• Hallo zusammen!

    Ich wollte mal fragen, ob hier jemand erfahrung mit diesem Reaktor hat:

    http://www.korallenriff.de/artikel/337_Ar…_Reaktoren.html

    Vorallem interessiert mich die Stabilität der Kulturen, stelle es mir problematisch vor, Zoo- und Phytoplankton in einem Kreislauf zu kultivieren!
    Welche Phyto- und Zooplanktonarten eignen sich am besten für einen dauerhaften Betrieb?

    Wenns klappt, wäre das ne feine Sache!

    Gibt es hier jemanden, der so ein Gerät über einen längeren Zeitraum betrieben hat?
    Falls ja, wäre es nett, wenn er sich bei mir melden würde!

    MfG Micha

  • Hallo Micha,

    Habe eine solche Anlage, jedoch ohne Langzeiterfahrung.

    Was man sicher ändern sollte, dass nicht mit dem Filtersieb im Phyto-teil, das Zoopl.
    abgeschöpft werden sollte- sondern ein separates filtersieb benutzt wird, da bei
    bei mir Zoo-ins Phyto-abteil gekommen sind und dann ist in 3 Tagen fertig.

    d.h
    wieder Phyto und Zoo neu ansetzen.
    Das System an sich ist aber ok- wie gesagt habe aber noch keine L.z.e

    (ein geeignetes Futter für Phyto habe ich auch noch nicht gefunden!)

    Gruss
    peter

  • Hallo Michael
    Bin mir unsicher, aber soweit ich mich recht erinnere wird das Teil nicht mehr produziert.
    Ich glaube nicht das es sich über längere Zeit funktioniert, die Gefahr Zooplankton ins Phytoabteil zu verschleppen ist zu groß.
    Wenn man bedenkt das viele Züchter ihr Phyto und Zooplankton sogar in getrennten Räumen halten um eine Kontamination zu verhindern, ist das vielleicht zu verstehen.
    Gedacht ist es für Brachyonius als Zooplankton und Nannochloropsis auf der Phytoseite.
    Immerhin: Manche Züchter schwören auf dieses Becken als Aufzuchtbehälter für Fischlarven, da man im kleinen Zooabteil Heitzer und Technik unterbringen kann und gefahrlos Wasser absaugen kann.
    Lars
    EDIT: Sorry hab mir dein Eingangspost nochmal durchgelesen: Nein ich habe keine eigene Erfahrung damit. Also kenne das Ding auch nur theoretisch, sorry

    Einmal editiert, zuletzt von Lars Kläning (23. November 2009 um 17:32)

  • Ich frage nur, weil ich günstig an so ein Teil rankommen kann.....
    Mich reizt es irgendwie es mal zu testen....
    Essei denn, ihr sagt das ich mir das sparen kann, weils nichts taugt oder nich richtig funktioniert!

  • Mir ist noch was anderes Eingefallen:
    Ein gutes Mittel eine Phytokultur sauber zu halten ist ein erhöhter Salzgehalt. Brachionius braucht aber eine geringere Salinität. Dies ist natürlich in einem gemeinsamen Wasserkreislauf natürlich nicht möglich.
    Aber wenn du das Ding günstig bekommen kannst und Lust am Experimentieren hast, probiere es einfach aus.
    Ich sehe aber keinen wirklichen Vorteil gegenüber einer getrennten "Zwei-Becken" Kultur
    Lars

  • Hi,

    die von Lars angesprochene "Kultur-Methode" mit erhöhtem Salzgehalt funktioniert nur mit sehr wenigen Mirkoalgenarten (zB Dunaliella, N. salina). Die meisten Phytoarten haben einen relativ engen Toleranzrahmen was Salzdichte, Temperatur, Nährmedium und vorallem Fremddruck angeht. Gerade besonders wertvolle Futteralgen erdulden keinen Fremddruck, so dass nebenbei bemerkt auch das weiter oben vorgestellte Phyto-/Zooplanktonsystem für solche Arten völlig ungeeignet ist .

    2 Mal editiert, zuletzt von angi (10. Dezember 2009 um 02:23)

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