Beiträge von martin206

    Hallo Jens,

    danke für deine Antwort.

    Der Grund der Frage war nicht die Nutzung einer "ausländischen" Pumpe an unserem Netz oder umgekehrt, sondern die Schlussfolgerung, was für ein Motor (Synchron, Asynchron, Kohleläufter etc) beim Bau der Pumpe verwendet wurde!

    Mein Ziel ist es, meine Nanostream 6025 elektronisch zu drosseln!

    Bei einem Lastabhängigen Motor ist das über eine einfache Thyristorsteuerung möglich, bei einem Synchron/Asynchron - Motor brauche ich schon eine Phasenanschnittsteuerung oder einen Frequenzumrichter.
    Eine Leistungsfähige Thyristorsteuerung kann ich mir sehr leicht und kostengünstig bauen, aber ein Frequenzumrichter kostet richtig viel Kohle...

    Manche Synchron/Asynchon - Motoren lassen sich auch mit einer Thyristorsteuerung regeln, ich werde das die Tage ausprobieren...

    Ich könnte mir natürlich auch einfach die 6055 holen, aber leider habe ich für solche Ausgaben kein Etat mehr =) Und eine 12V Nanostream ohne Zubehör finde ich leider auch nirgends. Der Motorblock würde ja schon reichen...

    Grüße aus Mainz,

    Martin

    Hallo Leute,

    ich wollte mal fragen ob jemand weiß ob es einen Unterschied zwischen den in Europa und den in den USA verkaufen Nanostreams gibt! Kann man die Pumpen, die man hier in Deutschland käuft auch in den USA betreiben (also mit 115V/50Hz)?

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen,

    VG Martin

    Hallo Tobias,

    ich habe bei meinem Karlie Focus 25 (1x18W PL) die Starter gegen ein EVG ausgetauscht, es funktioniert einwandfrei. Lichtausbeute höher, kein Flackern mehr, längere Lampenlebendsdauer usw!

    Nach einem EVG für PL-Lampen habe ich auch lange gesucht, bin dann aber bei Reichelt Elektronik fündig geworden. Einfach in die Suchmaske eingeben:

    BCC 116 (für 5W - 11W PL)

    BCC 124 (18W - 24W PL)

    Und günstig sind sie dort auch!

    Gruß Martin

    Hallo Georg,

    ich habe zwar noch nicht all zu viel Ahnung von der Riffaquaristik (bin Neuling), aber ich halte die Verwendung von Lebenden Steinen Vulkanischen Ursprungs für potentiell gefährlich!
    In Vulkangestein sind oft Giftstoffe eingeschlossen, die man in seinem Becken sicher nicht haben will:
    Schwefel, Sulfite, Eisen, Kupfer usw.

    Ich weiß allerdings nicht, ob sich diese Stoffe im Wasser wieder lösen!

    Vielleicht sollte man das vor der Nutzung in Erfahrung bringen...

    Gruß Martin

    Hallo Christiane,

    es könnte eine Heteractis Malu sein.
    Diese Art bleibt etwas kleiner wie ihre großen Schwestern und bildet oft die Charakteristischen "Knubbel" aus.

    Das ist aber nur eine Vermutung, da eine genaue Bestimmung sehr schwierig ist!

    VG Martin

    Hallo Oli und bubble(?),

    die Ideen sind beide nicht schlecht!

    Das mit der Folie werde ich wohl mal probieren. Vielleicht klappt es ja.
    Die Turbelle selbst zu verändern, also zu verkürzen etc. halte ich für nicht so toll, da ich die Änderung nicht mehr rückgängig machen kann. Aber funktionieren würde es wahrscheinlich schon.
    Vielleicht sollte ich mir ein 2. Gehäuse zulegen, um damit herumzuprobieren...

    Wie gesagt, ich werde es weiter auf dem Elektronischem Weg versuchen.

    Gruß Martin

    Hallo Carlo und Norman,

    danke für eure Antworten.

    Die Sache mit dem Filterschwamm würde sicher funktionieren, aber da ich durch die Frontscheibe direkt auf die Turbelle schaue, würde mir das sicher nicht gefallen. Die Optik muss eben stimmen!
    Zusätzlich würde der Filter sicher schnell "zu" sein, und dann geht die Leistung richtig in den Keller...

    Die Turbelle zulaufseitig zu begrenzen ist nicht so gut, da es durch die gesteigerte Sogwirkung eine Luftblasenbildung geben kann. Eine Begrenzung ablaufseitig wäre eine Idee, aber ganz sicher bin ich mir nicht.

    Ich werde mal nach einer kostengünstigen elektronischen Lösung schauen.
    Wenn ich etwas praktikables finde, werde ich es hier posten!

