Beiträge von Michael_S

    Hallo Rouven,

    das Becken ist zum Großteil mit SPS/LPS besetzt. Den Fischbesatz würde ich als normal bezeichnen.

    Siehe auch Meerwassereinsteiger - Beckenvorstellung 650L

    Mir geht es auch nicht um eine Diskussion, welche Werte sinnvoll sind oder mit welchen Methoden man sie senken kann, sondern, leienhaft audgedrückt, ob es einen Zusammenhang zwischen bakteriellem Phosphatabbau und einer Stickstofflimitierung gibt.


    Gruß Michael

    Hallo zusammen,

    aktuell wende ich Aktiv-Bak zur Reduzierung von Nitrat und Phosphat an. Ursprünglich hatten wir ca. 0,25 mg/l Phosphat und ca. 20 mg/l Nitrat im Becken. Mittlerweile ist Nitrat mit dem TropicMarin Test nicht mehr nachweisbar, Phosphat pendelt seit Wochen zwischen 0,1 und 0,12 mg/l.

    Ein befreundeter Aquarianer hat nun die These aufgestellt, dass Phosphat nur dann weiter sinken kann wenn dem Becken Nitrat zugeführt wird. Leider kann ich weder in Literatur oder im Internet eine Erklärung dafür finden.

    Kann jemand etwas dazu sagen?


    Gruß Michael

    Hallo,

    glaube auch nicht, dass ein salarias für die Beckengrösse geeignet ist.

    Allerdings wirds auch mit den ocellaris schwierig, man bedenke die Größe der Anemone.

    Ein Pärchen Kaudernis werden sich in 120 Liter wahrscheinlich auch nicht lange wohlfühlen. Das ging zumindest bei uns in einem 50 er Würfel nicht lange gut.

    Einen splendidus einzeln zu halten finde ich absolut unangebracht, da man das klasse Paarverhalten nicht beobachten kann und die Geschlechtsunterschiede sehr einfach feststellbar sind.

    Wie wärs denn mit kleineren Grundeln und einem kleiner bleibenden Blenny?

    Sabine hat erst gestern in einem anderen Thread sehr schöne Tips für kleinere Becken gegeben.


    Gruß Michael

    edit sagt: Hier ist der link zur Empfehlung von Sabine: Boyu TL 450

    Hallo,

    also um die Temperatur würde ich mir im Winter keine Gedanken machen. Was mich bei dem Thema beschäftigt, ist die Frage, wie lichtdurchlässig diese Acrylglasscheiben sind. Zudem befürchte ich, dass 2mm dicke Platten zu wenig eigenstabil sein werden.
    Das Mindestmaß ist übrigens bei dem Händler 100x100mm - das sollte schon klappen :]


    Gruß Michael

    Hallo Stephan,

    Zitat

    ich verstehe nicht ganz warum Du bei 0,25 und eindeutiger Abwärtstendenz "erst mal" auf Adsorber verzichten willst.

    :haeh: öhm? :grinning_squinting_face:
    Es ist eine eindeutige Abwärtstendenz mit Aktivbak erkennbar ... Warum sollten wir dann noch zusätzlich Adsorber verwenden?

    Zeolith o.ä. wird nicht verwendet.

    VG Michael

    PS: Der Wert ist von ehemals 0,25 innerhalb 8 Wochen auf 0,12 gesunken.

    Hallo zusammen,

    nach nunmehr fast 2 Jahren Standzeit mal wieder ein kurzes Update.

    Seit etwa Anfang des Jahres stieg der Phosphatwert kontinuierlich auf einen zwischenzeitlichen Höchstwert von ca. 0.25 mg/l an.

    Versuche, die Wasserwerte mit TM Reef-Actif in den Griff zu kriegen scheiterten leider. Da ich den Einsatz von Phosphatadsorber gerne vermeiden würde, dosieren wir seit mittlerweile ca. 8 Wochen Activ-Bak über die Dosieranlage. Der Phosphatwert ist dadurch bereits auf einen Wert von ca. 0,12 mg/l gesunken. Ziel ist es, den Wert wieder stabil auf ca. 0,05 mg/l zu halten.

    Besatztechnisch hat sich nicht viel verändert - einige grössere Stöcke mussten wir aus Platzgründen abgeben (Euphyllia, Pocillopora, Gorgonien), dafür sind ein paar Zoanthus und SPS Ableger dazugekommen.


