Redox

  • Hallo alle miteinander,

    Ich habe jetzt alle Foren mal durchsucht, aber nicht das geeignete gefunden:
    Wie hoch oder auch nidrig sollte der Redoxwert in einem Becken eigendlich sein?
    Da ich meine Midiflotoren in meinem Filterbecken mit Sander Ozonisatoren betreibe,
    die aber so eingestellt sind, das die Kontrolllampen gerade so flackern, überlege ich daher den Eingatz eines Redox Mess und Regelgerätes um diese Geräte der Wasserchemie entsprechend sinnvoll zu nutzen.


    Mfg Rene

  • Hi,

    so 300 bis 450, aber vergiß die Redoxmessung. Im Aquarium nicht wirklich sinnvoll zu verwenden.
    Das einzige was im AQ eine Redoxkontrolle nötig hat ist der Wodka- oder Schwefelnitratfilter.

    mfg Uwe

  • Hallo Rene,

    zum etwas besseren Verständniss:

    Das Messen des Redoxpotential im Aquarium selbst ist Grundsätzlich schon Sinnvoll, letzlich haben wir meist einen erhöhten Wert an organischem Material im Wasser, bei nicht unbedingt zuviel Sauerstoff, wenn man das Verhältniss in der Natur mal betrachtet :winking_face:

    Das eigentliche Problem in der Sache liegt eher an der Genauigkeit und Funktionsweise der Elektrode selbst bzw. die uns zur verfügung stehenden Methoden der Wartung/Eichung.

    Eichlösungen im geeigneten Bereich bleiben kaum langzeitig Stabil, so daß oft ein Austausch erfolgen muß, und somit ziemlich Aufwändig ist.
    Das Meßverfahren selbst tut dann ein übriges, da Oxidationsstoffe im Aquarium meist Mangelware sind. Der Redoxwert wird direkt als elektr. Spannung gemessen die Aufgrund von Redoxreaktionen bei ca. 280mV im Aquarium fließen. Resultat des ganzen ist also eine ziemlich Empfindliche Elektrode.

    Hinzu kommen dann Meßfehler die man selbst nur schwer als Laie bemerkt bzw. logisch nachvollziehen kann. Problem dabei wieder die Pufferlösungen weil darin der Leitwert bzw. Austauschstromdichte wesentlich höher ist als im Aquarienwasser. Ist man jetzt der Meinung die Elektrode mißt nicht merh richtig im Becken und hängt sie in die Pufferlösung stimmt sie vermutlich meist noch.

    Abhilfe gibts eigentlich nur durch die Anschaffung einer zweiten Elektrode. Meine meinung.

    Sander Beschrieb auch mal eine Methode mit zwei Behältnissen wobei das eine mit Ozon begast wird und das andere nicht. Aber ein riesen Aufwand und bei mir hats nie wirklich richtig funktioniert.

    Der ideale Redoxwert liegt im Aquarium übrigens bei ca. 300mV.

    Fazit: Ein eigentlich wichtiger und nützlicher Wert allerdings schwer zu handhaben. Jeder muß den Nutzen/Aufwand für sich selber abwägen.

    Einmal editiert, zuletzt von Esther&Thilo (22. Dezember 2004 um 23:19)

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