Vorstellung und Planung

  • Hallo zusammen!

    Wie der Nickname schon sagt heiße ich Torsten, bin 25 Jahre alt und (was er nicht sagt) lebe im Raum Hamburg.

    Nach einigen Jahren in der Süßwasseraquaristik folgt nun der Einstieg ins salzige Hobby. Vorgesehen ist ein Becken mit den Maßen 80x50x50 (200 L Brutto) und ein bereits gekauftes Technikbecken in 60x35x40 (84 L), welches als Schlammfilter mit Miracle Mud fungieren soll.
    Da die Durchflussrate ja ungefähr das 10fache des Beckenvolumens betragen soll, möchte ich eine Tunze Master (400 - 3000 L/h) einsetzen, die das Wasser, welches über ein 40er Rohr aus dem Becken kommt über einen 20er Zulauf ins Becken zurückpumpt. Als Beleuchtung habe ich 4 x 24 Watt T5 vorgesehen, wobei die Vorschaltgeräte extern untergeracht werden, da mich unsere Katzen zum Bau einer geschlossenen Abdeckung zwingen.

    Was haltet Ihr von meiner Planung, bzw. gibt es dabei grobe Fehler? Außerdem bräuchte ich etwas Hilfe bei der Aufteilung des Filterbeckens, zumal ich noch eine kleine Ecke für einen Notabschäumer vorsehen möchte und auch eine Nachfüllautomatik installieren will (an welcher Stelle im Filterbecken?).

    Ich freue mich schon auf einen regen Gedankenaustausch.

  • Hallo Torsten,

    erstmal willkommen im Forum.

    Die Planung scheint erstmal soweit OK. Das Fiterbecken würde ich so aufteilen:

    Ein Abteil ca. 15 x 35 abteilen und noch mal halbieren. Auf einer Seite die Biobälle, auf der anderen Seite die Pumpe.

    Den Rest der Länge nach halbieren, also 2 x ca. 45 x 17, und das Wasser U-förmig durchleiten. Wasserstand im Filterbecken max. 20 cm, den Rest brauchst Du für den Rücklauf aus dem Becken, wenn Du die Pumpe ausschaltest.

    Für den (Not-)Abschäumer würde ich ein externes Modell verwenden, den kriegst Du in die Filterkammer meiner Meinung nach nicht vernünftig rein.

    Den Pegelschalter für dei Nachfüllanlage würde ich in die Kammer mit der Pumpe packen.

    Als Pumpe würde es evtl. auch die Eheim 1260 (2400l/h) tun. Mit der Tunze habe ich keine Erfahrung.

    Wo kommt die Heizung hin?

    Viele Grüße

    Wolfgang

    Viele Grüße,

    Wolfgang

  • Hallo,
    und herzlich willkommen im Forum. :wink

    Eine Heizung denke ich braucht es nicht unbedingt, durch die Abdeckung wird es im Sommer sowieso und wohl auch im Winter warm genug sein.Einfach mal mit Thermometer im Auge behalten.

  • Zunächst ersteinmal Danke für die schnellen Antworten.

    Das mit der Heizung wird bestimmt so sein wie du vermutest Sabine, zumal es hier in der Wohnung immer sehr warm ist. Ich Werde aber gleich einen 200 W Heizer für die kälteren Jahreszeiten kaufen (reicht der?).
    Die Idee von Wolfgang mit der Einteilung des Filterbeckens finde ich nicht schlecht, allerdings bin ich durch die geplante Filterung mit Miracle Mud an die Vorgaben der Methode gebunden. Ich dachte daher an eine Einlaufkammer von ca. 10 cm Breite, eine Kammer für den Schlamm und die Calerpas mit 35 cm Länge, eine 5 cm breite Kammer mit grobem Filterschaum und eine 10 cm Kammer für die Förderpumpe. Allerdings bin ich mir nicht sicher ob das so passt und habe noch ein paar Fragen.

    1. Ist diese Einteilung von der Größe her ok, bzw. wie groß muss die Schlammkammer sein und wieviel Schlamm benötige ich?