    Gruß Michael

    Hallo,

    ich würde den Ast abbrechen, nach meiner Erfahrung wachsen Steinkorallen an einer geraden Bruchstelle leichter weiter als über abgestorbenes Gewebe drüberzuwachsen. Insgesamt dauert das ja auch eine gewisse Zeit. Bis dahin haben sich meist Algen an den abgestorbenen Stellen angesiedelt.

    Gruß Michael

    Hallo Hans-Werner, Hallo Denis,

    die These mit den Phosphatdepots klingt logisch. Das Becken läuft das letzte halbe Jahr mit Phosphatwerten von ca. 0,05 bis 0,09. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich in der Zeit Depots gebildet haben welche jetzt freigesetzt werden.

    Den Vorschlag mit der Aufteilung der Dosierung werde ich auf jeden Fall testen. Sollte ich in diesem Zug die Dosierung erhöhen oder bei der Normaldosierung bleiben?


    Gruß Michael

    Hallo Hans-Werner,

    ich dosiere seit ca. 6 Wochen Reef Actif in "Normaldosierung" (1 gehäufter Meßlöffel auf ca. 650 Liter netto wöchentlich). Seit der ersten Dosierung ist der Phosphatwert von 0,09 auf 0,14 gestiegen. Die Werte habe ich mit Gilbers und Rowa Tests ermittelt.

    Kann es sein, dass Reef Actif die Messwerte verfälscht? Gefühlsmässig würde ich sagen, dass die Korallen seit der ersten Dosierung an Farbe gewonnen haben. Das passt aber irgendwie nicht ganz zu den gemessenen Phosphatwerten.

    Zusätzlich zur Dosierung von Reef Actif wurde am Becken seit Monaten nichts verändert. Einzige Auffälligkeit war das Ablaichen unserer Entecmea Quadricolor letzte Woche. Zu diesem Zeitpunkt war der Phosphatwert aber bereits erhöht (ca. 0,12). Kann das Ablaichen der Anemone den Phosphatwert zusätzlich erhöht haben?


    Gruß Michael

    Hallo Micha,,

    ich zitiere mal aus der GHL BDA:

    Abschaltschwelle – bei Überschreitung der Solltemperatur um diesen Betrag werden nicht dimmbare
    Leuchten abgeschaltet. Es ist ein Wert zwischen 1°C und 10°C einstellbar. Diese Leuchten werden
    erst wieder eingeschaltet wenn die Programmierung des entsprechenden Beleuchtungsverlaufs ein
    Wiedereinschalten vorsieht (Leuchte war gemäß der Programmierung aus – z.B. nachts - und wird
    wieder eingeschaltet – z.B. morgens). Ein Abfall der Temperatur alleine führt nicht zu einem
    erneuten Einschalten, das ist vor allem bei Gasentladungslampen sinnvoll, da diese nicht ständig
    ein- und ausgeschaltet werden sollen.
    Diese Einstellung ist nur für nicht dimmbare Leuchten relevant!

    Generell finde ich den GHL schon recht zuverlässig. Bei mir läuft er jetzt knapp ein Jahr durch, ohne irgendeinen Fehler oder Absturz. Ich empfinde es auch grade als Vorteil, alles in einem Gerät zu regeln. Aber das ist natürlich absolute Geschmackssache.


    Gruß Michael

    Hallo zusammen,

    ich verstehe nicht, wieso solche Diskussionen zwischen erwachsenen Menschen immer in persönlichen Anfeindungen enden müssen. Es ist doch wirklich schade, dass ein interessantes und meiner Meinung nach ernstzunehmendes Thema als Plattform für persönliche Angriffe missbraucht wird.

    Traurig, dass gerade erfahrene Aquarianer, die sicher auch zu einer sachlichen Diskussion beitragen könnten, sich lieber mit der Pflege von Animositäten beschäftigen.

    Und noch was zum Thema:
    Meiner Meinung nach gehört zu diesem Hobby auch immer eine gewisse Portion Egoismus. Wenn ich einen Fisch halten möchte, muss ich akzeptieren dass er zu 95 % aus dem Meer stammt und dass der Import nicht ohne Verluste von statten geht.

    Aber gerade deswegen sollten wir den Tieren, die den Transport überleben, die bestmöglichen Haltungsbedingungen bieten und beim Kauf nicht unbedingt auf den Preis schauen.


    Gruß Michael

    Hallo Bernd,

    ich glaube, dass wir einfach vollkommen unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was wir unseren Tieren als Lebensraum bieten sollten. Du findest zum Beispiel 400 Liter für Deinen Palettendoc OK, ich habe nichtmal einen in 650 Liter und würde wahrscheinlich auch keinen in ein 1000 Liter Becken setzen obwohl mir die Fische sehr gut gefallen.

