Xeniden und Eisen oder Jod

  • Hallo,

    noch ne Frage. Ich habe in einem Thread mal andeutungsweise gelesen das der Wuchs/Vermehrung von Xeniden auch von den Eisenwerten im Wasser abhängt und zwar stärker als von Jod, das ja nach der Meinung von einzelnen gar keinen Einfluß darauf hat. Ich glaube Robert hat das angedeutet und T. Pohl hat was zu Jod gesagt. Ich habe jetzt etwas Jod in mein Becken eingebracht, da die Xenien nach Einsatz des Nitrat-Killers und drstischer Verbesserung der Wasserwerte etwas kümmern und leicht verdörrt aussehen. Sie Pumpen auch fast nicht mehr. Ich hätte gern mal eure Meinung dazu gehört.


    Gruß,

    TOM

  • Hallo Tom

    Auch ich ging früher davon aus das Jod wichtig ist. Heute nach vielen Jahren rumprobieren, möchte ich fast annehmen das es im Bezug auf Xenien nicht viel ausmacht. Denn auch nach einem Jahr ohne Jod pumpten die so gut das es eine wahre Freude (je nachdem wie man es sieht) war.
    Es ist allerdings so das Jod etwas mit dem wohlgefinden und der Häutung von Garnelen und anderen Krebstieren zu tun haben könnte. Hier gehen die Meinungen aber auch auseinander so das es nicht als gesichert angesehen werden kann.


    Im Bezug auf Eisen kann ich nichts sagen, sicher ist es wichtig, aber ich möchte mir hierzu kein Urteil erlauben. Gerade eine zu hohe Eisenzugabe wird sich nachhaltig auswirken. Eine gezielt ist sicher förderlich. Nun ist die Frage was ist gezielt. Ich gebe ab und an über die Renke Elemente (selbergemacht von einem guten Freund) Eisen zu.
    Wie auch nun Sprung sagt, haben einige Elemente durchaus ihre Berechtigung vor allem im Bezug auf bestimmte Tiere.

    Ich möchte aber nochmals drauf hinweisen das eine zu hohe Eisenzugabe den Algenwuchs massiv fördern wird.

  • Hallo Tom und Robert,

    es ist halt nicht immer ganz klar. Ich hatte ein Becken, da pumpten die Xenien nur, wenn ich regelmäßig Jod gab, in einem anderen reichte offensichtlich das Jod, das durch den WW eingebracht wurde!? Darum sollte man es bei Problemen ruhig versuchen. Wichtig ist aber zu wissen, dass eine Überdosierung den Xenien sogar schaden kann. Darum verwende ich nur die Hälfte der empfohlenen Tagesration......wie auch beim Strontium. - Noch so ein Thema. Einer nimmt es gar nicht, der andere schwört darauf..... :winking_face:

    PS: Es gibt ja nun auch verschiedene Xenienarten, vielleicht ist da auch ein kleiner Unterschied in den Bedürfnissen.....

    Einmal editiert, zuletzt von torsten (22. Juni 2003 um 14:21)

  • Hallo,

    ich glaube ich habe das problem gefunden. Meine Aktivkohle (1ltr.). Kohle muß noch 1 Tag drinbleiben, dann sehe ich ja ob es die Kohle verursacht hat.

    Gruß,

    Tom

  • Hallo Tom,

    wow, das ist natürlich ein Knackpunkt. Eine zu starke Kohlefilterung mochten sie bei mir auch nie. Das wird dann wahrscheinlich das Hauptproblem sein.....Jod hin, Jod her :)) .

  • Hallo Tom

    1 Liter guter Aktivkohle erscheint auch mir etwas viel. DAs kann dann in der Tat mit der ERscheinung der Xenien zu tun haben...
    Muss nicht aber kann. Je nachdem was alles im Wasser ist. Ist nicht viel drinn und die Kohle zieht alles vorhandene raus, dann machen die Xenien schon durchaus mal doof.

    Erholen sich meist aber wieder, wenn man die Kohle rausnimmt.
    Bei guter Kohle würde ich nur 300 - 400 gramm nehmen, (auf dein Becken gesehen) dann für zwei drei Tage rein, und dann wieder raus.

  • Hallo Thorsten & Robert,

    der Liter Kohle wurde mir von Th. Pohl und der Zeovit Methode verordnet. Werde morgen den Liter entsorgen, mal sehen was passiert.

    Gruß,

    TOM

  • Hallo Tom

    Dann ist es sicher gute Kohle, also von guter Qualität.
    Was sagt denn die Zeovitmethode aus ? den ganzen Liter einbringen ?
    Ich denke das deine Xeniden wenn wirklich kaum mehr was im Wasser ist deshalb kümmern können.
    Sicher ist nichts im leben, aber die vemutung liegt nahe.
    **********************************
    Allerdings da du ja sicher Steinkorallen pflegen willst, würde ich noch mehr kohle nehmen um die Xenien loszuwerden :smiling_face:
    Denn ich sehe Xenia nach einem harten Kampf (den vielmehr meist Manuela gefochten hat) als Plagegeister im Steinkorallenbecken an.

