Pfeilschwanzkrebse - Haltungserfahrungen?

  • Hallo,

    hat jemand mit Pfeilschwanzkrebsen schon eigene Haltungserfahrungen (positiv/negativ) gesammelt?

    Grüße,
    Florian

  • Hallo Florian,

    habe sie im Jura-Museum gepflegt. Häutung war ein Problem, das sie oft auf Dauer nicht überlebt haben. Fütterungen mit Streifen von Tintenfisch und Muschelfleisch.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Florian,

    ich habe meinen vor längerer Zeit bekommen.

    Ein lustiger Geselle der den Bodengrund schön umgräbt ohne dabei die Korallen zu belästigen.
    Meiner frisst am liebsten die Formular Two Pellets von Ocean Nutrition.

    Die erste Häutung hat er auch schon heil überstanden.

    Gruß
    Olaf

  • Hallo Olaf,

    wie groß ist er nu´?

    Ich denke, so ab 8 cm Gesamtlänge wird es schwieriger mit der Häutung. Dann häuten sie sich auch nicht mehr so oft, vielleicht zweimal im Jahr.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Hans-Werner,

    wenn er so weiterwächst werdeich die ja bald merken :winking_face:

    Derzeit hat er eine Länge von 6,5 cm über alles.

    Gruß
    Olaf

  • Hi, ich habe einige Jahre große Pfeilschwanzkrebse (ca. 15cm Durchmesser) im Artbecken gehalten. Die Haltung gestaltete sich ohne größere Schwierigkeiten. Mit der Häutung hatten bei mir nur mal einige kleine Probleme. Die großen haben auch größere lebende Fische erbeutet, die mit ihnen im Becken schwammen. Sie haben die immer nachts erbeutet. Wichtig ist denke ich, wirklich ein Artbecken zu machen, völlig ohne Steine und feiner Sand ist ebenfalls sehr sehr wichtig, damit sich die Tiere direkt nach der Häutung nicht verletzen können. Die Temperatur sollte nicht dauerhaft im tropischen Bereich liegen, sondern saisonal auch niedriger, da die Tiere eher in im Winter kühleren Gewässern vorkommen. Alle bisher genannten Erfahrungen beziehen sich auf Limulus polyphemus. Mit Tachypleus gigas und Tachypleus tridentatus habe ich leider keine guten Erfahrungen im Seewasseraquarium gemacht. Hier lag das Problem wohl an der Umgewöhnung, da sie beim Großhändler in sehr leichtem Brackwasser gehalten wurden. Über annähernd ein Jahr konnte ich immerhin größere Tiere von T. gigas halten. Bei der Umgewöhnung habe ich sogar einen Zeitraum von mehreren Monaten gewählt, leider ohne dauerhaften Erfolg. Wichtig für alle Arten ist eine Grundfläche von mehreren Quadratmetern, keine Steinaufbauten und feiner Sand. Und selbstverständlich keine Fische, die sie anbeißen.
    Viele Grüße,
    Simon

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