    Aber da sind wir wieder bei dem Punkt, wer welche Parameter vorgeben soll. Einen Konsens wird man hier nur schwer erreichen. Letzendlich kann man ja nur seine eigene Meinung äussern und muss es mit seinem eigenen Gewissen vereinbaren welche Fische man hält.


    Gruß Michael

    Hallo Bernd,

    so ganz verstehe ich Dein letztes Posting nicht. Du schreibst Gründe, warum die Haltungsempfehlungen in der Realität nicht umsetzbar sein sollen. Für mich wirken die Gründe eher als Ausflüchte oder Rechtfertigungen, um Tiere entgegen der sinnvollen Mindestanforderungen doch halten zu können, weil sie so schön anzusehen sind und viele andere das ja auch so machen. Gleichzeitig verstehe ich Deine Formulierungen so, als könnte man jeden Fisch problemlos in 400 Liter halten. Das kann man meiner Meinung nach nicht so stehenlassen.

    Wenn man einen mittelgroßen Naso sieht, der immer wieder an der Scheibe entlang rund um eine Strömungspumpe schwimmt und dann hört, dass er aus einem 800 Liter Becken übernommen wurde, dann kommt man schon ins Grübeln, ob das für den Fisch so toll war.


    Gruß Michael

    Hallo Uli,

    wenn Du in Deinem 540 Liter Becken auf einmal 50-60 g Natriumhydrogencarbonat dosierst, hebst Du die KH auf einmal um 3-4 dKH an. Das werden Dir Deine Korallen vielleicht schon übel nehmen.

    Ich empfehle Dir den Aqua Calculator von Martin Kuhn. Da kannst Du genau berechnen wieviel Du pro Tag dosieren kannst. Um zu verstehen wie das Ganze funktioniert kann ich Dir als Lektüre nur das Buch "Ratgeber Meerwasserchemie" von Armin Glaser empfehlen.


    Gruß Michael

    Hallo Sebastian,

    den Gedanken freien Lauf zu lassen ist ja grundsätzlich nicht schlecht. Deinen Tieren zu liebe würd ich mir aber mal grundsätzlich überlegen wo Du mit Deinem Becken hin willst. Jeder Umbau bedeutet Streß und grade so ein Komplettumbau ist ja nicht ohne.

    Meiner Meinung nach sollte man schon vor dem Besatz mit Fischen mit dem Aufbau zufrieden sein.


    Gruß Michael

    Hallo,

    also 0,1 Phosphat und 5 Nitrat ist nicht wirklich nährstoffarm. Entweder stimmen Deine Messungen nicht oder Deine Korallen haben ein anderes Problem. Denn in diesem Wertebereich bleichen die Korallen sicher nicht so aus.


    Gruß Michael

    Hallo Sebastian, Hallo Friedhelm,

    sollte der rote Seestern ein Fromia indica sein, ist er vermutlich nicht langfristig haltbar. Ein Händler hat Ihn uns als haltbar verkauft aber leider ist mir kein langfristiger Haltungserfolg bekannt. Wir pflegen Ihn mittlerweile seit ca. einem halben Jahr.

    Daher ist die Aussage, dass er nach maximal 2 Monaten Standzeit keine Probleme macht, nicht wirklich aussagekräftig.


    Gruß Michael

    Hallo Sebastian,

    sei mir nicht böse, aber ich glaube, dass Du Dich erstmal dringend mit den Grundlagen der Meerwasseraquaristik beschäftigen musst. Das beginnt beim Besatz (z.B. die Anemonen und Fahnenbarsche), der meiner Meinung nach erstens zu früh und zweitens unpassend gewählt ist und endet beim Verstehen der chemischen und biologischen Zusammenhänge.

    Du kannst die KH entweder mit Fertigpräparaten wie z.B TM Triple Buffer anheben oder Du besorgst Dir Natriumhydrogencarbonat. Alternativ kannst Du die KH mit einem Kalkreaktor stabil halten, was aber bei deinem momentanen Besatz noch übertrieben erscheint.

    Also bitte nimm Dir ein vernünftiges Einsteigerbuch und lese Dich in die Materie ein bevor Du weitere Tiere verheizt.


