Beiträge von Joe

    Während die..............LEDs über dem Becken hingen, hatte ich große Probleme mit Anemonen. Die haben sich ständig zusammengezogen und wurden immer kleiner.
    Als ich dann auf T5 umgerüstet habe, hatte ich das Problem nicht mehr.

    Es KÖNNTE also einen Zusammenhang geben. Es gibt auch genügend Leute, die keine Probleme mit den .............. LEDs haben. Allerdings weiß ich nicht, ob diese Leute auch Anemonen halten.


    moin,

    meine überlegungen gehen auch immer öfter in die richtung, wenn man an wasserwerten rumphilosophiert,
    welche lampe hängt denn drüber und wie sind die einstellungen.?

    bei t5 war deren licht für jedwede koralle tauglich ( es sei denn, dass die ausgelutscht waren) und es brauchte sich tatsächlich nur auf wasserwerte konzentriert werden.

    bei leds ist das wohl etwas anders!

    moin,

    es ist bei einer "schlecht" stehenden koralle kaum möglich, die ursache in wasserwerten zu suchen.

    zumal sämtliche anderen sich in voller pracht zeigen.

    wenn man hier einen wertevergleich heranzieht, dann mit denen aus dem ursprungsbecken.

    von miesen? verhältnissen, an die das bäumchen gewohnt war und dort auch top stand, in gute wasserbedingungen verfrachtet, kann schon der auslöser sein.

    da brauchts zeit.

    wenn jetzt den altbedürfnissen des bäumchens gerecht zu werden, die wasserwerte verändert werden, könnte sich das negativ auf den restbesatz auswirken.


    Habs vorher mit einer Mitrax probiert, die aber nach Wochen wieder entfernt da sich raußstellte das sie lieber Korallengewebe als Kugelalgen frißt.

    Die Korallen haben das Gewebe inzwischen wieder regeneriert und seit zwei Wochen ist der Fuchs zu Besuch. Ich glaub aber nicht das der an der Cauleastrea zupft.
    .

    :kissing_face:

    moin,

    nun, das zweite bild zeigt eine top dastehende caulastrea.

    warum in aller welt einer der polypen nicht mehr "will", lässt sich hier aufgrund von wasserwerten nicht ermitteln.

    setze da eher auf eine mechanische verletzung in der vorzeit oder auf bohralgen o. äh.

    an den wasserwerten braucht man hier nicht wirklich herumschrauben.

    für einen echten Schwarm bräuchte man schon ein riesiges Becken. Pomacentrus pavo hatte ich noch nicht. Aber Chrysiptera hemicyannea und parasema habe ich immer in kleinen Gruppen (4 - 6 Stück) gut halten können. Voraussetzung ist aber ein dicht mit Korallen bewachsenes, gut strukturiertes Becken. Die Fische können dann klare Reviergrenzen bilden und Rückzugsmöglichkeiten finden.
    Vorrausetzung ist ein gemeinsamer Einzug gleichgroßer Tiere.

    moin,

    dem kann ich mich inhaltlich gut anschliessen!

    allerdings würd ich den begriff "korallen" auf sps-korallen erweitern.

    weniger pocis o.äh., sondern solche, die zwischen ihren ästen ausreichend raum zum unterschlupf bieten.

    würde auch eher auf die pavos verzichten, da - je größer tiere werden - je größer muss die wohnkoralle sein und auch das direkt beanspruchte umfeld wird ausgeweitet.

    und: drohgebärden sind nix schlimmes :winking_face:

    Guten Morgen, Joe
    Nicht jeder ist in der Lage Zusammenhänge zu erkennen oder aufkommenden Unbill rechtzeitig zu bemerken und auch richtig einzuschätzen.
    Die Parallele wären die Krankheiten unserer Fische.
    Vor und nach dem Kauf.
    Sie werden meist entdeckt, wenn es zu spät ist.

    moin hajo,

    ähm...jaaa :confused_face:

    fischkrankheiten sind da ne ganz andere hausnummer und behandlungsmethoden im riffbecken dagegen sowieso.

    m. e. kein vergleich.

    aber glasrosen ist etwas, dass zur grundausstattung des reeferwissens gehören "sollte".

    und da ist zügiges eingreifen in der regel von erfolg gekrönt.

    moin,

    muss ich nochmal erzählen:

    vor jahren hatte ich beim großhändler eine lilafarbene lobo einpacken lassen.

    auf der farm bemertkte ich dann, dass die oberfläche der koralle eigenartig schien - 10tsd lilafarbene strudels lebten flächendeckend auf der koralle.

