Ca zu hoch?

  • Hallo, Leute!

    Ich stelle in letzter Zeit in meinem Aquarium einen konstanten Calciumwert von 500mg/l und eine KH von 8 fest. Ich habe einen :face_with_rolling_eyes: Intermarin-Kalki und möchte jetzt ganz gerne wissen, ob der ok ist.
    Sollte ich den Ca-Wert irgendwie senken? Sollte der KH-Wert nicht höher sein?
    Wie stelle ich das am besten an? Soll ich mal den Kalkreaktor ausschalten?
    Ich steh deshalb so aufm Schlauch, weil mir meine sämtlichen Steinkorallen ausgebleicht sind. Alle anderen Werte sind ok. Kein Phosphat, kein Nitrit, Nitrat 10mg/L.
    Allerdings habe ich auch einen ständigen pH-Wert um die 7,9. An was könnte das liegen und ist der Wert kritisch? :confused_face:
    Meinen Fischen geht es super, meine Tridacna wächst und gedeiht und meine Garnelen haben auch ständig Laichansatz.
    Jim.

  • Hallo Jim :smiling_face:

    Erste Frage, mit was misst du ?

    Der Wert von 500 ist an sich schon etwas hoch, aber nicht bedenklich.
    Kalki zurückfahren,(ausschalten nicht, aber ohne co2 auf durchlauf stellen) dann reguliert sich der WErt selber nach unten. Wie hoch ist dein Magnesiumgehalt?

    Intermarin, nun ja den Kalki kann ich nicht beurteilen, der Firmeninhaber hat mal viele Aquarianer die beim letzten Fotowettbewerb mitgemacht haben sehr enttäuscht weil er die Geräte die er versprochen hatte nicht ausgeliefert hat.
    Das sagt mir alles.....

    Nun den Kalki würde ich aber trotzdem nicht gleich wegschmiessen... (gröhl und lach)

    Ein KH -Wert von 8 ist okay, auf keinen Fall höher gehen. Die Zeiten sind lange vorbei. Früher war man froh wenn er höher lag, heute ist man eher so bei 7 rum.

    Warum deine Steinkorallen hingeben, ich kann es Dir nicht sagen, mir geht es seit zwei Wochen genauso, wir haben schon an die 7 großen Stöcke, diverse Ableger und 5 Muscheln verloren. Auch ich finde nichts wo ich einhaken könnte, weil von den WErten her alles okay ist.
    Nur wir testen halt viel, was sich auch mal negativ auswirken kann.

    Der PH Wert von 7,9 ist auch okay, der eine hat einen etwas höheren der andere von Haus aus etwas weniger .Und er sollte im Tagesverlauf mit der Beleuchtung etwas ansteigen und den höchsten Punkt am Abend kurz vor dem abschalten erreichen.

    Wie äußerte sich bei Dir das ausleichen genau?

    Viele Grüße
    Robert

  • Hallo Jim,
    wie Robert schon schreibt. Kalki etwas drosseln, weniger CO2. Desweitern wäre der Magnesium Wert sehr hilfreich. Hast du ansonsten etwas verändert an dem Aqua? Wie ist die Dichte und womit misst du diese? Ist oftmals auch so das mann denkt diese ist bei 1.023 aber dan mit einem Refraktormeter gemeseen bei 1.027 und höher. Da bleichen dan auch schon mal Steinkorallen aus, die Weichkorallen können dieses eher ab.

    Robert,
    was lese ich da :loudly_crying_face: :loudly_crying_face: :loudly_crying_face: Also auf hören mit testen an dem großen Aqua, dan stelle lieber ein kleineres woran du dich austopen kannst mit testen :face_with_rolling_eyes:

  • Hallo Robert

    Ich möchte dir mal meine Gedanken zu deiner Sachen schildern. Für mich kam das jetzt sehr überraschend das soviele aufeinmal andere Kh-Werte als Ideal erachten. In den Orginalberichten war aber nie die Rede von Kalkies. Es ging um Balling. Ich meine 6 Kh bei Kalkie könnte schon was anderes bedeuten als bei der balling-Methode. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe meint Stüber da wie Balling das man sich an eine 8 Kh halten soll. 10 wird bei Mischbesatz und kalkie empfohlen. Ich denke darüber könnte man mal nachdenken.

    Für Kalkwasser (Brockmann/co2) kann ich die niedriege Kh aus eigener Erfahrung als machbar bezeichnen.
    Mit Kalkie fehlen mir aber die Erfahrungen. Habe den schnell wieder ausgeschalten. Der Mulm entstand genauso und dann habe ich was billigeres im Auge gehabt (Balling). Wenn mal ein Becken in richtiger größe über ist, wird er auch eingesetzt, der Kalkie. Aber hat Zeit. Geht ja nicht kaputt, das Teil.