    2. Wie hoch sollte der Wasserstand für ein vernünftiges Caulerpawachstum sein ? Ich hatte das Filterbecken mit 40 cm extra etwas höher gewählt.

    3. Ist es möglich in der Einlaufkammer eine kleine Abtrennung einzubauen, um einen kleinen Abschäumer (ich dachte an den Nano Skimmer 9002 von Tunze, der ist nur125 x 55 x 338 mm) aufzunehmen?

    4. Sind Ablauf und Zulauf mit 40 bzw. 20 mm ausreichend dimensioniert und brauche ich einen Notablauf?

    5. Reicht im Zulauf ein normales PVC-Rückschlagventil oder muss es ein Schrägsitzrückschlagventil sein?

  • Hallo Torsten,

    ich habe auch MiracleMud drin, s. Foto.

    zu 1.: Ich habe 3 x 9 lbs drin.

    zu 2.: 20 cm ist nicht besonders hoch, mehr würde ich Dir aber aus oben genannten Gründen nicht empfehlen. Ich habe nur 15 cm, da gucken die Caulerpas schon mal aus dem Wasser.

    zu 3.: so. oben

    zu 4.: ich habe einen 40 mm Durso Überlauf, der reicht aus. Den Notüberlauf brauchst Du nur, wenn Du den Ablauf mit einem Ventil einstellen möchtest. Bei mir macht der Durso aber auch keinen Lärm.

    zu 5.: Rückschlagventile versagen immer dann, wenn man sie braucht (Schnecken, Algenstückchen oder einfach nur Ablagerungen etc.). Ich habe den Auslauf direkt unter der Wasseroberfläche, so dass er bei Stromausfall direkt Luft zieht, sobald der Wasserstand 1 cm gesunken ist. Diese Menge muss das Filterbecken aufnehmen.

  • Danke Wolfgang, das hat mir schonmal weitergeholfen!

    Mit dem Durso-Ablauf (hab schon etwas darüber gelesen) brauch ich also mit dem Kugelhahn kein Wasser anstauen?
    Wenn ich einen 40er Ablauf (20er Zulauf) nehme, brauche ich einen 50er (25er) Kugelhahn richtig? Aber wie ist das mit den Tankdurchführungen, ich wollte solche mit Quetschverschraubung nehmen, also die bei denen man das Rohr durchsteckt. Welche Größe muss ich da nehmen? Es wäre ja sinnlos nen 40er Ablauf zu machen, wenn die Durchführung innen nur nen 32er Durchmesser hat.

    Wenn ich in den Auslauf, der ja knapp unter der Wasseroberfläche enden soll, ein kleines Loch mache, müsste der Rückfluss ins TB ja aufhören, sobald der Zulauf Luft zieht oder? Dann könnte ich solche flexiblen Ausläufe reinbauen die ich dann weiter unten platzieren kann, also nicht direkt unter der Wasseroberfläche?

    Beste Grüße

    Torsten

  • Hallo Torsten,

    bei Durso brauchst Du keinen Kugelhahn. Du solltest darauf achten, dass auch die untere Öffnung unter Wasser ist, sonst rauscht es im Unterschrank.

    Was die Maße der PVC-Teile angeht: Die kann ich Dir jetzt leider nicht sagen. Am besten gehst Du einfach mal in einen Laden und suchst Dir die Teile raus. Mir fällt die Planung zumindest immer leichter, wenn ich was in der Hand habe.

    Mit dem Loch knapp unter der Wasseroberfläche geht prinzipiell. Ein Restrisiko bleibt bestehen. Wenn Du z.B. einen Seehasen hast, wird er sich genau den Moment auf das Loch zu setzen, in dem der Strom ausfällt. Das ist bei denen genetisch verankert ;). Also würde ich auf jeden Fall 2 Löcher machen, nicht unter 5 mm.

    Viele Grüße

    Wolfgang

    Viele Grüße,

    Wolfgang

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