    nach entsprechendem bad kam eine rotorange, wunderschöne farbgebung zum vorschein - gesund und munter.

    wobei das lila auch recht cool aussschaute.

    seit dem bin ich nachdenklich über die "gefählichkeit" von strudels auf LPS geworden.

    hat das mal wer untersucht?

    moin,

    wir dippen auch nie nach annahme von fremdkorallen.

    zwar im bedarfsfall bei auffälligkeiten (afw) aber nicht zur vorbeugung.

    inwieweit es sinnig ist, bei sps/lps nach dem schon stressigen transport in der versandttüte dann gleich beim ankommen ihnen ne erneute dröhnung zu verpassen um danach ins ungewohne neue milieu verbracht zu werden....

    ob das "gesund" ist :confused_face:


    Mit den "Raritäten" wären wir denke ich irgendwo bei 3,5-4K. Ich denke in der Summe wäre das für einen Händler schon eine nette Bestellung. Ich würde ja niemals nur 2 bundoon bestellen wollen.

    Ich habe auch schon zahlreiche US-Händler angeschrieben, aber keiner ist bereit international zu liefern.

    Ansonsten hast Du natürlich Recht - die Welt ist kompliziert :winking_face:

    moin ralf,

    joa, das kesselt!

    das problem dabei ist, dass du nie alle tiere auf einen rutsch bekommen wirst.

    und nur, um diese beiden budoon zu bekommen, wenn d.j. die grad da hat, wird der händler seine eigene bestellung nicht unbedingt dahingehend ausweiten, dass zumindest ein, zwei boxen voll werden, um nicht auf den 100,- transport für 2 budoon in der einzelbestellung hängen zu bleiben, wenn er nix benötigt.

    manchmal ist es "weise", sich von seinen wünschen zu verabschieden, und auf gängige nachzuchten zurück zu greifen.

    der Meiacanthus kamoharai wäre solch einer :winking_face:


    sonst wird man alt und grau darüber :kissing_face:

    moin,

    nun, nachzuchten werden nunmal nicht wie geschnitten brot "hergestellt" und sind - mal von ocellaris abgesehen - nie alle zu jeder zeit verfügbar.

    mit "einzelanfragen" ist das solch ne geschichte....

    man macht sich mühe und sie verlaufen meist ins leere und wer das n paar mal ohne erfolg mitmacht....

    klar sagt der großhändler, dass man über den einzelhändler bestellen kann und auch der züchter sagt "kein problem" aber wenn letzterer nix hat, wird das halt nix.

    alle haben recht, aber das ist schon alles.

    mag auch die erfahrung des großhändlers sein, dass er auf den meist teureren nachzuchten hängen bleibt.

    wer weis das schon.

    Meiacanthus bundoon - wer kennt den überhaupt? und dann wahrscheinlich nur wenige zufallszuchtergebnisse.

    einmal im jahr? zweimal?

    bei weltweiter? nachfrage!

    bei solchen tieren wäre es sinnig, mal in shops über den teich zu schauen, ob die so was anbieten.

    vieles was in "usa" möglich ist, kommt nicht automatisch nach "d".

    wenn der großhändler bestellungen rausgibt, dann nicht wegen zwei "budoon", da kostet der transport mehr, als er im VK dafür erwirtschaften könnte.

    also muss schon was zusammen kommen an anderen tieren, die ne palette füllen - so in etwa.

    und wenn der händler hier nur 2 "budoon" bei d.j. bestellt, kommen 100,- transport noch oben drauf.

    auch da wird der örtliche händler ne schüppe fisch drauflegen müssen, um diese kosten auf viele flossen verteilen zu können.

    und wenn grad kein bedarf an anderen tieren besteht....bleiben die beiden bei d. j. und erfreuen u. u. einen anderen kunden.

    die welt ist kompliziert :upside_down_face:

    moin,

    nun, es gibt ja arten wie den squamipinis oder cooperis, die große brocken fressen und solche, die feines futter nehmen.

    letztere benötigen in der regel eine häufigere fütterung und auch beim kauf üblicherweise kleine tiere sind auf vielfache fütterungen am tag angewiesen.

    größere tiere der "großfutterfresser" kommen mit zu feinem futter mengenmäßig kaum zurecht.

    moin eric,

    fahnenbarsche waren schon seit jeher keine mit langer lebensdauer.