    Einen Gedaken könnte es Wert sein.

    Mfg Michael Hannig

  • Hallo Michael :smiling_face:

    Ich meine einige der Bücher wo solche Sachen stehen sind halt schn etwas älter. von daher würde ich diese Aussagen heute nicht immer so viel Bedeutung beimessen. Auch ich habe wie Hans Werner Balling die Erfahrung gemacht das gerade Neuimpote (Acroporas)
    auf höhere KH Werte schlechter reagieren.

    Daher ich schrieb von meiner Erfahrung das KH Werte von 7 durchaus reichen und man nicht eine 8 KH noch ungedingt erhöhen muss.

    Ich denke aber auch das bei einem Weich und Lederkorallenbesatz eine höherer KH Wert nicht schaden kann, da wir früher ja genauso hohe Werte von 12 und mehr hatten. Nur würde ich das heute nicht mehr machen.


    Viele grüße
    Robert


    Zitat

    Original von Michael Hannig
    Hallo Robert

    Ich möchte dir mal meine Gedanken zu deiner Sachen schildern. Für mich kam das jetzt sehr überraschend das soviele aufeinmal andere Kh-Werte als Ideal erachten. In den Orginalberichten war aber nie die Rede von Kalkies. Es ging um Balling. Ich meine 6 Kh bei Kalkie könnte schon was anderes bedeuten als bei der balling-Methode. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe meint Stüber da wie Balling das man sich an eine 8 Kh halten soll. 10 wird bei Mischbesatz und kalkie empfohlen. Ich denke darüber könnte man mal nachdenken.

    Für Kalkwasser (Brockmann/co2) kann ich die niedriege Kh aus eigener Erfahrung als machbar bezeichnen.
    Mit Kalkie fehlen mir aber die Erfahrungen. Habe den schnell wieder ausgeschalten. Der Mulm entstand genauso und dann habe ich was billigeres im Auge gehabt (Balling). Wenn mal ein Becken in richtiger größe über ist, wird er auch eingesetzt, der Kalkie. Aber hat Zeit. Geht ja nicht kaputt, das Teil.

    Einen Gedaken könnte es Wert sein.

    Mfg Michael Hannig

  • Hi, Robert!

    Ähem...Magnesium hab ich ehrlich gesagt noch nicht getestet, weil ich immer dachte, mein Abschäumer holt das, was zuviel ist sowieso wieder raus. Die Spurenelemente habe ich von Kernbach, sie werden mittels Grotech 3-Kanaldosieranlage zugegeben. Wie wichtig ist das messen der Spurenelemente? (Hoffentlich schocke ich Euch nicht allzusehr mit dieser Frage.. :face_with_rolling_eyes: )
    Die Dichte messe ich ganz klassisch mit einem Aräometer, allerdings mit dem von Korallin, das ist ziemlich groß und somit, denke ich, auch ziemlich genau.
    Ein Refraktometer kenne ich nur vom Weinbau :grinning_squinting_face: ...nee, quatsch, aber wo bekommt man ein solches denn her und welchen Typ brauche ich denn da? Hast Du da einen Link für mich?
    Das Ausbleichen der Korallen ging relativ schnell und zwar nicht von oben oder unten, sondern sie wurden insgesamt einfach blasser. Stehengeblieben sind nur meine Lederkoralle und eine Steinkoralle, die ich als "Lebendes Gestein" gekauft habe. Die ist sehr zäh und wuchert wie wahnsinnig. Ursprünglich hatte diese Koralle eine Größe von 2x2cm. Jetzt hat sie so ca. 15x15cm. Ihr hat das Ganze nichts ausgemacht. Ist eine Art Hirnkoralle, Bild werde ich demnächst mal ins Forum stellen, vielleicht weiß ja einer von Euch, welche das ist.

