Condylactis gigantea

  • Hallo,


    heute rief mich ein alter Freund an der mittlerweile auch zum salzigem Hobby gefunden hatte. Er hätte 2 Anemonen in seinem Becken und seit dem die Kupferanemone eingezogen ist würde die 2te nicht mehr richtig aufgehen und ob ich sie evtl. haben möchte. Das Tier also losgekitzelt vom Stein und ab damit in mein Becken , kurz in schlauen Büchern geblättert und rausbekommen das es sich dabei wohl um eine Condylactis gigantea handeln muß.
    Zu der Anemone werden nun aber in Büchern und auch im Lex unterschiedliche angaben gemacht was deren Haltung betrifft, von " kein Anfängertier" bis "nur gute Erfahrunfen " und "absolut Problemlos" findet man alles. Da das Tier nun vorerst einmal so oder so bei mir im Becken ist kann mir evtl. jemand von eigenen Erfahrungen berichten und mit Ratschlägen weiterhelfen?

  • Danke Peter,
    immerhin schon mal etwas mehr Info. Werde sie mal ein paar Tage beobachten wie sie sich verhält und dann schauen was mit ihr geschiet.

  • Hallo,
    Das Tier ist nun seit einer Woche im Becken und das es " keine " Symbiose Anemone ist kann ich nicht wirkich bestätigen.
    Fische gehen keine rein,kann auch evtl. daran liegen das ich keine Amphiprion - Arten pflegen :D, aber meine beiden Thor amboinensis haben sie als neues Zuhause gewählt. Sie halten sich nicht andauernd darin auf und huschen immer mal wieder durchs Becken, kehren aber nach jeder Runde zu ihr zurück und hängen in den Tentakeln der Condylactis gigantea .
    Gewandet ist sie bisher auch nur minimal,vielleicht 5-10 cm , hoffentlich bleibt es auch so.

  • Hi Marcus und Peter,

    ich pflege solch ein Tier seit rund 3 1/2 Jahren. Meine WW sind relativ gut: Nitrat NN, Phospat 0,05 (momentan leider 0,1 - am absenken). Wenn die Werte stimmen, ist die Mone ein echter Eyecatcher: fast weiß mit pink Spitzen. Gehen die Nährstoffe hoch, wird sie relativ schnell hellbraun und ist nicht mehr so schick. Gewandert ist die Mone in dieser Zeit zwei mal (Grund siehe unten). Jedesmal um ca 10cm. Von daher würde ich sagen, dass sie wenig wandert. Steht bei mir in der Mitte vom Becken unter wechselnter Strömung. Gefüttert wurde die Mone nur am Anfang, braucht sie aber bei genügend Licht nicht. Nesselt relativ stark: Abstand halten zu Korallen! Macht alles platt - bis auf Xenien, welche nur verkümmern, aber überleben.

    "Eigentlich" keine natürliche Symbioseanamone, bei mir leben aber trotzdem seit 3 1/2 Jahren ein Pärchen Amphiprion ocellaris in der Mone. Den Fischen gefällt es super in der Mone, sie laichen regelmäßig. Leider beißen die Amphiprion ocellaris, wenn sie gelaicht haben, immer in die Arme der Mone, welche sich im Bereich des Geleges befinden. Das war auch jedesmal (2x) der Grund, warum sie gewandert ist. :frowning_face:

    Sehr schönes Tier, welches ich - auf Basis meiner Erfahrungen - empfehlen kann.

    Tschüss Olaf

  • Hi Peter,

    irgendwann ist halt immer das erste mal. :winking_face:

    Vielleicht hab ich aber auch nur einfach Glück gehabt.

    Die Bilder sind zwar nicht ganz neu, aber doch aussagekräftig:

    Tschüss Olaf

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