    Falls euch noch was einfällt, zögert nicht =)

    VG Martin

    Hallo zusammen,

    ich wollte mal fragen, ob jemand hier Erfahrungen hat, die Tunze Nanostream 6025 zu drosseln.
    Leider ist mir die erzeugte Strömung viel zu stark! Egal wohin ich sie ausrichte, es ist immer zu viel...

    Hat jemand eine Idee, wie ich die Leistung begrenzen könnte?
    Vielleicht auch auf dem Elektronischen Weg, z.B. mit einem Frequenzumrichter oder so.
    Ich denke da an einen Drehzahlsteller für Abluftanlagen oder ähnliches. Ist ja eigentlich das selbe Prinzip =)

    Freue mich über Lösungsvorschläge,

    VLG Martin

    Erst mal danke für die Antworten!

    Das Becken verschieben ist mir nicht so recht.
    Wasser raus wär ne Idee, aber ich habe gestern eine simple Lösung gefunden:

    Jeder der beiden Tunze Magneten hat eine sehr hohe Haltekraft.
    Ich habe eine 50er Stahlunterlegscheibe genommen und auf einer Seite passend geschnittenes Gummi drunter geklebt (erst hatte ich einen Möbelfilz drauf, aber dieser rutscht auf der Scheibe dermaßen gut, dass die Turbelle vom Eigengewicht nach unten gezogen wird).

    Die Abstandsfüßchen auf den Magneten sind schließlich auch aus Gummi!

    Jetzt hält die Stream fantastisch auf der Linken Seitenscheibe, ohne dass ich viel machen musste =)

    Gruß Martin

    Hallo Leute,

    ich möchte in meinem Becken meine Turbelle 6025 an eine andere Stelle setzen.
    Und zwar auf die Linke Seite. Leider ist der Abstand von der linken Glasfläche zur Zimmerwand nur ca. 13mm.
    Der Magnethalter passt also nicht. Das Becken hat zwar nur 125l, ich halte es aber trotzdem für nicht
    möglich, es ein paar Zentimeter zu verschieben...

    Daher:

    Hat jemand eine Idee, wie ich die Turbelle an der Scheibe fest bekomme?
    Haften die Magneten von Tunze z.B. auch an einem dünnen Metallstreifen, den ich auf die Gegenseite lege?

    Oder kann man sich einen "dünnen" Magneten selbst bauen?

    Vielleicht hat das ja schon mal jemand ausprobiert?

    Über Lösungsvorschläge würde ich mich freuen,

    Gruß Martin

    Jepp, das mit dem Schlauch ist schon richtig.
    Ich mache das bei meinem Nano mit einem Transparenten Schlauch mit ca. 5mm Innendurchmesser!
    Diese Schlauchgröße wird meist bei Süsswasser für Sauerstoffpumpen (die Dinger, die die Blasen ins Wasser bringen) verwendet. 2m kosten ca. 4 €, das ist nicht viel. Bei 5mm Innendurchmesser dauert das Absaugen von von nur 2 -3 Litern zwar sehr lange, dafür kann man aber auch alles sauber absaugen: Von Einsiedlerk*cke über Tubellarien bis zu Schmieralgen! Das Wasser lasse ich in einen Eimer laufen, bei dem ich bei 2 Litern eine Markierung gemacht habe. So kann ich den Wasserwechsel beim Nano in einem Aufmarsch machen und muss nicht zwischendrin absetzen, um die Menge zu kontrollieren...

    Die meisten sagen, in einem Nano ist es sehr schwierig, die Salinität konstant zu halten.
    Das stimmt auch, so lange man das Salzwasser für jeden Wasserwechsel einzeln anmischt!
    Ich mische immer gleich 10 Liter auf einen Schlag mit der identischen Salinität des Beckenwassers und mache dann damit 5 Wasserwechsel a 2 Liter.
    Dadurch ist die Salinität immer exakt gleich, und das ist bei so kleinen Becken SEHR WICHTIG!!

    Du kannst dir auch im Becken einen Maßstrich suchen und immer bis dahin auffüllen.
    Dann brauchst du die Menge beim Auffüllen noch nicht mal zu bestimmen =)
    Und da das Wasser, mit dem du auffüllst, die gleiche Salinität hat, kann man so gar nichts falsch machen!

