Voraussetzungen an Wasserqualität/Parameter sowie Beckengröße stellt und eine gesunde, stabile Beckenbiologie benötigt (ebenso wie die Anemonenfische). Wenn man dann beide Symbiosepartner zusammen betrachtet, versteht man die Empfehlung vielleicht um einiges besser.

    Meine persönliche Meinung hierzu (auch aus eigener Erfahrung durch die Haltung von A. occelaris) deckt sich zu dem Steckbrief. Über 50 Liter +/- würde ich jedoch (je nach dem restlichen Besatz, ob Artenbecken ja/nein, ausschließlich zur Zucht ja/nein) nicht streiten wollen.
    Den Besatz beim hier vorgestellten Becken würde ich nicht unterstützen. Für mich stellen Anenemonenfische keinen geeigneten Nanobesatz dar.

    Zum Threadstarter und warum er nicht mehr registriert ist:
    Entgegen der Nutzungsbedingungen hatte der User unvollständige, nicht korrekte Daten hinterlegt, so dass er auf Grund dessen wieder gelöscht wurde.
    Bei uns wird jede Neuanmeldung durch unser Adminteam persönlich überprüft.

    Wir werden euch auch künftig hier im Forum von Marubis mit Ratschlägen zur Seite stehen. Unser aller Ziel sollte sein, dass sich die uns anvertrauten Lebewesen in unserer Obhut so wohl wie möglich fühlen und gesund bleiben. Nicht alles was möglich ist, muss man machen.

    Viele Grüße
    Corinna Schreiner
    2. Vorsitzende

    und
    Stefan Schäfer
    1. Vorsitzender

    Hallo Frank,

    du machst das super! :thup

    Die Inve kannst du dir doch bei den Kaudernis fast sparen, die nehmen ohne Probleme auch größere Nauplien. Hatte die Inve auch schon im Wechsel mit den günstigeren Nauplien verwendet und dann nach einigem rumprobieren doch meistens die von JBL. Das war von der Menge und von der Größe her für Kaudernis eigentlich optimal (und vom Preis her sind sie auch ok). Was ich bei den Inve wirklich gut fand und weshalb ich sie auch für die Kaudernis auf Vorrat da hatte, war, dass sie schneller schlüpfen als die günstigeren Nauplien.

    Nimmst du Aufzuchtschalen oder Blubberflaschen?

    Lg Corinna

    Fütterst du denen Rinderherzen oder haben sie nur das 5-fache bekommen, weils nur 2 sind?! :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: Muss jetzt direkt mal mein Lineal suchen gehen ... Also ich fand meine schon immer kurz vorm Platzen ... :grinning_squinting_face:


    Lg Corinna

    Hallo Mona,

    In welchem Becken hältst du die Wardiis? Wenn man sie gezielt zufüttern kann und abwechslungsreich füttert, hat man gute Chancen. Die Probleme bei gesunden Tieren ( allgemein bei den meisten Baggergrundeln) fangen m.E. nach erst nach längerer Zeit an (> 1 Jahr) wenn sie ablaichen und sehr viele Reserven verbrauchen. Wie lange hast du sie denn schon und wie lange hattest du die anderen (oder habe ich das missverstanden, dass du auch vorher schon mal welche hattest?

    Wenn du einen ruhigen Besatz hast kann es gut gehen mit deinem Springschutz. 45 cm halte ich trotzdem für kein Hindernis, falls sie das Gefühl haben, Springen zu müssen. :winking_face:

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Frank,

    etwa so in der Körpergröße wie bei Mona (ohne die Flossen), manchmal auch etwas größer. Meine habe ich dann abgegeben, wenn sie auch Mysis gefressen haben. Meistens zu dem Zeitpunkt, wenn sich ein dominantes Weibchen entwickelt hat, dass anfing andere zu unterdrücken. Da ich sie gerne paarweise beim Händler eingesetzt habe, waren sie dann etwa schon 5-6 Monate alt. Zu dem Zeitpunkt konnte ich bei meinen dann schon sehen, was Männlein oder Weiblein war und musste meinem Händler nur sagen, dass bei mir wieder Zickenalarm herrschte ... :winking_face:

    Lg Corinna

    Hallo Frank,

    das sind ja schöne Nachrichten! :smiling_face: Glückwunsch!

