Benötige ich einen Kieselsäurefilter nach meiner Osmoseanlage?

  • Hallo zusammen,

    ich habe eine 3 Stufige Osmoseanlage mit 120 GPD.

    Im Becken färbt sich der Live Sand (von Ocean Direct) zum Abend hin Goldbraun.
    Morgends ist nichts zu sehen und zum Abend hin wird der Boden Goldbraun.

    Laut dem Silikattest von Salifert ist kein Silikat nachweisber.
    Eine Rohwasseranalyse ist unter folgendem Link zu finden:
    http://www.rww.de/4unser_trinkwa…yse_dorsten.pdf

    Sonstige Wasserwerte, Nitrit=0, Nitrat=0, Kh=7, Calzium 430, Mg= 1300, Si=0
    Rowa Phos mit Silikat Absorber läuft noch in einem Beutel hinter dem Abschäumer, ich denke dadurch ist das Braune auch ein kleines bischen zurück gegangen.

    Jetzt überlege ich, soll ich soetwas wie einen Nitrat-/Kieselsäurefilter hinter der Osmoseanlage schalten?

    Ich denke da an folgende Produkte
    http://www.shop-meeresaquaristik.de/product_info.p…eurefilter.html
    https://wwws.aquaterrashop.de/meerwasser-neu…roducts_id/2299

    Was denkt Ihr?
    Danke schon mal im vorraus für Euere Hilfe.

    Liebe Grüße
    Fraenky

    Einmal editiert, zuletzt von Fraenky (29. Juli 2008 um 12:48)

  • Hallo Chris

    das Pdf kannte ich ja noch nicht, ist sehr interessant.
    Dem nach müsste es eine Dinoflagelart sein, da morgens absolut nichts zu sehen ist und nach langer Beleuchtung der Boden dann braun wird.

    Martin schreibt:
    1. Das Ausgangswasser Silikatfrei halten.
    Laut Analyse des Wasserwerk habe ich im Ausgangswasser durchschnittlich 7,0 mg/l Silicium, jedoch zeigt der Si Test von Salifert beim Wasser aus der Osmoseanlage 0 an.
    Vergleichsmessung des Rohwasser (Ausgangswasser) ergab 0,03 mg/l Silikate.
    Falls es sich um einen Messfehler des Salifert Test handelt, sollte ich wohl einen Kieselsäurefilter hinter der Osmose schalten?


    2. Den Ph-Wert anheben.
    Mein ph-Wert liegt z.Z. bei 7,8.
    Ich hab noch 1 kg. Natriumhydrogencarbonat hier liegen. Davon könnte ich 84 Gramm in 1 Liter Osmosewasser auflösen und dann damit das Nachfüllwasser (Ausgleich des verdunsteten Wasser) aufbereiten.


    MfG
    Fraenky

    3 Mal editiert, zuletzt von Fraenky (29. Juli 2008 um 14:13)

  • Hallo zusammen,

    was ich nur nicht verstehe.
    Warum messe ich mit dem Si Test von Salifert unter 0,03 mg/lL Silikate und warum gibt das Wasserwerk für unseren Bereich durchschnittlich 7,0 mg/l Silicium an?
    Ich habe den Test mehrmals wiederholt.

    Der Salifert Test ist ca. 6 Monat alt.
    Ich meine, wenn der Test schon im Bereich von 0,03 mg misst, wie kann er dann 7 mg/l nicht anzeigen. Das wäre doch totaler Müll.

    Oder sind die Analysen vom Wasserwerk so ungenau?
    http://www.rww.de/4unser_trinkwa…yse_dorsten.pdf


    Liebe Grüße
    Fraenky

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