    Hast du eigentlich ein Werkzeug zur Dichte / Salinitätsbestimmung, oder kaufst du fertiges Salzwasser? Beim Kölle Zoo kann man auch fertiges Salzwasser kaufen, nur so als Tipp =)

    Ich mache mein Wasser immer selbst, da ich unter meiner Spüle eine Osmoseanlage installiert habe. Wenn man gerne Tee trinkt und/oder eine Espressomaschine besitzt, lohnt sich das gleich doppelt =) =) Nie wieder Kalk in der Maschine, die Espressi schmecken besser als in Italien und das Wasser im Wasserkocher kann wochenlang stehen bleiben ohne abzustehen oder das Gerät zu verkalken. Ganz zu schweigen von dem kräftigem Tee, den man dank Osmosewasser bekommt =)

    Nur soviel zur Verwendung in der Küche,

    VG Martin =)

    Was denn für eine 2. Frage?
    Das mit dem "wann fange ich am besten damit an" ??

    Ich würde sagen: So bald die erste Woche rum ist!
    Manche warten erst mal 4 - 6 Wochen, andere starten am nach einer...
    Leg ihn dir einfach auf einen bequemen Tag und mach es dann regelmäßig.
    Ich mache das jeden Freitag - also morgen wieder =)

    VG Martin

    Der Wasserwechsel ist ein weiteres streitbares Thema.
    Die einen machen 10% alle 4 Wochen, die anderen einmal am Tag =)
    Wieder andere machen 10% pro Monat, verteilt auf 4 x 2,5 % pro Woche.
    Oder die selbe Rechnung mit 5%, 20 % usw... Die unendliche Geschichte...

    Ich mache bei mir ca.10% ein mal pro Woche!
    Das sichert den Nachtrag von Spurenelementen und ist nicht zu aufwendig...
    All meinen Tieren (viele sind es eh nicht) geht es prächtig, und die Wasserwerte stimmen auch!

    Ist letzen Endes aber jedem selbst überlassen

    VG Martin

    MIR HAT SICH EIN FEHLER EINGESCHLICHEN:

    Mit dem Wasser machst du natürlich KEINEN Wasserwechsel, dafür brauchst du nämlich Salzwasser!!!

    Und Osmoswasser zum nachfüllen bei Verdunstung! Dir wird wahrscheinlich ein Liter reichen...
    Dann kommt es auf das Geld wohl wirklich nicht mehr an =)

    Hallo Sabine,

    ich nehme Petra mal die Antworten vorweg =)

    das Wasser kannst du stehen lassen so lange du willst. Sowol Destilliertes als auch Osmosewasser enthält keine Substanzen mehr, die das Wasser "abstehen" lassen. Das ist ja der Sinn der Sache =)

    Das mit den ca. 20ct ist nur ein Richtwert. Bei deinem Becken verbrauchst du ja pro Wasserwechsel nur ca. 2-3 Liter, da fällt der Preis kaum ins Gewicht, oder?
    Ich würde eher Osmosewasser kaufen, da dies wenigstens ein Stückchen gehaltvoller ist als destilliertes Wasser...

    Das mit den Namen macht meine Freundin auch!
    Der Fangi im Nano heist Bob, die Einsiedler Terror und Wahnsinn (wegen ihrem Verhalten den ganzen Tag über), die Schnecke Doris (von ihrem lat. Namen), die Filterkrabbe Macarena (wegen ihren Armbewegungen) und so weiter =) =)
    Das ist bei Frauen wohl ganz normal...

    VG Martin

    Hallo Sabine,

    das mit den vielen Fragen ist kein Problem. Dafür ist so ein Forum doch da!

    Dazu kommt, dass ich im grunde genommen selbst noch Anfänger bin. Ich lese seit ca. 5 Jahren jedes Buch das mir zum Thema MW in die Hände fällt und weiß (glaube ich) auch schon über viel bescheid, aber da mein "großes" Becken erst seit Oktober07 steht, kann ich mit praktischer Erfahrung eher wenig glänzen...

    Falls ich mal nicht weiter weiß, gibt es hier im Forum sicher jemand, der dir helfen kann =)

    In Frankfurt würde ich dir den Kölle Zoo in Nied empfehlen!
    Die Verkäufer dort sind alle nett und sehr kompetent.

    Wenn in deinem Becken alles aus einem eingefahrenem stammt, geht das mit der Einfahrphase eigentlich recht schnell. Du solltest deinen Lebewesen trotzdem ein paar Wochen geben, damit sie sich neu einstellen können. Das wichtigste in der MW Aquaristik ist "sich Zeit lassen" - das bekomme ich aber auch noch nicht so richtig hin =) =)

    Wie gesagt, das wird alles!

    Wenn noch Fragen sind, einfach loslegen.

    Gruß Martin

    Die Wandern nicht, die wachsen nur!
    Etabliert sagt man, wenn sie großflächig zu wachsen beginnen!

