G Lamarck : Von wegen Pärchen

  • Hallo

    Wie schon erwähnt, sind die am letzten Wochenende erworbene Lamarck, kein Pärchen.

    Nun fangen sie auch schon an sich zu streiten.

    Der Unterlegene hat bereits eine zersauste Schwanzflosse.
    Soll ich versuchen ihn zu fangen ?

    Oder soll ich noch abwarten ?

  • Hi Herbert

    Zwei Weibchen tun sich aber normal nichts, zumindest ist mir hier nichts bekannt. Der gelbe Fleck und die ausgezogene Schanzflosse sind bei dem Tier die einzigen deutlichen Merkmale. Vermutlich sind die einfach noch nicht zu sehen... und es handelt sich doch um Männchen ?

  • Hallo Robert,

    da muß ich dir widersprechen, als ich zu meinem Weibchen einen 2. dazusetzte wurde er innerhalb eines halben Tages vom alteingesesenen umgebracht. Das Geschlecht kann man in dieser Größe der Tiere noch nicht sehen. Darum kann ich auch den Händler nicht verstehen, der sie als Paar verkauft hat.

    Viele Grüße
    Peter Ismaier

  • Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    Herbert,
    also deine beiden Weibchen prügeln sich, oder hat man dir soagr zwei Männchen angedreht.?

    Also den Schwanzflossen nach eindeutig zwei Weibchen. Laut Schneidewind sollen sie in paaren oder kleinen Haremsverbänden Leben. Vermutl. ist es die Beckengröße oder eben der fehlende Mann daß es nicht klappen will.

  • Hallo Peter

    Dann könnte man es einfach auf den Unterschied Fischhälterungbecken zum Heimbecken veranschlagen.

    Ich sehe so oft zwei und mehr weiberl und die tun sich nichts...
    Aber man lernt ja nie aus :smiling_face:

    Thilo
    So weit ausgezogen ist die Schwanzflosse aber noch nicht das ich zumindest das daraufhin bestimmen könnte. Habe mal ein Buch zur Hand genommen, falls zur Hand schau mal rein. Band 1 Roger C. Steene "Kaiser und Falterfische" Seite 127.
    Da werden Bilder von Weiblein und Männlein gezeigt. Man achte auf die Bilder Weiblein und Männlein und dem Unterschied ( 1 mal weiss dann wieder aber weiss und schwarz) Oder woran machst du das mit der Bestimmung am Schwanz fest ?

  • Zitat

    Original von Robert Baur

    Thilo
    So weit ausgezogen ist die Schwanzflosse aber noch nicht das ich zumindest das daraufhin bestimmen könnte. Habe mal ein Buch zur Hand genommen, falls zur Hand schau mal rein. Band 1 Roger C. Steene "Kaiser und Falterfische" Seite 127.
    Da werden Bilder von Weiblein und Männlein gezeigt. Man achte auf die Bilder Weiblein und Männlein und dem Unterschied ( 1 mal weiss dann wieder aber weiss und schwarz) Oder woran machst du das mit der Bestimmung am Schwanz fest ?

    Hallo Robert,

    also ich Denke schon daß es zwei Weibchen sind. Nach R. Steene mögen da zweifel aufkommen bezügl. der ausgezogenen Schwanzflosse da hast du recht, allerdings nicht nach F. Schneidewind (1999).

    Dieser beschreibt eine schwarz umrandete/abgesetzte Schwanzflosse als weiteres Merkmal beim Weibchen was ja zum einen gut auf den Bildern von herbert zu erkennen ist und zum andern ich selbst schon so beobachten konnte.

    Habe ich ja weiter oben schon als Erkennungsmerkmal mit angegeben. Habe bislang sehr gute Erfahrugnen gemacht wenn ich nach F.Schneidewind gegangen bin, egal welche Art jetzt. Drum geh ich auch hier davon aus daß es zwei Weibchen sind.

    Es wäre aber mal Interessant herauszufinden mit was denn so ein Tier beginnt bei der Umwandlung. Evtl. ist eines der beiden im Anfangsstadium.

    Wenn nun zuerst organische Veränderungen stattfinden bevor es an die für uns optisch erknennbaren Merkmale geht so wie eben die Schwanzflosse würde es das momentan agressive Verhalten erklären bei Herberts Tieren.

    Ich kann mir momentan ehrlich gesagt auch ausser vielleicht noch der Beckengröße nichts anderes vorstellen.

