hi,
die beiträge von michael zeigen sehr viel wissen um die meersesaquaristik.
er spricht nur das laut aus, was viele denken und auch im laufe ihrer jahrzehnte erfahren haben.
wer hawaidocs mit spirulina mästet (sorry stefan :), anstatt ihnen ihr natürliches nageverhalten als aufwuchsfresser zu ermöglichen, darf sich nicht wundern, wenn son fisch aus aus vollgefressenheit und langeweile einen an die klatsche bekommt.... und ohne adäquate kumpelfische sowieso.
in den 60gern und siebzigern habe ich in einem meterzwanzig juwelbecken 3 gelbe gepflegt. das war früher voll normal und niemand störte sich daran. 240 liter waren ein großes becken - toll!
mittlerwele schwimmen gelbe hier in 4500 litern, sind in der tat etwas größer aber ansolut nicht in ihrem verhalten anders zu bewerten als damals meine drei im 240 liter.
wenn schon vom " biete enorm viel schwimmraum" stolz berichtet wird, weiss ich schon wo vielfach der hase langläuft.
stupides von rechts nach links schwimmbecken mit kaimauerrückwand ohne die so wichtige struktur einer riffnachbildung.
das nur mal am rande.
einem fisch ist es auch wurst, wenn er nach einer zeit des größerwerdens, in ein anderes, seiner neuen größe entsprechendes becken umgesiedelt wird. ein fisch ist in dieser richtung nicht wie ein hund zu sehen. der fisch geht in der neuen meute auf und dreht sich noch nicht mal um.
selbstverständlich ist es zu begrüßen, dass wir nicht mehr die sechziger haben und auch die fischbezogene beckengröße sich um etliches erweitert hat.
aber sich daran aufzuhängen, ob nun 280 liter oder es mindestens 320 sein müssen ist nicht wirklich dienlich und bringt uns keinen zentmeter weiter.
ein "fischgrechtes" aquarium misst sich nicht nur nach dem volumen seines inhalts.