    Gruß,
    Jim

  • Hallo an alle,
    dann bin ich ja nicht der einzige mit zu hohen CA-WErten. Seit 4 Jahren habe ich mein Aqua und eit drei Jahren einen deutlich überhöhten Ca-WErt. Von über 600 liegt er jetzt bei 520, gemessen mit dem Kombi- Test von Tropic Marin. Leider ist der MG Wert von ca. 1000 auf nunmher erst 1220 gestiegen. Alle Bemühungen, den Mg- WErt höher zu bekommen, haben nichts gebracht. Seit über einem halben Jahr gebe ich Mg von QFI regelmäßig täglich dazu. Zu Beginn des Aqua habe ich mit Kalkwasser gearbeitet, seit ca. 2 Jahren mit einem Kalkreaktor, zunächst Eigenbau und seit Anfang dieses Jahres mit ATI.
    Allerdings stehen Weich-, Leder- und Steinkorallen gut Selbst bei den Steinkorallen habe ich gute Zuwächse und die Farben verblassen nicht. Eine Montipora (grün) wächst derartig, dass ich jetzt 4 Ableger (Durchmesser ca. 10 cm) abgeben muß. Eine Sarcophyton hat mittlerweile c. 50 cm Durchmesser, so daß ich sie wieder schneiden muß.
    Also, ist der hohe Ca- Wert tatsächlich schädlich und wenn ja, wie bkomme ich ihn runter unte den Mg- Wert hoch?

    Hans-W.

  • Hallo Hans W:-)

    Nicht immer stimmt vor allem die Calziummessung auch wirklich. Auch ich hatte mal erst einen WErt von knapp über 600 und am nächsten Tag einen von 480. Auch das war mir unerklärlich.
    Ich meine das zum Beispiel ein hoher Strontiumwert den Calziumwert nach oben beeinflusst. (hatte erst heute deswegen ein Telefonat) Könnten das unsere Chemisch ahnungshabenden bestätigen ?

    So können auch andere Elemente oder Parameter den Test bzw. die meisten Tests auch mit beinflussen.
    Ein dauerhaft hoher Calziumwert von 600 ist als langfrsitig schädlich einzustufen. Meist degenertiert dann einiges. Das ganze erweist sich dann als Wachstumshindernd.

    Bei deinen gut stehenden Tieren kann ich mir auch vorstellen das der Test vielleicht schon zu alt ist und nicht mehr sicher misst.
    Hier wäre ein neuer anzuraten.... auch um das Ergebniss des ersten zu besätigen oder zu dementieren.

    Ruf mal die Suchfunktion auf, dort findest du unter Magnesium einige Möglichkeiten. Auch die mit Mittelchen aus der Apotheke den MG Wert zu erhöhen.
    Allerdings bin ich eher der der nicht so gerne Pülverchen mischt.
    Und hier bietet sich folgendes an:

    Enweder nimmst du Magnesium Liquid von Gro tech , (flüssig) oder aber das Magnesium Pro von Grotech.
    Hierbei handelt es sich um ein Zusatz-Material das sehr viel Magnesium in sich birgt. Durch den Kalkreaktor löst du dann dieses aus und erhöhst /und hältst deinen Wert.
    Aber Achtung man sagt nicht mehr als 10% der Menge des Kalkreaktormaterials. Denn auch hier gilt, zuviel ist genauso schlecht wie zu wenig. Hier ist halt auch viel messen angesagt.

    Einen Erfahrungsbericht von Frank Diehl mit dem Material Magnesium Pro findest auf unserer Seite unter Tips aus der Praxis, für Sie getestet.

    Das wäre vermutlich die einfachste und schonendste Methode den MG Wert zu erhöhen. Wobei dem entgegensteht das man sich durch das andere material dann wieder den Calziumwert erhöhen würde. Besser wäre es dann ausschliesslich MG Pro zu nehmen und jeden Tag zu messen. Bei erreichen eines angenehmen Mg Wertes von sagenwir mal 1350 mg, könnte man den Kalki dann stoppen und das Material wieder austauschen.

    Allerdings denke ich das die ganzen Flüssigmittel einfach zu teuer sind um den Wert so hoch zu heben.
    Das ist nur was für kleine Becken, oder dann den WErt zu halten.


    Zitat

    Original von Hans-W.
    Hallo an alle,
    dann bin ich ja nicht der einzige mit zu hohen CA-WErten. Seit 4 Jahren habe ich mein Aqua und eit drei Jahren einen deutlich überhöhten Ca-WErt. Von über 600 liegt er jetzt bei 520, gemessen mit dem Kombi- Test von Tropic Marin. Leider ist der MG Wert von ca. 1000 auf nunmher erst 1220 gestiegen. Alle Bemühungen, den Mg- WErt höher zu bekommen, haben nichts gebracht. Seit über einem halben Jahr gebe ich Mg von QFI regelmäßig täglich dazu. Zu Beginn des Aqua habe ich mit Kalkwasser gearbeitet, seit ca. 2 Jahren mit einem Kalkreaktor, zunächst Eigenbau und seit Anfang dieses Jahres mit ATI.
    Allerdings stehen Weich-, Leder- und Steinkorallen gut Selbst bei den Steinkorallen habe ich gute Zuwächse und die Farben verblassen nicht. Eine Montipora (grün) wächst derartig, dass ich jetzt 4 Ableger (Durchmesser ca. 10 cm) abgeben muß. Eine Sarcophyton hat mittlerweile c. 50 cm Durchmesser, so daß ich sie wieder schneiden muß.
    Also, ist der hohe Ca- Wert tatsächlich schädlich und wenn ja, wie bkomme ich ihn runter unte den Mg- Wert hoch?

