Sechsstreifen-Lippfisch

  • Hallo!

    Bislang hatte ich mit meinem Sechsstreifen-Lippfisch kaum Probleme. 2 Jahre ging es fast sehr gut. Nach ihm sind noch andere Fische eingezogen, er blieb friedlich. Irgendwann begann er die Fridmani (waren vor ihm da) aus dem freien Wasser zu vertreiben. Sie waren kaum mehr gesehen und verschwanden dann letztlich.
    Jetzt habe ich einen Bipartius einsetzen wollen. Aber er teilt das Schicksal der Fridmani. Ich sah ihn kaum. Jetzt hat der sich in den Überlauf geflüchtet.
    Gibt es eine Alternative, zur Abgabe des Neuen? Hat jemand ´ne Idee, wie man den hexataenia freundlicher stimmen kann?
    Oder muss ich eine Fischfalle kaufen??

    Etwas ratlos,

    Kai

  • hallo Kai,

    versuchs mal mit einem kleinen Spiegel, den Du von außen irgendwie an der Scheibe befestigst. Spiegelkachel oder so etwas.
    Vielleicht hast Du Glück und der Lippi tobt sich dort erst mal etwas aus! Ansonsten bleibt Dir wohl nur das herausfangen zu wohle der anderen.
    Bei mir haben mal 2 kl. blaue Riffbarsche, 2 Dekorschwertgrundeln dermaßen verängstigt, sodaß ich diese nur ca. 5 min. bei Fütterung zu sehen bekomme, obwohl die Barsche schon 1 Jahr nicht mehr im Becken sind.
    Besser früher als später!!

  • Zitat

    Original von Kai H.
    Hallo!

    Bislang hatte ich mit meinem Sechsstreifen-Lippfisch kaum Probleme. 2 Jahre ging es fast sehr gut. Nach ihm sind noch andere Fische eingezogen, er blieb friedlich. Irgendwann begann er die Fridmani (waren vor ihm da) aus dem freien Wasser zu vertreiben. Sie waren kaum mehr gesehen und verschwanden dann letztlich.
    Jetzt habe ich einen Bipartius einsetzen wollen. Aber er teilt das Schicksal der Fridmani. Ich sah ihn kaum. Jetzt hat der sich in den Überlauf geflüchtet.
    Gibt es eine Alternative, zur Abgabe des Neuen? Hat jemand ´ne Idee, wie man den hexataenia freundlicher stimmen kann?
    Oder muss ich eine Fischfalle kaufen??

    Etwas ratlos,

    Kai


    Hallo Kai,
    mein P.hexataenia zeigte daselbe Verhalten. Ich habe dann einen 2. kleineren dazugesetzt und die Agressivität war sofort verschwunden. Heute beachten die beiden neue Fische überhaupt nicht mehr.

  • Hallo allerseits
    Auch ich habe schon von vielen zu hören bekommen das die Einzeltierhaltung beim hexateania zu aggresivität führt.
    Dies führte letztendlich, auch von der mir gemachten Erfahrung, zu der Ausage man sollte ihn zum schluß einsetzen und danach keinen Fisch mehr zusetzen.

    Dies kann ich nicht mehr bestätigen.

    Meine dreier Gruppe ist mehr mit sich selbst beschäftigt als das sie Zeit hätte einen anderen Fisch "anzustinken" (Sorry aber es trifft es genau)

    Ich habe einen grösseren und zwei kleinere die wenn sie sich begegnen freudig aufeinander zuschwimmen.
    Zeitweilig gibt es aber auch krach aber dann nur zwischen den noch recht kleinen. Sie jagen sich dann sekundenweise mit einer rasanten Geschwindigkeit so das ich nicht erkennnen kann wer wen jagt.
    Aber das ist auch bald wieder vergessen und alle begrüßen sich wieder.
    Es werden mit sicherheit noch zwei bis drei zugesetzt, ich berichte dann wieder.

    Ich habe auch schon gesehen das einer meinen dicken Doc geputzt hat, das sind dann die Highlights.

    Meine Tubellarienpest ist derart zum stehen gekommen das die tellerförmige Acro an den Fraßrändern wieder neue Basalscheiben ausbildet.

    Hier wird besonders heufig kontrolliert :grinning_squinting_face:


    Ist irgendwo an einer Koralle eine weisse Stelle wird diese immer wieder mit einer Penetrans aufgesucht wie sie sonst andere Fische behacken. :grinning_squinting_face:

  • Hallo!

    Ich habe zwischenzeitlich den Sechsstreifen-Lippfisch fangen können (Marmeladen-Glas mit Muschel am Boden und Hand drauf - hätte nicht gedacht, dass es so leicht geht) und ihn erst einmal aus dem Becken genommen.
    Sobald ich einen zweiten Fisch der Art finde, zieht er wieder ein. Ich freue mich sehr, dass ich ihn wohl nicht abgeben muss.

    Ganz herzlichen Dank für die Hinweise!

    Kai H., der allseits ein frohes Fest wünscht!

  • Ich wollte abschließend nur berichten, wie die Geschichte ausgegangen ist.
    Vor einer Woche habe ich endlich einen zweiten Sechsstreifen-Lippfisch einsetzen können. Der alte Haudegen wurde dann aus dem Filterbecken befreit und ...
    griff den Bipartius an. Den Artgenossen hat er bislang nicht beachtet. Der Bipartius war soweit im Becken heimisch geworden, dass er wohl flüchtete, aber wenigstens nicht ganz im Unterbau verschwand. Es schien, als habe er eine Ecke im Aquarium für sich gefunden, von wo er den Aggressor vertreiben konnte.
    Ich schreibe in der Vergangenheitsform, weil es scheint, als habe sich mein roter Schlangenseestern den Bipartius einverleibt. Jedenfalls habe ich ihn seit vorgestern abend nicht mehr gesehen. Dafür aber zeigt der Schlangenseestern eine Bipartius-große Beule auf der Oberseite der Mundscheibe.
    Wie auch immer er sich den Fisch einverleibt hat.
    Betrüblich, aber nun ja.

    Grüße

    Kai

  • Hallo Kai
    Das ist ja furchtbar!
    Was hälst du denn da für ein Monster?
    Ich glaube aber eher das der Fisch schon geschwäscht war.

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