Hippocampus zosterae

  • Hallo Leute,
    Ich habe noch ein Acrylbecken 0.90m*0.50m*0.50m in Betrieb.eingerichtet ist das Becken mit ca.15 kg Lebendgestein, Bodengrund aus feinem Korallenkies und Korallensand ca 4-5 cm hoch ,2 Lederkorallen 2-3 Äste caulerpa ,gelbe Krustenanemonen (3 Einzelpolypen),2 Einsiedler, 2 Turboschnecken und einem Päarchen " Krabbenaugengrundel" ( Signigobius biocellatus ).Beleuchtet wird das Becken mit 1* T8 Osram Blaulicht 18 W. und einem Doppelbalken T5 Aquablue spezial und Blue plus je 24 W. von ATI. Gefiltert wird das Wasser über das A+S Filterrack von Schuran bestehend aus dem Jetskim 120 , 2 Schnellfilterpatronen und einer 1048 Eheim als Stömungspumpe.
    Nun meine Frage(n): Ich würde gerne den Besatz erweitern, und zwar ein Päarchen Blaustreifenseenadeln ( Doryrhamphus exisus) und mehreren Zostera-Seeferdchen ( Hippocampus zosterae ) . Ich möchte gerne diese Art Seepferdchen pflegen , da Sie Laut Literatur klein 2.5 - 3 cm werden,und weil es Nachzuchten gibt. So wieviele Hippo`s , m/ w Verteilung kann ich im oben beschriebenem Becken pflegen und wo kann ich Nachzuchten bekommen? Über viele Tipps und Ideen/Kritik? wüede ich mich freuen,
    STEFAN

  • Hallo!

    Dein Becken hört sich soweit sehr gut an; vieleicht etwas wenig Caulerpa. Hauptproblem dürfte die Strömung sein, wie oft pro Stunde (rechnerisch Pi mal Daumen) wird denn das Becken umgewälzt?

    Gruss
    Andi

  • Hallo,
    meiner Meinung nach sind H. Zosterae für dieses Becken nicht geeignet. Dies hat folgende Gründe:

    1.) Diese Pferdchen sind mit 3 cm wirklich sehr klein. In einem Becken mit 225 Litern und lebenden Steinen würdest du Sie wahrscheinlich nie mehr Alle auf einmal wiedersehen.

    2.) Lebende Steine und evtl auftretende Hydroiden, Krabben oder ähnliches stellen für die Kleinen eine tödliche Bedrohung dar..... ebenso die Krustenanemonen.

    3.) Laut den Aussagen in Amerikanischen Foren werden die Zosterae in den Staaten fast nur mit lebende, wenige Tage alten Artemien gefüttert. Mysis ist zu groß.... Frostfutter wird meist nicht genommen. In einem solchen großen Becken kannst du kaum kontrollieren, ob noch alle Pferdchen am Leben sind und auch fressen.

    4.) Ich denke diese Pferdchen sollte man lieber in einem kleineren Artenbecken halten, in dem sonst keine Beifische sind, kaum Bodengrund und maximal ein paar Caulerpen.

    .... das von dir erwähnte Becken eignet sich jedoch in den Maßen und auch im Besatz für einige der größer werdenden Arten, z.B. H. Reidi, H. Barbourie oder H. Comes. Allerdings möchte ich nicht unerwähnt lassen, daß ich, aus meiner Erfahrung und der einiger Kollegen, eher ganz von der Seepferdchenhaltung abraten würde ... ich habe leider schon zu viele Seepferdchen sterben sehen.
    Seenadeln sind da meiner Erfahrung nach wesentlich Pflegeleichter.
    Falls du es doch versuchen möchtest, kann ich dir eigentlich nur viel Glück wünschen und dich bitten, nur nachgezogene Pferdchen zu erwerben.

    Grüße aus dem Taunus
    Ralf

  • Hi Ralf,
    erst mal sorry,das ich so spät antworte und danke für Deine offene Meinung. Ich denke Du hast Recht. H . zosterae sind wohl zu klein für dieses Becken,desshalb nächste Frage: was hälst Du von H. breviceps?... und wie viele kann ich in diesem Becken pflegen?....und hast Du vielleicht eine Adresse für Nachzuchttiere?.......

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