Krabbenaugengrundel

  • Hallo,

    ich hatte neulich schonmal geschrieben zum Thema bin aber nicht weiter gekommen.

    Kurze Zusammenfassung:
    In einem Becken von 160x80 cm grundfläche mit viel freier lifesand fläche lebt ein Päärchen Krabbenaugengrundeln. Sie waren die ersten Fische und wurde in der ersten Zeit gefüttert indem ich futter reingworfen habe. Zufällig haben Sie es nun gefressen wenn es bei ihnen vorm Maul lag, wobei cih das gefühl hatte, sie könne es weder riechen noch sonstwie erkennen sonder Fressen einfach der Sand vor ihrem maul. wenn das gefütterte Futter da liegt, glück, sonst pech. Haben sie das futter erwischt, kauen sie es auch durch ( es war ein marine mix, mit artemien, mysis und rotem plankton.
    später zogen doktorfische ein. futter landete seltener auf dem boden und nun gings los:
    die kleiner grundel jagt die grössere.

    Da ich die ganze situation entspannen wollte, hab ich die grundel für einige zeit bei einem händler unterbringen könne, dohc dort war sie nicht sehr glücklich und magerte ab, hatte aber ihre ruhe.

    Vor einige Tagen hab ich sie dann zurueckgenommen, da ich es nochmal probieren wollte, immerhin war es ja ein harmonierendes päärchen zuvor.

    So, Fragen und Gedanken:
    Mir fallen zur Zeit folgende Ursachen für den Streit an:
    -Futtermangel
    -passen nicht zusammen, bzw es waren junge Tiere, die noch nicht geschlechtsfähig waren o.ä..

    Letzter These will ich aber eher ausschliessen, immerhin zeigen beide deutlich unterschiede in der grösse und gestalt. stimmt die augenfarben theorie, müsste dies auch ein päärchen sien und immerhin schwammen sie auch vorher seite an seite, tanzend wie "zeppeline" ( deshalb nennt meine bessere hälfte sie auch zeppelinchen :winking_face: )

    Futtermangel,
    hier bräuchte ich dringend eure Hilfe, den nwie gewöhne ich die beiden Grundeln an Futter und welches Futter. Mein Gedanke zur Zeit wäre ein Fütterung mit Futtertabletten; zerbrochen könnte ich sie in den Sand stecken rund um die lieblingsfuttergebiete der Grundel, z.b. vor eine ihrer zahlreichen Höhlen, Frostfutter nur sporadisch, wenn was unten ankommt.
    Zusätzlich wäre Zuführung von Phytoplankton denkbar zur Erhöhung der Kulturen im Boden. Drittens fällt mir nur ncoh die radikale Methode ein. Die Tiere Seperat zu setzen und direkt zu füttern über einen Schlauch o.ä..

    Hat wer von euch andere Ideen ?


    P.S.: Zum Glück hat die kleine Grundel im Becken einen sicheren Platz, wo sie vor der Grösseren Grundel sich ist, da ich zwischenzeitlich etwas umgeräumt habe.

    p.s.s:
    ein Bild der Grundeln in glücklicher gemeinsamkeit ist in meiner gallerien. jaja die guten alten zeiten.
    http://forum.korallenriff.de/galerie/bilder/bild-463.jpg

    Einmal editiert, zuletzt von Timme Denker (17. Oktober 2005 um 19:35)

  • Hi,

    Ich denke, dass es am Futtermangel liegt- meine Grundel nimmt aktiv Futter auf, und bei den Mengen die so ein Fisch frisst denke ich dass es nicht gut ist wenn sie nicht gezielt gefüttert wird. Vielleicht solltest du mal versuchen die Tiere aktiv zu füttern, das könnte die Lösung sein...

  • Timme,

    ich hatte bei allen meinen Paaren erst einmal der Fall das sie sich plötzlich nicht mehr vertragen haben. Auch ich halte in deinem Fall Nahrungsmangel als die Ursache - frei nach dem Motto Liebe geht durch den Magen.

    Meine Tiere fressen alle Bosmiden (dann aber kurzzeitige die Strömung ausschalten und das Futter absinken lassen), gute Erfahrung hab ich auch mir den kleinesten Pellets von Formulra One oder den feinsten Pellets aus der Ultra Serie gemacht. Beide sinken ab und werden von den Grundeln dann gefressen.

    Allerdings ist die Vergesellschaftung mit schnellen fressern wie Doktorfischen nicht glücklich. Dies wird dich immer wieder vor Probleme stellen. Die Pelletes werden nämlich auch von denen gerne gefressen und du mußte sie dann mit Salat etc ablenken.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo peter,

    ich hatte schon gehofft, daß du antworten wirs :winking_face:

    die nächste Zeit werde ich folgendes Versuchen, das ich auf einer amerikanischen seite gelesen habe.
    Krill oder anderes Futter kleinhäcksel, in eine Spritze aufziehen und an die Stellen, wo die Grundeln garantiert vorbeikommen in den Sand spritzen.
    Ich habe gestern abend damit angefangen und die kleinere, etwas abgemagerte Grundel kann ich so schonmal füttern, da sie einen bestimmten Fressplatz hat. In der nächsten Zeit werd ich so mal als häufig fbesuchten Fressplätze bearbeiten. :winking_face:

  • Hallo,

    Meine frisst im Grunde alles, also Frostartemien, Frostmysis, Krillstücke(vorsicht mit größerem Krill, lieber erst kleinmachen- meine kann ewig auf einem Stück herumkauen ohne zu merken dass es zu groß ist), und natürlich kleinere Futtersorten.

