Hi
Ganz grob: Nitrit und Nitrat zu hoch!
mal kurz alles wichtige und dann zur eigentlichen Frage:
Becken läuft seit Ende April
Besatz: 10 Kg LS, 2 kleine Ocellaris, 1 H. Crispa (15cm) 4 kleine Kerniabäumchen, 2 Turboschnecken, 2 kleine grüne Einsiedler, 1 Weißbandputzergarnele+ massenweise Flohkrebse/Mysis
Büschel caulerpa racesoma
Nitrit zwischen 0,02 und 0,05 (TM)
kann mich nicht genau entscheiden, da es der TM Test einem nicht gerade einfach macht- sprich der Schatten von der Küvette stört.
Nitrat mit neuem Test über 50 (TM),
Amonium+ Ammoniak nicht gemessen
Rest im grünen Bereich
Mein alter TM Test zeigte Nitrit mit 0,02 und Nitrat mit 5 an.
Da ich da noch recht viele Stromatella Schnecken hatte und viel Gold- Algen im Boden, machte ich mir wegen dem Nitrit keine Sorgen, sollte halt nur von dem zu vielen Kot der Schnecken kommen.
Da Nitrat nicht so hoch war, dachte ich, werde ich das Nitrit schon in den Griff kriegen, wenn ich angemessen füttere.
Dank der Überredungskünste meines alten Händlers und meiner Euphorie hatte ich dann auch schon bald 2 Ocellaris und ne Crispa im Becken.
Nitrit blieb bei 0,02 und mir war klar wie blöd ich war bzw es nicht sehen wollte.
Da sich nun seit Wochen nix änderte und es mich nicht in Ruhe lies, kaufte ich mir einen neuen Test von TM.
Uns siehe da Nitrat über 50!!!. Das Salz beim alten Test war wohl nicht in Ordnung.
Mein gedanke dazu ist, das es an den Goldalgen liegen könnte.
Ich gerhe davon aus, das sie sich abends beim zurückziehen teilweise auflösen und so das wasser belasten.
Um die Goldalgen zu bekämpfen habe ich Ultra Power Phos eingesetzt für die Silikat/PO4 Entfernung und später auch zwei kleinere Steine entfernt. Seitdem ist Po4 unter 0,01 (TM).
an den Steinen lag es nicht wegen Nitirt. es blieb weiter bei 0,02-0,05.
Ich habe auch mindestens 20 Stromatella Schnecken entfernt und 3 von den 5 Heliacus- Schnecken. Diese hatten die Krusten stark dezimiert. Mein Gedanke dazu war den Kreislauf zu durchbrechen. Je weniger Kot desto weniger die allg Belastung+ Nitrat für die Algen. Immo läuft es ganz gut. An den Scheiben hab ich keine Fadenalgen, bzw muss alle 2 Tage mal 2-3 trübe Stellen beseitigen und die Goldalgen im Sand gehen stettig zurück. Meine zwei Turboschnecken weiden einen Teil der Goldalgen täglich ab.
Der Abschäumer konnte ich immer mehr aufdrehen, damit er noch was abschäumt. Schraube ist jetzt fast maximal aufgedreht. Vor allem, seid dem ich vor ein paar Tagen Easy Life eingesetzt habe.
Hab auch ein Foto angehängt.
Die Steine werden alle unterspült/hinterspült.
rechts habe ich das nanoreefpack und davor halt nur ne LS-Platte gelehnt. der linke große Stein ist unten gewölbt, liegt nur auf gut 3 kleinen Stellen auf. hat zum Sand gut 1-2 cm Platz.
Sowohl der Stein als auch die Platte sehen von der Struktur auf der Rückseite aus wie meine Anemone. Die Zapfen sind sehr porös. eigentlich genug siedlungsfläche für Bakterien.
Aber egal was ich mache, nitrit bleibt bei 0,02-0,05.
Nun zu meinen Fragen:
Ist der Siedlungsraum im moment zu sehr von nitratabbaueneden Bakterien besetzt, sodass für die Nitritabbauer zu wenig siedlungsraum vorhanden ist?
Sind am hohen Nitrit/Nitrat nur die Goldalgen schuld?
Wenn sie sich abends in den Sand zurückziehen, sterben sie dann teilweise ab, und verursachen so eine Belastung
Wie gehe ich am besten vor, um Nitrat weiter zu senken?
Alles so lassen und weiter schnecken rausholen? ![]()
Danke im Voraus
der Tino
