Plankton die Lösung ?

  • Hi,
    habe gerade beim surfen im Netz super interessanten Bericht gefunden.
    Ich überlege schon länger mit Plankton in meinem Becken zu arbeiten.
    Mangels Informationen habe ich mich bis jetzt noch nicht rangetraut.
    Vielleicht ist das eine Alternative ?

    Was haltet Ihr davon ?

    c.u.
    Stefan

  • Hallo Stefan

    Ja klar, warum denn nicht. Ich denke, und sicher nicht nur ich, das sich viele tiere ohne Plankton nicht halten werden. Es geht hier natürlich nicht um Arten die vom Licht leben, sondern um ARten die Plankton brauchen. Auch hier steckt man heute noch in den Kinderschuhen, leider. Aber manches ist heute schon eher möglich als früher.

    Das ganze Thema ist allerdings so umfangreich das es schwer ist so auf die schnelle eine Antwort auf die eigetlich frage zu schreiben.

    Plankton ziehen ja nicht wenige schon heute regelmässig hoch und füttern ihre Tiere damit. Letztlich versorgt man ein ganzes Becken, auch die kleinstelebenwesen, diese stehen dann in grösserer Anzwahl wieder anderen Tieren zur Verfügung.

    Das Problem bisher war eigentlich immer das irgendwann das Plankton zusammenbrach, was einem mit solch einem Gerät nicht mehr passieren sollte. Wobei ich dazu wenig sagen kann, ich mache s noch immer auf die herkömmliche weise. Becken, Planktonansatz und dann vermehren. Wenn es zusammenbricht hole ich mir von anderne Aquarianern mal wieder Plankon ab.
    Alles eine Frage des Geldbeutels und dem was man machen will.

    Das Gerät sieht auch jeden Fall schon mal nicht schlecht aus. Soweit ich infomiert bin werden auf er Messe Fisch und Reptil sogar zwei solcher Planktongeräte vorgestellt...

    Also warten wir es einfach mal ab :smiling_face:

  • Hi,
    viele scheinen sich mit der Thematik ja noch nicht beschäftigt zu haben.
    Wenn sich so ein Reaktor durchsetzt bzw. bewährt wird es doch um ein vielfaches einfacher mit der Planktonzucht.
    Der Bericht ist wirklich interessant und verständlich geschrieben.
    Schade das ich nicht nach SiFi kann.

    c.u.
    Stefan

  • Hallo Stefan,

    in der "Koralle" Heft 20 ist ein ausführlicher Bericht/Bauanleitung über einen solchen Reaktor. Der Nachbau scheint ja recht einfach zu sein, aber die technische Ausstattung mit ph- und Leitwertsteuerung scheint mir doch für die meisten den Rahmen des Möglichen bzw. des Sinnvollen zu übersteigen. Generell find ich die Sache gut und hoffe das die in Siffi vorgestellten Geräte einfacher in der Handhabung sein werden.

    Die einzige Frage die sich mir noch bei der ganzen Sache stellt, reicht Phytoplankton allein aus um den Filtrierern langfristig die notwendige Lebensgrundlage zu bieten oder ob da das Zooplankton noch mit ins Spiel kommen muß?

    Gruß Henry

  • Hallo zusammen

    Ich finde die Geschicht mit den Planktonreaktoren sehr gut. Allerdings wird man damit auf keinen Fall alle Probleme lösen oder auf einmal Dendornephtea halten können. Abe ich denke man ist wieder einen Schritt weiter.

    Aber auf deine Frage:
    Nein, eine reine Planktonfütterung wird nicht reichen, bei den wenigsten Tieren wird sie einzig und alleine ausreichen um sie am Leben zu erhalten. Wobei man immer differieren muss welche tiere man meint.

    Derzeit erscheint es mir, und sicher nicht nur mir, es als sinnvoll an auch Staubfuttersorten zu verfüttern.
    Letztlich aber erhöht man sich ja mit dem Plankton die Dichte der Kleinslebewesen, wovon wiederherum andere Tiere leben.

    So gesehen ist Plankton, und hier das richtige, und auch die richtige Konzentration wohl der wichtigste Anfang um sich auch an Tiere ranzutrauen die man heute eher als unhaltbar abtut. Ich möchte um Gottes willen aber nun nicht daran schuld sein das auf einmal wieder Tierre geholt werden die als unhaltbar gelten. Leicht ist es nicht, und bedarf auch mehr als nur einer Zugabe von Plantkon.

    Es hängt zudem von vielen Faktoren ab. Das geht schon los bei Seescheide, über Gorgonien (Polypengrösse, fresslust etc) auch ist immer wichtig wie gut ein Tier hier ankommt. Haarsterne ist meist so gut wie unmöglich, ausser, ja da gibt es auch Dinge die man schon beim Kauf beachten musst. Man merkt vielleicht man könnte locker so noch Stunden weiterschreiben :smiling_face:

  • Hallo Henry

    Zitat

    Original von Henry
    in der "Koralle" Heft 20 ist ein ausführlicher Bericht/Bauanleitung über einen solchen Reaktor. Der Nachbau scheint ja recht einfach zu sein, aber die technische Ausstattung mit ph- und Leitwertsteuerung scheint mir doch für die meisten den Rahmen des Möglichen bzw. des Sinnvollen zu übersteigen.

    Danke zunächst einmal für die positive Aussage über den Artikel. Die ph und Leitwertkontrolle sind ja nicht zwingend, wenn auch zumindest die pH-wert-Kontrolle bei den meisten Algenarten bei hohen Zelldichten Sinn macht. In dem besagten bericht wurde der Reaktor nur umfassend beschrieben mit fast allen Möglichkeiten.


    Zitat

    Original von Henry
    Generell find ich die Sache gut und hoffe das die in Siffi vorgestellten Geräte einfacher in der Handhabung sein werden.

    im Prinzip st im laufenden Betrieb nur die Entnahme des Planktons und das Nachfüllen der Nährlösung notwendig. Messmöglichkeiten werden aber gegeben sein.

    Zitat

    Original von Henry
    Die einzige Frage die sich mir noch bei der ganzen Sache stellt, reicht Phytoplankton allein aus um den Filtrierern langfristig die notwendige Lebensgrundlage zu bieten oder ob da das Zooplankton noch mit ins Spiel kommen muß?

    Phytoplankton reicht mit Sicherheit nicht für alle Arten alleine aus, aber dadurch das es jetzt möglich ist, entsprechende Mengen Plankton kostengünstig ins Aquarium zu bekommen, kann sich das Zooplankton im Aquarium auch wesentlich besser vermehren. Neben dem Plankton werden aber auch die neuen Staub-, Flüssig- und feinen Frostfutterarten eine grßere Rolle spielen.

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