Was haltet ihr davon, beim Einfahren sog. Bakterienstarter zu benutzen?
Bakterienstarter
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MistySound1135 -
10. Januar 2004 um 01:45
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Hallo Sascha,
kann man natürlich auch nehnen, aber wie wäre es mit eingefahrenem, unbelastetem (Phosp./Nitrat) Aquawasser???
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Hallo Sascha,
habe ich schon im Einsatz gehabt nach einer Medikamentbehandlung. Muß sagen die Bakterienfauna war sehr schnell wieder in einem biologisch annehmbaren Bereich. das war das Bactoplan marine von der Fa. Preis. Kann das also schon Empfehlen, aber für eine Neueinrichtung eines Beckens würde ich es eher machen wie dir der Tom vorgeschlagen hat. ist halt Einfach natürlicher, nicht so Konzentriert und sicherlich hast auch vielfältigere Bakterienstämme. Als "Begleitmittel" (was für ein Asudruck ich weiß... :D) gibt es aber sicher eine gewisse Sicherheit.
Dosiert habe ich nach Anleitung.Grüße Thilo

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Würde ich ja auch machen. Nur leider kenne ich in meiner Umgebung Niemanden der ein Meerwasseraquarium betreibt.
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Wo beziehst du dann deine verwendeten Produkte? Wie groß ist das Aquarium? Dein Händler gibt dir doch sicherlich Wasser und etwas Bodengrund mit zum Eifnahren.
Klär mich mal auf

grüße Thilo

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Benützt Du LS? Falls ja, bringst Du damit ausreichend Bakterien in Dein Aquarium.
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@ Thilo
ZitatMuß sagen die Bakterienfauna war sehr schnell wieder in einem biologisch annehmbaren Bereich
Eine kurze frage und nicht böse sein.
Wie hast Du das gemessen bzw, ermittelt?
Was ist ein annehmbarer Bereich?
Bin zwar Dipl. Ing. VT(FH), aber sowas kenne ich nicht.
Grüße
Markus
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Hallo Markus

Wieso Böse

Gemessen habe ich das nicht, das wäre in sinnvollem Umfang für mich als Privataquarianer wohl eher zu Aufwändig. Die Tests aus der Apotheke wo ich bislang ausprobiert habe scheinen hierfür Überhaupt nicht geeignet. (Indikatorstäbchen)Also liegt die beste Kontrolle im "Auge des betrachters" Was heißen soll, du mußt dein System genau beobachten dann erkennst du relativ gut Biologische Funktionen.
Ich weiß nicht wie oft du schon mit Kupfer gearbeitet hast zur Krankheitsbekämpfung. In dieser Zeit stirbt recht viel ab. Also keine Copepoden/ Kleinestlebewesen etc. mehr in dieser Population wie vor dem Einsatz. Je nach Konzentration auch gar keine Krebstierchen mehr. (Was durch Absterben einen kurzzeitigen Anstieg von Nitrat bzw. eher dann Nitrit/AmmoniumAmmoniak bedeutet). Da Nitrat meist bleibt oder gar weiter sinkt, zeigt ja dass die Denitrifikation nicht optimal Arbeitet wegen des Kupfers.
Nach Absetzen von Kupfersulfat dann, gibts versch. Möglichkeiten. M.Sander (Wasserbauingenieur) schreibt (1996?) daß Kupfersulfat nicht alles neutralisiert in dem Ausmaße wie bislang Angenommen. Somit könnte man also rein theoretisch Abwarten bis sich das System im allgemeinen wieder erholt hat.
Jedoch sind die für mich damit verbunene Risiken zu hoch. Es tut sich je nach vorangegangener Kupferdosierung, recht lange nichts bis es dann Langsam Auwärts geht. Da die Nitrosomas und Nitrobacter mit dem bloßen Auge ja nicht Ausmachbar sind mese ich halt die daraus resultierenden Werte Ammonium Ammoniak und Nitrit welches durch die erste Abbaustufe noch recht lange hält. ALso kann so auch gleich ein gegenverglecih gemacht werden wie effektiv Kupfer wirkt. Da die für mich aber unerlässliche gute Füterung wie bislang Fortgesetzt wird, ist das System klar Überlastet und findet so lange kein Biologisches Gleichgewicht.
Also ist hier der Einsatz einer Bakterienkultur schon Anzuraten. Also wurde dies auch getan, und drei Tage später waren schon wieder wesentlich mehr Kleinstlebewesen zu finden wie bislang. Die sinkenden AmmoniumAmmoniak und Nitrit Werte sowie langsam ein Anstieg von Nitrat zeigten dass ja auch die Denitrifikation wieder echt schnell, wenn auch Empfindlich, Anspricht.
UV, Abschäumer usw. wurde alles wieder Eingesetzt wie ansonsten. Ausser auf Ozon wude Anfangs noch verzichtet (Da evtl. Kupferreste hier zu gefährlichen Verbindungen neigen) Ansonsten alles wie gehabt. Also Fütterung usw. Es kamen auch keine Algenplagen die früher immer wieder mal zu sehen waren.
Das ganze ist halt auch Abhängig vom eingesetzten Medikament. Manche haben mehr Methylenblau, u.a. wegen der Antibakteriellen Wirkung auf die Schleimhaut von Fischen, und dafür nicht so viel Kupfersulfat, andere mehr Kupfersulfat und weitere Substanzen. Je nach Krankheitsstadium Denke ich können auch Medikamente eingesetzt werden die nicht so Stark Kupferhaltig sind, so kann man durch eine parallele Dichteabsenkung ebenfalls sehr Positive Ergebnisse erzielen.
Die meiner Meinung nach heikelste Sache an einer Krankheitsbehandlung ist das System möglichst wenig zu Schädigen, und das Gleichgewicht schnellstens wieder herzustellen, ohne daß dabei Wasserwerte entstehen wo die Fische einem Rückfall nahe sind.
Also:
Eine Kontrolle anhand von gemessenen Fakten entziehen sich meiner Kompetenz, hier ist für mich also klar des Aquarianer Auge gefordert.
Und auch das Messen der messbaren Werte wo Relevant sind. So kann man im Aquaristischen Bereich recht gut Eingriffe Steuern. Ein labor würde hie siche rdie Hände über dem Kopf zusammenschlagen aber ich muß ja immer ein Einsatzsinn/zweck gegenhalten.
Jörg Kokott hat übrigens in seinem Interview auf Korallenridf.de in meinen Augen gut erklärt wie das ist mit Wissenschaft und Aqaristischer Praxis. Lesenswert
habe aber auch noch eine Frage an Dich:
Mich würde mal Interessieren wie die Wirkung einzelner Komponenten in einem Medikament zusammengefügt sich gegenseitig beeinflussen? Ich könnte mir gut Vorstellen daß die Wirkung von Kupfersulfat mit anderen Elementen im Wirkunsgrad durch die chemische Reaktion der Einzelemente verstärkt werden könnte, ohne die Denitrifikation wie oftmals gezeigt stark zu Schädigen??
Verzeih mir meine Schlechte Erklärung hierzu, aber ich bin kein Fachmann
Gibt es da ne Möglichkeit?
Grüße Thilo

PS: Wo Arbeitest Du? gerne auch per PN

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Hallo Sascha,
nutz doch einwenig Lebendgestein, damit bringst Du genug Bakterien zum Starten in Dein Aquariensystem.
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