Wasseraufbereitung

  • Hallo zusammen,

    die befüllung des Beckens rückt immer näher und wir fragen uns, wie das Wasser aufbereitet werden sollte. Eigentlich hatten wir uns gedacht für die Erstbefüllung destiliertes Wasser zu nehmen und nach dem Leitungswassertest die weitere Vorgehensweise für die Standardwasserwechsel zu entscheiden.
    Haben jetzt von so einem Filterharz gehört, wird wohl schon seit längerem in der Lebensmittelindustrie eingesetzt,
    den man in ein offenes Gefäß auf Filterwatte packt und das Leitungswasser durchlaufen läßt. Der Harz ist von Sera. Kennt das jemand? Ist das ausreichend? Ersetzt das die Osmoseanlage?

    Wie immer vielen Dank im voraus für eure Antworten
    Roland

    Juwel Trigon 190L, 2 x Powerhead 802 (1500L/h), Abschäumer AquaMedic Miniflotor(im original Filtergehäuse untergebracht), 1xAquabee 300(zur Durchströmung des Filtergehäuses), Beleuchtung Aquaconnect Riga 1x 175W HQI+2 x 18W blau, 32 kG Lebendgestein

    Einmal editiert, zuletzt von Poseidon (6. Februar 2003 um 13:08)

  • Hallo Roland,
    auf seras Webseiten finde ich keinerlei Infos zu solch einem Produkt. Was soll das sein ?
    Inzwischen schreibst du von einem Harz. Dies wird Ionentauscherharz sein, wie es viele Hersteller in ihren Reinstwasserfiltern benutzen. Wenn es nicht aus zwei getrennten Komponenten besteht, wird man es selber nicht regenerieren können, also ein Einwegartikel. Wenn man jetzt die Literleistung wüßte, die auch noch von den Werten deines Wassers abhängig ist, könnte man eine Wirtschaftlichkeitsberechnung anstellen.

    Ein einfacher Einsatz in einem Durchlauffilter könnte zu Problemen führen, wenn das Wasser zu schnell durch das Harz geleitet wird und nicht alle bösen An- und Kationen gegen Na und Cl getauscht werden.

  • Das Produkt kann man unter folgendem Link sehen. Ist wohl nicht von Sera. Da ist wohl nur die Tüte von Sera. Hab mal genauer hingeschaut.
    Gibt es eigentlich Gründe die gegen destiliertes Wasser sprechen?
    Hab da sowas von Konservierungsstoffen gehört.

    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.d…item=2306315787

    Juwel Trigon 190L, 2 x Powerhead 802 (1500L/h), Abschäumer AquaMedic Miniflotor(im original Filtergehäuse untergebracht), 1xAquabee 300(zur Durchströmung des Filtergehäuses), Beleuchtung Aquaconnect Riga 1x 175W HQI+2 x 18W blau, 32 kG Lebendgestein

  • OK,

    wenn dir folgende Info der CWG weiterhilft:
    AMBERLITE® MB20
    regenerierbares Mischbettharz für technische Anwendungen
    Spezifische Belastung 20 bis 40 BV*/h
    *1 BV (Bettvolumen) = 1 m³ Lösung pro m³ Harz
    Mindestschichthöhe 700 mm

    Sollte es dir wie mir gehen und du mit "spezifische Belastung" nichts anfangen kannst, würde ich die Finger von dem Harz lassen. Das Harz alleine ist nur ein Bestandteil eines ganzen Filtersystems, sozusagen Teil 1 einer DoItYourself-Lösung. Auf dem Markt gibt es genügend vertrauenswürdige Anbieter von Komplettsystemen, z.B. WestAqua aus Kerpen. Das Mischbettharz wird zwar als regenerierbar beschrieben, jedoch muß vorher der Anionentauscher vom Kationentauscher getrennt werden. Zuhause ist das kaum machbar. Finanziell, wie schon geschrieben, ist ein Reinstwasserfilter (Ionentauscher) eine Frage des Wasserbedarfs und der Qualität des Ausgangswassers.

    zu Frage 2
    "destilliertes" Wasser wird für verschiedene Zwecke in verschiedenen Qualitäten hergestellt. Solltest du das dest. Wasser aus dem Supermarkt beziehen, würde ich beim Hersteller mal vorsichtig und kritisch nachfragen. Einige empfehlen es zwar für Aquarienzwecke, haben jedoch keinerlei praktische Erfahrung nachzuweisen.

    Wenn du ohnehin in Erwägung ziehst, eine UO-Anlage oder Entsprechendes anzuschaffen, würde ich auf das Befüllen mit dest. Wasser verzichten und solange warten, bis deine Anlage in Betrieb ist.

  • BerndQ, der sich wahrscheinlich nicht bewußt war daß er sich im E-Forum nicht direkt antworten soll, hat folgendes zu Bedenken gegeben:


    PS.
    demnächst werden hier unerlaubte Postings einfach gelöscht

  • Hi,

    BerndQ konnte per PN auch Licht in die Frage "spezifische Belastung" bringen:

    Spezifische Belastung beschreibt die Volumenmenge der Lösung die maximal pro Stunde durchfließen darf, damit entsprechend ausgetauscht werdn kann. Also je mehr Nitrat im Wasser desto geringer das Durchlaufvolumen/h

  • Hallo Roland,

    als erstes sollest du vieleicht mal eine Wasseranlyse deiner Wasserwerk anfordern.

    In Abhängigkeit dieser Werte kann man dann entscheiden was nötig ist.

    Du kannst auch unser Team Member Ralph Huber mal eine PN senden, er kommt auch aus der Gegend und kann dir sicher was zur Wasserqualität sagen.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

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