    Hans-W.

  • Hallo Hans Werner,
    es gitb für deinen Kalki Magnesium pro von Grotech, damit bekommst du den MG Wert gut eingestellt.

    so sieht es aus

    Das mit dem Calcium Wert hast du glaube ich falsch verstanden dieser ist nicht unbedingt Schädlich, jedoch zu hoher MG und auch die Dichte schädigen die Korallen akkut.

    Zitat

    Original von Hans-W.
    Hallo an alle,
    dann bin ich ja nicht der einzige mit zu hohen CA-WErten. Seit 4 Jahren habe ich mein Aqua und eit drei Jahren einen deutlich überhöhten Ca-WErt. Von über 600 liegt er jetzt bei 520, gemessen mit dem Kombi- Test von Tropic Marin. Leider ist der MG Wert von ca. 1000 auf nunmher erst 1220 gestiegen. Alle Bemühungen, den Mg- WErt höher zu bekommen, haben nichts gebracht. Seit über einem halben Jahr gebe ich Mg von QFI regelmäßig täglich dazu. Zu Beginn des Aqua habe ich mit Kalkwasser gearbeitet, seit ca. 2 Jahren mit einem Kalkreaktor, zunächst Eigenbau und seit Anfang dieses Jahres mit ATI.
    Allerdings stehen Weich-, Leder- und Steinkorallen gut Selbst bei den Steinkorallen habe ich gute Zuwächse und die Farben verblassen nicht. Eine Montipora (grün) wächst derartig, dass ich jetzt 4 Ableger (Durchmesser ca. 10 cm) abgeben muß. Eine Sarcophyton hat mittlerweile c. 50 cm Durchmesser, so daß ich sie wieder schneiden muß.
    Also, ist der hohe Ca- Wert tatsächlich schädlich und wenn ja, wie bkomme ich ihn runter unte den Mg- Wert hoch?

    Hans-W.

  • Hallo Jim,
    überprüfe die Dichte lieber mal, weil ist diese viel zu hoch bleichen die Korallen wie von dir beschrieben schnell aus). Desweiteren ermittel auch mal deinen MG Wert. Die Spurenelemente brauchst du nicht messen, geht denke ich auch gar nicht alles. Sag mal die Temperatur war doch im grünen Bereich, oder?


    Zitat

    Original von Jim
    Hi, Robert!

    Ähem...Magnesium hab ich ehrlich gesagt noch nicht getestet, weil ich immer dachte, mein Abschäumer holt das, was zuviel ist sowieso wieder raus. Die Spurenelemente habe ich von Kernbach, sie werden mittels Grotech 3-Kanaldosieranlage zugegeben. Wie wichtig ist das messen der Spurenelemente? (Hoffentlich schocke ich Euch nicht allzusehr mit dieser Frage.. :face_with_rolling_eyes: )
    Die Dichte messe ich ganz klassisch mit einem Aräometer, allerdings mit dem von Korallin, das ist ziemlich groß und somit, denke ich, auch ziemlich genau.
    Ein Refraktometer kenne ich nur vom Weinbau :grinning_squinting_face: ...nee, quatsch, aber wo bekommt man ein solches denn her und welchen Typ brauche ich denn da? Hast Du da einen Link für mich?
    Das Ausbleichen der Korallen ging relativ schnell und zwar nicht von oben oder unten, sondern sie wurden insgesamt einfach blasser. Stehengeblieben sind nur meine Lederkoralle und eine Steinkoralle, die ich als "Lebendes Gestein" gekauft habe. Die ist sehr zäh und wuchert wie wahnsinnig. Ursprünglich hatte diese Koralle eine Größe von 2x2cm. Jetzt hat sie so ca. 15x15cm. Ihr hat das Ganze nichts ausgemacht. Ist eine Art Hirnkoralle, Bild werde ich demnächst mal ins Forum stellen, vielleicht weiß ja einer von Euch, welche das ist.

