Hallo,
wer hat schon einmal Probleme durch Nährstoffarmut in seinem Becken gehabt und kann mir sagen wie sich diese äusert insbesondere bei Steinkorallen.
Danke und Gruß
Henry
Hallo,
wer hat schon einmal Probleme durch Nährstoffarmut in seinem Becken gehabt und kann mir sagen wie sich diese äusert insbesondere bei Steinkorallen.
Danke und Gruß
Henry
Hallo Henry
Ich habe mit einigen Spurenelementen Versuche mit Unterdosierung ( Nährstoffarmut ) u. auch mit Überdosierung gemacht . In beiden Fällen trat ein Farbwechsel in Richtung braun auf.
Gruß Bernd
Hallo
Henry
Typische Anzeichen von Nährtsoffarmut
(No3 Po4 etc)
Sind unter anderem Ausbleichen der Korallenstöcke
Hellrote Cyano - Beläge die sehr massiv auftreten können, No2 nachweissba, und die Korallen machen so einen "lätschigen" Eindruck.
Kommt aber immer darauf an wie arm das System ist und welcher Bereich fehlt
Hallo Bernd und Claude,
sehr interessant das bei Unterdossierung auch ein Farbwechsel nach braun auftreten kann denn ein A.Valida? ist erst hell geworden und seit einiger Zeit immer dunkler ohne jedoch von Planarien befallen zu sein und das Polypenbild war auch schon viel besser. Wenn ich es mir genau überlege kann ich seit langer Zeit weder Po4 noch No3 nachweisen aber dafür wachsen die roten Cyanos gut, an die Geschichte mit der Reinstwasserform wollte ich aber nicht glauben, ach ja nach jedem Wasserwechsel freuten sie sich besonders.
Habt Ihr schonmal ein ausbleichen der Spitzen besonders bei Acropora beobachten können, ich habe ja eigentlich den Verdacht das es am zu hohen
Salzgehalt lag und hoffe das entlich mein Refraktometer kommt.
Erstmal Danke Henry
Morsche ![]()
das ist ja mal ein interessantes Thema, da ich mein Becken erst ein paar Monate am laufen habe.
Ich kenne das Becken von Bernd Mohr und muss sagen, dass ich noch kein schöneres gesehen habe, er hat wirklich den salzigen Daumen ![]()
Aber können wir in unseren Becken, egal ob jetzt 300 oder auch 3000 Liter von Nährstoffarmut reden? Im Vergleich zur Natur haben wir doch eher ein Schmutzwasser...
Wie erklärt Ihr euch die Erfolge mit Zeovit, das ich übrigens auch einsetze, denn hiermit ist zumindest bei mir NO3 und PO4 nicht nachweisbar.
Entsteht die Folgen der "Nährstoffarmut" vielleicht eher durch ein Übergewicht an Spuries und was weiss ich im Vergleich zu den Stickstoffen?
Ich glaube nicht, dass wir ein zu sauberes Wasser im AQ bekommen können.
Zu C. Schuhmacher, wieso sollte Nitrit nachweisbar sein, glaubst Du, das die Kette unterbrochen werden könnte?
zu den Hellrote Cyano
Weiss jemand von was die sich genau ernähren? Kann ein vermehrtes auftreten vielleicht durch das fehlende wachsen von Algen erklärt werden.
Das ist alles nur Theorie, aber glaubt hier denn jemand wirklich an zu sauberes Wasser
Hallo,
ich glaube auch nicht an zu sauberes Wasser.Ich bin zwar kein Chemieexperte.Aber die natürlichen Werte im Meer liegen teilweise bei mehreren Nullen hinter den Komma. Selbst wenn wir im Becken einen Nitratwert mit einer 0 vor dem Komma haben ist dieser Wert noch um ein vielfaches höher als im Meer.
Gruß
Ramon
ZitatAlles anzeigenOriginal von AmStaff
Morsche
das ist ja mal ein interessantes Thema, da ich mein Becken erst ein paar Monate am laufen habe.