  • Hallo Thilo

    Ich will Dir ja nicht zu nahre Treten auch dem von mir geschätzen Autoren Frank Schneidewind nicht. Aber es wird im allgemeinen gesehen sehr viel von anderen Autoren abgeschrieben und übernommen so das nicht immer alles stimmen muss.

    Steene zeigt eben zwei Bilder einmal mit weiss und einmal mit weiss und schwarz gezeichnet.

    Muss ja auch nicht korrekt sein, keine Ahnung.

    Von daher würde ich es einfach in der Schwebe lassen, Herbert wird ja sehen wie einer der beiden mit der Zeit ausschaut.

    Die Frage ist an sich, ist das verhalten bei Weibchen normal... denn andere wie Bellus oder melanospilus etc. zeigen das Verhalten nicht, wie schon erwähnt auch in Händleranlagen. Leider sind Genicanthusarten nich so weit verbreitet das es hier ganz sicher noch Wissensdefizite gibt. So geht es zumindest mir.

  • Hallo Thilo,

    langsam tut es mir leid immer wieder auf deine Behauptungen zu antworten. Ich kenn das Buch sehr gut, schau mal in dem Buch auf Seite 127 auf die Größe der Fische wo man den Unterschied sieht. Das Männchen ist 12cm und das Weibchen ist 9,5cm. Ich habe mich mich ein paar Jahre mit dem Lamarckkaiser beschäftigt und weiß von was ich spreche.
    So nun ist Schluß, das war der letzte Komentar meinerseits zum Genicantus lamarck.

    Viele Grüße
    Peter Ismaier

  • Hallo Peter

    Du musst schon entschuldigen das ich nochmals nachfrage, aber woran machst du fest das es weiberl sind, ist deine/r schon ausgewachsen ?

    Logo aber glaube ich Dir schon anhand der Erfahrung zu den Tieren.
    Mich würde nur interessieren woran man das bei nicht ganz ausgewachsenen Tieren festmacht ?
    Ich habe ja leider noch keine gehalten und bin hier wenig firm und kann nur nach den Bildern gehen die ich sehe..
    Leider liegt mir das Buch von Debelius Kuiter nicht vor, daher die nochmalige nachfrage.
    Aufgrund von Steenes Beschreibung und Bildern würde ich mir im Laden keine sichere Bestimmung zutrauen, je nach Fischgrösse natürlich.

    Noch eine Frage, darf ich dein wundervolles bild im Lexikon verwenden ?
    Das wäre sehr nett, ich habe ja schon aufnahme von Dir geschickt bekommen die aber irgendwie verschütt gegangen ist

  • Hallo Robert,

    du brauchst dich nicht zu entschuldigen, dir antworte ich gerne. Also ich habe in der Größe, in der die Tiere normalerweise angeboten werden (ca. 6cm), noch nie Unterschiede ausmachen können. Wie du ja weist hat sich mein erster Lamarckkaiser umgewandelt. Es wurde zum einen die Schwanzflosse wesentlich länger (Schwalbenschwanz) zum anderen bekam er einen gelben Fleck auf der Stirn. Laut Steene sollen sich auch die Längsstreifen unterscheiden, aber das weis ich nicht mehr. Leider hatte ich damals noch keine Digitalcamera und ich wusste auch nicht daß die Umwandlung was seltenes ist.
    Ich habe auch das Buch von Debelius / Kuiter "Kaiserfische" vorliegen und da sind alle abgebildete Männchen weit über 10cm Länge.
    Ich habe noch nie ein Foto eines männlichen Tieres von unter 10cm gesehen.
    Für weitere Fragen, soweit ich sie beantworten kann, stehe ich dir gerne zur Verfügung.

    Viele Grüße
    Peter Ismaier

  • Naja

    Jedenfalls wird mir nichts anderes übrigbleiben und den einen abzugeben. Oder hat noch jemand eine andere Idee.

    Im Moment ist der angeknabberte im Filterbecken eingezogen.
    Kann er da einige Zeit ausharren, oder sollte ich ihn so schnell wie möglich abgeben ?
    Licht lasse ich jedenfalls auch dort schon mal brennen.

