Chaetodon kleinii nachsetzen

  • Hallo,

    ich habe ein kleines Problem beim nachsetzen von Fischen in mein Becken.

    Damit ich die Glasrosen endlich wieder in den Griff bekommen habe ich 2 Mal versucht einen
    Chelmon rostratus in meinem Becken nachzusetzen. Leider ging es beide Male schief, so das ich sie wieder aus dem Becken fangen mußte. Sowohl der Zebrasoma flavescens wie auch die beiden Centropyge acanthops haben den Neuling massiv angegriffen.

    Letzte Woche versuchte ich dieses Mal einen Chaetodon kleinii nachzusetzen.
    Das Ergebnis war das gleiche, auch dieser wurde massiv von beiden angegriffen.
    Ich habe ihn dann wieder rausgefangen und ins Ablegerbecken (60 l)gesetzt - was natürlich keine Lösung ist !

    Im Forum habe ich gelesen, das man neue Fische "in einem abgetrennten Bereich" einsetzen soll, damit sich die vorhandenen Fische an ihn gewöhnen können.
    Leider erlaubt es mein Aufbau im Becken nicht, einen Bereich mit Hilfe einer Plexiglasscheibe abzutrennen. Als "abgetrennter Bereich" stehen mir jediglich eine Fischfalle bzw das Glasfischaquarium meiner Frau zur Verfügung. Allerdings habe ich bedenken mit der Größe der beiden Teile - Fischfalle 20x15x15cm und die Glassäule hat 20cm Durchmesser und ist 40cm hoch.

    Was meint Ihr, würde das Nachsetzen dann funktionieren ?

    Andreas

    Einmal editiert, zuletzt von Andreas G. (11. Oktober 2006 um 08:01)

  • Hallo Andreas

    Jetzt melde ich mich auch mal, statt nur zu lesen.

    Ich habe bei mienem Händler einen interessanten Tip gesehen, wenn er Fische nachsetzt, stellt er kleine Schminkspiegel rein. Die bestehenden Fische gehen dann hauptsächlich auf ihre Spiegelbilder los und lassen den neuen Fischen genug Zeit zum atmen :winking_face: .

    Viele Grüsse

    Thomas

  • Andreas,

    das Becken ist mit 120 einfach etwas zu klein für ein Paar Centropyge, einen Zebrasoma und einen Chelmon. Daher dir verstärkte Agression der vorhandenen Bewohner. Die Ursache der Kämpfe ist der Mangel an Lebensraum und Nahrunsgründe.

    Normalerweise kann sich ein Chelmon mit seinen Rückeflossenstacheln ganz gut wehren. Beachtet man aber das Chelmon meist nicht wirklich fit sind kann der Stress einem Chelmon schnell den Rest gegen.

    Schwimmschule kann helfen, aber einen Chelmon in einem Ablaichbecken wird dem Tier sicher mehr Schaden zu fügen als Nutzen. Besser wäre ein Teil des Beckens mit einer Plexischeibe abtrennen - aber das scheitert meist am vorhandenen Aufbau. Ggf geht eine vordere Ecke abteilen?

    Die vorhandenen Tiere mit Spiegel und Fuitter (Salat zum Beispiel) anlen ken hilft auch. Generell würde ich den Altbestand mit Futter zuwerfen damit zumindest dies keine Aggression unterstützt.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

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