Ich kenne das Becken von Bernd Mohr und muss sagen, dass ich noch kein schöneres gesehen habe, er hat wirklich den salzigen Daumen
Aber können wir in unseren Becken, egal ob jetzt 300 oder auch 3000 Liter von Nährstoffarmut reden? Im Vergleich zur Natur haben wir doch eher ein Schmutzwasser...
Wie erklärt Ihr euch die Erfolge mit Zeovit, das ich übrigens auch einsetze, denn hiermit ist zumindest bei mir NO3 und PO4 nicht nachweisbar.
Entsteht die Folgen der "Nährstoffarmut" vielleicht eher durch ein Übergewicht an Spuries und was weiss ich im Vergleich zu den Stickstoffen?
Ich glaube nicht, dass wir ein zu sauberes Wasser im AQ bekommen können.Zu C. Schuhmacher, wieso sollte Nitrit nachweisbar sein, glaubst Du, das die Kette unterbrochen werden könnte?
zu den Hellrote Cyano
Weiss jemand von was die sich genau ernähren? Kann ein vermehrtes auftreten vielleicht durch das fehlende wachsen von Algen erklärt werden.Das ist alles nur Theorie, aber glaubt hier denn jemand wirklich an zu sauberes Wasser
HAllo
Der Begriff zu sauberes Wasser ist ein wenig irreführend. Wenn man im Meer alles Plankton und sonstige Schwebstoffe herausfiltert ist das Wasser ebenfalls extrem Nährstoffarm an gelösten Nährstoffen. Daher haben die Korallen ja verschiedee Methoden entwickelt um an alle möglichen Nahrungsquellen zu kommen.
Der Grossteil an Nahrung wird dort über Plankton / Bakterien / Symbiosen aufgenommen. Bei uns im Aquarium hauptsächlich durch Licht ( die meisten Korallen)
Der Unterschied zwischen gar keine oder ein bisschen Nährstoffe kann für Korallen schon einen erheblichen Unterschied machen.
Die Zeovith Methode setzt da ja genau an in dem das Abbauprodukt Ammonium schon gebunden wird bevor Nitrate entstehen können.
Benutz das Zeolith mal etwas überdosiert und ohne zusätzliche Fütterung der Korallen , dann wirste sehen wie schnell die Korallen durch Nährstoffarmut Probleme bekommen können.
Wenn der Wert 0 sein soll wie kann er dann höher sein als im Meer
Die Tiere nehmen Stickstoff ( der auch im Meerwasser vorhanden ist) natürlich mit auf er ist unabdingbar ! aber eben die Dosierung macht es
und die Tiere nehmen viel Stoffe auch über den Planktonfang auf.
Bedenke die Tiermenge zur Wassermenge im Meer
es ist einfach nicht zu vergleichen.
Cyanobakterien sind die ältesten Lebewesen die es auf der Erde gibt, und besiedeln . Sie sind in der Lage freien Stickstoff in der Wassersäule zu fixieren und können sich daher auf den durch Nährstoffmangel, von Bakterien freien Flächen ansiedeln und sich vermehren. Werden Nährstoffe zugefügt verschwinden sie auch wieder bzw werden durch Abbaubakterien wieder verdrängt.
Unter den Vorraussetzungn kann es zu sauberes Wasser geben.
Guten morgen zusammen,
ich denke schon, dass es Nährstoffmangel im Riffaquarium geben kann, gerade beim Phosphat. Die natürlichen Werte liegen nach verschiedenen Angaben bei 0,015 bis 0,07 mg/l, je nach Lage (Außenriff, Lagune etc.) und Verschmutzung. Das sind Werte, die im Riffaquarium erreichbar sind. In der Natur soll es bei den niedrigsten Werte zu keiner Anreicherung von Phosphat mehr kommen.
