hilfe - v. puellaris mit maulkrankheit!

  • hallo!

    seit ein paar tagen schwimmt eine meiner v. puellaris mit geöffnetem maul herum - sie frißt allerdings, schwimmt wie immer herum, auch die atmung ist normal. aber heute in der früh hab ich voller verzweiflung feststellen müssen, dass bei ihr die linke backe "geschwollen" ist und an der haut eine kreisförmige verletzung (von vielleicht 1mm durchmesser) zu sehen ist, aus der etwas "heraushängt" - wie ein kleiner fetzen - vielleicht einen halben mm lang. auch wenn man in das maul rein schaut kann man an der innenseite etwas sehen - leider nicht wirklich was es ist... atmung weiterhin normal - auch das verhalten (schwimmen und fressen) ist nicht anders als sonst.

    was kann ich tun - was kann es sein? wie groß ist die gefahr für ihren partner bzw. den anderen besatz (1 gelber doc und ein a. clarkii, 2 putzergarnelen).

    für die paarhaltungsbefürworter: clarkii bekommt bald wieder einen - der andere ist von der anemone gekillt worden).

    vielleicht kennt jemand von euch das problem.

    danke euch!

    andi

  • Hallo Andreas

    Ich denke das ist eine Verletzung. Dies kann zum Beispiel durch einen Stachel eines Seeigels hervorgerufen sein.

    Wenn sie noch frisst gib doch mal Aloe Vera Saft als Auftaulösung zu. Dies hat sich schon öfters bewährt.

    Wenn du sie fangen kannst sollte man versuchen den Gegenstand mit einer spitzen splitterponzette zu ziehen.
    Wenn du aber keine ruhige Hand hast solltest du es lassen, die Regenerationskraft eines gesunden Fisches ist enorm.

  • Hallo
    zuerwähnen wäre noch
    Wenn ihr Fische zur Behandlung (oder für was auch immer) in die Hand nehmt, dann nur mit feuchten (MW) Händen! Fische die mit trockenen Händen angefasst werden tragen oft schlimme Schleimhautverletzungen davon.
    Gruß Frank

  • danke euch zwei erstmals für die antworten. ich hoffe, dass es wirklich "nur" eine verletzung durch einen stachel o.ä. ist. ich habe einfach große angst dass es eine bakterielle infektion oder ein pilz ist und davon auch der restliche besatz befallen werden könnte.

    ich habe sie gestern abend noch beobachtet - sie verhält sich nicht anders als sonst. einen stachel kann ich leider nicht erkennen - das problem ist aber auch, dass ich einen mespia globulus im becken hab und der hat sehr feine kurze stacheln. durch das dauernde baggern kann ich mir gut vorstellen, dass sich die grundel einen stich im maulinneren eingefangen hat.

    ich halt euch auf dem laufenden.
    danke für eure hilfe

    andi

  • leider waren alle versuche, sie mit div. vitaminen usw. bei der heilung zu unterstützen, umsonst. sie hat gestern aufgehört zu baggern und ist dann im laufe des tages gestorben :frowning_face:

    ob es jetzt ein seeigelstachel oder vielleicht doch etwas anderes war konnte ich nicht mehr feststellen - die einsiedler waren schneller als ich.

    grüße
    andreas

    Einmal editiert, zuletzt von Andreas Lesslhumer (2. Dezember 2004 um 07:12)

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