    Genau die Methode mit der Spritze wollte ich vorschlagen- so habe ichs mit meiner nocturna gemacht, als die sich nicht aus der Höhle getraut hat...

  • bis die sich wieder vertragen, wenn sie es denn tun sollten. was meint ihr wie lange das dauert ? was hast du für erfahrungen peter ?

    und zweite frage: wieviel futter braucht so eine grundel pro tag ? wieviel soll ich in den sand verstecken ? =)

    Einmal editiert, zuletzt von Timme Denker (18. Oktober 2005 um 16:20)

  • Hallo,

    Die Futterfrage ist schwierig zu sagen- rechnen wir mal. Bei mir gibt es ungefähr einen Klotz Frostfutter am Tag, eben Mysis, Artemia oder was auch immer. Die Grundel ist ca. 6cm lang, Mitfresser im Becken sind eine Priolepis, drei Einsiedler, eine Anemone und eine Neopetrolisthes; und nach kurzer Zeit ist auch so ziemlich alles weg- ich würde mal sagen pro Grundel ein halber bis 3/4-Klotz am Tag. Damit habe ich meine auch relativ schnell wieder aufgefüttert, als ich sie bekam war sie sehr dünn.

  • gut, rechne ich mal nen klumpen kril pro fischl. ich hecksel den krill kleine, spritz ihn dort in den boden wo die grundel oft gräbt und hoffe, daß es klappt, wobei ich natürlich nciht alles an eine stelle spritzen sonst entdeckt die grundel das futter und die restlcihen fische klauen es ihr.
    des weiteren kann ich nur noch hoffen, daß sie sich wieder vertragen, sonst gibt es einzelhaft :winking_face_with_tongue:

  • Timme,

    Mysis und Krill sind weniger geeignet für diese Grundeln. Die Futterstück sind meist zu groß und der Panzer der Garnelen recht hart. Je nach Größe der Grundlen werden selbst ausgewachsene Artemien lange gekaut bevor sie geschluckt werden.

    Zum gezielten Füttern sind die Pellets das besten!! Und die Ultra Point von Claude sind klein und stärken auch noch das Tier.

    Wieder vertragen. Kommt halt drauf an was die Ursache war. Kann gut sein das das nie wieder was wird. Da kann ich keine Prognose zu abgeben.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Nachtrag:

    Nach wie vor haben sich die Grundeln nicht vertragen. In letzter Zeit konnte ich allerdings nicht mehr beobachten wie sie aufeinander reagieren, da sie sich aus dem Weg gehen.

    Die Methode des Futter in den Boden spritzen ist denke ich nur in kleineren Becken geeignet. Bei mir führte es dazu, dass alle möglich anderen Bewohner neugierig geworden sind, aber die Grundel scheibar das Futter nicht "gerochen" hat und zufällig vorbeikommen reicht leider nicht aus ;/

    Es ist komisch! Scheint der Nährwert von Artemien noch so gering, sind aber alle Fische und zum Teil auch Korallen "heiss" drauf, so auch die Grundeln. ( Ich konnte beobachten wie eine Artemie in dem Polypen einer SpS verschwunden ist.)

    Derzeit hat es sich so eingerichtet, dass um ca 19 uhr abends die Grundeln beide sichtbar in ihrem "Revier" sind und auf eine Artemienfütterung "warten". Ich taue vorher die Artemien ( Golden Gate) auf und achte, dass beide was abbekommen, d.h. beide sichtbar sind und nicht irgdenwelche Höhlen ausbauen.Dann tu ich eine sehr grosse Portion Artemien rein, sodass die "Artemienwolke" beide am Boden auch erreicht bevor andere Fische das Futter aufgegessen haben. Beide Fressen nun gierig. Zunehmend kann ich auch beobachten, dass sie nun nciht mehr nur die Artemine fressen die auf dem Boden liegen, sondern sich auch welche aus der Strömung schnappen.
    Leider etwas atypisch aber es klappt wenigstens. Ich denke für 2 nicht freundlich gesinnte 3-5 cm lange Krabbenaugengrundeln ist selbst 1.60 m mal 0.80 meter mit vielen sandflächen nicht genug platz unter natuerlichen Bedingung.

    Einmal editiert, zuletzt von Timme Denker (11. Dezember 2005 um 19:14)

  • Hallo Timme,

    Versuche mal das Futter mit etwas Thunfischsaft anzureichern. Dann einfach bei abgeschalteter Strömung Absinken lassen. In den Boden Injizieren mußte das nicht unbedingt.

    Bekam so bislang die meisten Expl. zur Nahrungsaufnahme.

    Grüße Thilo

  • ja, den tipp werd ich mir merken. zur zeit klappt es so auch gut =)
    ich wollte nur abschliessen berichten, was sich ergeben hat, damit andere, die die suchfunktioner nutzen und ähnliches problem vielleicht haben zu dem thema abschliessende informationen haben :winking_face:

    Einmal editiert, zuletzt von Timme Denker (11. Dezember 2005 um 20:03)

  • Hallo Timme

    versuch das feine Ultra Point von Claude.
    Damit hab ich meine aufgepäppelt.
    Klappt sehr gut

    Gruß

    Lars

  • jo das hab ich auch :winking_face:
    meine beiden sind aber dick und rund gefutterte =)

    ich brauch sehr viel mehr tipps zur paartherapie für die beiden :wink

    2 Mal editiert, zuletzt von Timme Denker (11. Dezember 2005 um 21:36)

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