    Als erstes wachsen während der Einfahrphase Braun und Schmieralgen (Cyanos, Diatomeen - Kieselalgen etc). Diese entziehen sich mit der Zeit selbst die Nahrungsgrundlage und sterben ab.

    Danach kommen meist grüne Aufwuchsalgen, ein grüner Teppich, der schon nicht mehr ganz so eklig ausschaut wie der braune Matsch vorher!

    Mit der Zeit werden diese weniger, verschwinden aber selten ganz.
    Irgendwann wachsen dazwischen Kalkrotalgen. Das ist ein pink - orangener Überzug, ca. 1 - 3 mm dick. Sieht ei bisschen aus wie Flechten, nur wesentlich glatter!
    Allerdings wachsen Kalkrotalgen sehr langsam. Wie gesagt, so bald der grüne Kram verschwindet, ist das Ende der Einfahrphase nicht mehr weit...

    In welchem Zoogeschäft warst du denn?
    Es ist eigentlich nicht üblich, Anfänger derart mieß zu behandeln.
    Immerhin könnte ja mal irgendwann einen Plan haben und größer einsteigen, und das bringt Geld in die Läden =)

    VG Martin

    Guten Morgen Sabine,

    der Nitritwert kann nicht niedrig genug sein!
    Erst wenn der Nitritwert bei ca. 0 bleibt, ist die Einfahrphase wirklich abgeschlossen =)

    Ich messe alle meine Wasserwerte selbst
    Dazu gehören:

    Salinität (Salzgehalt in Promille; nicht in Dichte, da diese Temperaturabhängig ist)
    Nitrit (NO2)
    Nitrat (NO3)
    Phosphat (PO4)
    Karbonhärte (KH)

    Man kann noch unzählige weitere Werte messen, aber das halte ich nicht für notwendig.
    Auch hierüber streiten sich die Geister, aber das ist in der MW Aquaristik offenbar normal...

    Meine Tests sind alle von Tropic Marine!

    Gruß Martin

    Eine Faustregel besagt bei MW Becken ca. 3 Monate.
    Wenn die Höhe des Bodengrundes (Dentritusschicht), die Wasserwechselrate (einbringen neuer Spurenelemente) und die Menge Lebendgestein (als natürliches Filtermaterial) stimmt, kommst du vielleicht mit 4 - 6 Wochen hin!

    Bis dahin hast du ja genug zeit das Buch zu lesen =)

    Im Prinzip ist die Einfahrphase rum, wenn die niederen Algen verschwunden sind und Kalkrotalgen sich etablieren. Auch die Nitritreduktion spielt eine Rolle. Und viele andere Dinge. Um das alles aufzuführen ist es mir allerdings ein wenig zu spät! Wie gesagt, steht alles in dem Buch...

    Viel Spaß beim schauen und rausfinden,

    Gruß Martin

    Also ich habe mir sämtliche Steine für mein Nano genau ausgesucht =)

    Und ja, auf (schönen) neuen Steinen ist auch immer was nettes drauf.
    Ich rate dir allerdings zu warten, bis ein Händler ganz frische Ware da hat. Sozusagen direkt aus der Styroporbox kaufen. Da sind die tollsten Sachen drauf...
    Bedenke auch, dass im Nano Bereich schnell Schluss ist mit neuem Gestein, da kleine Becken schneller voll sind als große =)

    Wenn ich am Wochenende dazu komme, mache ich mal Fotos von meinem Nano!
    Ich wollte ohnehin mal eine Beckenvorstellung von dem kleinen Ding machen...

    Man findet in MW Becken immer neue Sachen, auch noch nach Monaten und Jahren.
    Zwar meist nur kleine "Dinge", aber die finde ich ehrlich gesagt auch am interessantesten!
    Im meinem Nano sind ca. 2 dutzend Lebewesen, die ich nicht weiter bestimmen kann...
    Und das, obwohl ich mich dumm und dämlich gesucht habe!
    Lass dir ruhig viel zeit mit Neukäufen. Wie gesagt, Nanos sind schnell voll und sehen dann nicht mehr so toll aus. In der Anfangszeit jucken zwar unglaublich die Finger wenn man was sieht das man haben will, aber es ist wirklich gut, abzuwarten. Du wirst auch ohne gekaufte Neuzugänge an Steinen in den nächsten Wochen viele tolle Lebewesen aus den "alten" Steinen kommen sehen. Warts nur ab =)

    Bis dahin,

    viel Spaß beim beobachten,

    Gruß Martin

    P.S.: Warte ein oder zwei Wochen, und gib dann GANZ WENIG Futter rein.
    Zum Beispiel eine viertel Spirulinatab von Preis Aquaristik (Einsiedler und Garnelen - Futtertabletten).
    Damit hilfst du den Microben ein wenig auf die Sprünge! Und schon explodiert das Leben förmlich!
    Wie gesagt, bei mir leben derart viele Kleinstlebewesen, dass ich den Überblick schon lange verloren habe...

