Sera Leitwertmeßgerät kalibrieren

  • Hallo Leute,

    ich erinnere mich, dass einige hier im Forum auch das Sera Leitwertmessgerät haben (z.B. 'Salzig'). Ich habe mir auch so ein Teil zugelegt.
    Ich bin auf einige Fragen beim Kalibrieren gestoßen. Ich habe schon bei Sera angerufen und einige Antworten bekommen.
    Wollte auch aber mal fragen, ob ich das jetzt richtig verstanden habe:

    1. Man kann entweder nur im Bereich um 50mS oder im Bereich um 5mS messen und muss sich beim Kalibrieren für einen der beiden Bereiche entscheiden. Bei uns Meerwasserfreunden ist das natürlich der 50mS Bereich. Ich habe es nämlich nicht geschafft das Gerät so zu kalibrieren, dass sowohl 50mS wie auch 5mS richtig angezeigt werden (wurde so von Sera bestätigt).

    2. Man kann unabhängig davon den 2. Messbereich auf 500µS kalibrieren (oder?), um damit z.B. Osmosewasser teste.

    3. Um die Nullpunkt-Einstellung zu kalibrieren muss man die Sonde trocknen.

    Habe ich das so richtig verstanden?

    Danke für Eure Hilfe.
    Steffen

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen P. (7. Januar 2003 um 11:45)

  • Hallo Steffen,

    ich habe ein Leiwertmeßgerät einer anderen Firma, deshalb nur allgemeine Antworten.

    Zu 1. Der Meßbereich 50 ms ist für Seewasser ok.

    Zu 2. Der Meßbereich wäre ok. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Hat das Sera Gerät 2 unabhängige Meßbereiche, die kalibriert werden können?

    Zu 3. Der Sondenkopf muß auf jeden Fall richtig getrochnet sein und es dürfen keine Rückstände auf den Kontaktflächen zu sehen sein. Nur dann kann der Nullpunkt richtig kalibriert werden

  • Hi Frank,

    danke für die Antwort.

    Die Frage bei #1 war mehr in die Richtung: "Kann es sein, dass man nur im Bereich 5mS ODER 50mS messen kann?" Mann kann immer nur entweder 5 ODER 50 kalibrieren.

    zu #2: Ja

    zu #3: Darf man die Sonde mit einem Fön trocknen?

    Gruß
    Steffen

  • Hallo Steffen,


    zu 1. Wird wohl so sein, das nur eine Kalibrierung geht. Da die Kalibrierung ja auch mit 2 Punkten gemacht wird. Einmal mit trockener Elektrode und einmal mit der Leitwertlösung, ähnlich pH Kalibrierung. Könnte ich mir technisch auch nicht anders vorstellen.

    zu 2. Das ist praktisch.

    zu 3.

    Also ich mache es so: Sonde rausnehmen und mit Osmosewasser ausspülen. Danach mit einem Fön trockenblasen (nicht kochen :grinning_squinting_face: ). Klappt bis jetzt gut.

    In meinem Sensor ist auch nicht mehr drin als die Kontaktflächen. Evtl. mal vorher einen Blick in den Sensor werfen.

  • hallo,wollte nur kurz bestätigen,das es richtig ist,das nur bei 50 ms kalibriert werden kann,wenn das gerät im seewasser eingesetzt wird,mfg thorsten :winking_face:

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