Entscheidend: In der Natur decken die Steinkorallen einen erheblichen Teil ihres Nährstoffbedarfes über Plankton (Einige Amerikaner glauben, sie könnten alleine damit ihren Energiebedarf decken!). Im Riffaquarium müssen Sie meist mit den gelösten Nährstoffen auskommen!
Ein bei mir meist wichtiger Teil der Phosphate im Riffaquarium wird aber von den Test Kits nicht erfasst: Polyphosphate. Deshalb sind Aussagen über die Nährstoffarmut eines Beckens (Zeovit-Methode) etwas problematisch.
Im Aquarium läuft es mit etwas Phosphat (0,02 bis 0,1 mg/l reaktives Phosphat) bei mir besser: Besseres Wachstum und es kommen alle Korallen damit gut zurecht, auch die Großpolypigen.
Interessant auch: Höhere Algen (vor allem Rot- und Braunalgen, aber auch einige Grünalgen) wachsen bei mir in einem eigenen Becken im Kreislauf auch dann noch gut, wenn die Acroporas schon fast stagnieren. Aber sie können kein Plankton fangen, was die Korallen in der Natur machen, und die Algen werden von Fischen gefressen.
Grüße
Hans-Werner
Hallo,
ich weiß ja nicht was ihr für NitratTest´s benutzt. Aber mein Test zeigt in den Schritten 0 2,5 5 10
usw. an. Den Bereich um 0 zeigt er jedenfalls nicht genau an. Ich bezweifle, daß der Wert genau 0 ist. Ich behaupte mal das ist nicht zu packen.Ich hatte leider nur einmal die Gelegenheit den Wert kostenlos unter Laborbedingungen zu testen. Der Wert lag bei 1,2...Der Test zeigte 0 an. Im Meer habe ich mal gelesen daß der Nitratwert bei 0,001...(oder so ähnlich , ich hab es nicht im Kopf). Das heißt selbst wenn ich 0,1 im Becken habe so ist das immernoch ein vielfaches von dem natürlichen Wert im Meer.
Vieleicht habe ich auch einen Denkfehler.
Gruß
ZitatOriginal von C. Schuhmacher
Wenn der Wert 0 sein soll wie kann er dann höher sein als im Meer
Natürlich war mit Wert 0, der abzulesene Wert gemeint.
Ich benutze Salifert
Gruss
HAllo
Sieh Posting von Hans- Werner
Ausschlaggebend ist woher die Korallen Ihre Nährstoffe beziehen ! : Durch den Fang und die Aufnahme von Plankton geschieht dies hauptsächlich.
Die Aussage von mir war natürlich etwas provokativ sollte aber zeigen das es darauf im Meer nicht unbedingt ankommt da Stickstoff und auch Phosphate zum grossen Teil über Plankton und Reef Snow aufgenommen wird.
Im Aquarium ist eine absolute Nährstoffarmut sicher kaum zu erreichen aber für unsere Tiere die nur noch auf gelöste Nährstoffe angewiesen sind kann es auch zuwenig sein.
Den besten Wuchs und die schönsten Farben hatte ich ebenfalls bei werten um die 5 mg No3 und 0,1 Po4
Was die gebundenen Phosphate angeht wird sich jeder noch an die Calciumhydroxyd Methode erinnern
Diejenigen die es nicht schafften Ihren Nährstoffeintrag kleiner- gleich dem Verbrauch zu halten hatten nach ein paar Monate ein grosses Po4 Problem, obwohl alle Tests ständig Traumwerte anzeigten.Das Phosphat war gebunden und der Aquarianer freute sich über ein Nährstoffarmes Wasser
In diesem Falle war es eben nicht so
Ich kenne aber auch das Gegenteil
nur Osmosewasser , ständig grosse Mengen Po4 Adsorber,starke Schäumer , kaum Fische viele Korallen und Algen. Das Becken schrappt ständig an der Katastrophe vorbei weil es einfach " zu sauber" ist
Da lässt sich auch kein Gesamtphosphat feststellen , nicht mal wenn man den Bodengrund auflöst.
