Hallo,
Es heißt immer, dass Krebstiere, also auch Garnelnen, sehr schlecht auf Dichteschwankungen zu sprechen sind. Mein Vater hatte gestern folgendes Erlebnis:
Er hat in seinem Nano aus irgendeinem Grund plötzlich die Algenpest (Cyano). Das ging jetzt seit ein paar Wochen so und ich hatte ihm geraden, die Algen mit einer Zahnbürste zu entfernen, um die Korallen zu befreien und den Grünalgen eine Chance zu geben.
Danach füllte mein Vater verdunstetes Wasser auf. Zwei Liter auf 40 Liter.
Kurz darauf waren die beiden Lysmata amboniensis total lethargisch. Nachdem die eine dann irgendwann auf dem Rücken lag und strampelte, rief er mich an und ich bat ihn die Tiere zu mir zu bringen, da ich eine vergiftung erwartete. Ich habe dann Wasser aus meinem Becken auf die gleiche Dichte gebracht und recht zügig das Wasser getascht. Daraufhin ging es ihnen vorerst deutlich besser, sie sind nach einigen Stunden dann aber dennoch verstorben.
Ich hatte das Gefühl ihr Zentrales Nervensstem war außer gefecht. Sie hatten kein Gleichtgewichtssinn und reagierten nicht auf anstupsen oder ähnliches, zappelten aber mit Beinen und Schwimmfüßchen.
Kann das an der Dichteänderung gelegen haben? Im Wasser wird nichts gewesen sein. Die andere Möglichkeit wären Faulgase aus dem von Algen befreiten Bodengrund, aber es hat angeblich nicht gerochen.
Hat jemand eine Idee?
Grüße Oliver
