Meine Steinkorallen stehen schlecht

  • Hallo,

    seit einigen Tagen muss ich feststellen das einige meiner Korallen schlechter stehen bzw. im Spitzenbereich Aufloesungserscheinungen zeigen. Dies macht mich echt ratlos. Folgende Werte werden konstant gemessen, Ca 400, Mg 1300, KH 6, No3 NN, Po4 NN, Silikat 0,25 Ph 7,8 bis 8,1. Ich wende die Ballingmethode und die Zeovithmethode (letzter Wechsel vor 5 Wochen) an. Die Zeovithmethode verwende ich seit 10 Monaten ohne jegliche negative Erscheinungen. Spurenelemente werden sehr wenig zugegeben. Die Fische werden 6 bis 7 mal am Tag gefuettert. Seit mehreren Wochen spuele ich das Frostfutter gruendlich ab. Der HS Abschaeumer foerdert auch deutlich wenigerSchaum. Ueber dem Hauptbecken wurden seit 21.03.03 HQi Arcadia 150 Watt mit 14000 Kelvin eingesetzt und gestern gegen die alten BlVer ersetzt (taugten nicht). Zwei T8 Osram Tageslicht wurden vor ca. 4 Wochen gegen zwei T5 Osram Tageslicht getauscht. Letzter Wasserwechsel ca. 8% mit Osmose bzw. vollentsalztem Wasser und Tropic Marin Salz vor 9 Tagen. Im Hauptbecken haben die Xenien deutlich nachgelassen im Ablegerbecken unter T5 wuchern sie. In beiden Becken sind jedoch Schaeden bzw. Verschlechterungen des Zustandes der Korallen festzustellen. Es sind verschiedene Korallenarten u.a. Acropora und eine lachsfarbene Montipora betroffen, Acroporastrudelwuermer kann ich ausschliesen. Es sind nicht die Stoecke betroffen welche direkt unter den HQI lampen standen. Was kann es sein, eine Verarmung des Wassers oder war die langsame Erhoehung der Spurenelementezugabe (von Korallenzucht, normal 3ml auf 200l am Tag ) von 2ml auf 6ml pro Woche zuviel.

    Danke Henry

  • Hallo Henry

    Gibst Du Aminosäuren zu? Wenn nicht, dann würde ich es mal damit versuchen. Irgendwas scheint Deinen Tieren zu fehlen.
    Es ist nicht möglich anhand Deiner Angaben zu sagen an was es liegt, denn Du scheinst alles richtig zu machen und auch alle Wasserwerte sind ok.
    Das einzige was mich ein wenig wundert ist warum Du 0.25mg Silikat im Wasser hast. Aber dies sollte nicht weiter tragisch sein.

    Ich möchte jetzt nichts gegen Zeolithe sagen und trotzdem: Ich habe zweimal den Versuch mit einem bekannten Zeolith gemacht und zwei mal hatte ich genau die von Dir besagten Erscheinungen, woraufhin ich das Zeolith wieder aus dem System entfernte und seither keine Probleme mehr hatte.
    Ich weiss dass viele mit der Methode sehr gut fahren und darauf schwören, ich selber bin halt aus besagtem Grund wieder davon weg gekommen.

  • Hallo Tabata,

    Aminosäuren gebe ich zu, aber deutlich unter der Angabe des Herstellers. Zeovit benutze ich, wie schon erwähnt, seit über 9 Monaten ohne jegliche Probleme. Die einzigen Dinge die geändert wurden sind die Leuchtmittel. Ich werde erstmal zwei großzügige Wasserwechsel machen und die neuen BLVer einsetzen. Ach ja eine Hinweis habe ich noch von Thomas Pohl bekommen, er sagt es treten diese Erscheinungen (Auflösung der Spitzen) bei zu niedrigem Salzgehalt auf, nun der Refraktometer kommt in den nächsten Tagen.

    Gruß Henry

  • Hallo Henry,

    ich glaube vor solchen Problemen steht jeder SPS-ler ab und zu einmal.
    Meist kann man nicht einmal sagen, was es sein könnte, wenn man davor steht, geschweige denn anhand einer Beschreibung.
    Eigentlich hilft da nur Probieren von Deiner Seite, bis die Ursache gefunden ist oder sich sonstwie eine Besserung einstellt.
    Die Ursachen können zu vielfältig und fast überall ein Zuviel ebenso wie ein Zuwenig sein.
    Außerdem betritt man ständig Neuland (Zeovith usw.)Das ist halt das Besondere an der Riffaquaristik.


    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Henry :smiling_face:

    Wie Hans Werner schon schrieb, dieses erscheinungsbild wird jeden mal treffen. Lange Zeit läuft alle perferkt dann auf einmal stehen einnige Tiere nicht mehr so gut.
    Du hast ja selbst schon das meist genannt.

    Ich würde Dir auf jeden Fall zu einigen grosszügigen Wasserwechseln raten. Diese bringen meist etwas. Es kann durchaus sein das sich besteimmt Stoffe zuviel eingelagert haben, oder andere Stoffe im Wasser fehlen. Diese kann man mit dem WW wieder ins Lot bringen. Ganz enorm wichtig ist die Salzdichte, die unbedintg nicht zu hoch sein darf.
    Das vertragen die wenigsten SPS Korallen.

    Ansonsten, klar das Licht kann und wird sicher auch einen Anteil haben, meist merkt man dies im Lauf von 6 Wochen nach Wechsel.

    Mit Änderung der Parameter wird man das aber, so sagt es die Regel, wieder hinbekommen.

    Du kriegst das schon wieder hín.

  • Hallo Henry,

    ich nochmal. Wie Robert schon schreibt, sind größere Wasserwechsel (ich würde sagen bis zu 25 %, je nach Ausmaß der Schädigungen) ein gutes Mittel, um die ganzen Zuviels und Zuwenigs wieder einigermaßen ins Lot zu bringen. Da das aber nicht immer die Ursache trifft, sollte man weiterhin auf mögliche Ursachen für die Schäden achten und gegebenenfalls den Wasserwechsel wiederholen, bis man der Sache auf den Grund gegangen ist.
    Aktivkohle ist auch ein Mittel, was oft hilft.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Henry!
    Ich habe eine wunderschöhe grasgrune Acro
    die aus unerklärlichen Gründen an den Spitzen abschleimte
    bei mir haben einige grösere Wasserwechsel auch dem Problem entgegengewirkt!!
    Also wie Robert schon schrieb...................
    ciao Stefan :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

  • Hallo und Danke,

    ich bin am Wasserwechseln und der Austausch des Leuchtmittels scheint sein übriges zu tun. Ach ja Futter spüle ich jetzt auch nicht mehr und ich denke es wird wieder.

    Gruß Henry

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