Moin!
Ich wollte von euch mal wissen wofür man Copepoden bisher einsetzt, oder wo es was nützt sie zu haben. Oder ist Brachionus eh besser?
Wer hat eine stabile Population Copepoden?
Ich habe ein bischen was vor und sammle Grundlagen.
Grüße Oliver
Moin!
Ich wollte von euch mal wissen wofür man Copepoden bisher einsetzt, oder wo es was nützt sie zu haben. Oder ist Brachionus eh besser?
Wer hat eine stabile Population Copepoden?
Ich habe ein bischen was vor und sammle Grundlagen.
Grüße Oliver
Hi Oliver,
Pauschal kann man nicht sagen, was "besser" ist, da Brachionus und Copepoden einfach für unterschiedliche Fischarten gut sind.
Brachionus ist sehr leicht zu kultivieren und man kann damit viele Fischlarven wie Amphiprion sp. aber auch Zwergbarsche usw. aufziehen.
Copepoden braucht man eigentlich erst bei den schwereren Fällen, auch wenn sie natürlich bei den einfachen Fischlarven nicht hinderlich sind.
Für Mandarinfische, Seenadeln, oder ausgewählte Seepferdchenarten wie H. reidi wirst Du um Coepoden nicht herumkommen.
Allerdings ist die Copepodenkultur nicht ganz leicht, nicht so effektiv wie bei Brachionus und vor allem schlecht zu kontrollieren, so dass auch erfahrene Züchter gelegentlich Probleme damit haben.
Am besten Du erzählst erstmal was Du vor hast, dann könnte man Dir vielleicht sagen, wie Du vorgehen solltest ![]()
Viele Grüße
Inken
Hallo, da bin ich wieder.
Also sind Coepoden generell geeignet, brachionus ist nur leichter. Meine Tisbe hier sind auch fast so groß wie Artamianauplipen, aber die nachkommen sind natürlich sehr klein.
Ich habe vor ein paar Fische nachzuziehen, aber ich hasse es zuviel Wind zu machen, bevor es Ergebnisse gibt.
Hat irgendjemand eine vernüftige Coepodenkultur am laufen und kann mir Tips geben? Ich werde erstmal versuchen, die Kulturen richtig laufen zu lassen, wenn das klappt, kommt der nächste Schritt.
Bisher vermehre ich nur Lysmata wurdemanni/rathbunae. Bei der Frage, welche Art wie aussieht, wiederspricht jeder Bericht ja leider dem anderen.
Vielleicht versuche ich danach mal die L. debelius. Aber noch baue ich an den Becken.
Grüße Oliver
Hi Oliver,
Ja, ich habe im Moment eine ganz gute Copepodenkultur.
Allgemeine Tips zu geben ist da nicht ganz leicht.
Wichtig ist, mit dem Futter sehr sparsam zu sein. Verhungern tun die so schnell nicht, aber gibt man zu viel Futter, hat sich die ganze Arbeit schnell erledigt.
Ich füttere nur mit Frostmysis (die dann gutes Bakterienfutter darstellen) und minimalen Mengen Culture Selco.
Zitat
Ich habe vor ein paar Fische nachzuziehen, aber ich hasse es zuviel Wind zu machen, bevor es Ergebnisse gibt.
Wie Du meinst. Aber bedenke, dass nur das richtige Futter zu haben bei vielen Tieren nicht ausreicht...
Viele Grüße
Inken
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