Hallo zusammen,
nachdem ich bei einer Kontrollmessung vor zwei Wochen einen deutlich zu niedrigen Calciumgehalt ( 360 ) festgestellt habe, wollte ich mit einem Calciumprodukt in Pulverform nachdosieren und einen Wert zwischen 450 und 500 einstellen.
Dieses hatte ich ( ganz nach Herstellerangaben ) in 4 wöchentlichen Schritten zu 30 mg/l vor.
Weil morgen der zweite Schritt erfolgen sollte, habe ich heute eine Kontrollmessung des Calciumgehaltes durchgeführt und bin aus allen Wolken gefallen.
Durch einen Fehler beim Dosieren ( eine Null ist verrutscht ), habe ich seit letztem Freitag einen Calciumgehalt von jenseits der 1000 mg/l im Becken.
Allerdings hat bisher keines der Tiere irgendwie negativ reagiert, im Gegenteil, eine bisher wegen des zu niedriegen Calciumgehaltes etwas dahinsiechende Trachophylia strotzt seitdem vor Kraft und sieht wieder kerngesund aus.
Auch Leder,- Röhren oder sonstige Steinkorallen sowie die Xenia und auch die Fische und Garnelen erfreuen sich bester Vitalität.
Aus diesem Grund bin ich jetzt etwas unsicher, ob ich durch verstärkte Wasserwechsel den Calciumgehalt rasch wider reduzieren oder vorerst mal alles beim Alten
lassen soll.
Kann der hohe Calciumgehalt irgendwelche Langzeitschäden verursachen ?
Was würdet ihr tun ?
Schöne Grüße
Stephan
