Elektronische Vorschaltgeäte

  • Hallo,
    ich beabsichtige bei meiner Aqua Sunlight 2 X 250 Watt die eingebauten Vorschaltgeräte gegen
    elktronische Vorschaltgeäte auszutauschen.
    Habe mich hier im Forum auch schon umgeschaut, die Beitäge zu dem Thema sind aber auch schon ein bischen älter.

    Viele Grüße Schnurbart

  • Hallo,
    hatte vor einigen Tagen eine Frage wegen elektronischer Vorschltgeräte,es würde mich interessieren ob das kein Thema ist ?

    Gruß Schnurbart

  • Zitat

    Original von Schnurbart
    Hallo,
    ich beabsichtige bei meiner Aqua Sunlight 2 X 250 Watt die eingebauten Vorschaltgeräte gegen
    elktronische Vorschaltgeäte auszutauschen.
    Habe mich hier im Forum auch schon umgeschaut, die Beitäge zu dem Thema sind aber auch schon ein bischen älter.

    Viele Grüße Schnurbart

    Vielleicht hättest du eine frage stellen sollen :face_with_tongue:

  • Ja .. konnte auch nicht's damit anfangen ... außerdem sind die alten Threads noch gültig .

    meine absolut persönliche Meinung : Das Umrüsten lohnt sich nicht :

    Ich habe keine Veröffentlichung gefunden, in der beim messen auch die Parameter Wirkleistung und Blindleistung echt gemessen wurde. Ohne diesen Verglich ist ein Vergleich unsinnig, das das KVG duch die Induktivität erheblichen Blindstromanteil hat, dan wir allerdings nicht bezahlen .

    a) auch kommerziellen Lampen dieser Klasse nutzen nur konventionelle VG , die wissen sicher, warum ( ich weiss es nicht )
    Nur bei kleineren Leistungen arebiten die Hersteller auch bei HQI's mit EVG's.
    b) die EVG's dieser Klasse sind extrem teuer, sind die auch so haltbar und robust ? Ich glaube nicht
    c) Ich kann durch Stromersparniss die Investition in teure EVG's nicht rechnerisch nachvollziehen.
    400W mal 8 h mal 20 ct * 265 tage sind € 233, wenn ich 10 oder 20 % spare und das EVG € 200 kostet, brauche 5 bis 10 Jahre, bis sich nur die Investition amortisiert, da habe ich noch nix gespart, wenn das EVG solange lebt.
    d) Ich habe keine Veröffentlichung gefunden, in der beim Messen auch die Parameter Wirkleistung und Blindleistung echt gemessen wurde. Ohne diesen Vergleich ist ein Vergleich unsinnig, das das KVG duch die Induktivität erheblichen Blindstromanteil hat, dan wir allerdings nicht bezahlen.
    Der Nachteil der KVG's, daß die teils erheblichen Blindstromanteil haben, ist mir egal, da im privaten Bereich eben dieser Blindstromanteil nicht vom Stromzähler erfasst werden kann, also muß ich den auch nicht bezahlen. Man zahlt nur den Wirkstromanteil ( das ist im Gewerbe anders, die haben auch Zähler, die den Bilndstrom erfassen ). Wenn man den Bildstromanteil nicht haben will, dann kompensiert man den einfach mit einem geeigenten Kondensator.
    e) Die erlaubten Leitungslängen sind kurz, es dürfen keinesfalls normale 220V Leitungen verwendet werden
    f) geeigente Kabel sind Hochspannungskabel, auch die sind teuer und nur schwer erhältlich.
    g) Elektronik altert sehr schnell in der Wärme, eine vom Brenner entfernte Montage, die für kühlere und trockene Umgebung sorgen könnte, ist wegen der Leitungslängen und der Hochspannungskabel nicht möglich.
    h) ich lange nur sehr ungern etwas elektisches an, was im Bereich von 5000 V und so hohen Strömen abläuft, dass Fehler tödlich sind .. dagegen sind 230V/400V richtig harmlos. Hast Du schon mal einen Überschlag bei 5000 V gesehen ?
    i) An solche Hochspannung dürfen selbst Elektromeister erst dann ran, wenn diese eine Zusatzqualifikation bestanden haben. Es gelten ganz andere Vorschriften und physikalische Probleme als bei 220/400V.
    j) Wenn Du ein Gerät änderst, dann erlischt automatisch die CE-Zulassung der Lampe, und Du bist rechtlich Hersteller des Geräts. Bei Schäden aus einem Gerät ( Brand oder harmloseres oder Verletzungen durch Spannung ) wird eine Versicherung zahlen, und dann den Hersteller in Regress nehmen. Was sagt der Staatsanwalt zu einem Hesteller, der keine Ahnung von dem hat, was er tut : grob fahrlässig, das führt zu erlöschen jeder Versicherung.
    k) was nutzt mir eine längere Lebenszeit des Brenners, wenn ich den sowieso weit vor dessen Lebensende austausche, wegen der Lichtfarbe.
    l) Wenn man die technischen Unterlagen der Brennerhersteller liest, stellt man fest, das die Vorteile nur dann gelten, wenn das EVG genau auf den Brennertyp abgestimmt ist.

    Ich habe 2x400W HQI, steuere das ganze AQ mit einer Logo, alles selbst gebaut, incl. leitwertgesteuerter Konzentrationssteuerung des Wassers, auch bei der Nachfüllung und dem Wasserwechsels.
    die T5 haben EVG's : Bis hierher weiss ich, was ich tue.

    In den HQI's bleiben KVG's.

    Man darf eines nicht verwechseln :
    T5 - EVG's arbeiten nach dem Prinzip der Hochfrequenz, das ist bei den verwendeten Frequenzen im Bereich 50 - 100 kHz "harmlos"
    HQI-EVG's arbeiten nach dem Prinzip der Hochspannung - und das ist in Verbindung mit Hochfrequenz ist sehr gefährlich.


    Gruß

    Konrad

    PS: lies mal, wie oft EVG's von T5 "sterben" ... viel zu oft ..

    3 Mal editiert, zuletzt von Konrad S (31. März 2008 um 14:08)

  • Hallo,
    habe mich gefreut das doch noch Antworten gekommen sind. :thup
    Ich wolte eigentlich mit meinem ersten Beitrag nur die Disskussion wieder etwas anregen,
    da die Beiträge die ich gefunden habe, auch schon einige Monate alt sind.
    Den ich denke man muß sich angesichts der Strompreise schon Gedanken machen, wo man etwas sparen kann.

    Grüße Schnurbart

  • Was macht es für einen Sinn,
    € 200,-- auszugeben um € 20,-- pro Jahr zu sparen ?

    Von den restlichen Punkten mal abgesehen ?

    Gruß

    Konrad

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