was ist los ?

  • ich habe seit 9 Tagen eine Margaritenkoralle (so meine ) auf dem 1 Bild oben. Steht, bzw. stand wunderbar. Zog sich in der Dämmerphase so wie auf Bild 2 oben zurück.

    Vor zwei Tagen brachte ich eine Becherkoralle (wie auf Bild zwei darunter) an. Beides stand gut, wie gesagt bis heute.

    Meine Margaritenkoralle ist heute nicht aufgegangen. Kann das an der darunterliegenden Becherkoralle liegen ?

  • Hallo Günther,

    Margherittenkorallen (Goniopora) sind i.d.R. als recht schwierige Kanditaten einzustufen. Deine ist nach meiner Erfahrung dann obendrein noch innerhalb der Gonioporen als empfindlich einzustufen. In meinem Becken stehen z.B. zwei G. stokesi in voller Pracht und vergrößeren sogar Ihre Polypenmasse, eine von Deiner Art (kenne leider die genau Bez auch nicht) hat allerdings vom ersten Tag an nicht einen Polypen rausgestreckt.

    Was mir aufgefallen ist, ist das mit hilfe von Ultramin von Claude Schumacher die Goniopra stokesi Ihre Polypen deutlich weiter herausstrecken als sie das sowieso schon tun. Irgendetwas in dem Zeug scheint der absolute Gonioporadünger zu sein. Auch andere Korallen zeigen dadurch ein wesentlich besseres Bild.

    Dann möchte ich noch anmerken das die Trogkoralle dazu neigen kann Nachts lange Kampftentakel auszubilden mit der sie dann die Goni vernesselt. Lege Dich mal mit der Taschenlampe auf die Lauer und beobachte das mal.

    Andreas!

    Einmal editiert, zuletzt von Andreas Pridzun (23. Dezember 2003 um 16:05)

  • Hallo zusammen!

    Tim

    Ich denke, daß Du recht hast mit der Vermutung Alveopora, denn jeder Polyp scheint 12 Tentakel zu haben (sofern man das auf dem Foto sicher sagen kann), eine Gonioprora hat jedeoch 24 pro Polyp.

    @günter
    Sollte es sich doch um eine Goniopora handeln: Ich habe zwei unterschiedliche Gonioporaarten. Beide reagieren sehr empfindlich auf Berührungsreize, ziehen sich dann rasch und auch durchaus für Stunden "beleidigt" zurück. Allemal, falls - wie Andreas es vermutet - Kampftentakel in der Nähe sind. Eine meiner Gonios vertrug die Nähe einer Euphylia ancora nicht, machte von Tag zu Tag immer öfter plötzlich "dicht". Nach Positionswechsel steht sie nun blendend.

    Frohe Weihnachten,

    Michael

  • Zitat

    Original von Andreas Pridzun
    Hallo Günther,

    Margherittenkorallen (Goniopora) sind i.d.R. als recht schwierige Kanditaten einzustufen. Deine ist nach meiner Erfahrung dann obendrein noch innerhalb der Gonioporen als empfindlich einzustufen. In meinem Becken stehen z.B. zwei G. stokesi in voller Pracht und vergrößeren sogar Ihre Polypenmasse, eine von Deiner Art (kenne leider die genau Bez auch nicht) hat allerdings vom ersten Tag an nicht einen Polypen rausgestreckt.

    Was mir aufgefallen ist, ist das mit hilfe von Ultramin von Claude Schumacher die Goniopra stokesi Ihre Polypen deutlich weiter herausstrecken als sie das sowieso schon tun. Irgendetwas in dem Zeug scheint der absolute Gonioporadünger zu sein. Auch andere Korallen zeigen dadurch ein wesentlich besseres Bild.

    Dann möchte ich noch anmerken das die Trogkoralle dazu neigen kann Nachts lange Kampftentakel auszubilden mit der sie dann die Goni vernesselt. Lege Dich mal mit der Taschenlampe auf die Lauer und beobachte das mal.

    Andreas!


    Hallo Andreas,

    habe Nachts nichts beobachten können, vielleicht hatte ich auch nicht lange genug Geduld. Mittlerweile scheint sich das Problem von selbst gelöst zu haben. Um welches Tier es sich handelt weiß ich immer noch nicht, daher habe ich versucht Großaufnahmen zu machen. Aber ob die Aufschluß geben ?

  • Hallo Günter!

    Also ich meine auf den neuen Bildern 24 Tentakel pro Polyp gezählt zu haben, damit wäre es keine Alveopora, sondern eine Goniopora.

    Meine beiden Gonioporas ziehen nachts ihre Polypen fast vollständig, manchmal auch vollständig ein. Auch wenn sie tagsüber gestört werden (Einsiedler, Fische Seeigel) ziehen sie sich für einige Zeit zurück. Dies scheint ihnen aber nicht zu schaden.

    Gruß,

    Michael

  • Zitat

    Original von Michael Riediger
    Hallo Günter!

    Also ich meine auf den neuen Bildern 24 Tentakel pro Polyp gezählt zu haben, damit wäre es keine Alveopora, sondern eine Goniopora.

    Meine beiden Gonioporas ziehen nachts ihre Polypen fast vollständig, manchmal auch vollständig ein. Auch wenn sie tagsüber gestört werden (Einsiedler, Fische Seeigel) ziehen sie sich für einige Zeit zurück. Dies scheint ihnen aber nicht zu schaden.

    Gruß,

    Michael

    Ja, nachts zieht sie sich zusammen. Unglaublich wie die langen Tentakel im Nichts zu verschwinden scheinen. Am Tag beobachte ich wie ab und zu, kurzzeitig, sich eine Putzergarnele auf den Tentakeln herummacht. Das Tier zieht sich nicht ein. Im übrigen steht sie jetzt wieder jeden Tag sehr schön. Warum Sie ein paar Tage gemuckt hat weiß vermutlich nur der Gott der Fische.

    Standort bei mir: Strömung seicht und nicht im starken Licht.

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