    Hallo Sabine,

    bei Schwämmen kann man eigentlich nicht viel (falsch) machen. Die wachsen von ganz von alleine!
    Allerdings tun sie das nur sehr, sehr langsam. Also nicht wundern, wenn dein Schwamm sich scheinbar nicht weiterentwickelt, einfach freuen, das einer da ist =)
    Verbessert mich, falls das nötig ist...

    Über die Pflege von Röhrenwürmern streiten sich die Geister!
    Einerseits wachsen sie scheinbar ohne äußeres zutun, andere gehen ohne gezielte Fütterung ein...
    Ich halte das ganz einfach: Röhrenwürmer werden nicht geziehlt gefüttert!
    Die bekommen genug Schwebenarung ab, wenn man die anderen Beckengenossen füttert.
    Und falls noch keine da sind - ein kleiner Röhrenwurm findet immer was.

    Ich habe ein Nano mit ca. 25L Wasser, und darin befinden sich unzählige Röhrenwürmer verschiedenster Arten, die ich NIE direkt füttere. Und auch sonst ist in dem Becken nix, was gefüttert werden muss. Trotzdem entwickeln sich die Tiere prächtig.
    Alle paar Wochen lege ich eine halbe Spirulina Tab (Futter für Einsiedler) ins Becken, damit die ganzen Kleinstlebewesen was zu tun haben. Das ist aber eher Glaubenssache =)

    Mach dir keine Gedanken, die Röhrenwürmer (du wirst noch mehr entdecken) wachsen auch ohne dein zutun. Solange die Wasserwerte ok sind und die Karbonhärte stimmt, sind diese Tiere sehr robust!

    Gruß Martin

    Hallo Sabine,

    das auf dem ersten Bild dürfte ein kleiner Schwamm sein - falls es sich NICHT bewegt!

    Osmosewasser nennt man Wasser aus einer Osmoseanlage =)

    Diese Anlage ist so eine art Reinstwasserfilter, auf der Eingangsseite ist der normale Wasseranschluss und auf der Ausgangsseite kommt das gefilterte Wasser und getrennt davon das Abwasser hinaus!
    Ich denke, das war die einfachste Erklärung in Sachen Osmose...
    Aber auch dies steht in deinem bestellten Buch!!

    Diese Anlagen sind nicht gerade billig (ab ca. 100€).
    Osmosewasser bekommst du aber auch bei (fast) jedem Händler, der Riffaquaristik hat.
    Der Preis pro Liter sollte 20ct nicht übersteigen!

    Gruß Martin

    Hallo Stephan,

    danke erst mal für die ganzen Antworten!

    Ich werde einfach mal schauen, wie sich das Adsorbat in den nächsten Wochen entwickelt. Da ich die ersten Fische erst in ein paar Monaten einsetzen will und erst dann die Wasserbelastung stetig ansteigen wird, sollte das Adsorbat bis dahin ja einigermaßen sauber bleiben =)

    An den Tunze Osmolator habe ich auch schon gedacht, er ist mit Abstand die komfortabelste Lösung.
    Leider aber auch recht teuer. Zwischenzeitlich habe ich mir auch mal das EGR von Raetiariff angeschaut, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob dass das richtige ist. Die Funktion des Sensors ist mir nicht ganz klar (ob Wasserkontakt bestehen muss). Dazu werde ich beizeiten mal in die Schweiz telefonieren =)

    Ich habe direkt unter meinem Becken sämtliche Steckdosen, Zeitschaltuhren und Stromschalter auf einer senkrechten Platte montiert - ein ausschalten einzelner Komponenten ist also ganz einfach!

    Im Sommer schaue ich dann mal weiter!

    Danke für die Antworten,

    VG Martin

    Hallo Sabine,

    zu den Tieren, die du so entdeckt hast:

    Das was sich da einen neuen Platz gesucht hat, ist sicher kein Röhrenwurm gewesen, da diese sessil (immer am selben Platz, meist festgewachsen etc) sind. Wahrscheinlich war es eher ein Borstenwurm oder so.

    Die Würmer, die sich aus Sand eine Röhre bauen, sind Spaghettiwürmer. Meist schauen gleich 2 weiße Tentakel aus dem Loch raus und sammeln eifrig Sand.