    Gruß Michael


    Hallo Carsten,

    na ja, Du verwechselst da schon ein bisschen was - eine Tatsache, wie es die Ionenverschiebung ist, auszugleichen und das unkalkulierbare Risiko, verdorbenes Frostfutter zu erwischen, sind dann doch zwei Paar Stiefel. Aber das wird jetzt etwas zu "OffTopic".

    Zu den Kosten kann ich nur sagen, dass mich 1 kg Mineralsalz ca. 5 EUR kostet - Im Vergleich zu meiner Stromrechnung ist das gar nichts.

    Aber wie Du schon sagst - Jeder wie er meint.

    Die Sache mit der Zusammensetzung des Mineralsalzes würde mich aber auch interessieren.


    Gruß Michael

    Hallo Carsten,

    gut möglich, dass die Veränderungen zahlenmässig nicht besonders spektakulär aussehen.

    Das Risiko, dass es sich trotzdem negativ auswirken kann, besteht trotzdem. Zumindest solang, bis das Gegenteil bewiesen ist.

    Daher sehe ich bei der Kosten/Nutzen Betrachtung, dass es mich wenig kostet und ich dadurch wieder einen Unsicherheitsfaktor ausschliessen kann.


    Gruß Michael

    Hallo zusammen,

    ich finde zudem, wenn doch schon bekannt ist, dass sich an der chemischen Zusammensetzung etwas ändert und man einfache Mittel hat um das zu unterbinden, sollte man das auch nutzen. Denn wer kann schon sagen, wie sich eine mehrjährige Anwendung der Ballingmethode ohne Ausgleich auswirkt. Das Risiko würde ich nicht eingehen.

    Ich ersetze bei jedem Wasserwechsel eine über den "Mrutzek - Balling - Rechner" ermittelte Menge Meersalz durch NaCl freies Mineralsalz.
    So brauche ich keine zusätzliche Dosierpumpe und muss mir keine Gedanken über die eventuellen Folgen einer Ionenverschiebung machen.


    Gruß Michael

    Hallo Max,

    ich würde die Ionenverschiebung auf jeden Fall beim Wasserwechsel mit dem Minersalz ausgleichen.
    Es ist ja auch nicht wirklich viel Aufwand, und man ist damit auf der sichern Seite.
    Denn auch wenn man viel Wasser wechselt, wird man ohne Ausgleich langfristig immer eine Verschiebung im Ionengleichgewicht haben.


    Gruß Michael

    Hallo Kenny,

    ja, wir halten das Zuchtpaar noch im Hauptbecken. Die Jungtiere fangen wir mit einem kleinen Küchensieb und einem kleinen Kunststoffbecher aus dem Becken. Wir notieren uns, wann das Männchen das Maul voll hat und legen uns dann nach ca. 28 Tagen täglich abends auf die Lauer. Kurz nach dem das Licht ausgeht spuckt das Männchen die Jungen aus. Daraufhin schalten wir die Strömungspumpen aus und fangen die Kleinen raus. Dabei "treiben" wir die Kleinen mit dem Sieb in den Becher.


    Gruß Michael

    Hallo zusammen,

    ich möchte heute, nach ca. einem Jahr Standzeit, ein paar aktuelle Fotos zeigen.

    Am Besatz hat sich nicht viel geändert. Der S. Magnificus ist in das 2000 Liter Becken eines Freundes umgezogen und ein paar Weichkorallen mussten einigen LPS und SPS weichen.

    Die Beleuchtung mit 6x54 Watt T5 wurde durch eine Giesemann Infiniti mit 2x250W HQI und 4x54W T5 ersetzt.

    Das Wachstum der SPS, insbesondere von Montipora sp. ist seitdem immens gestiegen.

    Acropora, die bis zur Umstellung nur dahinvegitierten, haben seit der Umstellung ebenfalls deutliche Wachstumsspitzen.

    Und das Beste - es kringelt endlich vernünftig :grinning_squinting_face:

    Den Calcium und KH Verbrauch kompensieren wir mit der Balling Methode. Alle 2 Wochen werden 50 Liter Wasser gewechselt.

    Spurenelemente werden nur sporadisch zugegeben - Für mich ist hier weder ein negativer noch positiver Effekt erkennbar.

    Ansonsten werden momentan keine Adsorber oder Mittelchen verwendet.

    Trotzdem ist das Wasser mit ca. 2 mg/l Nitrat und ca. 0,05 mg/l Phosphat relativ nährstoffarm.

    Momentan haben wir wieder ca. 40 junge Kaudernis und die Elterntiere sind weiterhin recht vermehrungsfreudig =)


    Gruß Michael