Pocillopora – Kleinpolypige Steinkoralle
Pocillopora ankeli
Pocillopora capitata
Pocillopora damicornis
Pocillopora danae
Pocillopora effusus
Pocillopora elegans
Pocillopora eydouxi
Pocillopora fungiformis
Pocillopora indiania
Pocillopora inflata
Pocillopora kelleheri
Pocillopora ligulata
Pocillopora meandrina
Pocillopora molokensis
Pocillopora verrucosa
Pocillopora woodjonesi
Pocillopora zelli

(c) Wolfgang Suchy

(c) Wolfgang Suchy

(c) Wolfgang Suchy
ALLGEMEINE INFORMATION:
Kleinpolypige Steinkorallen der Gattung Pocillopora gehören zur Familie der Pocilloporidae. Sie sind nicht ganz so einfach zu halten und brauchen ein stabiles Beckenmilieu. Pocillopora wächst je nach Standort sehr vielfältig, meist buschartig mit kurzen höckerartigen Verzweigungen, die am Ende abgerundet sind. Das Kalkskelett wird zunächst komplett mit Gewebe überzogen und bildet zur Verankerung am Substrat eine Fußscheibe aus. Mit fortschreitendem Wachstum schattet sich die Koralle selbst ab und das Gewebe degeneriert von unten bzw. von innen (Riffbildung). Die Polypen sind meist nur wenige Millimeter groß.
Als Nachzucht erhältlich: ja
Schwierigkeitsgrad: 1
Erläuterungen siehe unten
Bevorzugtes Futter: Plankton, Zooxanthellen / Licht, Fütterung nicht notwendig, aber mit Staubfutter möglich
Zu erwartende Endgröße: in Aquarien bis 30 cm ???
Vermehrung: mechanische Teilung durch Abbrechen oder Abknipsen einzelner Verzweigungen, auch oft durch Polypenausbürgerung
Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: 50 Liter
Für Gesellschaftsbecken geeignet: ja
Lebensraum: Pocillopora wächst im flachen Wasser bei einer mittleren bis starken Strömung. Sie benötigen eine gute Wasserqualität und niedrige Nährstoffkonzentrationen. Der Lichtbedarf ist hoch bis sehr hoch, daher mindestens in Beckenmitte positionieren.
BESONDERHEITEN:
• Pocillopora besitzt nur wenig Nesselkraft.
• Wie viele andere SPS haben sie ein leicht zerbrechliches Skelett. Vorsicht beim Transport!
• In der Natur sitzen des Öfteren Krabben der Gattung Trapezia auf der Pocillopora und gelangen auch öfter mal mit Ablegern ( Freiwasserzucht ) ins Becken. Es handelt sich hierbei um harmlose Mitbewohner, die die Koralle nicht schädigen, und sich über gelegentliche Futtergaben freuen.
• Farbformen: meist braunes bis helles Gewebe mit violett- bis rosafarbenen oder auch grünen Polypen.
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Einteilung Schwierigkeitsgrad:
1 = einfach zu halten für Korallenbecken
2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
4 = nur für Fortgeschrittene
5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
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Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.
