Kalkwasser: Einfluß auf Leitfähigkeit?

  • Hallo zusammen
    Da trotz Einsatz eines Kalkreaktors (Rowa 2000) der Ca-Gehalt kontinuierlich zurückgeht (jetzt 350mg/l ) beabsichtige ich Kalkwasser zuzuführen. Das Nachfüllen von Osmosewasser habe ich bisher über eine Leitfähigkeits-abhängige Regelung realisiert.
    Nun meine Frage:
    Kann ich dies weiterhin tun, oder gibt es bei der Zugabe von Kalkwasser eine merkenswerte Veränderung der Leitfähigkeit?
    Für sachdienliche Infos danke ich schon mal
    Gruß Peter_s

  • Ich würde anstelle von Kalkwasser lieber mit der Ballingmethode arbeiten - Du findest unter dem Stichwort "Kalkwasser" und "Balling" viele Informationen zum Thema.

  • Hallo Peter

    Zitat

    Original von peter_s
    Kann ich dies weiterhin tun, oder gibt es bei der Zugabe von Kalkwasser eine merkenswerte Veränderung der Leitfähigkeit?

    Das Zuführen von Ca-Ionen führt zu einer Leitwertanhebung, inwieweit die von deinem Messgerät erfasst wird, hängt

    1. von der Höhe der Anhebung ab
    2. Von der Güte des Messgerätes

    und ob es dann einen Einfluß auf die Nachfüllung hat, ist dann eine Frage der Einstellung.

    Wie Stefan schon schrieb würde es mehr Sinn machen, Ca als Calciumchlorid-(Dihydrat) zuzuführen.

    Einmal editiert, zuletzt von Bernd Quirbach (24. August 2003 um 19:06)

  • Erstmal danke an Euch
    Die Balling-Methode scheint mir sehr aufwendig.
    Bei ihr sehe überhabt keine Möglichkeit zu automatisiern.
    Werde deshalb (vorsichtig) mit einer Kalkwasserzugabe beginnen und dabei den Leitwert beobachten.
    Das Ergebnis werde ich dokumentieren.
    Freundliche Grüße
    Peter_s

  • Ganz im Gegenteil - ich habe jahrelang die Fossa-Nilsen-Methode der Kalkwasserzugabe
    durchgeführt und muss sagen, dass die Ballingmethode weitaus einfacher zu handeln ist.
    Die Lösungen kann man auf Vorrat ansetzen, ohne dass sie an Wirksamkeit verlieren.
    Die Zugabe lässt sich durchaus automatisieren - es sind zwei Lösungen, die man
    sogar mit der Tröpfchenmethode zugeben kann. Ausserdem lässt sich die kH besser steuern als mit der Kalkwassermethode - ein Abfallen nach längerer Benutzung kommt hier nicht vor.

    Du solltest bei der KKW besser die kH im Auge behalten, nicht unbedingt den Leitwert.

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan Ott (26. August 2003 um 21:08)

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