    Wohlgemerkt im Steinkorallenbecken...

    Ist nicht böse gemeint, man merkt halt mit der Zeit das die alles überwachsen und da ist mir dann schon ein Teil der anderen Tiere wichtiger wie Xenien.

    Ist das selbe mit Scheiben, Krusten est will man sie später dann gehen sie einem bei gutem Wachstum auf den Keks.

  • Hallo Robert,

    ich wollte im Prinzip keine Xenien züchten, sondern nur herausfinden was das Wachstum hemmt um es später dagegen einsetzen zu können. Ich versuche ein gemischtes Becken hinzukriegen, 70% Steinis und 30% Leder, etc. Eine Bekannte hat zur gleichen Zeit wie ich die Xenien eingebracht und hat jetzt einen Rasen, der alles überwuchert.

    Thomas Pohl sagt bei der Beckengröße 1 Ltr, alle 30 Tage erneuern. Ich werde übermorgen die Kohle rausnehmen und testweise 1 Woche oder so keine Kohle einbringen. Mal sehen was passiert.


    Gruß,

    TOM

  • Hi Robert,
    Thomas empfielt die Kohle mit einem Filterbeutel im Technikbecken unterzubringen. So wird sie nur wenig durchströmt. Sowohl Tomas Pohl als auch Alexander haben einen sehr guten Wuchs von versch. Xenia-Arten im Becken (trotz ständiger Kohlefilterung).

  • Hallo Klaus,

    so ist das eben.....
    Ich hatte mal einen völligen Zusammenbruch der Xenien, nach einer intensiven Kohlefilterung.
    Nichts Genaues, weiß man nicht :winking_face: !

  • Hallo Klaus,

    genauso mache ich es, in der allerletzten Ecke des Technikbeckens, ohne Strömung.


    Gruß,

    TOM

  • Zitat

    Original von torsten
    Ich hatte mal einen völligen Zusammenbruch der Xenien, nach einer intensiven Kohlefilterung.


    Die von Thomas empfohlene und von Tom ausgeübte Kohlefilterung kann aber kaum als "intensiv" beurteilt werden. Ich würde es eher als "sachte" :grinning_squinting_face: bzw. "milde" :grinning_squinting_face: Kohlefilterung bezeichnen.

  • Hallo Klaus,

    ist schon klar, aber das ist ja nun auch ein neuer Aspekt. Robert und ich sind halt von einem "normalen" Filterdurchfluss ausgegangen.....
    Trotzdem wird es interessant, was "nach der Kohle" passieren wird.....

    Unter Umständen halte ich selbst eine "zärtliche":D Kohlefilterung für xenienkillend:D .
    Warum das nicht immer so ist? Gute Frage..... :winking_face:

    Einmal editiert, zuletzt von torsten (25. Juni 2003 um 14:04)

  • Hallo Klaus und Thorsten,

    Kohle wurde soeben aus dem Becken entfernt. Ich bringe mal für eine Woche keine Kohle ein um zu sehen was passiert. Ich halte euch auf dem laufenden.

    Gruß,

    TOM

  • Hallo Tom,

    man darf nicht vergessen, dass es immer wieder passiert, das Xenien, die in einem Becken über Jahre wuchern (ohne eine Änderung der Bedingungen), in wenigen Tagen absterben. Meines Wissens gibt es hierfür noch keine eindeutige Erklärung, nur eben Vermutungen. Du siehst ja im Forum, wie die Meinungen schon beim Jod auseinander driften.....

    Viel Glück!

  • Hallo Thorsten,

    die Xenien wurden erst vor ca. 2 Monaten eingebracht. Mal sehen was passiert.


    Gruß,

    TOM

  • Hallo Torsten

    Ich denke hier weniger an Vermutung sondern einfach daran das das Muttertier Ihren Lebenszyklus abeschlossen hat und sich demenstprechend vorher vermehrt hat.
    Dann geht das Tier ein. So ist es mir zumindest bekannt.
    Anders der Fall das aufgrund schlechter oder unzureichender Wasserwerte Xenia eingeht.

    Es war schön mit anzusehen wie ein befreundeter Aquarianer immer wieder Xeniabäumchen (weisse umbellata) verkauft hatte. Da er nur die neuen Ableger verkaufte, gingen ihm nach Jahren alle Alttiere ein.

    Zumindest ist es ein Indiz für die Eingangserklärung.
    Diese Beobachtung wird oftmals gemacht ...
    Daher immer die Alttiere abgeben nicht die neuen Xenien :smiling_face: (grins.)

  • Hallo Thorsten und Robert,

    nach einem Tag ist noch keine Veränderung an den Xenien zu sehen. War auch nicht zu erwartern.

    Gruß,

    Tom

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