Interessante Testergebnisse

  • hallo an alle,

    verschiedentlich schlag ich mich hier ja mit den problem silikat herum. jetzt ist noch ein neues hinzugekommen. :loudly_crying_face:
    wollte heute, wie jeden abend, osmose wasser nachfüllen und habe schon einen leichten fischigen geruch im kanister bemerkt. das wasser war trüb (das gleiche hat ich übrigens vor ca. 5 Tagen) und ich wollte es meinen fischen nicht so antun. also wieder neues wasser angesetzt und in der zwischenzeit das trübe osmosewasser mal getestet.
    das ergebnis hat mich schon etwas erschrocken.

    KH über 16 Salifert hat immer wieder auf blau umgeschlagen
    PO4 über 0,4
    SI 0,03

    daraufhin habe ich den reinstfilter abgeklemmt und das frische wasser direkt nach der osmose getestet
    KH 0,2
    PO4 über 0,3
    SI 0,0
    und nun direkt das Leitungswasser getestet
    PO4 0,01 und SI über 3

    nun meine frage:

    wie kann po4 nach der osmose auftreten? was verursacht das umkippen von osmosewasser und welchen osmosefilter der anlage muss ich jetzt tauschen oder ist die rowa anlage nach 2 monaten schon hin :loudly_crying_face:
    warum hat kh so extrem ausgeschlagen, da frisches wasser nur KH von 0,2 hat, reagiert der Salifert KH test auf das umkippende wasser ????

  • Hi Mike,

    ich vermute das dein Reinswasserfilter mit Bakterien zugesetzt ist darum der fischige Geruch, wenn das Harz gesättigt ist bricht es durch , dannach hast du das Si wieder im Osmosewaaser, die Kh Tests messen über Säure wenn dein Filter mit Bakterien voll ist kann es sein des der Test spinnt.

    Filter wechseln und ordentlich reinigen und ab und zu spülen,
    für Osmose immer kaltes Wasser nehmen.

    Cu Resa

  • @resa

    da das harz erst 1 monat alt war, denke ich doch eher an eine phospatbelastung in der osmose (da der test auch direkt nach der osmose ausgeschlagen hat). mein händler meint, das vielleicht die wasserwerke die rohre durchgespült haben, daher vielleicht auch meine silikatproblem im anderen thread. ich werde heute abend die osmose gründlich spülen und dann mit und ohne vorfilter phospat messen.
    bin selber mal gespannt wo der hund begraben ist. :confused_face:

  • Hallo Mike

    Tippe eher auf Silicat wie Phosphat. Denn hier sind die Rückhalteraten bei den meisten Osmosenalagen nicht so der Hit. (ca. 80% nur )
    Je nach Ausgangswert, und WErt hinter der Osmose und Silicatgehalt ist so ein Filter sehr schnell erschöpft, was natürlich auch mit der Wassermenge die durchgeleitet wird zu tun hat.
    Phosphat hingegen sollte nach Osmose nicht mehr messbar sein, da hie die Rückhalteraten an sich weit über 90- 95% liegen.

  • Robert

    das war gestern ja das problem, das ich phospat direkt nach der osmose hatte (nach salifert 0,3) und das leitungswasser hatte 0,01. daher muss das problem in der osmose liegen!(hoffentlich im vorfilter, nicht das ich noch die membranen wechseln muss)

  • Hallo Mike

    Mess doch einfach mal die Anlage selber. Nimm einen GH Test und mess vor Osmose und hinter Osmose. Der Wert hinter Osmose muss 95% geringer sein als der Wert vor Osmose.
    Wenn es das nicht ist, dann hat die membran einen Schuss.

    Man kann aber versuchen die Membran mit Zitronensäure zu regenerieren.
    Hier ein Link:

  • ich habe eigentlich die osmose immer mit dem kh test überprüft (gh habe ich leider nicht). nachdem das wasser gekippt war, hat der test leider nicht mehr funktioniert. die osmose ist erst 2 monate alt, daher hoffe ich, daß die membrane (rowa) noch ganz ist. da die anlage nicht ganz billig ist.

  • Hi,

    ob ich hier Schreiben darf? Ich hoffe es.
    Ich messe den Leitwert und denke es ist recht zuverlässig.
    Vielleicht eignet sich auch ein Refraktometer?
    Ich verwende den Mischharznachfilter bis max 3 µS, dann wechsel ich das Harz aus. Bei mir ca. alle 10 Monate.
    Leitwert liegt normal bei ~1µS.
    Ich würde nach der Membran schauen. Ich hoffe mal es ist eine drin und die lebt (Bakterien) nicht.

    Gruss Sven

    Einmal editiert, zuletzt von Sven B. (22. Juli 2005 um 18:58)

  • habe die anlage jetzt eine 1/2 stunde gespült und kann nach der osmose weder phospat noch silikat nachweisen. =)
    ich werde auf alle fälle vorm benutzten jetzt immer spülen.
    was mir noch aufgefallen ist, auf rat meines händler habe ich geschaut ob wasser nach dem abschalten vom mischbettfilter zurückgesaugt wird. ich habe dazu den auslaufschlauch in ein gefülltes glas gehangen. Und siehe da das glas war nach einer stunde leer! ich werde, wenn ich beim abschalten der osmose im haus bin, den schlauch verschliessen, da sich das wasser vom mischbettharz in der membrane bestimmt nicht gut macht :frowning_face:

    Einmal editiert, zuletzt von Mike Fabienke (22. Juli 2005 um 20:20)

  • Hi Sven,

    die sicherste Methode ist mit zwei Säulen zu arbeiten , an der ersten Leitwert mesen , sobald er durchbricht Harz wechseln und Säulen tauschen, die zweite Säule verhindert das bei durchbruch der ersten Säule Silicate ins Wasser kommen, der Leitwert ist kein zuverlässiges Mittel, er zeigt dir an wenn sie schon durchgebrochen ist, diesen Zeitpunk genau an der Schwelle muß´man erst einmal erwischen :D,
    meist stellt man es fest an den Kieselalgen im Aquarium.