    Die Arme die aus den Löchern winken sind höchst wahrscheinlich Schlangenseesterne!

    Bei direkter Sonneneinstrahlung musst du aufpassen, dass das Becken nicht zu warm wird...
    Mehr als 28°C sollten auch bei einem reinen Wirbellosenbecken nicht sein!!
    Kurzzeitig drüber ist ok, aber nicht zu lange, sonst gibts nen El Nino im eigenen Wohnzimmer =)

    Wie schon gesagt, ein Buch ist für den Anfang unerlässlich!

    Wenn du noch Fragen hast, dann los,

    Gruß Martin

    Hallo Sabine,

    ich empfehle dir für den Anfang ein Buch zu lesen!!
    Das ist die beste Hilfe für einen erfolgreichen Einstieg =)

    Empfehlen würde ich dieses hier:

    Das Meerwasseraquarium: Von der Planung bis zur erfolgreichen Pflege (Dieter Brockmann)

    Ist für ca. 20,00 € bei Amazon zu haben. Oder noch besser: Direkt bei NTV (Natur-Tier-Verlag) bestellen.
    Es gibt auch noch ein paar andere Bücher für Anfänger, aber ich würde dieses empfehlen, da es auf einem aktuellen Stand ist!

    Viel Spaß beim salzigen Hobby,

    VG Martin

    Hallo Leute,

    nachdem Ihr mir die Fragen zur Abschäumung / Wasserchemie schon so toll beantwortet habt, habe ich noch weitere Fragen zur Abschäumung in Verbindung mit einem Niveuausgleich!

    1)
    Seit stolzen drei Tagen arbeitet bei mir ein Tunze Nano Skimmer.
    Er hat nach ein paar Stunden Einlaufzeit angefangen zu schäumen, und mittlerweile bilde ich mir ein, den Schaum gut (und leise) eingestellt zu haben! Anfangs war das Adsorbat braun-gelb, am 2. Tag schon dunkelgrün und mittlerweile ist es hellgrün. Ich hoffe, das ist normal?

    2)
    Ca. 20-30 Minuten nach dem Einschalten steigt der Schaum an und geht "stoßweise" (ca. alle 10 Minuten) in den Schaumtopf über. Somit ist der Schaum nicht ständig am drüberlaufen, sondern nur sporadisch. Ist das normal, oder sollte der Schaum nonstop in den Schaumtopf überquellen?

    3)
    Ich denke, dass das Adsorbat salzhaltig ist, da das Salz ja im Wasser gebunden ist und nicht durch die Abschäumung entfernt wird (logisch). Somit geht aber auch pro Woche eine gewisse Menge Salzwasser verloren. Im Sommer werde ich mir eine Verdunstungskühlung bauen und deshalb einen Osmolator (oder etwas vergleichbares) einsetzen! Da mein Becken nur einen Nettoinhalt von ca. 110 Litern hat, mache ich mir Sorgen, dass die Menge Salzwasser, die durch den Abschäumer verloren geht, durch Osmosewasser über den Osmolator nachgefüllt wird. Ist diese Dichteänderung relevant? Was meint Ihr?

    So, das reicht fürs erste mit Fragen =)

    Ich bin gespannt auf Eure Antworten,

    LG Martin

    Danke für die Antworten!

    Da ich nicht an aufzuchtfähigen Einsiedlernachwuchs glaube, freue ich mich einfach mal über frisches, tierisches Plankton =)

    Schon jetzt ist von dem ganzen Trubel nichts mehr zu sehen. Sind wohl von der Turbelle "gemixt" worden... =(

    Wenn es das nächste mal so weit ist, versuche ich mal, bessere Fotos zu machen!!

    VG Martin

    Hallo Leute,

    ich hatte gestern Nacht zum 2. mal eine art Kleinkrebsinvasion in meinem Becken.
    Da sich das Becken nach dem Umbau immer noch in der Einfahrphase befindet, sind außer ein paar Einsiedlern, Schnecken und Krabben noch keine weiteren Tiere drin.
    Ich frage mich also, woher (von wem) kommen die ganzen Laven??
    Ich hatte das ganze schon mal, so etwa vor drei Wochen.
    Vielleicht passiert es ja in drei Wochen wieder =)

    Habt Ihr schon mal so was gesehen?
    Wisst Ihr vielleicht, welches Tier sich dermaßen vermehrt?

    LG Martin

    Erst mal ein Frohes Neues!

    Ich melde mich noch mal zu Wort, da meine Annahme die Phosphatwerte seien runter gegangen, absoluter blödsinn war. Mir ist bei der Bestimmung ein kleiner aber ***blöder fehler unterlaufen, und der hat die Ergebnisse Maßgeblich beeinflusst!