    Gruß,
    Jim

  • Zitat

    Original von Hans-W.
    Leider ist der MG Wert von ca. 1000 auf nunmher erst 1220 gestiegen. Alle Bemühungen, den Mg- WErt höher zu bekommen, haben nichts gebracht. Seit über einem halben Jahr gebe ich Mg von QFI regelmäßig täglich dazu.

    wenn du Magnesium relativ schnell und kontrolliert erhöhen möchtest, versuch mal dieses Rezept .

  • Hallo Thomas

    Ich möchte bei der methode aber auch sagen das man nicht zu schnell vorgehen soll. Jemand der das auch verbreitet hat, hat seine Anlage so abgeschossen. Irgendwie geht da die Kh richtig in die Höhe, wenn man sich an die Verhältnisse von H.W. Balling hält.

    >Auf keinen Fall die menge schnell zugeben. Wenn andere mehr Erfolg damit hatten sollen sie sich melden. Dann reviediere ich meine Meinung. Als die Rechnung aufgestellt wurde habe ich halt eben genau das gesehen.

    Mfg Michael Hannig

    angefügt
    es ging um 200mg/l die fehlten und so auf einmal ergänzt werden sollten. Kh war weit über 20. Die korallen alle weiß.

  • Hallo Michael,

    Zitat

    Original von Michael Hannig
    Ich möchte bei der methode aber auch sagen das man nicht zu schnell vorgehen soll.

    ja, da hast du unbedingt Recht. Das muß ich auf der Webseite auf jeden Fall noch weiter in den Vordergrund stellen und nicht nur in einem Nebensatz abhandeln. Die Steigerung darf nicht mehr als 20 mg/l pro Tag ausmachen, sonst könnten die Korallen Schaden nehmen.

  • Hallo Michael,

    ich möchte hier etwas richtig stellen: Von mir wurde nie eine Magnesium-Rezeptur verbreitet, die die KH erhöht . Ich habe niemals mit einer solchen Rezeptur gearbeitet. Vielmehr sah ich schon zu Zeiten, als ich die Magnesium-Zufuhr fernmündliche mit Weber und Pawlowsky diskutierte, einen der positiven Effekte der sauren Magnesiumsalze in der leichten KH-Absenkung .
    Die von Dir angeführte Rezeptur stammt nicht von mir .
    Diese Rezeptur wurde von anderen Autoren als analog zur Balling-Methode verbreitet!

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo,
    vielen Dank für Eure Hinweise. Ich werde es erstmal mit Magnesium pro versuchen, das scheint mir am einfachsten und ungefährlich zu sein.
    Ich hoffe, dass ich den Mg- Wert damit in eine vernünftige Größenordnung einpegeln kann.
    Hans- W.

  • Hallo Hans Werner

    Ich dachte auch nur an die Verhältnisse der Ballling-Methode.

    Aber ich habe mir das nochmal durchgelesen und du schlägst ja 34 Magnesiumchlorid ohne Ausgleich vor.

    Könnte man die 34 gr nicht noch Sinnvoll ausgleichen? Wäre doch nur der nächste Schritt damit die Rechnung wieder aufgeht.

    Mfg Michael Hannig

  • Hallo Michael,

    wie ausgleichen? Durch Hydrogencarbonate ist nicht sinnvoll, da kommt es wirklich zu sehr starken KH-Anstiegen. Solche "Balling-Methode"-Rezepte für Magnesium wurden eine Zeit lang verbreitet, was möglicherweise bei einigen zu Disastern führte.
    Eventuell ist ein Ausgleich des Chlorides durch Magnesiumsulfat möglich. Das kann aber nicht zu der Calciumchlorid- oder Natriumhydrogencarbonat-Lösung zugegeben werden, das hätte Ausfällungen zur Folge. Es könnten aber ca. 4 g MgSO4 x 7 H2O zum NaCl-freien Meersalz gegeben werden, bzw. in die dritte Lösung (nach Renke).

    Gruß

    Hans-Werner

  • Nee, Michael,

    Natriumhydroxid ist Natronlauge, die ist extrem alkalisch, im Umgang nicht unproblematisch, führt wahrscheinlich eher schnell zu Ausfällungen, ähnlich wie Calciumhydroxid bei zu hoher Dosierung und würde auch noch die Pufferung erhöhen ohne Calcium ins Becken zu bringen, da OH- bei CO2-Aufnahme aus der Luft oder dem Becken von 2 OH- zum CO3-- +H2O zu
    2 HCO3- umgewandelt wird.
    Natriumhydroxid ist so ziemlich das ungünstigste, was ich mir denken könnte. Sorry.

    Gruß

    Hans-Werner

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