Leitungswasser verwendbar?

  • Hi an alle,
    möchte mich, wenn möglich, von der Wasseraufbereitung mittels UO verabschieden und wollte deshalb mal fragen, was ihr von den folgenden Leitungwasserwerten haltet:

    Nitrit <0,01 mg/l
    Nitrat 1,3 mg/l
    KH 15,3 mg/l
    CU 0,0059 mg/l
    PH 7,13
    Ca 101 mg/l
    Si und Po4 wurden mir von den Wasserwerken nicht genannt, da dies nach TVO nicht mehr untersucht werden muß.
    Wie hoch darf bzw. sollte eigentlich der Wert für Kieselsäure max. sein?

    Wie immer Danke an alle Antworten

    Gruß
    Rüdiger

    Einmal editiert, zuletzt von Muetzel (24. Oktober 2003 um 10:43)

  • Hallo Rüdiger,

    KH find ich etwas hoch, doch den kann man senken.
    Ob der Kupfergehalt aber zulässig wäre, kann ich Dir nicht genau sagen, ansonsten, sehen die Werte aber gut aus.
    Jedenfalls musst Du schon wissen, wie hoch Phosphat und Silikat im Wasser ist, denn diese sollen auf einem möglichst geringen Anteil gehalten werden.
    Calcium ist klar, der muss rauf, aber ohne, dass der KH weiter ansteigt !

    2 Mal editiert, zuletzt von Uncle Tom (24. Oktober 2003 um 10:50)

  • hey,

    also kieselsäure kann man nicht zuwenig drin haben. :winking_face:
    genau das gleiche gilt für phosphat!

    wenn kieselsäure drin ist, evtl das ganze über reinstwasserfilter laufenlassen mit evtl vorgeschalteter osmoseanlage.
    oder einen adsorber mitlaufen lassen, wenn geringe mengen im ausgangswasser sind.

    wenn phosphat vorhanden ist, würde ich auch einen adsorber mitlaufen lassen.

    aber miss erst mal die werte dann kannst du immer noch entscheiden!


    viele grüsse
    timo

  • Hallo Rüdiger,

    so langsam treten wir ja in Dauerkontakt :].

    Ich würde sagen, dass du vor deiner Entscheidung umbedingt die Phosphat und Silikatwerte ermitteln musst.

    Ich benutze auch eine Osmose-Anlage. Bis vor einiger Zeit habe ich Kalkwasser verwendet und bin dann auf "Balling" umgestiegen. Und was soll ich dir sagen, so nach und nach kamen die kleinen brauen Quellgeister (kieselalgen). Also habe ich mir einen Silikattest von Salifert besorgt.

    Ergebnis: Vor Osmose 8 mg/l Silikat; nach Osmose 1 mg/l Silikat (wohl noch immer zuviel). Jetzt habe ich seit ca. 1 Woche einen Reinstwasserfilter nachgeschaltet und es wird besser auch ohne Kalkwasser.

    Dieses Zusammenspiel zwischen Kalkwasser und keine Kieselalgen kam mir natürlich komisch vor. Also nochmals Fossa/Nielsen Band 1 rausgeholt. Und richtig. Durch die Zugabe von Kalkwasser lassen sich die Kieselalgen unter Kontrolle halten, zumindest bei meinem Ausgangswasser von 1 mg/l.

    Vielleicht kommt jetzt auch mal mein Kalkrotalgenwachstum voran. Nach Fossa/Nielsen soll da ja ein Zusammenhang bestehen.

    Gruß Michael

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