    Bei einer Erneuten Messung habe ich festgestellt, daß die Phosphatwerte unverändert waren!

    Ich habe mich jetzt für einen Chemischen Absorber entschieden, da mir die Werte einfach zu hoch waren (0,45 - 0,5 mg/l). Eingesetzt habe ich ROWA-Phos, da dieses Granulat auch in der Lage ist Silicat zu entfernen!

    Die Messungen ergaben folgendes:

    27.12.2008 4,5 - 5,0 mg/l; Einsatz ROWA-Phos ab diesem Tag ca. 50ml auf ca. 110l Beckeninhalt
    28.12.2008 0,3 mg/l
    29.12.2008 0,2 mg/l
    30.12.2008 0,2 mg/l
    31.12.2008 0,2 mg/l
    01.01.2009 0,2 mg/l
    02.01.2009 0,2 mg/l; nach Messung Austausch Granulat gg. weitere 50ml und 10l WW
    03.01.2009 0,2 mg/l

    Leider war dank Umbauarbeiten im Becken und dem WW der Feinfilter dermaßen zugesetzt, dass der Durchfluss durch den Filter über Nacht sehr eingeschränkt war. Ich hoffe, das dadurch der identische Messwert zum Vortag zustande kam. Ich habe den Feinfilter heute morgen rausgenommen und werde im laufe des Tages nochmals Phosphat messen!

    Ich hoffe, dass der Phosphatwert in den nächsten Tagen weiter absinkt und das bald mein Abschäumer geliefert wird!

    Mal sehen, wie es dann weiter geht...

    Ich werde mich dann wieder melden,

    VLG Martin

    Okok,

    in der Natur sind die Steine im Riff nicht mit Epoxydharz angepappt und es gibt auch keine Mechanische Filterung mit hochporösen Plastikschwämmen =)

    Der Mond ist nicht blau und die Sonne geht morgens lang nicht so schnell auf wie das EVG für Licht sorgt...

    Egal!

    Das mit dem Mischbettharz hat sich erledigt, da nach dem 2. Wasserwechsel die Phosphatwerte bereits rapide runter gegangen sind. Morgen (also später, nach dem aufstehen) werde ich noch mal messen und den Wert posten! Bei meinem alten Becken bin ich ja auch ohne Reinstwasserfilter gut gefahren...

    Einen Abschäumer will ich mir zeitnah anschaffen - ein Thread im Suche Forum läuft schon =)

    Ich wünsche eine gute Nacht,

    Gruß Martin

    Hallo Leute,

    ich habe in meinem Becken eine bunte Krabbe entdeckt.
    Sie bewegt sich ausschließlich seitwärts und ist extrem Lichtscheu.
    Ihre beiden Scheren sind sehr stark behaart!
    Die Fotos haben nur geklappt, als ich mich nachts stundenlang auf die Lauer gelegt hatte...
    Sie ist sehr hübsch, allerdings mache ich mir Sorgen, das sie ein "Killer" sein könnte.
    Bisher habe ich sie nichts fressen sehen, bis auf einmal, da ist sie an rote Spirulina Tabs ran, die eigentlich für die Einsiedler gedacht waren.

    Kann das Tier jemand bestimmen?

    Hier ein paar Bilder:

    Hallo Gerd,

    unter Naturform verstehe ich zum Beispiel Bakterienlösungen oder biologische Filter oder so.
    Halt nix Chemisches. Es ist nicht so, dass ich der Chemie nicht traue, ganz im Gegenteil sogar!
    Aber ich will halt einfach nichts Chemisches "reinkippen."

    Für mich ist das so ne Art Einstellungssache: Keine Chemie in meinem Naturaquarium =)

    Dann versuche ich lieber das mit dem Mischbettharzfilter!
    Ich werde in den nächsten Wochen durch Wasserwechsel versuchen, das Gleichgewicht, das ich im alten Becken hatte wieder herzustellen. Falls es in ein paar Wochen nicht besser ist, schaue ich mich mal nach einem Zusatzfilter um.

    Eine Abschäumung werde ich mir in den nächsten Tagen zulegen!
    Mal sehen, wie es dann in ein paar Wochen ausschaut...

    Ich danke dir für die ganzen Antworten,

    VG Martin

    Hallo Gerd,

    ich habe diese Osmoseanlage in der 280l Version:
    http://www.iemgmbh.de/PRODUKTE/HEIMGEBRAUCH/TRAVEL_AQUA.HTM

    Alle Werte (bis auf die Salinität natürlich) habe ich mit Tests von Tropic Marine gemacht!
    Ich habe die Tests mehrfach durchgeführt und auch vorher mit der Testlösung probiert, ob der Test noch ok ist. Auch hier keine Probleme.

