Umgefallen

  • Hallo alle zusammen!

    Meine S. Ehrenbergi hat es umgehauen. AM unteren Teil des Stammes ist sie wohl ein wenig schwach. Sie beugte sich immer mehr vor und verlor nun das Gleichgewicht, so dass die abknickte. Auch sind seit daan die Polypen eingezogen. Das ganze geschah vorgestern.

    Was soll ich tun?

    Viele Grüße Markus

  • Hi Tim!

    Du bist ja ein echter Scherzkeks. Das war der Schenkelklopfer des Tages!

    Nein ganz im Ernst. Ich habe sie schon gestützt, was allerdings echt bescheiden aussieht und einige Fische haben die Stütze umgehauen.

    Liegenlassen und sich selberüberlassen möchte sie aber auch nicht.

  • Zitat

    Original von Markus Stank
    Hi Tim!

    Du bist ja ein echter Scherzkeks. Das war der Schenkelklopfer des Tages!

    Nein ganz im Ernst. Ich habe sie schon gestützt, was allerdings echt bescheiden aussieht und einige Fische haben die Stütze umgehauen.

    Liegenlassen und sich selberüberlassen möchte sie aber auch nicht.

    Das war eine ernste Antwort.
    Stell sie doch um wenn du kannst?

    Gruß Tim

  • Hi,

    ich habe da mal einen Breicht darüber gelsen, der hatte das selbe Problem. Er hat die Koralle einfach in der Mitte des Stammes abgeschnitten und neu "aufgepflanzt"

    Aus dem alten Stiel ist dann eine neue gewachsen, die andere hat sich super erholt.

    Ich schau mal meine Hefte durch, ich melde mich dann wieder hier

    gruß
    Andreas

  • Hallo Markus,
    ein paar mehr Informationenen wären nicht schlecht. Weil es haut ja nicht mal eben einen Lederkorale um :confused_face:

  • Hallo Markus,

    Zitat

    Original von Markus Stank
    Meine S. Ehrenbergi hat es umgehauen. AM unteren Teil des Stammes ist sie wohl ein wenig schwach. Sie beugte sich immer mehr vor und verlor nun das Gleichgewicht, so dass die abknickte. Auch sind seit daan die Polypen eingezogen. Markus

    Ich kann das nachvollziehen. Bei mir war auch mal der Stein von einer Pilzleder etwas schräg auf einem Stein festgeklebt. Ging lange gut, aber als sie stärker gewachsen ist, war irgendwann die Schwerkraft stärker. Also der Pilz ist langsam zur Seite weggesackt und hat am Schluss sogar einen leichten Nesselschaden von benachbarten Xenia. Ich hab den den Stein abgebrochen und woanders aufgepflanzt, so dass der Pilz jetzt halbwegs grade steht und außerdem von einem Stein gestützt wird.

    Wenn das nicht geht, würde ich verfahren wie von Andreas Mayer vorgeschlagen. Pilzleder habe ich noch nie geteilt, aber von Erfahrungen mit anderen Lederkorallen her hätte ich keine Bedenken, eine Schönheitsoperation mit dem Messer ohne Narkose auszuführen :winking_face:

    Gruß

    NACHTRAG: Ich sehe gerade, dass Andreas da noch nachschlagen will. Das braucht's nicht. Das Verfahren wurde IMO hier im Forum und auch in der Literatur mehrfach beschrieben. Man säbelt einfach den Pilz mit einem Stück vom Stil ab. Diesen Teil befestigt man mit Sekundenkleber, Fäden oder sonstwie auf einem Stein, wo er anwächst. Aus dem Stumpf wächst wieder ein neuer Pilz raus.

    Bei meiner ersten Vermehrung von Lederkorallen war ich auch noch ängstlich. Aber wo ich sehe, wie penetrant die nachwachsen, gehe ich da heute ran mit der Empfindsamkeit eines Fleischerhundes!

    Einmal editiert, zuletzt von Bernd L. (19. Dezember 2003 um 23:24)

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