PH Wert in eine SPS einlesen

  • Hallo,

    ich würde gerne in eine SPS (Logo bzw. Moeller EASY) den PH-Wert einlesen. Die SPS hat einen 0-10 Volt Eingang, um analoge Werte einzulesen.

    Habe mich im Netz umgelesen wegen der PH-Messung. Habe dazu folgendes herausgefunden. Die PH-Sonde liefert an ihren Ausgängen eine Spannung im mV Bereich. Bei dem PH-Wert von 7 ist die Spannung 0 mV. Darunter ist sie negativ und darüber ist sie positiv. Sie fällt und steigt um ca. 55 mV pro einen PH-Wert.

    Der Eingang eines Meßgeräts, an das die PH-Sonde angeschlossen wird, muss sehr hochohmig sein. Empfohlen wird 10^12 Ohm!

    So habe ich einen Trennverstärker gefunden, welcher folgendes bietet: Einen Eingang von - 800 mV bis + 800 mV, Der Eingangswiderstand kann auf mehrere Gigaohm festgelegt werden. Am Ausgang wird eine Spannung von 0 bis 10 Volt geliefert. Der Nullpunkt und die Steilheit kann mit Reglern (Potis) eingestellt werden -> Damit kann die Kalibrierung gemacht werden. Ein- und Ausgänge sind voneinander galvanisch getrennt.

    So. Nun hoffe ich, dass wenn ich an diesen Trennverstärker eine PH-Sonde anschließe, mit der SPS einen PH-Wert einlesen kann.

    Gibt es hier jemand, der sich damit auskennt und mir sagen kann, ob es so funktionieren kann, oder ob ich einen Fehler in meinen Überlegungen habe?

    Grüße
    Artur

  • Hallo,

    ja, ich weis. Das habe ich schon gelesen. Dort wird aber nur die Messung mit Hilfe eines Operationsverstärkers beschrieben. So viel Elektroniker bin ich nicht, um das nachzubauen. Leider ermöglicht die Schaltung nur die Nullpunkt-Kalibirerung.

    Würde gerne den Autor des Matuta-Beitrags kontaktieren. Aber habe seine Email nicht.

    Gruss
    Artur

  • Hallo,

    also das Problem werde ich lösen, indem ich Handmeßgeräte von Greisinger verwende. Manche von ihnen haben zusätzlich zur Anzeige einen Analogausgang. Den kann man über einen Meßumformer an die SPS anschließen.

    So kann Redox und PH gemessen und in eine SPS eingelesen werden. Auch die Kalibrierung und Anzeige passiert zusätzlich im Meßgerät selbst.

    Artur

  • Hallo Artur,

    genau so habe ich es auch gemacht !
    Allerdings habe ich in die Signalleitung 0-10V noch einen kleinen Elko mit einschleifen müssen.
    Das Signal was aus dem Greisinger kommt war/ist für einen 0-10V Eingang zu schwankend.
    Der Elko dient also nur als Pufferspeicher.

    Andreas

  • Hallo,

    wie stark hat es geschwankt? Verwende eine Moeller Titan, die kann glaub bis 4000 kHz analog messen. Das müsste doch oft genug sein, um das Signal mittels Software darin zu glätten.

    Welchen Elko hast Du genommen und wie angeschlossen? In die + Leitung des 10V-Ausgangs geschleift oder parallel zum Analogausgang eingesetzt?

    Artur

  • Hallo,

    du fragst Sachen, das ist schon ein paar Jahre her ...

    Das Signal hat nur ein bischen geschwankt, mit einem Glättungsbaustein hat es nicht wirklich funktioniert, das mit dem Elko war dann einfacher für mich.
    Größe des Elkos ? keine 100yF
    Anschluß, ganz normal parallel zum Ausgang

    Andreas

  • hi, artur,

    die e-mail vom frank diehl von matuta.de bzw. matuta.com kann man bestimmt über das impressum herausfinden, anosnten kontaktformular.

    grüße guido

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