    5 jahre sind m. e. aber schon recht ordentlich.

    auch das verschwinden so nach und nach ist oft zu beobachten.

    wir haben grad aus einer beckenauflösung 5 gesunde "klopper" vom squamipinis bekommen, die so um die 5 - 6 jahre alt sind.

    gut im futter aber farblich etwas blass.

    sind ja im riff tiere, die ständig in der strömung power geben müssen, was sich ggfls. auf eine kürzere lebensdauer auswirkt.

    eine krankheit würde ich dabei ausschliessen.

    Zitat Daniel: "Und dann gibt es den Fall, wo Korallen Sachen übertragen, die für andere Tiere tödlich sein können, wie ich vor Jahren schmerzhaft feststellen durfte. Nachdem ich einige Ableger eines befreundeten Aquarianers eingesetzt habe, gingen verschiedene ältere Korallen bei mir ein, aber nicht die neu eingesetzten. Umgedreht hat mein Ableger im anderen Becken nicht lange durchgehalten. Keine Ahnung, was da los war. Mit Sicherheit ist an der Aussage von unten was dran."


    moin,

    interessant, konnte solches aber selbst noch nie bei uns feststellen.

    was ich aber in ähnlicher form bei der übernahme von top gesunden fische von privat beobachten konnte.

    eingesetzt zu unserer ebenso gesunden und langjährigen fischpopulation beginnen die neuen "pünktchen" u. äh. auszubilden.

    das vergleiche ich mit den auch hier erwähnten "europäischen" infektionskrankheiten, die anderswo katastrophen hervorriefen.

    mit brown yelly hatte ich mitte der 90er auf einer faustgroßen poci bekanntschaft gemacht.

    noch in verwunderung, was das denn sei, hab ich sie im becken (1200l) von dem zeug abwedelnderweise befreit.

    die flocken trieben durchs becken, ohne dass andere korallen angesteckt wurden.

    auch auf der farm kommt es immer wieder mal vor, dass sich einzelne euphylliaköpfe in schleim auflösen.

    sie werden vorsichtig vom stock entfernt und alle anderen stockköpfe wachsen munter weiter.

    wir rätseln darüber, was dazu führt.

    auch gespräche mit anderen euphyllialiebhabern, die ebenso immer wieder mal damit zu tun haben, führten zu keiner weiteren erkenntnis.

    Zudem erwähnt er in einem Nebensatz irgendwo in der Mitte des Threads, dass er wöchentlich 20% Wasser wechselt. Das ist eigentlich keine Randnotiz, sondern kann großen Einfluss darauf haben, warum sich das bei ihm prächtig macht, bei anderen aber nicht.

    moin,

    joa, bei 20% ww kann man schon von einem "System" wasserwechsel sprechen.

    rückschlüsse auf die wirkung diverser mittel sind dann zumindest schwierig zu erkennen.

    hi tina,

    verstehe!

    kalkrotalgen wachsen lieger im abgeschatteten bereich als im direkten licht.

    auch ein vorsichtiges zuschalten würde wahrscheinlich nix verbessern.

    wobei da auch gilt: am besten testen.

    eine stunde wöchentlich mehr wäre aber m. e. zu "vorsichtig".

    2 stunden dürften es so alle paar tage mehr schon sein.

    du wirst ja merken, wenn sie wieder in den absterbemodus gehen.

    sind die kalkalgen denn aktuell wieder fit?

    moin,

    nun, aufgrund des led-lampen-booms sind lps in der pflege klar im vorteil.

    sie "vertragen" dieses licht besser als so manche sps.

    bei der röhre kann jede korallenart ohne große "anpassungsüberlegungen" und ein einstellen von "spektren" im becken positioniert werden.

    kaufen, auspacken, einsetzen und fertig.

    was wunderts, wenn dann lps schon im großhandel den mehrfachen preis zu früheren tagen kosten?!

    wahrscheinlich auch in verbindung mit geringeren "resoursen" im sammelgebiet.

    australische sps kommen in großen stücken als wildfang herein und sind auch aus diesem grund der größe recht hochpreisig.

    wobei der "wildfang" im gbr heutzutage eher ein "ernten" von zweigen bei schonung der mutterkoralle ist - so wie z. b. bei uns auf der farm.

    Für mich ein NoGo in 2023 jedes Mal in den Unterschrank zu kriechen wenn was verstellt werden muss.


    moin,

    kenne (fast) nur rückförderpumpen, die ohne jedwede einstellung laufen.

    wüsste nicht, was ich da ändern müsste!?

    eine der beckengröße angepasste rückförderpumpe bedarf eigentlich keiner permanennten rumfummelei an einstellungen.