Grundelsicher

  • Hallo,

    Ich habe mal eine Frage, und zwar: Wie kann ich Steine o.Ä. im Aquarium eigentlich Grundelsicher machen?

    Folgendes Problem: Meine Signigobius untergräbt hobbymäßig meine Steine; also die Ablegersteine von der Caulastrea und der Sinularia... Umd dem vorzubeugen habe ich die Goniopora auf eine eingegrabene Muschelschale gestellt, in der Hoffnung die Grundel würde die stehen lassen oder könnte sie nicht untergraben- wurde leider nichts. Als ich vorhin nach Hause kam lag meine arme Koralle in einem Loch, stinkbeleidigt...

    Wie kann ich die Koralle möglichst Grundelsicher auf den Boden stellen, welche Maßnahmen kann ich ergreifen damit die Grundel nicht immer eben diese mir sehr wichtige Koralle untergräbt?

    Liebe Grüße,
    Jannes

    Einmal editiert, zuletzt von Jannes Freiberg (24. Oktober 2005 um 13:21)

  • Habe das selbe Problem bei meiner Heliofungia und einer Pullaris gehabt. Lösong:
    einen passender Stein unter die Koralle stellen, der auf der Boderscheibe aufliegt, dann ist ein Untergraben unmöglich. Der Stein sollte natürlich so dick sein, das er dann aus dem Sand herausguckt.

  • Hallo,

    Ich habe die Koralle gestern noch mit einigen kleineren Steinen abgestützt(hatte keine großen mehr) woraufhin die Grundel dann eine Höhle im Freiraum zwischen den Steinen gegraben hat- da das die Koralle nicht stört solls mir auch recht sein.

  • abgesehen von der Gundsatzdiskussion wie groß ein becken sein/darf/muss geb ich dir den tipp ne' lichtrasterplatte oder nen fetzen davon drunter zu legen.
    ich hab mir ne grossen lichtrasterplatte direkt beim hersteller gekauft für mau. da hab ich dann stück abgemacht und unter meine stein gelegt. wenn man dann noch nur die ecken unterlegt bzw. so, daß der stein nicht kippen kann, dann kann die grundel ihre höhle drunterbauen und der stein wird trotzdem gesichert. Ttu deiner grundel was gutes und runde die scharfen kanten ab.

    ich habe ein paar grundeln auf 750 litern. Die eine hat die andere verscheucht ( siehe anderen thread). Jedoch hab ich der Grundeldame einen Stein gegeben wo sie sicher vor ihrem alten ist.Dort scheucht er sie nicht, daß tut er nur wenn er ihre augen auf dem rücken sieht, da er sein territorium angegriffen sieht, vermutet ich. beim Angriff werden die Augen attakiert und zerbissen :baby:
    Mein becken hat relativ viell frei sand fläche und riffpfeiler. Ausnahmslos jeder stein der auf dem boden liegt wird "angebuddelt" und die grundel hat 2 bis 3 höhlen. Eine Höhle ist z.b. nur für die Nach, während eine die für tagsüber ist.
    Sobald HQI ausgeht wird die Nachthöhle bearbeitet, d.h. Wohnraum freigeräumt, vor den eingängen jeglicher snad zusammengetragen (wahnsinnig hoch). kurz beovr t5 ausgeht, wirden die eingänge, mit ausnahme eines, mit den grobe nsteinen zugemacht und der lose sand obendrauf gektragen. zum schluss wird der sand vor dem einzelenn noch offenen eingang benutzt, um auhc diesen zu schliessen und mit einer wahnsinns geschwindigkeit taucht sie durch den sand durch.
    Morgens das spiel in andere rcihtung. eingang frei, notausgänge für "den FALL" das die höhle doch gebraucht wird auch frei geräumt und dann gehts auf zur tageshöhle und dort wird rundherum gebuddelt, gegen abend dann auch im gesamten becken, wobei jeder stein wieder und wieder unterhöhlt wird.
    Mich würde mal interessieren ein wie grosses Gebiet die Grundeln im Meer besetzen, vielleicht kann einer von unseren Tauchern dass mal beobachten :winking_face:

  • Hi,

    Danke für den Tip- sollte die Steinkonstruktion nicht halten werde ich mich auf jeden Fall mal danach umsehen!

