Futterdisukusion Runde 2

  • Hallo noch einmal!

    Das mit den Fettlebern bei Forellen waren ja nur die extremen Versuche. Bei ausgewogener Ernährung mit ausreichend Vitaminen und allen essentiellen Aminosäuren war es ja nicht so schlimm. Unsere Aquarienfische sind sicher eher Karpfen von der Ernährung her, die können Kohlenhydrate besser verwerten. Aber weiß man´s?
    Wie schnell wird man zum Tierquäler! Deswegen laß ich die Moralkeule lieber im Sack :face_with_tongue:

    Grüße

    Hans-Werner

  • tag tabata,

    nun, ich halte das 'alles auf einmal reinschmeissen' für
    die gemischte fischgesellschaft für die einzig richtige methode.

    so bekommen die schnellen schwimmer ihre malzeit, genauso wie langsamere kandidaten.

    und der rest ist für die schlangensterne, einsiedlerkrebse
    garnelen usw. - oder für denjenigen, der spass am suchen hat.

    gegen eine zweimalige gute füttrerung am tag kann m.e. absolut nichts eingewandt werden.

    wenn du die möglichkeit hast, ständig futter zuzugeben ist das ja prima.

    aber nicht unbedingt notwendig.

    die zweimalige fütterung ist bei uns standart - am wochenende - weil mehr zuhause - auch öfter.

    es gibt keinen fastentag.

  • [ Nach der 3ten Fütterung haben meine Fischis das Futter nicht mehr beachtet und sind ihrer übligen Beschäftigung (Algen zupfen) nachgegangen!

    Hallo Frank,

    was willst du uns jetzt damit sagen? Das sie jetzt die nächsten Tage nichts mehr brauchen? Spätestens nach ein paar Stunden gehen sie wieder ans Futter!

    MfG

  • Hallo Harry
    Ich will damit sagen das meinen Fischen ein Futterpäuschen nicht aus macht weil sie genug Futter im Becken finden. Sie magern nicht ab sind beschäfftigt und streiten trotzdem nicht. Also ist doch alles im grünen Bereich. Müsstets mal meine Rückwand sehn wie die täglich abgenagt wird. :face_with_tongue:
    Gruß Frank

  • Original von Hans-Werner
    Hallo zusammen,

    wollte nur noch etwas zur Paarhaltung von Prof. E. Thaler vom Anfang der Diskussion sagen: Ich habe über Jahre ein 5000-l-Aquarium mit um die 3 m Kantenlänge betreut, besetzt mit Korallenfischen, wie div. Drücker, Doktorfische (leucosternon, lineatus), Antennenfeuerfische, div. Lippfische, Großkaiser (xanthometopon u. a.) bis 30 cm Länge. Dabei habe ich durch INNERARTLICHE Kämpfe einen Weißkehldoktor verloren. Die Fische waren am Futter und nach dem Füttern viel agressiver, als vorher. Vor allem die Doktoren, die sonst Algen abgrasten, hatten Zeit und Energie sich zu jagen. Die Tiere konnten sich zum Glück aus dem Weg schwimmen, da das Becken quadratisch mit einem Schacht in der Mitte ist. Ist das eine Einzelbeobachtung?
    Nebenbei bemerkt: Der Picassodrücker schwamm einige hundert Meter in der Runde am Tag!

    Grüße

    Hans-Werner

    Hallo Hans- Werner,
    für das von Dir beschriebene Verhalten der Fische gibt es sicherlich eine Erklärung, die wir aber nicht liefern können. Dazu bedarf es genauer Beobachtung und bestimmt auch weiterer Fakten. Das könnte Ellen Thaler vielleicht klären, ich kann es leider nicht und ich glaube auch nicht, daß hier im Forum eine exakte Aussage gemacht werden kann.
    MfG Helmut

  • Hallo Helmut, hallo alle Mitdiskutanten!

    Beim Pomacanthus xanthometopon (Gelbmaskenkaiser) von ca 30 cm war es so, dass er einfach immer übellaunig war. Wenn ihm dann noch etwas um den Kopf schwamm reagierte er halt sauer. Die Doktorfische hielten vielleicht normalerweise Distanz und kamen sich beim füttern zunächst unbemerkt zu nahe, was dann zu Agressionen führte. Das meinse Erklärung.

    Zur weiteren Diskussion: Ich habe an besagtem Becken auch beobachtet, dass bei kleinen Futterportionen, auch wenn man die räumlich verteilt reicht, Fische mit geringer Durchsetzungsfähigkeit zu kurz kommen und sogar abmagern können. Also Portionen groß genug, daß alle etwas kriegen und dafür nicht ständig, auch wenn die Verwertung durch die Fische dann besser wäre!
    Spezialisten wie Pterois bekamen eh´ eine Sonderbehandlung (Pinzettenfütterung mit der Pflanzenzange).


    Grüße

    Hans-Werner

  • Frank Werner
    Auch meine Kleintiere kriegen genug ab. Zum einen hat mein Becken genügend Lebendfutter drinn und Algen, zum Anderen mach ich einen Futterbrei. Da ist dann z.b. auch Muschelfleisch dabei welches eigentlich die Fische nicht mögen oder Erbsen welche gleich zu Boden sinken und von den Einsiedlern und Garnelen sofort verzehrt werden. Ich schau einfach dass es für alle etwas dabei hat und dass es immer abwechslungsreich ist. So kommt dann auch der Rostratus an seine tägliche Artemienration da es einfach noch Futter dabei hat welches die anderen Fische den Artemien vorziehen.

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