    Da sieht man mal wieder, wie viel man falsch verstehen kann. Ich habe gedacht, optimal ist nicht ein Verhältins aus Nitrit und Nitrat, sondern beides nicht nachweisbar! Was habe ich da falsch verstanden?

    Mit "nicht nachweisbar" meine ich Nitrit = kleiner als 1mg/l. Das selbe gilt für Nitrat.
    Ich werde es aber heute Abend nochmals testen. Und schauen, ob ich die Mengeneinheiten richtig angegeben habe.

    Ich hatte vor die ersten Wochen nach dem Umbau pro Woche 10l WW zu machen (also knap 10% bei 110l Wassermenge), und langfristig die selbe Menge, aber noch noch 14-Tägig!

    Was meinst du dazu?

    Zu den Absorbern:
    Gibt es so was auch in "Naturform"?
    Ich möchte nur ungern zu Chemie greifen...

    Dank dir nochmals,

    VG Martin

    Hallo Gerd,

    danke erst mal für die Antwort!

    Ich benutze 3-Stufige Umgehrosmoseanlage! Ist da der Reinstfilter schon drin?
    Ansonsten hätte ich keinen Reinstfilter =)

    Ja, das man zu viel WW machen kann ist mir bekannt, ich will halt versuchen, das Phosphat möglichst schnell runter zu bekommen. Vieleicht ist es besser, wenn ich ca. alle 5 - 7 Tage 10l WW mache?
    Dann ist die "Klimaveränderung" vielleicht nicht ganz so heftig!?

    Heute morgen war zumindest mein Protula schon wieder draußen.
    Vielleicht ist das ja ein gutes Zeichen?

    Mal sehen!

    Danke,

    Gruß Martin

    Hallo,
    ich habe eine Frage zur Entstehung von Phosphat und zur Abschäumung!Dank einer „Weihnachtszuwendung“ meines Arbeitgebers konnte ich kürzlich mein Becken von 54l auf 125l aufbohren. Für viele hier ist das wahrscheinlich nichts, aber für mich ist es der Hammer!!Meine Korallen (viele waren es eh noch nicht, da die Einfahrphase beim alten Becken erst kürzlich abgeschlossen war) habe ich in meinem Nano (25l) untergebracht, da sie im neuen Becken immer mehr von Algen überwuchert wurden und langsam degenerierten. Ich hoffe, dass die sich im Nano gut erholen können. Das Nano ist bereits fertig eingefahren und läuft bisher echt super!Alle Einsiedler und Schnecken sind im neuen Becken verblieben, damit die auftretenden Algen schnell abgegrast werden können. Einen Abschäumer habe ich noch nicht, ich wollte erst abschäumen, wenn die Einfahrphase (in diesem Fall also die Einfahrphase nach dem Umbau) abgeschlossen ist und die ersten Fische kommen… Die Wasserwerte sind ok:Salinität 34,9Temp: 24,0 – 25,7 GradNitrit: nicht nachweisbarNitrat: nicht nachweisbarPhosphat: ca. 0,4 = VIEL ZU HOCH!!!Ideal sind wohl 0,01 – 0,1, maximal aber 0,2. Ist das so richtig?Ich habe gestern zum ersten mal Phosphat gemessen, wahrscheinlich erklärt der (in der Einfahrphase ja normale) hohe Phosphatwert, dass es den Korallen nicht gut ergangen ist!?Einen Großzügigen Wasserwechsel habe ich bereits gemacht (15l). Ich will jetzt im 3 Tages Rhythmus je ca. 10l Wasser wechseln, um den Wert runter zu bekommen. Zusätzlich habe ich einen sehr dick mit Caulerpa taxifolia bewachsenen Stein ins Becken getan, um die vorhandenen Caulerpa prolifera zu unterstützen!So viel zum Becken!ZU MEINEN EIGENTLICHEN FRAGEN: Habe ich es richtig verstanden, dass Phosphat unter anderem durch den Abbau biologischer Stoffe entsteht? Sozusagen durch „Einsiedler- und Schneckenkacke“ und Abbauprozesse der Bakterien?Entsteht Phosphat auch beim Abbau von Eiweißstoffen?Kann ich mit einem Abschäumer der Phosphatentstehung entgegenwirken?Wenn das der Fall wäre, würde ich mir umgehen einen Tunze 9002 kaufen und ins Becken hängen. Wie gesagt, ich hatte dies ohnehin demnächst vor!Ich bin gespannt auf Eure Antworten,viele Grüße aus Mainz,Martin