    Die Theorie mit den Höhlen kann ich nur bestätigen- meine hat auch drei Höhlen. Zwei für den Tag(eine im Sand unter meiner toten Tridacna und eine unter der Goniopora), nachts schläft sie bei der nocturna im Stein.

    Was die Grundsatzdiskussion angeht, so bin ich nicht unbedingt der Meinung dass die Grundel sich nicht wohlfühlt. Ich denke dass das untergraben meiner Steine eher mit Neugierde zu tun hat, denn so ein Stein wird auch/gerade untergraben und untersucht, wenn er an einem Platz steht, den der Fisch normalerweise nicht nutzt. Wobei ich nicht behaupten möchte, dass so ein Fisch sich in einem größeren Aquarium nicht wohler fühlen würde.

  • Ich wollte auch gar keine Grundsatz Diskussion starten oder den Zeigefinger heben. Die Aussage ware einfach, die das bei wenig Platz einfach Kompromisse gemacht werden müssen. Dennoch ist meine persönliche Meinung das dieser Fisch nichts in einem Nano zu suchen hat da er dort einfach nicht genug Sandfläche zur Verfügung hat.

    Nach meinen Freilandbeobachtungen scheint S.biocellatus ürbigens als umherziehende Vagabunden zu leben, die immer erst eine Fluchtburg bauen und dann die Nähe durchbaggern. Dann wird weitergezogen.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallöchen,

    *seufz* Muss das Thema nochmal ausgraben, Toleranz gibts in meinem Aquarium nicht...

    Nachdem die Grundel nun eine Höhle unter der Koralle hat und auch aufgehört hat, die unteren Polypen gezielt einzugraben dachte ich, man könnte sich ja jetzt endlich auf friedliche Koexistenz einigen- leider ist mein Fisch da anderer Meinung.

    Vorhin kam ich ins Zimmer, die Goniopora war merkwürdig an einigen Stellen eingezogen; ein seltsames Verhalten da sie in den letzten Tagen eigentlich immer weit offen war. Also habe ich genauer beobachtet, und siehe da: Die Grundel legt sich auf die Koralle und wedelt mit den Flossen regelrecht die Polypen nieder, bis diese beleidigt sind und sich einziehen.

    Was hat das Verhalten nun zu bedeuten, warum tut dieser Fisch das und vor allem: Gibt es eine Möglichkeit ihn davon abzuhalten?

  • Hi Jannes,

    Zitat

    Was hat das Verhalten nun zu bedeuten, warum tut dieser Fisch das und vor allem: Gibt es eine Möglichkeit ihn davon abzuhalten?


    Nun...zum natürlichen Verhaltensrepertoire gehört das bestimmt nicht.

    Ehrlich gesagt sehe ich das wie Peter, das sind einfach die unausweichlichen Probleme, wenn man auf 15l nicht ganz kleinbleibende Fische in Verbindung mit empfindlichen Wirbellosen hält.

    Bitte missinterpretiere das nicht als moralisch erhobenen Zeigefinger. Ich würde empfehlen, entweder auf senisble Korallen zu verzichten oder noch besser, der Biocellatus ein etwas größeres Becken (in dem dann auch Paarhaltung möglich wäre) zu gönnen.

    Viele Grüße
    Inken

  • Hi,

    Doch, ich interpretiers mal so, weil du im Grunde recht hast...

    Ich habe jetzt die Goniopora nach oben in den Steinaufbau gestellt und durch eine kleine Steinplatte ersetzt, welche nun die Höhle ersetzt und meinetwegen gern dichtgeschüttet werden darf- hoffentlich gefällt der Koralle zumindest der Platz.(der ja leider gerade frei wurde)

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