Hallo an Alle,
und danke für die Zuschriften Artenbecken, ich denke ich wage es doch mit den Samtanemonenfischen und Quadricolor. Ich lasse dann meine Frau, wenn es sein muß die Scheiben säubern (Scherz)
Jetzt aber zu einem ganz anderem Problem. Ich werde demnächst Fotos zur Verfügung stellen, damit Ihr endlich mal mein Becken, was mittlerweile sich sehen lassen kann(glaub ich) erstmalig angucken könnt.
Wie ihr wißt beginnt man ja mit Weichkorallen. Seit ca einem halben Jahr hat bei mir ein explosionsartiges Wachstum eingesetzt, meine Scheibenanemonen haben sich stark vermehrt und teilweise Durchmesser von 15 centimetern und davon nun 12 Stück drin, da wird der Boden knapp, eine Röhrenkoraslle hat sich verjüngt, die alten teile sind dann abgestorben, wenn ich richtig beobachtet habe, eine Sinularia hatte mittlerweile einen halben Meter Durchmesser und eine andere Lederkoralle(Pilz) nimmt die komplette andere Seite des beckens ein, dazu noch paar Xenien, Krusten und eine Gorgonie und Schluß ist bei mir bei der Art Becken, wei ich es habe.
Der Aufbau besteht auf einem Riffpfeiler aus Riffkeramik mit Möglichkeit zum Durchschwimmen auf der einen Seite und einem Riffaufbau auf der anderen Seite mit Höhlen, jedoch ringsum nicht bis zu den scheiben, das hatte ich deswegen gemacht, um die Empfehlung in dem Buch Doktorfische umzusetzen. Wer das Buch hat, kann die Seite 53 aufschlagen. Das Bild dort zeigt ungefähr den Riffaufbau bei mir.
Aufgrund dises Aufbaus, die Fische können anders wie bei einem bis zu den Rückscheiben ansteigendem gleichmäßigen Riffaufbau die gesamte Dekoration umschwimmen durchschwimmen, was dazu geführt hat, daß ich in 400 Liter 3 größere Fische in der Größe bis 15 cm und einen Schwarm Chromis von 5 Tieren und 2 Mandarinfische halten kann. Mittlerweile ist mein Becken stabil und das Niztrat unverändrlich bei 15 mg pro Liter, was ich sicher auch noch bischen drücken kann.
Der Vorteil ist ein sehr natürliches Aussehen, was mir wirklich besser gefällt als die gleichmäßigen
Aufbauten aber auch mit folgendem Nachteil. Es können meiner Meinung nach detlich weniger Korallen gehalten werden, weil durch das nach hinten abfallen, diese korallen fast nicht zu sehen sind .
Ich würde mein Becken gern auf 2 Drittel Stein und 1 Drittel Weichkorallen umstellen, weiß aber noch nicht so recht, wie ich das jetzt gestalten soll. Ich habe mir verschiedene Becken auf Roberts Seiten angesehen und mich verwirrt manchmal die extreme Dichte. Kann man Korallen sich berühren lassen, ohne das Gewebe abstirbt wegen der Gifte oder soll man einfach kleine Ableger setzen und alles wachsen lassen ohne viel zu machen? Eine ander Frage: Kann ich denn verzweigt wachsende Steinkorallen wie Acroporas so ankleben, daß sie nach den seiten zeigen, denn mir fehlt es absolut an waagerechten Flächen?Auf den einzigen Waagerechten Teilen des Riffs stehen 2 große Weichkorallen und der Rest sind Schrägen.
Vielleicht haben einige einen ähnlichen Aufbau wie ich, mit jedoch schon mehr Korallen,.(oder auch dichten Bewuchs) so daß ich mal sehen kann, wie das aussieht. Über ein paar Fotos würde ich mich freuen oder paar Tips zu dem Thema. Sicherlich wäre es vernünftig größere nach hinten zu bringen und kleinere nach vorn, damit man wenigstens etwas von Ihnen sieht.
Was habt ihr bezüglich der Fische erlebt, wenn große" Schlafkorallen", wie große Sinularias entfernt wurden und die Fische sich andere Plätze suchen mußten.gab es da Fälle von Pünktchen oder Todesfälle bei den Fischen oder haben es die Fische gut toleriert bei denen, die große Korallen entfernt haben?
Das würde mich mal interessieren. Wer vielleicht nicht genau weiß, was ich meine, kann dann wenn die Fotos im net sind sich vielleicht besser vorstellen, worum es mir geht.
Ich hoffe jedoch mich einigermaßen verständlich gemacht zu haben.
Grüße an Alle von Thomas