    Grüße resa :wink

  • Zitat

    die sicherste Methode ist mit zwei Säulen zu arbeiten

    hi resa,

    ich denke ich werde mir auch noch eine 2. säule anschaffen, da die wasserwerke wirklich sehr viel silikat hier einleiten. die 2 säulen werde ich dann bei bedarf so tauschen wie von dir beschrieben.
    gestern habe ich mir auch ein rückschlagventil in den schlauch eingebaut und seitdem bleibt das wasser dort wo es hingehört :]

  • Interessant, das durch das spülen der Anlage die WW sich doch so enorm verändern.
    Ich benutze eine JBL120, da ist kein Spülventil drann, kann jemand anderes nach langem Gebrauch mit so einer Anlage mal seine Erfahrung mir preisgeben, bis jetzt arbeitet sie normal; benutze Brunnenwasser haben ja keine Chemische Industrie in der Nähe, und habe eine nachgeschaletete Reinwasserröhre von Aqua Light. Also kein Posphat oder Silikat oder Kieselsäureproblem.
    Sie ist jetzt 2 Jahre alt.
    Nachdem die Membrane dann hin sein sollte, wollte ich sie mir wieder neu kaufen, oder sollte man doch eine mit Spülventil kaufen?

  • hi rene,

    ich hatte vorher auch eine ohne spülventil. Diese hat leider nicht lange gehalten, da ich mit einer druckerhöhungspumpe gearbeitet habe und sich das verhältnis auf 1:2 verändert hat. dies war zwar gut, da man wenig abwasser hat, aber anscheinend nicht gut für die membranen.
    da ich eh eine größere wollte, habe ich die von rowa genommen, dort kann ich auch mal einzelne filtereinsätze kaufen und ich hab auch ohne druckerhöhungspumpe einen relativ große permatmenge.
    das problem bei der neuen anlage war bei mir nur, daß ich das abwasser durch einen 2m ablaufschauch abgeleitet habe und dieser nach abschalten der anlage das wasser aus dem mischbettfilter in die uos-anlage gezogen hat und daher bestimmt die schlechten wasserwerte verursacht hatte. ich werde es die nächste zeit mal beobachten, ob das wasser wieder phospatprobleme bekommt und ggf berichten.

  • Zitat

    Original von Rene Wolf
    Interessant, das durch das spülen der Anlage die WW sich doch so enorm verändern.
    Ich benutze eine JBL120, da ist kein Spülventil drann, kann jemand anderes nach langem Gebrauch mit so einer Anlage mal seine Erfahrung mir preisgeben, bis jetzt arbeitet sie normal; benutze Brunnenwasser haben ja keine Chemische Industrie in der Nähe, und habe eine nachgeschaletete Reinwasserröhre von Aqua Light. Also kein Posphat oder Silikat oder Kieselsäureproblem.
    Sie ist jetzt 2 Jahre alt.
    Nachdem die Membrane dann hin sein sollte, wollte ich sie mir wieder neu kaufen, oder sollte man doch eine mit Spülventil kaufen?

    Hi,

    um die Anlage zu "Spülen" brauchst du kein Spülventil, die Anlage einfach mal 5 min laufen lassen und das Wasser verwerfen.
    Ich hatte die JBL 5 Jahre , allerdings tauschte ich jedes Jahr die Filter,
    eine neue hätte ich nicht kaufen müssen habe es aber mal lieber auf Verdacht gemacht, es gab aber kein wichtigen Grund.

    Cu Resa

  • Hi,

    also eine Neue kaufen muss man nicht unbedingt. Eine Neue und vielleicht bessere Membran und das passende Spülventil lohnt auch, wenn der Rest ok ist. Bei 2-3 Vorfiltern mit großen Kartuschen lohnt ein Umbau.

    Gruss Sven

  • Vor ein paar Monaten hatte ich mal nach einer neuen Membrane und die anderen Filter der Anlage gesucht und gefunden.
    Alles in allem hätte mich das bis auf 10,-€ für eine neue gebracht.
    Meine Anlage läuft ja über einen Brunnen, der 4bar in die Leitung drückt. Aber mehr als 30l kann ich nicht erzielen.
    So läuft die Anlage fast jeden Tag, da ich jedes Wochenende WW mache und 2 Nachfüllanlagen zu füllen habe.

  • Jo Rene,

    30L ist bei einer 120er aber sehr wenig.
    Da du Brunnenwasser nimmst würde ich den Vorfilter verbessern!
    Ein Gehäuse kostet ca. 25 Euro. Die Kartuschen sind Preiswert!
    Das würde den Durchlauf erhöhen.
    Ich habe 3 Stück hintereinander! 5µ Sedment>5µ Kohle>1µ Sedment.
    Ob du bei dir Kohle brauchst? Weis nicht, aber Schaden tut es nicht.
    Wenn der erste Filter duchsichtig ist sieht man die Verschmutzung. Ansonsten eben alle 6 Monate Wechseln. Sind doch wirklich Billig.

    Gruss Sven

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