    Zitat

    jetzt wo es hell ist, sehe ich auch das man keine Angst haben muss, das
    die von ihren Geschwistern aus dem erstem Wurf gefressen werden, die
    sind ja nicht mal doppelt so groß

    Wenn nur 6 Wochen dazwischen liegen klappt es. Als ich zwischendurch mal Jungfische zu 3 Monate alten Fischen gesetzt habe wurden die ersten eingesetzten sofort gefressen, obwohl die älteren sehr gut im Futter standen und ich mehrmals täglich gefüttert habe. Wir haben dann zwischendurch das Technikbecken abgetrennt und dort welche aufgezogen, wobei das ziemlich suboptimal für die Fische und für uns (rückenunfreundlich) war.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Daniel,

    Zitat

    Ich füttere eigentlich immer gut, so dass auch immer ein paar Brocken bis auf den Grund fallen, für die Schnecken

    und anderen Kleintierchen, denke das da die Wardiis mit klar kämen, oder ?

    Nein, das reicht Ihnen auf Dauer nicht aus. Spätestens wenn sie anfangen abzulaichen, geht das ziemlich an ihre Reserven und bei unseren gut besetzten und oft nahezu "sterilen" Becken finden sie nicht genügend nahrhaftes im Bodengrund. Meine waren auch lange Zeit "zeckerlfett", bis sie dann regelmäßig abgelaicht haben. Da half nur gezieltes Zufüttern mit angereichertem hochwertigem Futter und abwechslungsreiches füttern mit gutem Granulatfutter.

    Zitat

    Denkst du das eine Umrandung von 25cm reicht, außerdem würde ich den Ablaufschacht abdecken.

    Nein. Du brauchst eine komplette Abdeckung und zwar dauerhauft und nicht nur in den ersten Wochen bis sie eine Wohnhöhle gebaut haben und bis sie sich an den Betrieb und die Abläufe im Becken gewöhnt haben. Keine Abdeckung zu haben bedeutet Fischroulette. Kann in den allerseltendsten Fällen gut gehen, meistens gehts schief. 25 cm sind kein Hindernis für die Wardiis. Wenn du keine feste Abdeckung mittels Glasscheiben o.ä. bauen möchtest, kannst du dir ein feinmaschiges Fischernetz besorgen, dass gut und straff über dem Springschutz befestigt werden muss. Deiner Bastelleidenschaft sind da keine Grenzen gesetzt. Bedenke aber, dass sie (wenns blöd läuft) auch auf einem Glassteg landen können. Wenns dumm läuft bleiben sie dort kleben und verenden.

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    Wie groß sind deine Wardiis geworden (Endgröße) ?

    Ich hab nicht nachgemessen, aber es sind schon dicke und lange Brummer gewesen. Wir haben sie nahezu ausgewachsen vom Händler bekommen, gute 14 cm vom Maul bis zur Schwanzflosse etwa.

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    Wie siehst du das denn bei meinem Besatz, kommen die Grundeln damit klar, passt da noch ein Pärchen rein?

    Zu 99 % unverträglich sind sie mit Ctenochaetus Doktorfischarten, da diese regelrechte Jagden auf Grundelartige veranstalten können. In größeren Becken kann es klappen, muss aber nicht. Zebrasoma flavescens war kein Problem.
    Am ehesten Bedenken habe ich wegen dem Halichoeres melanurus. Die Grundeln sind, wenn sie permanent bedrängt werden, sehr scheu. Da Lippfische der Art Halichoeres gerne die Grundeln beim Baggern verfolgen, um evtl. aufgewirbelte Kleinstkrebschen zu erhaschen, kanns da unter Umständen zu Problemen kommen. Wir hatten ein Paar H. chrysus. Wenn die V. wardiis die beiden gesehen haben, sind sie in ihren Bau geflüchtet. Ich habe die beiden Lippfische zusammen mit dem C. strigosus abgegeben.

    Viele Grüße
    Corinna