Bodengrund

  • Hallo an alle,

    mein Schwager hat ein kleines Problem mit seinem Bodengrund. Seit einiger Zeit verbackt sein Bodengrund zu festen Platten. Diese Platten sind so fest, das sie nur mit roher Gewalt auseinander gebracht werden können. Er hat sich vor einigen Monaten einen gebrauchten Kalkreaktor, Hersteller unbekannt, zugelegt. Ich habe diesen Reaktor als Verursacher unter Verdacht. Auch hat er seitdem mit sämtlichen Pumpen Probleme, weil diese scheinbar sehr schnell verkalken.

    Liege ich mit meiner Vermutung richtig ? Aktuelle Wasserwerte wie z.B. KH, Calzium oder ähnliches kann ich leider nicht liefern, weil der Lümmel schon lange nicht mehr gemessen hat. Er schwankt immer zwischen "soll ich das Becken verkaufen oder soll ich weitermachen".

    Gruß Michael

  • Hallo Michael,

    das Verbacken des Bodengrundes ist häufig bei benutzen eines Kalkreaktors. Womöglich gelangt CO2 mit in das Becken, welches den Bodengrund anlöst und durch diese Reaktion " zusammschweisst ".

  • Zum Verbacken kommt es auch, wenn man beim Erstbefüllen Bodengrund, Wasser und dann Salz zugibt....

  • Hallo Tom,

    wie kann der Austrag von CO2 verhindert werden. Ich habe von Kalkreaktoren null Ahnung und kann meinem Schwager daher keinen Rat geben.

    PS: Die Variante mit dem Verbacken in der Anfangsphase scheidet aus, weil das Becken so bereits einigen wenigen Jahren läuft. Mein Schwager hat voher mit "Balling" gearbeitet. Auf Dauer war ihm das aber zu lästig.

  • Hallo Michael,

    wenn man bei diesem " unbekannten " Kalreaktor keine Gasrückführung einbauen könnte, ähnlich dem Schuran- oder ATI-Prinzip, dann kann man den Auslauf des Kalkreaktors nicht direkt in das Beckensystem laufen lassen, sondern lässt es zuerst über Kalksubstrat rieseln, welches in einem Behälter ist. Somit werden die restlichen CO[H]2[/H]-Gase im Ausgangswasser, welche mit dem Kalksubstrat im Behälter reagieren, stark vermindert, da das CO[H]2[/H] im Behälter verbraucht wird, da es das Kalksubstrat langsam auflösen wird.

    Einmal editiert, zuletzt von Uncle Tom (8. Januar 2004 um 12:56)

  • Hallo Stefan,

    das Becken hat die Maße 1,60 m x 0,60 m x 0,60 m mit Filterbecken. Das Filterbecken hat die Maße 0,80 m x 0,40 m x 0,35 m (ohne Gewähr). Beleuchtet wird das ganze von 1 x 250 Watt HQI und 2 x T8 Blau. Gefiltert wird über ein Zeolith (nicht das von Th. Pohl) ohne Food und Bak in einem alten Deltec Rieselfilter (der mit dem rotierenden Sprüharm. Das ganze wird durch ein Deltec-Abschäumer (diese rechteckiige Ding) abgerundet. Bis vor kurzem hatte er über Kieselalgen geklagt. Die kamen daher, das er Brunnenwasser genommen hat, welches nach meiner Messung erheblich Silkat aufweißt. Daraufhin habe ich ihm zu Osmosewasser geraten. Seitdem wird es zumindest mit den Kieselalgen besser.

    Hallo Tom,

    schon mal vielen Dank für deinen Tipp. Ich werde diesen mal weitergeben.

    Gruß Michael

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