Wie schnell leidet die Wasserqualität wenn...

  • Hallo,

    ich überlege gerade, ob ich mein altes Nano (23/35/35cm) oberhalb
    des Technikbeckens aufbaue und mittels Pumpe aus dem TB alle
    x Stunden einen kompl. WW zu vollziehe.

    Hintergrund des ganzen sind azooxanthelle Pfleglinge die ich besser
    versorgen will als bisher (höhere Futterdichte und längere Verfügbarkeit
    im Nano und nicht die bisher gezielte Fütterung im großen Becken).

    Es handelt sich bisher nur um 2 Tiere, aber das ein oder andere würde mir
    da noch vorschweben. Es ist nun die Frage, wie oft ich das Wasser
    des Nanos wechseln muss um a) die gute Qualität des Wassers im Nano
    zu gewährleisten und b) dennoch längere Futterverfügbarkeit und
    Futterdichte zu erreichen und c) den Hauptkreislauf nicht zu stark zu
    belasten. Alles mit dem Hintergedanken nach jedem WW wieder zu
    zu füttern.

    Sicher lässt sich das schlecht pauschalieren, aber Eure Gedanken und
    Meinigen hierzu würden mich sehr interessieren.

    Grüße,
    Chris

    Einmal editiert, zuletzt von 12R-CHRIS (27. Oktober 2009 um 19:01)

  • Zu deiner Frage, ist ne gute Idee, aber es wird dir dazu niemand eine verbindliche Antwort geben können, weil dabei zu viele Faktoren eine Rolle spielen.

    Ich würde sagen ausprobieren und genau beobachten was passiert - der beste Rat den man in dem Fall geben kann.

    Ich bin mir aber nicht sicher ob es den Azos besonders gefällt wenn sie ständig den Standort verlagert bekommen, oder willst du bestimmte Azos dauerhaft in dem Nano pflegen ? Ich denke ein wesentlicher Teil des Erfolge bei diesen Tieren macht auch der richtige Standort und die passende Strömung aus - neben dem passenden Futter.

  • Hallo,

    ja, die sollen natürlich im Nano bleiben, ich denke die
    Versorgung wird dort einfach wesentlich besser.

    Beleuchtung ist in dem Fall ein zu vernachlässigendes
    Thema, Strömung lässt sich in dem kleinen Becken
    optimal und leicht einstellen und Futter wäre somit
    weitaus effektiver zu verabreichen.

    Wie Du schon sagst, es spielen viele Faktoren mit,
    aber vielleicht hat ja schon jemand seine Erfahrungen
    gemacht mit ähnlichem Versuch ?!

    Grüße,
    Chris

  • Um eine hohe Futterdichte für azooxanthelate Korallen zu erreichen sind Nanos eigentlich ideal.

    Da man dabei meist auf Fische verzichtet, hält sich die Belastung vor allem dann in Grenzen, wenn man hauptsächlichauf Lebendprodukte zurückgreift.

    Ich würde hierzu, bevor ich Azos einsetzen würde, erstmal ein Nano aufstellen mit frischem LG und "Echtem Livesand" bzw. Sand aus eingefahrenem Becken. Dann würde ich hergehen und lebendes Phytoplankton (z.B. Dt's oder Phycopure) dosieren und vielleicht noch einen Zuchtansatz von Copepoden einsetzen.

    Wenn es dann nach einiger Zeit im Nano nur so "wuselt", dann würde ich die Azos einsetzen.

    Dabei sollte die Fütterung mit lebenden Phytoplankton weitererfolgen.

    Auch einige Staubfuttersorten, wie z.B. das ReefPower von ReefStar oder das Ocean Nutrition Nano Reef Coral Food sind als Ergänzung zu empfehlen. Das Nano Reef Coral Food enthält zudem noch laut Hersteller probiotische Bakterien, die eine Wasserbelastung durch das Füttern mit diesem Staubfutter reduzieren können. Das finde ich ganz interessant, einmal wegen der Minimierung der Wasserbelastung und da einige Azos auch noch Bakterienfresser sind.

    Ansonsten würde ich bei eventueller Wasserbelastung auf zusätzliche Bakterienprodukte setzen (z.B. Microbe-Lift :D) oder häufiger Teilwasserwechsel durchführen, was ja bei einem Nano ein Kinderspiel ist.

    Die richtige Standortwahl und die Strömung spielen bei Azos auch eine wichtige Rolle.

    Liebe Grüße
    Sudad

    2 Mal editiert, zuletzt von Sudad (29. Oktober 2009 um 13:54)

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