ZitatOriginal von Schleimer
Jetzt kommt der Bewegungsdrang, der u. A. dem Fisch seine Form gegeben hat. Wie kann ich den langfristig bedienen, so daß sich eine (zumindest) kleine Gruppe in ungefragter GEFANGENSCHAFT wirklich "wohlfühlen" kann?
hallo mausi,
nun kommt endlich bewegung in die geschichte.
ein zebrasoma hat weder das schwimmbedürfniss eines sohals noch erreicht er die größe (gelber) eines hepatus.
er ist den ganzen tag unermüdlich auf der suche nach nahrung und zupft zentimeter für zentimeter die deko nach fressbarem ab.
das macht er im meterzwanzig, wie auch im 3 m becken so.
nur zu fischfütterungszeiten flitzen sie den treibenden mysis hinterher.
was, zugegebenerweise, im 3 m becken besser klappt.
danach kehrt wieder ruhe ein.
nicht nur der flavescens, sondern die meisten unserer pfleglinge sind gerne in gesellschaft - siehe meine fragesellung nach chronischer unterbesetzung.
auch ein missverständniss vieler, das aufzuklären gilt.
gebe den flavescens im biotoo meer jeden tag drei mal an die gleiche stelle ne karre voll grünfutter, dann wirst du sehen, wieviel interesse er noch hat, kilometerweit im riff zu patrolieren.
er schwimmt ja nicht aus lust und laune herum, sondern um ausreichend nahrung zu ergattern.
um das wohlfühlen von fischen beurteilen zu können sind allerdings keine theoretischen überlegungen von wichtigkeit, sondern die beschäftigung mit der kreatur über jahre.
die meeresaquaristik ist in der hauptsache durch versuche nach theoretischer überlegung weitergekommen.
schlimm in diesen diskussionen sind immer leute, die - aus welchen gründen auch immer, persönliche angriffe starten.
foren könnten viel mehr schreibende mitglieder bekommen, wenn leute nicht angst haben müssten, gleich niedergeknüppelt zu werden, wenn sie nicht der allgemeinen forenauffassung sind.
ich kenne genug leute, die sich zu schade sind, dieses zu erleiden.
deren wissen geht für die allgemeinheit verloren.
schade drum.
nachdenkliche grüße