Gruss Claude
Hallo,
so, das war ja mal interessant und ich glaube das ich mit meiner Vermutung doch nicht ganz so falsch gelegen habe.
Warum?
Ich setze seit September 2002 Zeovit nach Anleitung ein, mit gutem und deutlich sichtbaren Erfolg. No3 und Po4 sind schon seit gut 6 Monaten mit Salifert Tropfentests nicht nachweißbar, wobei eine Nitratmessung mit einem Hana-Photometer vor ca. 3 Monaten auch 0 ergeben hat (klar er kann keine Laboruntersuchung ersetzen und mir drei Stellen hinterm Komma anzeigen). Da ich aber neben der Ballingmethode Kalkwasser (Kalziumhydroxid) einsetze wird mein Phosphatwert ebenfalls an der Nachweisgrenze sein. Vor ca. 2 Monaten habe ich meinen Tunze-Abschäumer durch einem H&S für 850l (Bruttowasservolumen ca. 400l) ausgetauscht. Dieser hat einen deutlich sichtbar höheren Austrag als der Tunze. Vor ca. vier Wochen habe ich allerdings noch einen drauf gesetzt, ich habe angefangen die Artemien aufzutauen und kräftig zu spülen, (nun es wird ja immer empfohlen) und da ich 6-7mal am Tag fütter sollte es mein System entlasten. Ich denke das dies der große Fehler war, denn wenn ich mir die Auftaubrühe im Verhältnis zu den Artemien anschaue und dann noch dagegenhalte das die Korallen ja in meinem Becken kein Plankton etc. fangen können stellt sich mir die Frage von was sollten Sie sich ernähren. Ich werde den Gedanken nicht los das genau dies (entziehen von des letzen bischen Nahrung) der Fehler war oder warum haben Korallen eigentlich Polypen. Nun habe ich den Zeovitfilter ersteinmal abgestellt, führe mehrere 20%ige Wasserwechsel durch und füttere noch stärker. Meiner Meinung nach ist nun eine Besserung in Sicht.
Längerfristig werde ich den Zeovitfilter aber wieder in Betrieb nehmen, halt langsam rantasten und Erfahrungen sammeln.
Ich möchte aber an dieser Stelle noch kurz erwähnen das ich wie weiter unten beschrieben ein Dichteproblem hatte und die 14000K Brenner von Arcadia auch eine negative Auswirkung hatten. Alles in allem haben hier wohl mehrere Faktoren zusammen gespielt. Ach ja noch was, ich habe mich bei der Spurenelementegabe sehr zurückgehalten. Es wäre ja mal nett wenn Thomas Pohl mal was schreiben würde denn er kennt sich mit der Sache ja bestens aus.
Gruß Henry
Hallo Henry,
Thomas schreibt doch hier nicht mehr. Schicke im doch eine Mail oder rufe ihn an. Das du jetzt den Zeofilter abgeschalltet hast ist nicht so toll meines Erachtens, den so bringste das gesamte Miliou jetzt erst einmal schön durcheinander!!!
Hallo Henry
Ichgebe Stephan vollkommen recht
Ich würde den Filter auch nicht abschalten.
Wechsle regelmässig Wasser füttere stärker und taste Dich langsam wieder an normale Milieu heran
Wenn Du bisher das Futter von Thomas Pohl genommen hast dann fütere etwas stärker damit
Hallo,
nun bis jetzt bin ich ja mit dem Zeovit gut gefahren und werde wohl den Thomas mal anrufen. Das er nicht mehr dabei ist wußte ich nicht (konnte einige Wochen nicht teilnehmen) wobei ich mich noch an Diskussionen erinnern kann wo diese Absicht hochkam (Also sind ihm wohl doch einige zu sehr auf den Geist gegangen, schade). Nun werde ich mich langsam wieder an das Gleichgewicht rantasten. Aber wie so oft kleine Ursache - große Wirkung.
Gruß Henry
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