Substrat für Kalkreaktor

  • Hallo,

    ich betreibe (noch nicht) einen Kalkreaktor Korallin C1500 für ein 500 Liter Aquarium.

    Mit meinen ursprünglichen Substrat (Dolomitbruch) war es kein Kalkreaktor sondern ein Phosphatreaktor (über 2,6mg PO4.....!!!)

    Jetzt bin ich auf der Suche nach einem vernünftigen Substrat. Was könnt ihr mir empfehlen ? Ich habe eben Angst wieder PO4 auszufällen bzw. SiO4.

    Ich denke da eventuell an Hydrocarbonat von Aquamedic oder Hydrocarbonat von Korallith.

    Was habt Ihr für Erfahrungen ?

    LG
    Robert M. :grinning_squinting_face:

  • Hallo Frank, Hallo Robert

    Steht alles unter Meerwasser/Analysen

    Hier die direkten Links:
    Schadstoffe im Korallenbruch

    Spurenelemente im Korallenbruch

    Substrate für den Kalkreaktor : Rowalith, AlphaMarin, Turbo Granulat, Koralith, Dolomit, Hydrocarbonat, Muschelkalk

    Kalkmaterialien-Test : Ytong, Muschelsand, Korallenbruch, Koralith, Dolimit, Ziersdorfer Kalk (von Herbert Mechtler)

    Magnesiumgehalt von Kalkreaktorsubstraten : 4 Korallenbruchsorten, Rowalith, AlphaMarin, Turbo Granulat, Koralith, Dolomit, Hydrocarbonat, Muschelkalk

    Magnesium Pro


    Bei Deiner Wahl musst Du verschiedene Aspekte abwägen, wie den Preis, den Phosphat, Aluminium- und Kieselsäuregehalt. Auch die Menge die Du auflösen wirst. Die Analysen dienen dem Leser nur als Hilfestellung Entscheiden muss jeder selbst.

    Meine persönliche Erfahrung:
    Ich löse im Monate ca 1,5-2,0 kg Substrat auf. Früher hatte ich Korallenbruch, dann stieg und stieg mein Phosphatgahalt an, sicher weil ich viel Korallenbruch auflöste. Dann suchte ich die Quelle. Seit den Analysen verwende ich seit fast einem Jahr Rowalith und benötige nicht mehr CO2 als beim Korallenbruch (Kalki: Jetstream1), eher weniger weil ja mehr Ca und KH enthalten ist. Seit dem hällt auch mein Rowaphos statt 1 Woche (bei Korallenbruch) nun 8 Wochen und das spart echtes Geld. Hat allerdings über 8 Monate gedauert, bis das alte Phosphat weg war und das Rowaphos so lange hält.

  • Wie sieht es den bei Rowalit und den anderen Herstellern aus mit Spurenelementen? Kann man den Angaben auf der Verpackung trauen? Wenn ja würde es sich ja doch erübrigen Spurenelemente nachzudosieren.

  • Hi Hunter,

    Zitat

    Original von Hunter
    Wie sieht es den bei Rowalit und den anderen Herstellern aus mit Spurenelementen? Kann man den Angaben auf der Verpackung trauen? Wenn ja würde es sich ja doch erübrigen Spurenelemente nachzudosieren.

    Außer etwas Mangan (alle bis auf eines), Eisen (alle), Strontium (Spuren, bei 4) und Kalium (bei 4) habe ich nichts gefunden.

  • Hi Lars,

    genau um das Substrat vom "Zistersdorfer Dolomitbruch" handelt es sich. Es handelt sich auch um den Kalkreaktor von Herbert Mechtler.

    Herbert hat mit dem selben Test (Dupla PO4-Test)den Dolomitbruch auf PO4 getestet, auch mit der gleichen Methode (Behältnis, dest. Wasser und CO2-Zuführung).

    Der Dupla-Test zeigt auch tatsächlich null an, es sei denn man verdünnt die Testlösung mit dest. Wasser 1:5 dann erhält man das wahre Gesicht des PO4-Wertes.

    Durch die extrem große Zugabe von CO2 und die hohe KH zeigt der Dupla-Test keinen richtigen Wert an. Auch Deine Analyse zeigt die echte Phosphatausfällung.

    Ich werde mal das Rowalith versuchen, mal sehen wer das in Österreich/Wien hat!

    LG
    Robert

  • Hallo Hunter,

    wie Lars schon in seinem Nachtrag schrieb ist seine Analysemethode, RöntgenFluoreszenzAnalyse RFA, nichts für den Nachweis von Spurenelementen, die bei 0,01% eigentlich erst anfangen.
    (Hallo Lars, vielleicht solltest Du die Spurenelemente gleich weglassen und die paar die Du aufführst gleich zu den Mengenelementen stellen. Das ist weniger mißverständlich)

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Hans Werner,

    da Du die RFA schon ansprichst, vielleicht noch etwas bildhafter ausgedrückt. Die RFA ist das Breitschwert der Analytik. Ich wollte dieses nur noch einmal erwähnen, da Lars sehr häufig die RFA für seine Analysen einsetzt.

    Das nur noch mal als Hinweis für alle Leser.

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