    Einmal editiert, zuletzt von Herbert Margreve (20. Dezember 2004 um 14:13)

  • Zitat

    Original von Peter Ismaier
    Hallo Thilo,

    langsam tut es mir leid immer wieder auf deine Behauptungen zu antworten. Ich kenn das Buch sehr gut, schau mal in dem Buch auf Seite 127 auf die Größe der Fische wo man den Unterschied sieht. Das Männchen ist 12cm und das Weibchen ist 9,5cm. Ich habe mich mich ein paar Jahre mit dem Lamarckkaiser beschäftigt und weiß von was ich spreche.
    So nun ist Schluß, das war der letzte Komentar meinerseits zum Genicantus lamarck.

    Viele Grüße
    Peter Ismaier

    Peter,

    ruhig Blut. Behauptungen :confused_face:

    ...persönliche Erfahrung trifft es wohl besser. Aber soll ich das in jedem Satz Schreiben? Wie hört sich das dann an.. hm... Du bist aber nicht der einzigste der lamarck Kaiser gehalten hat. Wenn dir was nicht passt dann fühl dich nicht genötigt mir zu Antworten. Ich verpflichte keinen dazu :smiling_face:

    Ich setze auch deine Aussagen nicht in Frage und sage daß das bei dir nicht so war.

    Also jetzt hab dich nicht so, ist doch eine Interessante Runde, das Hobby lebt durch den Austausch von Beobachtungen und Erfahrungen :winking_face:

    Einmal editiert, zuletzt von Esther&Thilo (20. Dezember 2004 um 15:07)

  • Hallo Robert,

    Vollkommen richtig, drum hab ich ja extra erwähnt daß ich bislang gute Erfahrungen gemacht habe wenn ich nach "seiner" Literatur gegangen bin. Mir ist aber bekannt daß hier das eine oder andere "Übernommen" wird :winking_face:
    Speziell hier lege ich halt deshalb soviel Wert auf seine Aussagen weil die lamarck Kaiser bei ihm wohl nachweislich sich schon umgewandelt haben im Aquarium.

    Ich bin aber brennend an neuen Erkenntnissen Interessiert, da ergreif ich keine Partei bezügl. Literatur.
    Wie du schon sagst, Denke auch daß da noch einiges im argen liegt.

    Umso genauer sollten die Aquarianer dann darüber Kommunizieren.

    Was hältst eigentlich von meiner These? Also daß die Geschlechtsumwandlung bereits im gange ist jedoch noch nicht Optisch/Äusserlich?

  • Hallo Thilo,

    es war nicht so böse gemeint, wie ich es geschrieben habe. Nur ich habe halt alles schon einmal in einem kurzen Bericht erwähnt. Daß ich nicht der einzige bin, der Erfahrungen mit Lamarckkaiser hat, hoffe ich doch sehr. Allerdings erscheinen die Genicantusarten erst in der letzten Zeit öffters im Handel. Ich habe auf einem Partner meines 1. Lamarcks über 1 Jahr gewartet und dann wo ich einen in Aussicht hatte, ist mein Lamarck aus dem Becken gesprungen und da war es wieder nichts mit einem evt. Paar.

    Viele Grüße
    Peter Ismaier

  • Hallo Peter,

    Friede :smiling_face:
    Das stimmt sie kommen erst die letzten zwei jahre etwas öfter in den Handel. Das wird vermutl. daran liegen daß sie eigentlich die einzigsten Kaiser sind die ziemlich sicher die Korallen unbehelligt lassen und so natürlich stark im kommen sind.

  • Zitat

    Original von Robert Baur

    Leider liegt mir das Buch von Debelius Kuiter nicht vor, daher die nochmalige nachfrage.

    Hallo Robert,

    das hab ich doch auch das Buch. Dort wird eigentlich selbiges beschrieben: Darf ich das wörtlich wiedergeben? Ich mache es einfach mal, wenn das nicht Ok ist geb bescheid dann Lösch ich es wieder.

    Beide Geschlechter ähneln sich: silberweiß, drei oder vier horizontale schwarze Seitenstreifen, ein breites schwarzes submarginales Rückenflossenband. Oberer Streifen der Weibchen meist breit, reicht auf den unteren Schwanzflossenlappen.
    Männchen: schwarze Bauchflossen , und weiße Schwanzflossenlappen,
    Weibchen: weiße Bauchflossen und schwarze Schwanzflossenlappen. Männchen mit gelbem Stirnfleck, beide Schwanzflosenlappen werden sehr lang. Beide Geschlechter mit zahlreichen schwarzen Punkten auf der Schwanz-, einige auch auf After- und Rückenflosse.

    Also im Prinzip nichts grundlegend anderes bezügl. der Färbung wie F. Schneidewind bzw. meine eignenen Beobachtungen.

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